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Beiträge von simonstpauli

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • simonstpauli
    • 1. Oktober 2020 um 15:05
    Zitat von maccaldres

    und die Ladeinfrastruktur erst.

    Man stelle sich mal 10er Kisten wie bei Akkulampen vor. das wären immer noch 7000 Kisten die verkabelt werden müssen und so aufgereiht, das man zu jederzeit an jeden Kopfhörer rankommt.

    Und die Manpower die benötigt wird, die jeden Tag zu desinfizieren und in die Ladestationen zu packen.

    Manpower ist doch super, dann haben mehr Leute Arbeit als nur der Systemer

    Und 70000 ist ja eine eher fiktive Zahl aktuell.

    Ich fand 500-1k ganz okay zu handeln. Das könnte man sicher auf 5k-10k skalieren.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • simonstpauli
    • 30. September 2020 um 17:04
    Zitat von wora

    das ist auch kein schlechter ansatz!

    damit würde man quasi eine fliege mit mehreren klappen schlagen :D

    nein, scherz beiseite.

    mit solchen kopfhörerkonzerten geht dann aber schon ein gutes stück gemeinschaftsgefühl verloren - meine meinung.

    andererseits hätte das natürlich gleich mehrere vorteile: das erfordert deutlich weniger truckspace, keine probleme mit anwohnern, jeder kann sich seine eigene lautstärke einstellen, stereo für alle!

    Ich muß dazu sagen, ich hatte ein paar Tage vor Wacken einen Gig in Grömitz am Strand, unter Anderem auch ein Abend Silent Disco mit 2 DJs. Durch das Setting konnte ich natürlich nicht mit meinen Subs untenrum "füttern", aber es war trotzdem erstaunlich gut auf dem Ohr. Daher mein Kopfkino, als ich am Tag vor dem Aufbau auf dem Infield stand und mir 70000 Metalheads mit Kopfhörern vorstellte. Und mehr oder weniger Stille.

    Ein anderer Gig war eine Theatervorstellung in einer Halle, mit Nüssli-Tribüne. Darunter hatte ich noch Subs von der vorherigen Vorstellung, die wurden dann zusammen mit Silent-Disco-Kopfhörern benutzt. Das Stück war auf massiv Stereo ausgelegt, von daher sehr sinnvoll da so ranzugehen. Energie von unten, gutes Stereo auf den Ohren.

    Insgesamt könnten wir auf diese Art akustische Nähe trotz physischer Distanz erzeugen.

  • Ambience Publikum Mikrofone

    • simonstpauli
    • 30. September 2020 um 14:27
    Zitat von gert

    da gibts beim T auch lange Adapter.

    https://www.thomann.de/de/pro_snake_stereo_y_cable_30.htm

    https://www.thomann.de/de/pro_snake_stereo_y_cable_30.htm


    danke erst mal, tolle Tips. Also meine Anwendungen sind eher kleiner. Also Frontruss wird es schlicht oft nicht geben. Ich habe bei so 200er gigs auch weniger gute Erfahrungen mit Richtrohren. Da hatte ich dann immer nur 1 oder 2 Leute drauf. Mir gefällt die Idee mit den Grenzflächen an den Wänden.

    Also ich glaube ich bestell mir noch ein Stereopaar NT5. Das mach ich dann links und rechts an der Bühne fest. Das müsste ja gut zum NT4 am FOH passen.
    wie gesagt die Gigs sind eher winzig. Ein Neumann in einem Pub in Griffnähe vom Publikum würde mich glaube ich nervös machen. Mal schauen.


    PS. Ich suche eine AB 168 aber gerne günstig.

    Alles anzeigen

    Ein Paar NT5 und ein NT4 am FOH klingen für die Anwendung gut.
    Richtrohre, auch kurze, sind da eher unangebracht. Die sind wirklich long throw "Stadion".

