Zitat von "tobias kammerer"Hallo
Warum solte Frequenzscan nicht funktionieren????!!!, wenn mehrere laufen?
Weil man zwar eine "freie" Frequenz finden kann aber nichts darüber ausgesagt wird, ob man nicht eine oder mehrere der anderen Strecken stört. Dazu müsste man scannen, fragen oder nachschauen welche Frequenzen "in der Luft" sind und die Intermodulationen berechnen. Das kann keine billige Scanfunktion. Bis jetzt jedenfalls noch nicht daß ich wüsste.
Da man sich aber laut Allgemeinzuteilung gegenseitig koordinieren soll, ist der Fall, daß man per Scan-Funktion eine "freie" Frequenz findet und nutzt um dann Andere zu stören (selbst wenn es ungewollt ist) genaugenommen ein Grund, den Betrieb der Sendestrecke zu untersagen.
Zitat von "tobias kammerer"natürlich hat das Sennheiser den besseren HF-Teil, aber:
Pronomic 189,- Euro
Sennheiser ca 500,- bis 750,- Euro, je nach Kapsel.
Viele Grüße
Tobias Kammerer
Das ist mir bewusst. Ich sage ja auch nicht, daß die günstigeren überhaupt nicht funktionieren.
Also Erich:
wie ist die Funk-Umgebung, ist dort viel los oder wenig?
Wer bedient die Strecken? Ist Fachkunde vorhanden?
Ich kenne weder die DAP noch die LD Systems-Stecken persönlich, grundsätzlich ist wichtig:
- HF-Teil: Störempfindlichkeit -> siehe woras Antwort. Gute HF-Komponenten, vor Allem passive steilflankige Filter, sind teuer. Wenn ich GSM900 mit 2W Sendeleistung nebenan habe möchte ich gute Filter. Ich kann das gerade nicht ausrechnen, welche Flankensteilheit es braucht um diese HF-Schleudern komplett zu unterdrücken, jedenfalls fängt Bahnfunk bei 876 MHz an, GSM-900 bei 890 MHz. Nach unten haben wir DVB-T, je nach Gegend mehr oder weniger weit entfernt.
- Audio-Teil: Mikrofonkapseln, Gain-Möglichkeiten. hier ist es einfacher, eine brauchbare Qualität zu liefern.
Im Prinzip hängt die Entscheidung von dem Einsatzgebiet ab. Wie schlimm sind Dropouts für den Kunden? Das hängt natürlich auch davon ab, wie diese vom Empfänger gehandhabt werden. Ein Pilotton hilft dabei. Und man bekommt je nach Stecke noch andere wertvolle Informationen wie den Batteriestand. Welche Batterien werden benötigt und wie sind die Laufzeiten? All das fließt in die Entscheidung ein.