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Beiträge von simonstpauli

  • Günstige Overheads

    • simonstpauli
    • 24. Oktober 2008 um 00:49

    Auf den Preisbereich bis 200 Euro haben sich ja in vorauseilendem Gehorsam bis jetzt alle Antworten bezogen ;)

    Schoepse bekomme ich auch fast nur vom NDR auf die Bühne geworfen. Das ist dann immer ein Festessen. Ansonsten gibt es im Beschallungsalltag oft Hausmannskost und da sind alle oben genannten Mikrofone bewährte Schallwandler.

  • Günstige Overheads

    • simonstpauli
    • 23. Oktober 2008 um 23:53

    +1 für "nicht am falschen Ende sparen"

    Die 3 wichtigsten Glieder der Signalkette:

    - Quelle
    - Mikrofon
    - Lautsprecher (nebst Aufstellung)

    also bitte hier nicht sparen

    Im Übrigen habe ich sehr gute Ergebnisse mit den ATM33a erzielt, Preis/Leistung ist hier sehr gut.
    Die alten Overheads der Sennheiser Evolution-Serie sind auch sehr hochwertig, dürften aber als Sammlerobjekte schwer zu bekommen sein, für eine Schule gar unmöglich.

  • differenzen mit snare

    • simonstpauli
    • 23. Oktober 2008 um 15:48
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Genau. Das gehört nicht wirklich hierhin, denn wir sind ja "nur" Tontechniker.
    Allerdings gehört ein wenig Instrumentenkunde wirklich zur Grundausstattung.
    Den größten Einfluss haben allerdings Drummerseitig die Stimmung und sein Spiel selbst. Ein großartiger Drummer wird auch auf einem Schrottset großartig klingen. Umgekehrt ist das noch schlimmer.


    Gutes Thema: Instrumentenkunde.
    Oft haben wir ja gar nicht die Zeit für einen tieferen Einstieg in die zu beschallende Materie.
    Inzwischen frage ich beim Soundcheck oft "ist diese Resonanz so gewollt oder möchtest Du das noch wegstimmen?", bevor ich zum Gate und Brachial-EQ greife.
    Mancher sagt dann: "Genau so soll es draußen klingen" oder "die Snare klingt schon seit 25 Jahren so, das gehört zum Stil" oder halt "oops, das soll so nicht sein, Moment..."

  • "A practical guid to bass arrays"

    • simonstpauli
    • 23. Oktober 2008 um 15:31
    Zitat von "svenr"

    simonstpauli - hast du mal ein 4x2 Array mit einer Kombination aus column und endfired probiert? Das column array laesst sich so entwerfen, dass der nominelle Abstrahlwinkel im Nutzband vertretbar bleibt. Die hintere Reihe (gleiches column array mit lambda/4 Abstand und Delay) sorgt dann fuer die Nierencharakteristik. Durch die relativ geringe Laenge des Arrays reduziert erhoeht sich die Frequenz des Aufbrechens der horizontalen Abstrahlung (wenn relativ breite Winkel gefragt sind). Fuer Innenanwendungen sehr zu empfehlen, allerdings braucht man mehr Platz vor der Buehne.


    Das habe ich noch nicht probiert, gute Idee.

  • Funkstrecke im Stadion

    • simonstpauli
    • 23. Oktober 2008 um 12:12

    Zur Funkübertragung:

    Menschen (und erst recht Menschenmengen) dämpfen gar sehr.
    Auf freie Sichtlinie achten!

    Ansonsten sind Ground Plane zu empfehlen, die exakt abgestimmt sind.

    Mehrere Antennen können auch sinnvoll sein, wenn Wege des Modulators bekannt sind und keine völlig freie Bewegung nötig ist. (Dazu weitere Lektüre Celine-Dion-Tour in der Oktober-Ausgabe von Live Sound International, ab Seite 62.)
    http://livesound.idigitaledition.com/

  • differenzen mit snare

    • simonstpauli
    • 22. Oktober 2008 um 18:26

    + 1 für Compressor im Kanal, mache ich bei unbekannten Schlagzeuge(r)n pauschal, just in case.

    Ich habe auf cross-stick ja immer gerne massiv Hall, falls dann ein "richtiger" Schlag dazwischen ist geht das natürlich nicht mehr mit fader riding.

    Also allermindestens den Effekt-Send komprimieren.

    Ich möchte hier noch mal Begriffe klären lassen, da hier auch native Schlagzeuger mitlesen und -schreiben:

    - cross stick (für mich der Begriff für das was hier gemeint ist)
    - rim click (dito)

    Im Vergleich dazu:

    - rim shot (für mich extrem lauter Power-Snare-Schlag, bei dem sowohl das Fell als auch der Rim getroffen wird)

    ...weswegen ich cross stick bevorzuge, um Mißverständnisse auszuschließen.

    liege ich damit so falsch (s.o.)?