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • simonstpauli
    • 30. September 2020 um 14:27
    Zitat von meister_k

    Funktioniert das nicht nur, wenn man als Technikdienstleister dann auch bereit ist, sein K2 dauerhaft zum Preis vom Kara rauszuhauen? (nur Beispiele ;) )

    Schließlich muss ich ja plötzlich bei 500 Personen, eine Fläche für 5000 beschallen...

    Oder man erhöht die Ticketpreise so stark, dass sich Veranstaltungen wirklich nur noch sehr gut verdienende Menschen leisten können.

    Solche Konzepte funktionieren ja dieses Jahr auch teilweise nur mit Zuschüssen oder es werden bewusst Verluste hingenommen, um noch irgendwie bei den Leuten Präsenz zu zeigen.

    Ich hatte letztes Jahr die Idee, ob man nicht Wacken als Silent Disco fahren könnte. Also beide Hauptbühnen gleichzeitig spielen und man sich am Kopfhörer die Band aussuchen kann. Damals fand ich die Idee nur lustig, heute könnte sie vielleicht sogar mal umgesetzt werden. Stellt euch vor, jeder könnte Stereo hören.

  • Ambience Publikum Mikrofone

    • simonstpauli
    • 29. September 2020 um 21:39

    Ich bin auch im Camp Bühnenkante bzw. PA. Also Null-Linie. Gutes SDC-Paar, tendenziell Nieren und fertig. Nieren sind zwar oft eigentlich zu breit, haben aber die beste rückwärtige Dämpfung. An sich reichen da simple Octava, Røde NT5 oder ähnliche.
    Wenn es ausgefeilter werden soll: kurze Shotguns als Ergänzung zu den Nieren.

    Zum Experimentieren:
    - MS flown am Center Cluster, gerne auch mit Shotgun und Acht.
    - MS am FOH, nach hinten gerichtet.

  • Welche PA Marke für Konzerte

    • simonstpauli
    • 28. September 2020 um 14:29
    Zitat von niggles

    Von welcher Grössenordnung reden wir hier denn?

    Auf einer Clubtour <1000 pax darf eine angemessene PA + Zubehör (Monitoring, Bühnenverkabelung, Stative, Riser) den Tourveranstalter eigentlich gar keine Miete extra kosten. Dafür gibt's schlicht kein Budget.

    Anders.
    In vielen Situationen darf die PA (Stocks&Racks) nicht als Einzelpunkt in der Berechnung auftauchen. Sprich die Benutzung darf nichts extra kosten.
    In anderen Situationen ist eine geringe Gebühr angemessen.

    Schlau finde ich regelmäßig die Deals, die Haus-PA inkludieren, unabhängig von der Nutzung.

  • Welche PA Marke für Konzerte

    • simonstpauli
    • 28. September 2020 um 12:42
    Zitat von gert

    Naja das kommt drauf an. Wenn die PA extra Geld kostet und die Tour aber eine bereits gemietete im Auto hat kommt es schon mal vor das man die eigene doch noch aufbaut.
    Ich hab schon mal eine Hausanlage rausnehmen lassen um dann mehr oder weniger exakt die gleiche wieder reinzubauen. Hintergrund war hier das die Hausanlage so teuer war das die Produktion mir als Systemmann den freien Tag nicht gegönnt hat. Viel wichtiger ist das eine Hausanlage technisch, praktisch und auch finanziell Sinn macht. Sonst wird auch mal eine Topmarke wieder rausgebaut.

    Was Gert sagt.

    Mein Fazit für ein festes Haus:

    Für den Raum und das geplanten Booking passende PA planen und einbauen. Gutes und konsequentes Systemdesign, Marke ist wichtig, aber nicht so wichtig wie die Umsetzung.
    Und natürlich der finanzielle Aspekt. Diese PA darf in der Miete nicht zu viel kosten, sonst passiert das, was Gert beschrieben hat, zu oft und sorgt für weniger Einnahmen und mehr Ausgaben.

