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Beiträge von simonstpauli

  • Zurück zu analogen Pulten?

    • simonstpauli
    • 30. September 2009 um 13:19
    Zitat von "gerald1"

    Billbo hat es so richtig erfaßt. Digitalpult: Backline des Tonis. Ob das nun sein eigenes ist oder von seinem Lieblingsverleiher um die Ecke sei mal völlig dahingestellt. Klar ist, es wäre dann immer das richtige Digitalpult mit dem richtigen Update und auch die Bugs, welche ja meistens irgendwie (gurkenzerkniedelter Encorder oder sowas) anhaften, sind bekannt und machen somit auch keinen Ärger. Und für so eine im Kunststoffgehäuse eingepackte CPU findet sich allemal Platz im Tandemachshänger hinter dem Riechmuldenfahrzeug :? . Und bekanntermaßen freuen sich auch die Ladeheinis am Flughafen über solche Leichtgewichte und können ihre Arbeitsschutzbelehrung um 90% abkürzen . Auch gibt es für die Airlines selber eine schöne Zukunftsoption zur Kostenoptimierung, da diese kleinen Kästels nun die Stuardess bald selber einladen kann :wink: .
    Ob der Veranstalter dann mit jedem Musiker einzeln abrechnet, Drums, Key (Backline) usw., genauso, wie der Toni es erwartet für sein Lieblingsspielzeug, lasse ich mal offen stehen.
    Der Umkehrschluß wäre, auf dem Technikrider erscheinen die 5 Lieblingsgitarren des Gitarristen ... Eine Gibson, ne Fender Tele, eine Strat noch dazu, die Kramer für Notfälle. Logo muss noch eine Ovation mit dabei sein. Und nun habe ich doch glatt die Martin vergessen für dieses eine Lied da ... :D

    Gerald1


    Je nach Produktion kommt das bei Verstärkern, Keyboards und Schlagzeugen vor, daß Backline vom Veranstalter gestellt wird. Auch gerne exotische oder antike Modelle wie diverse Fender mit Jahrgang, Dual Showman, Korg MS20, Slingerland Drums.
    Vor Allem natürlich bei Übersee-Produktionen aber es wird auch beliebt bei Europäern. Dann ist die Abrechnung überhaupt nicht kompliziert. Im Schluß auf Pulte bedeutet das, man spezifiziert genau das Pult welches man haben möchte und akzeptiert keine Abweichungen. Wenn der Veranstalter es nicht stellen kann hat man zufällig ein solches Pult für eine kleine Miete im Backljne-Hänger ;)

  • Zurück zu analogen Pulten?

    • simonstpauli
    • 29. September 2009 um 19:49
    Zitat von "guma"

    Hm, ich hätte auch nichts dagegen, wenn Digi-FOH und Mikrosatz mit der Produktion fahren würden, allerdings sehe ich da auch erhebliche Probleme das kostenmäßig immer so durchzusetzen.


    Sicherlich geht das nicht immer. Dann kann man mal nur die wichtigsten Mikrofone mitnehmen und evtl. ein Setup für vorhandene Yamaha-Pulte. Wenn die Firmware dann aktuell ist.
    Aber es ist wahrscheinlicher, daß man das kleine digitale in den Backline-Transporter bekommt als einen Analogplatz.
    Ende Oktober mache ich das mit 2 Pulten auf einem Clubtürchen als Support-Act. Das ist deutlich besser als die Alternative, Kanäle und Outboard zu streichen.

  • Techniker-Organisation (Verband?) ... Ja, Nein, vielleicht?

    • simonstpauli
    • 29. September 2009 um 13:19

    Unter dem Strich kann eine Gewerkschaft hier aus verschiedenen bereits genannten Gründen gar nichts bewirken.

    Zuallererst sind wir, die Freelancer, in der Pflicht, unsere Arbeitsbedingungen zu gestalten. Wir haben direkten Einfluss darauf und unsere Branche ist wirklich überschaubar.

