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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • simonstpauli
    • 21. Juni 2010 um 19:01
    Zitat von "K-Ulrich"

    Zum Thema, eins zu eins patching haben ja auch manche Kollegen (die vielleicht noch nie in ihrem Leben ein Festival mikrofoniert haben) eine sehr spezielle Auffassung, nämlich, das man das doch heutzutage einfach genauso patchen könnte, wie auf ihrer Inputliste (denn die Vorteil bei Analogpulten war ja, dass auf dem Hi Hat Kanal immer ein Hi Hat kam und nicht auf einmal ein Kontrabass und man sich den Wolf schrauben musste,das entfällt ja quasi bei eigenem file)

    Nur hat sich auf der Bühne das Leben nicht geändert, da gibt es Mikros, Strippen, Subausleger und Plugboxen und für die Mikrofonierer ist es viel einfacher und somit betriebssicherer, wenn sie immer nur an der Subbox auf "GTR SR" stecken müssen, anstatt wild durch die Gegend zu patchen.

    Und dennoch weigern sich immer wieder Kollegen, sich ihren Kram per Softpatch zurechtzulegen. Aber den Betreuer wollen sie es auch nicht machen lassen, den kennt man ja oft nicht... dabei sind dabei auftretende Fehler so schnell behoben (und zwar bei jedem Pult)...hat der Monitor den Fehler auch, liegt er auf der Bühne, hat er den Fehler nicht, muss man selber kurz bei..

    sollte kein Problem sein, denke ich.

    mfg
    Kai


    Na, auf der Subbox kann ja jeder stecken wie er will, solange der Patch-Meister das im Griff hat...

    Und an der Stagebox wird dann der Patch entschieden. Es kann ja auch digital ohne File bei ähnlichen Stilen und Belegungen auch wieder Sinn machen, einen Festivalpatch zu fahren. Je nach Gusto.

    Ich habe auch keinen Problem damit, kurz eine Softpatch-Session zu machen oder machen zu lassen. Als Bandmischer möchte ich einfach nur arbeiten können und als Betreuer möchte ich, daß der Bandmischer einfach nur arbeiten kann. Das ist im Prinzip das Gleiche...
    Also wenn ich betreue und der Bandmischer ein File dabei hat wird das natürlich auf das Pult geladen. (Daß das Pult die aktuellste Firmware drauf ist sollte klar sein, so sollte auch das File beschaffen sein, die meisten Systeme sind ja auch problemlos abwärtskompatibel).
    Das Selbe erwarte ich natürlich auch als Bandmischer, wenn ich ein File dabei habe.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • simonstpauli
    • 21. Juni 2010 um 16:37
    Zitat von "guma"

    So habe ich es bisher auch immer gemacht. Ich habe das Umpatchen auf der Digitalpult-Ebene als Mixer meist selbst gemacht, weil der Pultbetreuer einen gestressten oder unwilligen Eindruck gemacht hat. Dann müssen aber auch da die Ansagen stimmen !

    Zu Klaustons 1:1 muß ich gestehen, das die Kanalnummern auf den Ridern, der Bands, die ich bereue, oft nicht mit meinen Pultfiles übereinstimmen:

    1. Weil die z.T. aus der Analogzeit stammen, in der es mir völlig wurscht war, wo die Kanäle aufliegen, Hauptsache die Beschriftung des locals hat dann auch wirklich mit den Quellen übereingestimmt. :lol:

    2. Die files selbst manchmal aus settings stammen, in denen ich selbst der Beschaller war, und irgendwie auf Lücke für irgendwelche anderen Dinge auf der VA gepatcht habe :roll:

    3. Ich die patches nach einer geschickten Bankanordnung auf der Pultoberfläche gewählt habe, die natürlich nichts mit dem rider zu tun hat und von Pult zu Pult unterschiedlich sein kann.

    Ich denke, ich sollte für eine "klauston-kompatible" Variante einen file-patch zu den ridern dazu geben.

    Alles anzeigen


    Ja, und dann spielt ein anderer Gitarrist als Sub, der hat einen Stereo-Preamp und keinen Marshall und und und...

    Vorher kommunizieren ist allerdings schwierig, teilweise kommt man bei Agentur-Gigs gar nicht schnell genug an die wirklich ausführende Firma ran.