  • Reeperbahn Festival 2020 unter Corona-Bedingungen

    • simonstpauli
    • 25. September 2020 um 19:07
    Zitat von oton

    Ja hoffen wir !! Mein Arbeitsplatz im Indra war dieses jahr leider komplett gestrichen, aber ich hpffe auf nächstes Jahr ... und dann schaffen wir das auch irgendwann mit dem Bier .. ;-))

    Damn, stimmt, da war ja was.

    Irgendwas ist immer...

  • Sichere Nachverfolgbarkeit / Besuchererfassung bei Events

    • simonstpauli
    • 22. September 2020 um 18:35
    Zitat von billbo

    Eben. Und an das 'mitführen müssen' hat sich jeder jugendliche Club-/ Disco-/ Venuebesucher - Corona hin oder Corona her - spätestens an dem Abend blitzschnell gewöhnt, an dem es zum ersten Mal heißt "Kein Personalausweis (= kein Altersnachweis)? Tja, du kommst hier leider nicht rein!"

    Das ist genau der Punkt. Keine Pflicht, einen Ausweis mitzuführen, aber eben auch kein Altersnachweis, also kein Einlaß. Finde ich jetzt völlig normal und fair. Rechte und Pflichten, diesdas...

  • Reeperbahn Festival 2020 unter Corona-Bedingungen

    • simonstpauli
    • 19. September 2020 um 23:57

    Ich hab es gerade hinter mir, das Reeperbahn Festival.

    Meine Stamm-Location hat dieses Mal nicht mitgespielt, weil zu klein. Stattdessen war ich auf einer Outdoor-Bühne. Die Umsetzung der Hygiene-Maßnahmen hat sowohl auf der Bühne als auch im Publikum ganz gut funktioniert, so jedenfalls mein Eindruck. Einige Künstler hatten echte Probleme, mit dieser Situation klarzukommen, Publikum so weit weg und so ausgedünnt. Dafür die Krankamera auf Tuchfühlung. Und ich musste damit klarkommen, daß wir nur 3 Acts am Tag hatten, die hatte ich sonst schon zum frühen Nachmittag durch.

    Insgesamt ein Segen, daß dieses Festival stattgefunden hat. 1. gibt es mir und vielen Anderen etwas Hoffnung und 2. werden wir wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

  • Geschäftsfeldverlagerungsidee...

    • simonstpauli
    • 13. September 2020 um 16:58
    Zitat von guma

    Du testest Fahrzeuge beim DRK ... nicht Dein Ernst?

    Du wirst als Fahrer getestet?

    Du fährst Corona Tests (Abstriche) durch die Gegend?

    *Du fährst DRK Personal zu mobilen Coronatesteinätzen?

    Du fährst das DRK-Corona-Test-Mobil?

    Ja wattennu eijentlich?

    Alles anzeigen

    Offiziell heißt es nur Fahrer, ich fand Test-Fahrer eine passende Beschreibung.

    Konkret fahre ich mit einem Sanitäter los, der die Tests durchführt. Ich selbst fahre, vor Ort bin ich Logistiker, bei den Testungen klebe ich Barcodes, sorge für Nachschub an benötigten Materialien (Test-Kits, Handschuhe, Desi, diesdas). So langsam weiß ich auch, wer welche Handschuhgröße trägt und von Smart bis KTW habe ich auch schon fast alle Autos durch...

  • Geschäftsfeldverlagerungsidee...

    • simonstpauli
    • 12. September 2020 um 14:18

    Ich hab tatsächlich einen Nebenjob angenommen. Bin jetzt Test-Fahrer beim DRK. Und da ist jetzt Einiges zu tun.

    Und in der Selbständigkeit strecke ich meine Fühler weit aus und so mache ich auch da ein paar Gigs. Nächsten Dienstag wohl den ersten, den ich DURCH Corona bekommen habe. Kleines Streaming-Konzert. Ich springe ein, weil das Original-Team in Quarantäne ist.

