300 für das Personal könnte ich mir vorstellen. (ein Techniker plus ein Helfer für Auf/Abbau, schon knapp)
300 für das Material auch, wenn es dünn ist.
Keinesfalls jedoch 300 für alles. NOGO dafür
Krank.
300 für das Personal könnte ich mir vorstellen. (ein Techniker plus ein Helfer für Auf/Abbau, schon knapp)
300 für das Material auch, wenn es dünn ist.
Keinesfalls jedoch 300 für alles. NOGO dafür
Krank.
Zitat von "zegi"...würde ich nicht kategorisch ausschliessen. Azubi ist nicht gleich Azubi. Wenn das mit dem Auftraggeber so abgesprochen ist, kann das auch mal eine Aufgabe für Azubis sein, eine Produktion selber durchzuziehen. Einige Dinge lernt man nämlich nur so.
Mooment. Dabei muß aber ein Techniker im Hintergrund sein, der dem Azubi unter die Arme greift, ihm Dinge erklärt etc. Nur dann kann der Ausbildungsauftrag erfüllt werden.
Sonst ist es ein Azubeu (Auszubeutender)
bzw. eine 1:2
Gibts alles... ![]()
Ernsthaft, für ein zielführendes Angebot bitte genaue Angaben machen.
- Leinwandbreite, Format, muß die Leinwand gelocht sein wg. Ton?
- Umgebung (im Wald braucht man z.B. weniger Lichtstärke)
- Uhrzeit (s.o. für nötige Lichtstärke wichtig)
- ist Überdachung für Projektor vorhanden?
- Entfernung Projektor (Vorderkante Optik) <-> Leinwand (auch die Optik ist preisrelevant)
- Aufpro, Rückpro (entfällt, falls Ton hinter der Leinwand steht)?
Zitat von "wora"
oha. das bedeutet also, wer die neueste technik haben will muss einen geringeren lohn akzeptieren?
also ich komme ganz gut mit analogen pulten klar...
Dito. Dann muß aber der Kostenaufwand für übermäßiges Trucking und Helfereinsatz berücksichtigt werden, wieder weniger Geld übrig
Argumente gibt es immer wenn man welche sucht.
Jetzt bin ich schon beim Lohndumping angelangt, das ist ja auch oft ein Bestandteil der in diesem Thread beschriebenen Beispiele. "Wieso Geld für Techniker, macht denen das Hobby / der Job keinen Spaß?"
Ich habe weniger ein Problem, wenn eine Firma weniger Leistung für weniger Geld anbietet, das ist für mich an sich noch kein Dumping (bzw. muß keins sein). Was der Veranstalter und der Künstler damit anfangen -> ihre Sache. (Das Thema Ridererfüllung hatten wir ja schon...)
Interessant wird es preislich wenn nur der Chef, Freunde, "Spaßarbeiter" und/oder Azubeus den Job durchführen. Es ist m.E. eine Unsitte, Azubis mit bis zu 100% Arbeitskraft zu rechnen und dadurch natürlich Kostenvorteile zu erzielen.
Zitat von "AlphaC"Ich hab in den letzten Jahren deutlich mehr im Bereich Disco/Tanzveranstaltungen zu tun gehabt als im Live-Bereich und muss hier leider immer wieder feststellen, dass in diesem Sektor der Anspruch oftmals gegen Null geht - sowohl von den Veranstaltern als auch von den Gästen. Dieser Fakt deprimiert manchmal ganz schön - und das nicht, weil man (wie hier schon mal zu lesen war) ein durchgeknallter Technik-Freak ist, sondern einfach nur mit dem Handwerk, das man beruflich macht, ein AKZEPTABLES, sowohl optisch als auch akustisch SCHÖNES Ergebnis erreichen möchte.
Da gibt es in Hamburg zum Glück leuchtende Gegenbeispiele, sowohl im Sektor 2000 - 4000 Gäste Halle als auch im Club-Bereich ab 100 Gästen.
Da sind dann feinster Klang und intelligentes Licht gefragt und es spiegelt sich in den Besuchertzahlen und der Verweildauer wieder. (Und in der Entspanntheit der Veranstalter, was die Technik betrifft.) Unstimmigkeiten werden rückgekoppelt und zur nächsten Veranstaltung (spätestens) behoben.
Natürlich kostet das etwas mehr, es muß sich jedoch für die entsprechenden Veranstalter dauerhaft lohnen, sonst würde er wieder "billig" einkaufen.
Das macht mir jedenfalls Mut.
Im Toursektor höre ich dagegen schlimme Sachen, Versuche von Gagendumping bei Technikern und Backlinern, weil gerade 2 Digico oder Venue angeschafft wurden und so weiter.