    Die besten Ergebnisse auf diesem Gebiet habe ich durch Gespräche mit meinen Auftraggebern erzielt. Das geht auch mit einer Qualitätssteigerung einher und so gewinnen Alle: Der Freelancer, der Verleiher und der Kunde.

    Bei Tontechnikern ist es sehr klar, ein ausgeruhtes Ohr hört einfach besser, Körper und Geist reagieren schneller, wenn alle wichtigen Nährstoffe im Catering enthalten sind und ein Essen in Ruhe möglich ist.

    Das wirkt sich unmittelbar und mittelbar auf die Qualität der Show aus.

    Und auf einmal wird in mehreren Schichten gearbeitet, Ruhezeiten eingehalten und gutes Catering und Einzelzimmer im Hotel sind möglich. Und unter dem Strich kostet das nicht viel mehr, bringt im Verhältnis aber richtig viel. (in Worten: die Verleihfirma wird wieder gebucht und muß nicht mehr über den Preis anbieten)

    Diesen Ansatz kann ich mir auch im "Großen" vorstellen. Wer argumentiert das und wer zieht mit?

    Die VdT-Mitgliedschaft wird interessant, in den 90ern stand ich vor der Möglichkeit und fand ihn noch "off-topic"

  • Zurück zu analogen Pulten?

    • simonstpauli
    • 29. September 2009 um 12:53
    Zitat von "gerald1"

    Ich stelle mal eine Hypothese auf.
    Das Reisen mit einem Stick, um damit ein Fremd-Digitalpult aufzuladen (weil es ja schnell gehen soll und wie von den Vertrieblern beschworen), wird nix. Mittlerweile zu groß der Digitalpult-Herstellermarkt und nix bleibt stehen auch in Fragen der Software-Entwicklung. Man kommt auf den Job, hat garantiert das falsche Digitalpult und sollte es doch das richtige sein, dann kommt als zweiter Satz ... oha - welches Update ist das denn? :roll:
    Nun die Hypothese:
    Ein Digitalpult ist für mich zu 99% am Reisen ein Bestandteil der Backline. Master rüber und ab geht es! Wer dann immer noch zu viel Zeit hat, kann ja mal schauen, ob es irgendwo eine Kaffeeschänke gibt oder so.

    Gerald1


    Dem kann ich mich aus der Erfahrung von 2009 nur anschließen.

    Digitalpulte ermöglichen es durch
    1. Truckspace- und 2. Preis-Vorteile
    inzwischen verstärkt als Bestandteil der Backline mitzureisen, ob nun gemietet oder gekauft. Dadurch erreicht die jeweilige Band bzw. Produktion eine Konsistenz, die ansonsten nur mit viel Aufwand erreichbar gewesen wäre. Jetzt noch ein Mikrofonsatz und eine Band die immer gut anbietet und es liegt nur noch am Mischer (Tagesform), Location und der PA. Für meinen Geschmack reicht das an Unbekannten in der "wir wollen immer möglichst den gleichen gutene Sound"-Gleichung.

  • Soundunterschiede bei mehren Künstlern auf gleicher VA

    • simonstpauli
    • 29. September 2009 um 12:32

    Was ich auch schon erlebt habe:

    Gleiche PA, gleiches Pult, gleicher Mischer, fast gleiche Besetzung, fast gleiche Mikrofonie:

    Die Vorband klang für meinen Geschmack wesentlich besser als die Hauptband.

    Ich vermute hier eine der wichtigsten Ursachen für guten oder schlechten Sound: Die Klangquellen vor den Mikrofonen.

  • Mikros über Personen aufhängen

    • simonstpauli
    • 29. September 2009 um 09:07
    Zitat von "klauston"

    Um es ganz ehrlich zu sagen, möglicherweise müßte man sichern, ich weiß es nicht.

    Aber ich hab es auch so gemacht und mein gesunder Menschenverstand war sich ganz sicher, das dies hält.