    Klaus und ich hatten da mal eine Situation, an die ich wohl noch lange lächelnd denken werde, Rider auf dem kurzen Dienstweg...

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • simonstpauli
    • 19. Juni 2010 um 09:20
    Zitat von "wora"

    nach längerer zeit habe ich mir nun zwei dieser mikrofone zugelegt.
    ich freue mich schon auf den sonntag, da werden sie bei mir als schlagzeug-OH zum einsatz kommen.

    simonstpauli:
    du hast deine exemplare nun schon länger in benutzung.
    wie sind denn deine erfahrungen damit?


    wora: Ich bekomme immer ein Grinsen ins Gesicht wenn ich eins PFL höre. ;)

    Ich habe die No Angels-Tour im Mai mit 4081 an High Hat und Gitarrenamp gefahren.
    Was soll ich sagen, ich finde sie super direkt, natürlich. Im Club ist es natürlich teilweise haarig (niedrige Decke, die 8 nimmt mehr "Predelay"), in der Passionskirche hätte ich für Monitor ein anderes Mikro gebraucht. Oder den Amp nicht auf der Bühne...

  • Tontechniker gegen Vuvuzelas

    • simonstpauli
    • 19. Juni 2010 um 00:44
    Zitat von "benjamin bruns"

    War nciht doof nur ein leider SEHR unerwarteter Spielverlauf.

    Übrigens fand ich die Vuvuzen heute nicht so schlimm.

    Gruß Ben


    Oder so. Adaption. Selektives Hören.

    Die psychologischen Auswirkungen der Vuvuzelas werden noch lange spürbar sein...

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • simonstpauli
    • 18. Juni 2010 um 23:45
    Zitat von "gylo"

    Audiowerk:
    Es kann sein dass die Company vor Ort die das Pult stellt und betreut das Pult so gepatcht hat, dass der (digitale/interne) Master-Ausgang nicht über (analogen/externen) Ausgang 15/16 läuft sondern über 1/2. Jetzt hat der Fremdtech aber sein File so gebaut dass seine Monitor-Wege auf 1/2 liegen und seine Front auf 15/16.
    Und schon haben wir ein Problem, weil beim einfachen reinladen des Setups dann erstmal die Übergangsmusik im Publikum weg ist und stattdessen den Hands auf der Bühne beim Umbauen die Ohren volldröhnt.

    Das kann man jetzt weiterspinnen auf intern verpatchte Effekte, EQs usw.
    Aber ich denke der Grundgedanke ist klar geworden.

    gruß
    gylo


    ...und jetzt kommt die Professionalität des Pultbetreuers ins Spiel.

    Entweder schickt der dem Bandmischer vorher ein Patch-File, dann kann der Patch des Band-Files angepasst werden.
    Oder der Bandmischer schickt das File schon mal per mail, damit es in das Festivalpult im Voraus geladen werden kann.
    Oder er passt es eben schnell auf dem Job an, bevor es geladen wird.

    Das gehört für mich zum Job des Pultbetreuers dazu, genau so wie die Beherrschung des Pultes. Genau so wie Bandmischer mal vergeigen gibt es auch Pultbetreuer, die nach dem Prinzip "Hoffnung" arbeiten. (Damir möchte ich keine Grabenkämpfe auslösen sondern nur andeuten, daß nicht alles perfekt läuft, andernfalls wäre das Laden eines Files nie ein Problem sondern so normal wie ein mitgebrachtes Gesangsmikrofon)

  • Neues Midas Pro3 und Pro9

    • simonstpauli
    • 18. Juni 2010 um 21:04
    Zitat von "4Art"

    ...und Behringer gelabelt? 8)


    Egal.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • simonstpauli
    • 18. Juni 2010 um 19:42
    Zitat von "guma"

    Es ist doch albern, wenn wir jetzt wieder in einer Runde "Auf was man beim Mischen alles verzichten kann" landen. Das wissen wir doch alle wie das geht.

    Denk doch mal an meine Nummer mit dem Deboingker ( bitte, bitte jetzt keine Diskussion darüber, ob man das nun hört, braucht oder das soziokulturelleszentrumskompatibel ist :roll: ) Das kann ja nicht die Mischerleistung sein, das immer wieder von Neuem zusammenzuschrauben, statt es einfach zu laden ???