  • Produktempfehlung Digitalmixer + Dante? Frage zu Dante

    • simonstpauli
    • 6. September 2020 um 11:21

    Grundsätzlich braucht ihr Zugang zum Dante-Patch. Ihr müsst wissen, ob das Netzwerk auf 48 oder 96kHz läuft. Wenn ihr die Hausanlage nutzen wollt, braucht ihr einen Rückweg per Dante.
    Wenn das alles Hardware- und Software-technisch nicht vollständig vorbereitet ist, wird das nix.

    Also: Verantwortlichen ausfindig machen, darüber sprechen ob und wie ein solcher Zugang möglich ist. Dann über Hardware nachdenken.

  • Welche Musik hört ihr ?

    • simonstpauli
    • 2. September 2020 um 21:06
    Zitat von PMZWO

    https://www1.wdr.de/mediathek/vide…m-home-102.html

    Sehr geile Band. Hab sogar noch ein T-Shirt "Crew Psych". das ich mal als Local bei denen abgestaubt hatte.

  • Welche Musik hört ihr ?

    • simonstpauli
    • 1. September 2020 um 23:33

    Gerade bin ich schwermütig, weil das Reeperbahn Festival wohl tatsächlich stattfindet, ich aber nicht in der normalen Location arbeite (zu klein für Corona-Konzerte, da würden nur 30 reinpassen) und auch nicht die Kampfmisch-Tage mit 24 Kanadischen Bands in 2 Tagen habe. Daher Fokus Kanada und hier ein paar der Acts, die ich dabei kennenlernen konnte:

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    Gibt noch viel mehr, wie die Arkells, die ich mal als Vertretung ein paar Tage betreuen konnte.

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    Und dann noch das letzte Album, was ich gehört habe: Lou Reed - New York. Speziell diesen Song

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    Und noch ein Album, welches ich gerne höre: miu - Modern Retro Soul. Und auch wieder ein spezieller Song zur unfairen Gig-Angeboten für Musiker. Oder generell unfairen Angeboten:

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  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • simonstpauli
    • 29. August 2020 um 01:07
    Zitat von HenrySalayne

    simonstpauli

    Ich hätte vielleicht noch einen Link posten sollen (hatte ich bereits weiter vorne im Thread):
    https://aatishb.com/covidtrends/?d…=United+Kingdom

    Meine Graphik zeigt die wöchentlichen Neuinfektion in Bezug zu allen bisher bestätigten Infektionen (auch Genesenen) doppelt logarithmisch aufgetragen. Dadurch sieht man recht schnell eine Tendenz der Neuinfektionen. Wir befinden uns derzeit in Deutschland wieder auf einem Mitte-März-Niveau, in Spanien und Frankreich ist man knapp unter dem Anfang-April-Niveau, also dem Maximum der wöchentlichen Neuinfektionen. Das gibt mir leider doch Grund zur Sorge, insbesondere, da der Sommer gerade vorbei ist und ich keine wirkliche Besserung in der kalten Jahreszeit erwarte.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich deine Tabelle zwar verstehe, aber nicht so informativ finde, wie den Graphen, den zu als zweites Bild gepostet hast. Da muss man wahrscheinlich schon etwas länger mit arbeiten, damit man den Datenwulst direkt durchschaut. ;)