    +1 wenn es kein RE-20 sein soll ;)

    Beim Abkleben der Verbindungsstelle ist darauf zu achten, daß man nicht die Sicherung des XLR eindrückt und damit umgeht.
    Des Weiteren müssen die XLR-Stecker und Buchsen in einem einwandfreien Zustand sein.

    Ich muß gestehen, daß ich auch schon ein C391 extra mit Ballast (Edelstahlrohr) versehen habe, weil es sonst von der Rolle gesprungen wäre (abgehängtes Stützmikrofon welches szenisch auch noch als Boxring-Mikrofon benutzt wurde, es musste also per Kabel für die Box-Szene abgelassen werden). Bzw. es sprang bei der ersten technischen Probe von der Rolle, weil das Mikrofon leichter war als das Kabel auf der Länge. Ein peinlicher Moment...

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 28. September 2009 um 08:21
    Zitat von "hausmeister"

    Moin,

    nun muß ich doch nochmal was in die Runde werfen.

    http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/16341.pdf

    hier steht unter Abbildung 4 und 5 bzw Punkt 5 Absatz 3/4
    Das Funkmics den gesamten Frequenzbereich nutzen können ..

    Sollte dies möglich sein ...also ohne Stöhrungen stellt sich mir die Frage ob gg die Allgemeinzuteilung verlängert werden könnte ??

    Grüße Michael

    Alles anzeigen


    Daß wir eine LTE-Übertragung stören werden ist unwahrscheinlich. Andersrum können wir eine Zweitnutzung technisch vergessen wenn LTE auf dem Band aktiv ist. 2W Digitalbrett gegen 50mW klassische FM ist ein unfairer Kampf.

    Zitat von "klauston"

    Das lustige ist ja, das die Österreichische Telekom schon daran arbeitet, mobiles Breitbandinternet genannt LTE ab 2010 im Frequenzbereich 2600 Mhz auszubauen, weil die viel interessanter ist.

    Da stellt sich jetz die Frage, ob die Frequenzen zwischen 600 und 850 Mhz denn dann noch wirklich so wichtig sind und ob die Technologie in diesem Bereich nicht vor Einführung schon überholt ist

    http://futurezone.orf.at/stories/1625999/


    Die Frequenzen um 800 MHz sind deshalb so wichtig, weil sie eine relativ hohe Reichweite bei ausreichender Bandbreite für Daten- und Sprachübertragung haben. Des Weiteren kann man GSM900-Hard- und Software fast komplett weiter nutzen.
    Sicherlich geht die Nutzerzahl einer Zelle irgendwann mit Bandbreitenverlust einher aber das ist sicher besser als gar keine Versorgung weil niemand für 2,6GHz das Geld in die Hand nimmt um noch mehr Basisstationen zu bauen. Diese Netze müssten ja noch kleinzelliger werden als GSM1800. Und hier sind O2 und ePlus schon am Heulen, daß sie zu wenig 900er Frequenzen haben und sie deshalb benachteiligt sind.
    Unter dem Strich sind Frequenzen um die 900 MHz für die Mobilfunker im Moment Goldstaub.

    Wie sieht der Plan eigentlich in Österreich aus? Die beschlossene Frequenz-Neuordnung (WRC) wird bestimmt auch in AT irgendwie und irgendwann umgesetzt. Ich glaube kaum, daß Mobilfunker "nein danke" dazu sagen werden.

  • Die Bundestagswahl 09

    • simonstpauli
    • 26. September 2009 um 23:37
    Zitat von "ADMIN"

    Würde ich prima finden.

    (Nachdem die Politiker inzwischen die bessere Satire machen, sollte man vielleicht mal ausprobieren, ob nicht die Satiriker die bessere Politik machen... )


    Es wäre ein Zeichen, daß man jede Meinung ernst nehmen sollte und nicht aus dem Politikzirkus ausschließen sollte.

    Zitat

    Demokratie heisst nicht Volksregierung, sondern Volksherrschaft, Herrschaft kann man auch mittelbar ausüben.

