Ein EQ ist ein Werkzeug, dass jeder Ton-Techniker beherschen sollte, wenn er zum einsatz kommen muß. Ein Messebauer lässt auch nicht seinen Hammer zu Hause, nur weil es heißt, dass der Stand, der gebaut wird, aus steckelementen besteht.
Niemand kann einschätzen was für unbekannte Faktoren noch zu einer VA hinzukommen. Aussschließen kann man sogut wie garnichts (nur eingrenzen, wenn man eine vernünftige vorplanung getätigt hat)...und wenn man dann keine Werkzeuge hat (oder beherscht), um sich auf eine Situation einzustellen, dann sollte man dringend über seinen Beruf nachdenken.
Und hier ist es auch egal, ob es ein 31-Bänder, nen Parametrischer, ein Kanal-EQ oder sonst was ist.
Ich persönlich kann alle beiträge und Argumente irgendwie verstehen, da jeder andere erfahrungen in unterschiedlichsten situationen und größenordnungen gemacht hat. Wenn einer mit CD einstellt, soll er es doch so tun, nur sollte er dann auch offen für gegenargumente sein. Umgekert genauso. Wo währe denn die Idividualität, wenn es alle gleich machen.
Man könnte auch mal einen Vergleichstest machen. Ein CD-Verfächter stellt mit seinen lieblingen ein, das ergebnis wird gespeichert und der nächste per einpfeifen. Danach wird fröhlich hin und her geschaltet. Es könnte auch eine art blindtest sein, wo keiner weiß, welches Preset gerade geladen ist ![]()
Gruß,
Moritz