    Absolut.

    Ich will auch nicht jedesmal die Panoramas von 8 In-Ear-Mixen aus 28 Kanälen zusammenschrauben. Das finde ich extrem unnötig.

    Für mich ist ein Pultfile auch eher eine Vorlage, wie bereits hier schon beschrieben, die Basics wie Lo Cut, angeschaltete Dynamics ausserhalb des Arbeitspunktes, damit man schnell zum Mischen kommt.

  • Tontechniker gegen Vuvuzelas

    • simonstpauli
    • 18. Juni 2010 um 19:18

    Ich habe heute die Lösung gefunden: einfach nicht schauen das Spiel. Soll sowieso doof gewesen sein... ;)

  • Neues Midas Pro3 und Pro9

    • simonstpauli
    • 18. Juni 2010 um 17:12
    Zitat von "nojunk"


    noch ne frage:
    hat schon jemand von euch auf einer Pro6 gearbeitet? ICH find' den tisch als den wertigsten, gefolgt von Vi1/2/4/6


    Pro 6, ja, tut schon fein, ich finde es etwas holprig. Zu viele Bedienelemente für meinen Geschmack, zu wenige für den EQ. Rechtsbündige Popgroups? Na ja...
    Vi4/6 ist mehr mein Ding in dieser Klasse. Vi1/2 sind mir schon wieder zu sehr abgespeckt in der Bedienung, verlieren die Vorteile der Vista.

    Ich bin gespannt, ob Midas ein sinnvolles, bedienbares Pult unter der Pro3-9 rausbringen kann. Eins, daß man entspannt bedienen und transportieren kann. 2011/12 vielleicht?

  • Praxis, Reichweite Sennheiser ew Serie

    • simonstpauli
    • 18. Juni 2010 um 10:02

    Ein Wasserbeutel dämpft ca. 25dB.

    Das bedeutet - durch eine Menschenmenge kann man nicht mal 10m Reichweite erzielen.

    Grundregel: Sichtverbindung, wir reden bei UHF von Wellenlängen im Bereich eines 2"-Lautsprechers (auf Schallwellen übertragen, um es plausibel zu machen)

  • Vuvuzela: aus gegebenem Anlass

    • simonstpauli
    • 17. Juni 2010 um 18:14
    Zitat von "wora"


    ich hoffe das war ironisch gemeint...


    Also effizient sind die Dinger. ;)

  • Generaldiskussion Lärm

    • simonstpauli
    • 17. Juni 2010 um 18:07
    Zitat von "ADMIN"

    Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:

    Die 99 dB LAeq kommen aus dem Publikumsschutz und sind eigentlich kein großes Problem.

    Im Anwohnerschutz haben wir deutlich geringere Richtwerte und auch noch ein paar unschöne Zuschläge (Zuschlag auf den Messwert, nicht auf den Richtwert).


    Am Rande: Wer von "Wohlfühlpegel 100 bis 110 dB peak" spricht, dürfte von der DIN 15905-5 nicht ernsthaft beschränkt werden, denn der Richtwert dort ist 135 dB LCpeak.


    (TA Lärm)
    Ein Zuschlag auf den Richtwert wäre ja auch eher kontraproduktiv... Wie war das noch: Zuschläge für Informationsgehalt und Impulsgehalt? Wie wird das üblicherweise ausgelegt? Bei Musik habe ich oft die Anwendung beider Zuschläge erlebt, wenn es sich um "normale" Genres handelte.
    (DIN 15905-5)
    Die meisten Schätzeisen zeigen ja keinen wirklichen Peak-Pegel an, ich kenne "Wohlfühlpegel" als A-bewertete 1-s-gemittelte Werte auf dem vorangenannten Instrument, hier ca. 100dB(A) slow. Wobei der Schlagzeuger dann auch nicht die "falsche" Snare spielen darf...

  • AC DC auf X array

    • simonstpauli
    • 16. Juni 2010 um 22:28

    Ich werde mir das in Berlin mal anhören/schauen... Bin gespannt.

  • AC DC auf X array

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2010 um 17:05
    Zitat von "madmax"

    Ja und warum hängse da nix andres auf, wenn's keinem nich gefallen tut.?