    Das Problem ist derzeit, dass das Volk eine Herrschaft noch nicht mal mittelbar ausüben kann. Momentan können die etablierten Parteien entscheiden, was das Volk darf und was nicht. Das Volk kann aber nicht entscheiden, was die Politiker dürfen und was nicht. Zudem dürfen die etablierten Parteien über die Spielregeln (Verfassung, Wahlgesetze...) selbst entscheiden, was notorisch dazu genutzt wird, Mitbewerber außerhalb des Kartells möglichst klein zu halten.

    Nein, das Volk hat vielleicht Mitwirkungsrechte auf etwas dem Niveau der betrieblichen Mitbestimmung, aber von Volksherrschaft sind wir nun doch noch ein gutes Stück entfernt.


    Ich hatte es auf den ursprünglichen griechischen Wortsinn bezogen, also die direkte Volksherrschaft.
    Daß diese wohl auch nicht sehr effektiv und zeitgemäß ist steht auf einem anderen Blatt.

    Verfassung? Habe ich etwas verpasst? Einen solchen Luxus haben wir doch noch nicht wenn ich darüber nachdenke. Es gilt immer noch das Grundgesetz, welches durch eine Verfassung abgelöst werden sollte aber bis jetzt nicht wurde. Wenn man es haarspalterisch betrachtet. De facto erfüllt das Grundgesetz natürlich die Aufgaben einer Verfassung, trotzdem:

    http://dejure.org/gesetze/GG/146.html

  • Techniker-Organisation (Verband?) ... Ja, Nein, vielleicht?

    • simonstpauli
    • 26. September 2009 um 14:29

    Also ich weiß nicht, wenn es für 50 gute Kollegen schwer ist, sich abzusprechen, dann wird das auch mit Gewerkschaft nichts.

    Und "auf Linie bringen" wird imho nicht funktionieren. Nicht bei Freelancern. Nicht ohne Schußwaffen (siehe US-Unions)...

  • Techniker-Organisation (Verband?) ... Ja, Nein, vielleicht?

    • simonstpauli
    • 26. September 2009 um 13:53

    Wie willst Du verhindern, daß die Firma P. aus HH einfach 50 Techniker, die nicht in einer Gewerkschaft organisiert sind, bucht?

    Die Guten sind sowieso ihre eigene Lobby, da mache ich mir weniger Sorgen.

    Tagessätze sind auch nicht meine Hauptpriorität, Arbeitsbedingungen (Zeiten, Catering, Sicherheit, Autofahrten nach der Arbeit) finde ich viel verbesserungsbedürftiger. Hier liegt Einiges im Argen.

    Andererseits schulden wir ein Werk, keinen Dienst.

  • Techniker-Organisation (Verband?) ... Ja, Nein, vielleicht?

    • simonstpauli
    • 26. September 2009 um 12:43

    Was kann so eine Organisation ihren Kunden bieten, damit sie Gewerkschaftsmitglieder buchen oder gar einen Rahmenvertrag unterschreiben?
    Mitglieder mit excellentem Fachwissen und guter Werkzeugausstattung? Die Garantie, daß im Krankheitsfall adäquater Ersatz einspringen kann?
    Also sehe ich hochwertige und konsequente Weiterbildung als eine Hauptsäule einer solchen Gewerkschaft an, wenn sie erfolgreich werden soll.
    Weiterbildung im technischen Bereich ist relativ zugänglich, hier gibt es viele auch kostenlose oder kostengünstige Seminare von Herstellerfirmen, im psychologischen Bereich wird die Luft arg dünn, hier habe ich bis jetzt noch gar nichts gefunden. Dabei macht gerade der nicht-technische Bereich einen Großteil unseres Jobs aus, sobald wir es mit Künstlern, Agenturen etc. zu tun haben.

    Wenn man einen Mehrwert bietet kann man auf der anderen Seite auch wieder Arbeitsbedingungen verbessern.