  • "A practical guid to bass arrays"

    • simonstpauli
    • 22. Oktober 2008 um 18:04
    Zitat von "simonstpauli"

    Und da es so praktisch ist, 4x2 doppel-18" auf Rollen zu haben und einen 200x200m - Garten am Wochenende:

    ich probier dann mal was aus, hab ein wenig gerechnet und auf einer Delta-Array ähnlichen Variante gelandet.
    ...


    Fast vergessen:

    in der Praxis hat das Konzept sehr gut funktioniert, es ist ein 3x2 Päckchen mit einem gedrehten, invertierten und 2ms verzögerten 1x2 Päckchen in der Mitte dahinter geworden.
    Leider war in dieser Location naturgemäß keine Zeit zum genaueren Abgleichen der Delay-Zeit (um die Breite der Niere noch zu optimieren).
    Ich werde mich in der nächsten Saison (5 Termine) weiter an das Thema herantasten und ansonsten indoor wo es die Locations zulassen weiter experimentieren.

    (und bei Interesse auch hier berichten)

  • Summen-EQ

    • simonstpauli
    • 22. Oktober 2008 um 12:29

    Noch einmal kurz meinen Ansatz von Seite 9 erläutert:

    Wenn ein Instrument den Raum bei einer Frequenz anregt, die ich dort so gar nicht brauche, macht es für mich keinen Sinn, dafür gleich den Master-EQ zu verbiegen. Vielleicht möchte ich diese Frequenz ja ansonsten eher im Mix haben.
    Also: auch mal Kanal-EQ.

    Ich werde auch nie jemanden zwingen, so zu arbeiten ;) Wir sind ein tolerantes Völkchen. Dachte ich jedenfalls immer. Kann mich auch täuschen.

    Ich kenne einen Kollegen, der verbiegt den Master-EQ oft radikal, so daß einem vom Hinsehen schlecht wird - aber es klingt. Also alles schön. Ich würde so keinen Mix anfangen.
    Trotzdem können wir gegenseitig Mixe übernehmen und in der Grundarbeitsweise des anderen weiterarbeiten.

  • RS 232-Adapter

    • simonstpauli
    • 22. Oktober 2008 um 11:58

    hab gerade was Nettes gefunden:

    http://www.digi.com/de/products/se…connectwisp.jsp

    Per WLAN ist natürlich extrem interessant und dann für mich auch mehr Geld wert ;)
    Werde mal den Vertrieb anrufen...

  • Nach Windows Update nicht sofort neu starten

    • simonstpauli
    • 21. Oktober 2008 um 00:02
    Zitat von "Christian_Thomas"

    Hat jemand Erfahrungen mit PCs, die sich nicht von Vista auf XP downgraden lassen? Hatte da mal was gehört, dass M$ dahingehend was machen will/wollte/gemacht hat!?


    Ja, es funktioniert wie folgt:

    Jede "große" Vista-Variante (Business) ist qualifiziert für ein Downgrade.
    Das bedeutet, man darf eine vorhandene XP-Lizenz (z.B. von einem bereits vorhandenen älteren Rechner) auch auf dem Vista-Rechner installieren. (also in diesem Fall doppelt)

    Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Firmen mit einer installierten Basis von XP-Rechnern, die sich sehr zurückhaltend gegenüber Vista gezeigt haben.
    Somit können diese Vista kaufen und XP nutzen was sich sehr gut in der Statistik macht ;)

    Dem Privat-Billigrechner-Käufer ist es ja anscheinend mittlerweile egal, Hauptsache billig...

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 20. Oktober 2008 um 23:38
    Zitat von "wora"

    da wir selbst mit iLive anrücken, kann mir das mit dem LS9 ja nicht passieren ;)

    da zuvor ja schon ne produktion mit iLive kommt, könnte man ja vielleicht ein päärchen CAt kabel an den FOH ziehen, auf die ich mich dann aufstöpseln kann :D


    Kann man nicht einen 2x Netzwerk auf HAN108-Adapter bauen, für vorhandene Multicores? *g*

  • Konferenzsaal in einer Messehalle

    • simonstpauli
    • 20. Oktober 2008 um 22:50

    ich geb mal +1 für die Delay-Duschen-Variante.

    Zusätzlich noch die vorderen Reihen von der Bühnenkante aus versorgen, wenn es möglich ist.

    Also die Zuhörer möglichst direkt mit der Schallenergie versorgen.

  • Summen-EQ

    • simonstpauli
    • 20. Oktober 2008 um 10:30

    Ich mag noch ergänzen daß der Versuch, unterschiedliche Bühnensituationen, unterschiedliche PAs und die Raumakustik nur mit einem graphischen EQ zu beeinflussen, oft kläglich scheitert.
    Empirisch sieht das so aus: Bandmischer die sich zu sehr auf ihren "Mix already on the desk" verlassen schrauben dann wild am EQ rum, wo ein beherzter Eingriff im Kanal-EQ einer Quelle wesentlich effektiver wäre. So oft gesehen und leider auch gehört. Ich rechne das mal als "Tour-Blindheit" ab. Der Mix ist gut also muß er auf jeder PA funktionieren? Blödsinn, wenn ich das mal so deutlich sagen darf.
    Dann heisst es "I need more Subs" wo andere mit einer ähnlichen Bassdrum und dem gleichen Mikro einen knackigen Sound hinbekommen. Nur weil etwas gestern im Mix funktioniert hat muß es das nicht heute automatisch auch tun. Bei einer fertigen CD ändere ich nur deshalb den Mix nicht weil ich es nicht kann.