Zitat von "guma"...Ein paar Beispiele:
1. Für das LS9 ist das Stricken von Setups noch viel essentieller als für die größeren Pulte und die Herangehensweise ist für einen Analogiker sicher ganz anders als für jemand, der vom 01v kommt. Ohne Setups und aus dem YAMAHA-Default heraus, ist es imo unmöglich, das Pult einigermassen komfortabel zu bedienen und wenigstens einen Teil seiner 'unbegrenzten' Möglichkeiten zu nutzen...
Das sehe ich nicht so. Es ist ja nun keine Raketenwissenschaft, auf dem Pult ein Setup zu erstellen, der Studio Manager ist nur eine (mehr oder weniger hilfreiche, je nach Bereich) Ergänzung.
Und auch mit Setups ist komfortable Bedienung was Anderes, selbst einigermassene ![]()
Noch was zu den Ridern:
Keine Digitalpulte kann weniger etwas mit dem Klang als mehr mit der Bedienung zu tun haben, ich habe noch nicht gelesen: kein digitales Speaker Management, bitte alte Analogweichen, analoge Delay Lines, kein WLAN im Produktionsbüro etc.
Stellvertretend von mir 3 Jobs auf dem LS9:
1. Setup für Tanzkapelle aus 01V96 auf LS9-32 übertragen, dabei das Upgrade optimal ausnutzen ("Krücken" im alten Setup ausbügeln)
- alles schön, erste Gehversuche auf dem Pult, vorher Anleitung als PDF überflogen
2. Konferenz mit einem Rudel Ansteckern, Handmikrofonen, Webcast-Ausspielung mit "Hinternetzkontrolle", Videokonferenz und Dolmetscher in beide Richtungen, je nach gesprochener Sprache, Mitschnitt einer Rede auf USB-Stick.
- lief normal, Setup aus dem Rechner per USB-Stick übertragen. Nervig waren nur die Projektoren in der Nähe (laut und warm) und die Fast-Zerstörung meines DVD-Laufwerks am Laptop durch Dummheit meinerseits beim Abbau, vorher Anleitung in Papierform komplett gelesen.
3. Monitor-Mix
30 Kanäle auf 6 Wege plus Stereo-In-Ear
- tja. Monitoring ist nicht die Erfüllung auf dem LS9 im Urzustand, der "Listen Wedge on Master Fader per User defined key" war schon mal viel wert, konnte aber nicht über die ganze Show seine Wirksamkeit entfalten weil ich ab und zu auf den Aux-Master-EQ zugreifen wollte (Irritationen), weil die mitwandernde Solo-Automatik sich ab und zu mal abschaltet und dann wieder aktiviert werden muß (nervig)
- werde mir wohl einen "big knob" zulegen für solche Gelegenheiten...
- ich verstehe es nicht, wieso an diesem Hardware-Poti gespart wurde, das 01V96 hat ein, das 02R hat eins... egal.
oops.
Eine Röhre, richtig. Nur leider kein Vergleich zu einem Vollröhren-Amp wie z.B. dem Peavey Classic 20 (15W - 8" wenn ich recht erinnere), der hat gut geklungen und war auf Ohrhöhe genau richtig für den Bühnensound. So eine Lösung würde ich jederzeit einem 100W-Stack mit Power Soak vorziehen (hab es probiert, ab einer gewissen Grenze klingen die Dinger nicht mehr)
alles imho, da es um Gitarren geht ![]()
Ich habe den VOX AD30VT, eine Röhre habe ich noch nicht gefunden.
Der Amp arbeitet massiv mit Amp-Simulation und verstärkt am Ende nur das modellierte Signal. Nett ist der Power-Regler hintern, mit dem man die Verstärkung der Endstufe einstellen kann.
Alles in allem nur eingeschränkt Bühnen-tauglich. Was fehlt ist die Interaktion Gitarre - Röhre - Lautsprecher. Dafür war mein alter Peavey Classic 20 eine ganz andere Liga, klanglich... (1-Kanal Vollröhre)
Ich arbeite oft mit TL-xx- und TE-xx-P Liften von VMB und kann bestätigen, daß die gut sind, solange man sich an die Belastbarkeit hält (Achtung bei nicht zentrischen Lasten und dergleichen)
Besonders hervorzuheben ist der Prüfservice von PAN Music, günstig, schnell, entspannte Hausbesuche ![]()
Zitat von "Loloverde"Hi
Wenns um Strom sparen geht, kannst du ja mal das Programm von Megaman durchschauen. Ob da was dimmbar ist kann ich nicht beurteilen.
Bei mir im Studio habe ich einfach vier Stromkreise auf Schalter gelegt und kann nun verschiedene Beleuchtungssituationen ohne Dimmer realisieren.