    Zustände wie im Madison Square Garden finde ich auch eher nicht erstrebenswert, ich möchte für mein Geld schon auch arbeiten... Also keine Gewerkschaften nach US-Modell.

  • Roland M400 / M380 Recording

    • simonstpauli
    • 26. September 2009 um 12:29

    Hat schon jemand Erfahrungen mit dem Recording über Cat5-Split und Sonar?

    Welche Hardware braucht man genau dafür?

  • Meldung: Beleuchter stirbt nach Absturz

    • simonstpauli
    • 26. September 2009 um 12:02
    Zitat von "ADMIN"

    Theoretisch sitzen Auszubildende an einem sehr langen Hebel, weil die während der Ausbildungszeit so gut wie unkündbar sind. Nur fehlt denen meist die Erfahrung, um ihre Position gezielt auszunutzen.


    Zum Thema: Leider wird man wohl auch aus diesem Fall nicht viel lernen können, weil alle Beteiligten die Details schön unter Verschluss halten werden. Und mit den Beteiligten meine ich allen voran die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Berufsgenossenschaft. Oder kennt jemand auch nur einen größeren Arbeitsunfall, bei dem das anders gewesen wäre?


    Ja nun, die meisten IHKen sind froh, daß überhaupt jemand ausbildet und so werden schon mal Beschwerden unter den Teppich gekehrt und die Branche kann fröhlich weitermachen.

    Ehrlich, Freelancer sind für sich selbst verantwortlich und können "nein" sagen. Angestellte oder gar Auszubeutende (sorry, -bildende) sind abhängig beschäftigt und haben kaum Lobby. So habe ich es jedenfalls erlebt. Die Wenigsten trauen sich, ihre Rechte einzufordern.

  • Die Bundestagswahl 09

    • simonstpauli
    • 26. September 2009 um 11:57

    Ganz egal wie das Ergebnis ausfällt, "Die Partei" wird es anfechten und versuchen, die Wahl annullieren zu lassen, nachdem sie vom Bundeswahlleiter von der Wahl ausgeschlossen wurden und ein Eilantrag vor dem Bundesverfassungsgericht abgelehnt wurde. Die Klage an sich ist weiterhin anhängig. Juristisch bedeutet das in Etwa: "Man kann gegen eine Entscheidung des Bundeswahlleiters juristisch vorgehen, allerdings nicht vor der Wahl." Das bedeutet natürlich auch im Umkehrschluß die Anfechtung des Wahlergebnisses.

    Ich finde eine Demokratie (der Begriff trifft es sowieso nicht richtig, das Volk regiert nicht sondern Volksvertreter, der Einfachheit halber lasse ich ihn trotzdem stehen) muß "Spaßparteien" ertragen können und ihnen auf inhaltlicher Ebene begegnen. Hier werden oft auch Themen aufgebracht, um die sich sonst niemand kümmern würde.

    http://www.die-partei.de
    http://www.bundestag.de/dokumente/text…eien/index.html
    http://www.bundestag.de/dokumente/text…osze/index.html

    Im Übrigen sind mir in diesem Jahr die Parteiprogramme und -aussagen entweder zu diffus oder nicht realistisch, schlimmer als je zuvor.

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • simonstpauli
    • 26. September 2009 um 11:30
    Zitat von "freeze"

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.d…E:B:WNA:DE:1348

    Sowas nenn' ich Dumping.


    Für das Marktumfeld im Ostharz ist das gar nicht so "billig".

    Da habe ich in Hamburg (wo Personal naturgemäß mehr kostet) ganz andere Preise erlebt.

  • Touchscreen an gMA

    • simonstpauli
    • 24. September 2009 um 20:28

    Ich meine daß das hier auch schon mal Thema war und es aus verständlichen Gründen nicht möglich war.

  • Vergiss Leatherman!

    • simonstpauli
    • 24. September 2009 um 15:23
    Zitat von "schallereignissortierer"


    Herr Gönsgen oder Herr Koal?? :mrgreen:


    Ich setze 10 Euro auf Long.