    Weil die Entscheidung wohl nicht von diesen Personen getroffen wurde. Aus welchem Grund auch immer ;)

  • Gehalt nach Ausbildung

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2010 um 17:03
    Zitat von "hai-tech"

    Fachkraft für Veranstaltungstechnik


    Das ist für mich jetzt kein Beruf sondern ein Titel.

    Im Ernst, FfV bekommen je nach Gewerk, Umfeld, etc. deutlich unterschiedliche Vergütungen.
    Und dann bestehen noch deutliche Unterschiede zwischen Anstellung oder fest freier Stelle beim Ausbildungsbetrieb, Freelancer-Jobs in Clubs, bei Bands und Anstellung beim Schauspiel- oder Opernhaus oder ÖR-Rundfunk- oder Fernsehsender mit BAT-Vergütung.

    Also noch mal deutlicher nachgefragt:

    Um was für eine Art Stelle bei welchem Arbeitgeber handelt es sich?

  • Neues Midas Pro3 und Pro9

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2010 um 16:53
    Zitat von "master prof"

    Die Bedieneinheiten scheinen die gleichen zu sein. Nur die 19" Racke sind unterschiedlich.


    Richtig, hat mich auch gewundert.

    Man möchte wohl die Oberfläche nicht noch weiter verschlanken. Hier wird also über Features differenziert.

  • Gehalt nach Ausbildung

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2010 um 16:41

    Das kommt jetzt schon sehr auf den Beruf, das Umfeld (Ort und Branche) und die Kontakte an.

  • Vuvuzela: aus gegebenem Anlass

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2010 um 14:42
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    hallo frank,

    wie wurde denn angeregt? ich könnte mir vorstellen, dass sich bei mehr oder weniger geübter spielweise deutlich höhere/ niedrigere pegel erzielen lassen. >120db/1m ist natürlich eine ziemliche ansage - das hätte ich nicht gedacht.


    Tja, die gute alte Horn-PA (Puste-Anlage). Ich bin ja froh, daß ich nicht in einem solchen Stadion sein muß...

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2010 um 12:56

    Wenn ich mit einer Band, die komplett auf In Ear ist, auf ein Festival komme, ist ein Pultfile sehr nützlich, vorausgesetzt, die Mikrofonie ist konsistent. Dann sind nur noch Raumeinflüsse und Tagesform der Musiker die Variablen.

    Am FOH mit sehr verschiedenen Räumen, PAs, Mikrofonen, eventuell wechselnden Bandmitgliedern (Subs) kann es auch eher kontraproduktiv sein.

    Der Betreuer sollte auf jeden Fall ein File korrekt einspielen können und Patches anpassen. Ich kann auch ein Festivalpatch-File zum Anpassen meines Files nutzen, so ich es denn im Vorfeld bekomme.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2010 um 12:52
    Zitat von "hypomann"

    Na dann schönen Dank. Ausgerechnet in meinem Nachbarort müssen die damit anfangen. Ist dann eigentlich der gesamte Frequenzbereich von 790 - 862 Mhz nicht mehr benutzbar? Oder kann ich , nach einem Frequenzscan durch meine Funkstrecken die als sauber ermittelten Frequenzen noch benutzen? (zumindestens bis 2015) Ich bitte mal um eine Aufklärung dieses Problems.


    Konkret sieht es so aus:

    3 Netzbetreiber (T-mobile, Vodafone, O2) haben jeweils 20 MHz Spektrum gekauft.

    Wenn jetzt ein Betreiber ein Netz aufbaut kann er dazu seine 20 MHz nutzen. Welcher Frequenzbereich das genau ist wird man sehen.
    Der Rest des Spektrums ist nutzbar (im Scan wird man sehen, wie die Nebenbandaussendungen aussehen, wie viel Abstand man halten sollte)

    Bei zwei Betreibern wird es eng, bei drei Betreibern geht nichts mehr.

    Einiges wird auch von den Endgeräten abhängen, dort ist aus Kostengründen die Funktechnik unsauberer (und es wird mit bis zu 2 Watt gesendet, ein unfaires Verhältnis). Beim Frequenzscan also unbedingt versuchen, aktive Endgeräte mitzuscannen.

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