PA ist kein Luxusgut, sondern ein Arbeitsgerät.
Ich würde es eher mit Autos vergleichen wollen, Alle fahren von A nach B, trotzdem gibt es teilweise drastische Unterschiede, wie und wie schnell man ankommt.
Soll heißen, man kann auch auf nicht ridertauglichen Gerätschaften wohlklingende Mixe erstellen und "schöne" Veranstaltungen durchführen. Meist fehlt die Zeit dafür und man greift auf einen gewissen Standard zurück.
Wenn zu wenig Kanäle vorhanden sind fängt das Basteln und Kompromisse machen an, dabei kann meist das gewünschte Ergebnis nicht mehr erzielt werden.
Gleiches gilt für nicht fachgerechte Aufstellung von PA, fehlende Delay Lines, Nearfills etc.
Da ist mir eine gut aufgebaute "Käfer"-PA wesentlich lieber als eine hingeschissene Edelmarke, wo die Hälfte des Saals subobtimal beschallt ist.
Meine Hauptüberlegung ist:
Wie bekommt man die 3 Hauptakteure zusammen?
1. Künstler, die eine Vorstellung vom benötigten Technikmaterial haben
2. VT-Firmen, die dieses stellen sollen
3. Veranstalter, der dieses bezahlen soll
Der klassische Rider scheint das Problem nicht zu lösen, obwohl er dafür gedacht war.