    Ich kann total verstehen, daß meine Tabelle verwirrend ist.
    Ich sehe in ihr aber einen entscheidenden Unterschied zu Mitte März. Die Dynamik bei den aktiven Fällen. 15.3.: grob 70% Steigerung. Ende August 1,5-4%. Warum ich das Augenmerk auf diese Größe lege, habe ich ja bereits erwähnt. Ich denke, die Fähigkeit zum Contact Tracing ist eine Schlüsselkompetenz in dieser Pandemie. Wenn wir die wieder verlieren (und einige Gesundheitsämter wackeln da schon bedenklich) wird der Winter hart.
    Bei den aktiven Fällen sind wir heute ungefähr auf dem Niveau vom 20.3. In gut 6 Tagen gab es damals eine Verdopplung. Heute ist eine Verdopplung in ca. 26 Tagen zu erwarten. Mit einem mittelmäßig pessimistischen Szenario. Eine völlig andere Dynamik. Dennoch wäre eine Verringerung der aktiven Fälle besser als Ausgangsbasis für den Winter. Das hatten wir vom 6.4. bis zum 15.7. (mit Ausnahme des Tönnies-Clusters). Und ich hoffe, daß wir da im September auch wieder hinkommen. Mit etwas Pragmatismus in der Bevölkerung klappt das auch.

    Und noch ein Unterschied: Damals war unter den Neuinfektionen ein viel höherer Anteil an Risikogruppen. Das ist eine meiner aktuellen Sorgen, daß die aktuell recht hohen Neuinfektionen irgendwann auf die Risikogruppen durchschlagen.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • simonstpauli
    • 28. August 2020 um 22:18
    Zitat von HenrySalayne

    Kleiner Vorgeschmack auf den Winter. :(

    Tatsächlich sieht es in meiner Analyse gar nicht soo schlecht aus.

    Mein Focus liegt auf den aktiven Fällen und da nähern wir uns gerade wieder einem Turnaround.

    Datenquelle Infektionen, Geheilt, Tot: https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-k…hland-weltweit/
    (Hauptsächlich JHU)
    Datenquelle Test-Aktivität: RKI

    Grobe Erklärung:
    Erste Spalte nach dem Datum: fiktiver Wert für die Belastung des Gesundheitssystems. Zahlen nur relativ zueinander interessant, sehr experimenteller Wert
    Gesamt: klar, Gesamtinfektionen
    Dahinter: Änderung absolut und relativ zu den aktiven Fällen, das Ganze nochmal mit 7-Tage-Glättung. Aktuelle Steigerungsrate gut 7%, in der guten Phase kurz vor und kurz nach dem Tönnies-Cluster lagen wir da bei 3-4%,
    Dann KW und Test-Statistik, erste Zeile RKI, zweite Zeile JHU Neuinfektionen in der jeweiligen KW.
    Dann die Genesenen und die Toten, Fallsterblichkeit, Fallsterblichkeit mit 14 Tage Verzögerung und eine experimentelle Kategorie von mir, ich nenne sie "Neufallsterblichkeit", also neue Todesfälle (7-Tage-geglättet) zu Neuinfektionen vor 14.21 und 28 Tagen. Sehr mit Vorsicht zu genießen, aber Trends erkennbar. Spannend werden diese Spalten in einem Monat. Werden wir es schaffen, die Risikogruppen weitgehend aus dem Infektionsgeschehen herauszuhalten?
    Als Letztes aktive Fälle. Grün markiert der bisherige Tiefstand. Gelb erste Verdopplung. (Im März hatten wir streckenweise Verdopplungszeiten von ca. 3 Tagen) Relative Änderung Tageswert und 7-Tage-geglättet. Mit etwas Glück können wir nächste Woche wieder in den Abbau der aktiven Fälle kommen.

    Warum ist mir diese Kategorie so wichtig? Die aktiven Fälle sind für mich ein Maß für die Fähigkeit zur Kontaktnachverfolgung. Beim Höchststand von 71979 am 5.4.2020 waren wir dazu nicht in der Lage und harte allgemeine Maßnahmen waren nötig. Unter 10000 scheinen aktuell mehr oder weniger beherrschbar zu sein. Ich tippe darauf, wenn wir mit ca. 20000 aktiven Fällen in den Winter gehen, sind wir gut aufgestellt.