  • Filter im Filter

    • simonstpauli
    • 22. September 2009 um 21:33

    So wie ich den Anfangspost verstanden hatte geht es ja auch um mehrere Filter, von denen einer nicht im Zugriff ist (in einer self powered Lautsprecherbox verbaut). Diesen Filter kann man in der Controller-Software zusätzlich setzen, den Summen-Graph (Amplitude, Phase) anschauen, dann den Filter wieder ausschalten. Vorausgesetzt die Controller-Software hat diese Funktion.

    Mit Messen wird es da etwas schwieriger, es sei denn man kann das Signal nach dem eingebauten Filter noch mal abgreifen.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • simonstpauli
    • 21. September 2009 um 06:49
    Zitat von "oton"

    so wie ich dir eigentlich zustimme, aber vielleicht sind wir mit "alternativen" Bedienkonzepten einfach noch nicht genug vertraut, um damit arbeiten zu können. Lies mal die Oktoberausgabe des LiveSound Magazins

    http://livesound.idigitaledition.com/

    da gibt es einen netten Bericht über mehrere Monitorleute, u.A. auch Eric LaLiberte, den Monitormann von Diana Kral, der macht seinen Monitorsound über drei Soundwebs, gesteuert über ein Laptop und ein Tablet. Interessant weitergedacht wie ich finde.


    Für Alle: die Oktober 2008-Ausgabe.
    Natürlich ist es toll, per WLAN auf der Bühne herumzulaufen, das finde ich ja zusätzlich zum Pult auch absolut hilfreich.
    Der Kollege hat aber auch wieder nur eine klassische Oberfläche nachgebaut, die sich per Bildschirm nicht so gut bedienen lässt wie am klassichen Mischpult.
    Ich denke (und hoffe) aber, daß in ein paar Jahren sowohl Digitalpult-Interfaces noch etwas besser und Tablet/Multitouch-Interfaces deutlich besser geworden sind.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • simonstpauli
    • 18. September 2009 um 23:27

    Bernd, das Hauptproblem einer reinen Touchscreen-Oberfläche sehe ich in dem Umstand, daß man hinsehen muß, also gleichzeitig von der Bühne weg. Monitor mischen geht so schon mal schlecht, auch FOH ist es teilweise ein Jobkiller. Ein gutes taktiles Feedback ist meines Erachtens ein fester Bestandteil einer Bedienoberfläche. Das ist ja schon bei "klassischen" Oberflächen teilweise ein großes Problem.

    Sicherlich gibt es Jobs, bei denen eine Editor-Lösung reicht, aber selbst mit 30" würden mir die Faderschlitze fehlen.
    Gut möglich daß das in 5 oder 10 Jahren anders ist wenn die Hardware und vor Allem auch die Software soweit sind.

    Ich habe mal bei einem Job mit 3 benutzen Kanälen versucht, per Editor zu "mischen", am Ende habe ich das Surface holen lassen. Bei klassischem Klavier war mir die Editor-Bedienung nicht feinfühlig genug. Nach einer halben Stunde habe ich es nochmal mit einem PL-10 probiert, das ging ganz gut. Das sah mit Sicherheit komisch aus, 30cm vor dem Pult eine Fernsteuerung zu bedienen.

    Zurück zur Editor-Lösung, wenn ich eine baue, dann mit Kabel und den zweiten Rechner (dann gerne mal ein 12" Netbook) per WLAN. So habe ich immer ein Backup, so wie man das bei drahtlosen Mikrofonen macht (oder machen sollte). WLAN ist keine bevorzugte Verbindung wenn ich davon abhängig bin, daß es jederzeit funktioniert. Nach Murphy kommen Latenzen oder Verbindungsabbrüche genau dann vor, wenn es auf der Bühne koppelt.
    Also: Rechner am Kabel für die Hauptarbeit, Rechner am WLAN für Korrekturen im Saal oder auf der Empore (wo man normalerweise sein Pult nicht mitnehmen kann)

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