Gruß
Rainer
Es gibt verschiedene dimmbare Energiespar-Leuchtmittel, z.B.:
http://www.megaman.cc/global/technology/dimmerable.php
Das funktioniert erst ab 10% aber dann wohl ganz gut.
Dazu würde ich auch raten, die Leuchten kann man entweder behalten oder umgestalten.
EDIT: ich hab es gerade bemerkt, die Leuchten sollen ja weg. Nun ja, bei E27 ist die Leuchtenauswahl groß, da sollte es genügend Auswahl geben...
LED-PARs halte ich für ungeeignet um aus der Deckenhöhe bezahlbar relevantes Licht zu werfen.
guma:
Die Hitze-Probleme traten nach knapp einem Jahr im Dauerbetrieb auf.
Also 24/7 in einem vollen 2m hohen Serverschrank in einer ca. 30 Grad warmen Umgebung.
Es spielten dagegen 2 Focusrites im 2HE-Case als Pulterweiterung im Veranstaltungseinsatz über ca. 4 Jahre ohne Probleme...
Jan:
welcher Art waren denn die Ausfälle?
Mit dem Denunzieren ist das so eine Sache:
Geht es um die Sicherheit einer Veranstaltung oder geht es um Ärgern eines Dumpers. Wenn diese Frage zweifelsfrei geklärt ist, kann man überlegen, was man macht.
Das Problem ist nur, daß man ehrlich zu sich selbst sein muß.
Update: nach dem Umschrauben des Racks (Serverschrank) sind die Focusrites deutlich kühler, weitere Ausfälle waren noch nicht zu beklagen.
Gleichwohl sind mindestens 6 Kanäle auf 2 Geräten ausgangsseitig platt, ein Gerät wurde getauscht, das ausgebaute Gerät wird geprüft.
Bezüglich der In-Ear-Problematik würde ich die Sendeantennen vom In Ear absetzen, also ca. 3m entfernt aufstellen. Zwei gleiche Kabel (gleicher Typ, gleich lang) nehmen.
Des Weiteren ein anderes Frequenzband wählen. (also z.b. Mikrofone 790 - 814, in Ear 838 - 862 MHz)
Zitat von "Uew"Er klingt ziemlich neutral, hat sehr viel Dampf, macht ganz gut dicht und ist obendrein kompakt.
... ich habe und liebe ihn :wink:
UWE
Noch neutraler, weniger Dampf, macht dichter und ist nicht ganz so kompakt:
der HD 280 pro.
Besitze ihn 5 Jahre und bin glücklich, weil ich meine Ohren im Vergleich zum 25er schone.
Funktioniert Zugang über Netzwerk?
Wurde der Stick vorher am Pult erkannt und ist korrekt formatiert?
Für mich gibt es 2 Arten von Dumping und daher auch verschiedene Vorgehensweisen:
1. Preis und Qualität der Durchführung sind absolut unterirdisch.
- Veranstalter: Risiko abwägen, lohnt sich das noch, dafür auf das Antlitz zu fallen?
- Künstler: kann man unter diesen Bedingungen noch auf die Bühne gehen?
-- wenn ja evtl. im Kollegenkreis auf die Bedingungen aufmerksam machen und versuchen, den Veranstalter zu einer besseren Qualität der Technik zu bringen.
-- wenn nein: cancel
- Mitbewerber: abwarten. Ein wie auch immer geartetes "Vorgehen" wird schnell als Spiel verderben angesehen und macht die Situation nicht besser.
2. Durchführung gut, Preis nicht kostendeckend, teilweise Material-Overkill (weil im Lager genug rumsteht)
Die Strategie, die wir aus dem LEH gut kennen, Konkurrenz in den Boden dumpen und nach ein paar Jahren kann man "ernten"
EDIT: LEH - Lebensmitteleinzelhandel, nicht Landerziehungsheime ![]()
Gegenmittel: gute Netzwerke von KMU, nicht mit betreffender Firma zusammenarbeiten.
EDIT: KMU - kleine und mittlere Unternehmen
Wohlgemerkt - ich rede nicht von gelegentlichen "Sonderangeboten" oder günstigen Preisen sondern von regelmäßigen nicht kostendeckenden Angeboten.
mringhoff: absolut richtig, nicht jeden Auftrag, koste es was es wolle, ausführen wollen. So macht man sich selbst effektiv die Preise kaputt.
EDIT: sorry für die Abkürzungen, der besseren Übersicht halber hier editiert
ist das in der Nähe vom E-Werk? Finde wenig im Netz...
ein SOUNDCRAFT EFX 12 oder MFX 12 kostet auch nicht die Welt, unter diese Klasse würde ich nicht gehen.
Summen- und Monitor-EQs braucht man noch extra/extern.