  • drive rack pa

    • simonstpauli
    • 19. Oktober 2008 um 21:25

    Ganz aus dem Kopf, da ich das Gerät gerade nicht vor mir habe:

    Crossover-Punkte "entkoppeln" und nach ganz oben bzw. unten verschieben.

  • In Ear LS9 in Kombination FOH Sound ! Eilt

    • simonstpauli
    • 19. Oktober 2008 um 20:03
    Zitat von "klauston"

    Über PFL eventuell?

    Aber nehmt Euch wirklich anfangs einen Techniker mit, der im Publikum ist und das mit Euch erstellt


    +1 für den Techniker beim ersten In-Ear-Gig und auch für PFL, das sollte so machbar sein beim LS9

  • In Ear LS9 in Kombination FOH Sound ! Eilt

    • simonstpauli
    • 19. Oktober 2008 um 19:45

    Ich hab da eine einfache Regel:

    Wenn In-Ear dann alle auf der Bühne.

    Das hat für Dich den Vorteil, daß Du im Prinzip (da kein "Bühnenmüll" mehr produziert wird) einfach einen Stereo-Mix erstellst, der dann in der PA passen wird (im Rahmen der Möglichkeiten des Selbst-Mischens).

    Du solltest für Dich die Möglichkeiten haben, Deinen Monitormix und den Frontmix umschalten zu können.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 19. Oktober 2008 um 19:29
    Zitat von "wora"


    sag doch deinen gig einfach ab, ich verspreche dir ein tolles konzert mit gutem sound :D

    nun ja, ich schau mir dein "wohnzimmer" anfang dezember auf jeden fall mal an.
    ich hoffe, deine stereoanlage ist auch potent genug :wink: :D


    Da muß ich Dich enttäuschen, die Stereo-Anlage ist nur für das erste Drittel der Halle gut und das auch nur unten.
    Der Rest wird von der Mono-Anlage beschallt (EV XLC). Subs on Aux hilft bei den alten W-Bins, die sind wirklich antik und machen nicht gleich alles was man will.
    Ansonsten geht schon was. Außer man fährt ein LS9 ins Clipping natürlich. Plus Effekt-Bypass und eine Grenzfläche bei 80Hz puschen und sich wundern warum nix rauskommt. Mir tut das immer noch in den Ohren weh.
    Dresden ist so ein Traditions-Gig, da muß ich hin (Verpackungs-Industrie, lecker Essen, gutes Hotel, Weihnachtsmarkt-Zeit in Dresden und ich mache das seit 3 Jahren mit).
    Zu allem Überfluß bin ich mit dem Haupt-Kaufinteressenten dort. Für das iLive müssen wir dann am 2.12. sehen oder vorher nach Wiesbaden reisen.

  • Coaxialer Monitor

    • simonstpauli
    • 19. Oktober 2008 um 19:13
    Zitat von "wora"

    ich sage ja, die machen gutes marketing ;)
    also ich würde niemals einen lautsprecher blind kaufen, das kann ein grosser fehler sein!


    Ach blind geht schon, solange man den Lautsprecher gehört hat :D

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 19. Oktober 2008 um 15:41

    was ich auch nicht brauche:

    1. Sony DSR-200, die ein Band einzieht, nicht abspielen oder zurückspulen kann und auch nicht auswerfen mag. Scheiß-Mühle. Dabei waren die erst kürzlich im Service für "ichweißnichtwievieltausendeuro".
    Drei Kameras in einem Zustand der zum Himmel schreit, Pufferbatterien fast alle leer, Sucher vertragen kein 16:9, zum Glück hatte ich einen alten Philips CM8833 und ein Kameramann einen Watchman mit. Sonst wären wir beim Dreh gestorben. Im Nachhinein freue ich mich, daß die Cam das Band nicht schon beim Dreh gefressen hat.
    Mann mann mann...

    2. Da ist wora mal in meinem zweiten Wohnzimmer und ich kann nicht da sein weil ich in Dresden arbeiten muß.

  • DER "Lautsprecherentwickler"

    • simonstpauli
    • 19. Oktober 2008 um 14:47

    Ein Lautsprecherentwickler profiliert sich für mich auch über den Service.

    Also Hilfestellung bei spezielleren Jobs und nicht nur schwarze Kisten verkaufen.

    So können durchaus mal "kleine Buden" in andere Marktsegmente gelangen, wenn sie lange genug durchhalten.

    Alle anderen Aspekte wurden ja bereits erwähnt.

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