    Graphische Aufarbeitung, aktive Fälle plus Tendenz, man erkennt gut den Tönnies-Cluster in der Tendenz, in einer Phase des Abbaus aktiver Fälle plötzlich ein "Berg". Meine Prognose ist noch pessimistisch und geht auf 40000 aktive Fälle Ende September zu. Die Prognose-Formel passe ich wöchentlich an, die nächste Änderung am Mittwoch dürfte die Kurve flacher werden lassen.

    Bilder

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  • Behringer WING

    • simonstpauli
    • 28. August 2020 um 20:31
    Zitat von Loloverde

    und die eigentliche Frage ist: Was ist daran anders, als ein richtig eingestelltes Noise Gate mit (self keyed) Side Chain?

    Ich würde es als Zwitter aus Gate und Expander beschreiben.

    Langsamer und subtiler.

    Räumt auf, ohne wirklich bei der Arbeit hörbar zu sein., wenn die Parameter stimmen.

  • High pass filter ohne DSP

    • simonstpauli
    • 25. August 2020 um 17:37
    Zitat von marce

    Was stimmt mit mir nicht, daß ich bei

    einfach immer noch keine für mich plausible Anwendung finde?

    Billbo schrieb es ja bereits. Ein HPF bei 35Hz ist bei der Verstärkung natürlicher Schallereignisse eher ein Feigenblatt und hat für mich über das Herausfiltern von DC keine große Relevanz. Kann man machen, fürs Gefühl.

    Bei künstlich erzeugten sehr tiefen Frequenzen, die man auch reproduzieren möchte, wäre die Trennung zu hoch. 35Hz ist ja nur die Eckfrequenz, auch darüber wird abgesenkt, je nach Flankensteilheit. Hier also entweder sauberen Content verstärken, dann braucht man keinen HPF mehr oder, wenn der Content schmutzig ist, per DSP mit hoher Flankensteilheit eingreifen.
    Ach wenn es nicht meine bevorzugte Art Musik ist, kann ich die Idee des körperlichen "Impacts" schon gut verstehen. Das will dann aber auch gekonnt sein. Und in der Tat kommen mir da teilweise arg hingeschluderte Tracks unter. Ist ja toll, wenn es bei 40Hz gut drückt, aber was soll die ganze Energie bei 20Hz? Welches Lautsprechersystem soll das reproduzieren? Motorbässe, anyone?
    Also muß der Beschaller die Unzulänglichkeiten des Contents ausbügeln. Wenn ich derjenige bin, schlage ich da aber im Normalfall mit entsprechendem und entsprechend dimensioniertem Material auf. Was natürlich auch einen DSP-Controller beinhaltet, inzwischen sogar allermeistens im Amp integriert.

  • High pass filter ohne DSP

    • simonstpauli
    • 25. August 2020 um 12:24
    Zitat von Grllle

    Aber gerade dann verstehe ich nicht, warum es so etwas nicht von der Stange zu geben scheint. Musste man Pre-DSP Subs nicht per HPF schützen? Oder hat man es anders gemacht?

    Als es keine DSPs gab war das keine so großes Thema. Es gab keine abartig hohen Pegel im Sublow-Bereich, also musste auch kein Treiber vor extremen Pegeln bei extrem tiefen Frequenzen geschützt werden. Der normale thermische und mechanische Schutz war ausreichend. Mit einem Highpass konnte man allerdings die mechanischen Limits besser ausreizen. Und den konnte man analog auch sinnvoll einsetzen, wie das 35Hz-Beispiel bei der 5000VZ zeigt. Heute wäre das oft zu hoch getrennt, würde in den Nutzbereich es Subwoofers eingreifen. Wir brauchen also steilere Flanken, die am Besten mit einem DSP umsetzbar sind, der sowieso schon vorhanden ist, entweder im Amp oder im Controlling. Und es spielt nur dort eine Rolle, wo der Content entsprechend unsauber ist.

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