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  1. PA-Forum
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Beiträge von simonstpauli

  • wie Dumping bekämpfen?

    • simonstpauli
    • 9. April 2008 um 18:10

    PA ist kein Luxusgut, sondern ein Arbeitsgerät.

    Ich würde es eher mit Autos vergleichen wollen, Alle fahren von A nach B, trotzdem gibt es teilweise drastische Unterschiede, wie und wie schnell man ankommt.

    Soll heißen, man kann auch auf nicht ridertauglichen Gerätschaften wohlklingende Mixe erstellen und "schöne" Veranstaltungen durchführen. Meist fehlt die Zeit dafür und man greift auf einen gewissen Standard zurück.

    Wenn zu wenig Kanäle vorhanden sind fängt das Basteln und Kompromisse machen an, dabei kann meist das gewünschte Ergebnis nicht mehr erzielt werden.
    Gleiches gilt für nicht fachgerechte Aufstellung von PA, fehlende Delay Lines, Nearfills etc.

    Da ist mir eine gut aufgebaute "Käfer"-PA wesentlich lieber als eine hingeschissene Edelmarke, wo die Hälfte des Saals subobtimal beschallt ist.

    Meine Hauptüberlegung ist:

    Wie bekommt man die 3 Hauptakteure zusammen?

    1. Künstler, die eine Vorstellung vom benötigten Technikmaterial haben
    2. VT-Firmen, die dieses stellen sollen
    3. Veranstalter, der dieses bezahlen soll

    Der klassische Rider scheint das Problem nicht zu lösen, obwohl er dafür gedacht war.

  • Octamic II

    • simonstpauli
    • 9. April 2008 um 14:44

    Achtung, achte auf viel Luft beim DDX, wir haben ein Winkelrack mit 20cm Luft hinter dem Pult und trotzdem darf der hintere Deckel nicht drauf bleiben, damit das Pult nicht überhitzt.

    Alternative: zusätzliche Kühlung...

  • Wo geht Ihr nach dem Job noch was essen?

    • simonstpauli
    • 8. April 2008 um 11:44

    Und eine neue Version:

    http://www.amanya.de/downloads/aftershow-catering-liste.pdf

    Sollten wir das Dokument unter die CC-Lizenz stellen, damit noch mehr Input kommt?

  • wie Dumping bekämpfen?

    • simonstpauli
    • 8. April 2008 um 10:49

    Was ich bis heute nicht verstehe:

    Warum werden Veranstaltungen, bei denen der Rider (Vertragsbestandteil) nicht im Ansatz erfüllt ist, von Künstlern trotzdem durchgeführt?
    Fehlt Vertrauen zum eigenen Techniker, der diesen geschrieben hat? Hat er ihn überhaupt selbst geschrieben oder sein Vor-vorgänger?
    Waren wichtige Punkte nicht erfüllt? Welche Punkte sind wichtig? Warum gibt es "Phantasie-Rider"? - Damit 1/2 des Riders erfüllt werden und man damit dann gut arbeiten kann?

    Habe mal einen NDR-Bigband-Auftritt erlebt, wo wir den Orchesterwart ständig davon abhalten mussten, dem lokalen Veranstalter Saures zu geben.
    Vom Rider war im Prinzip nur die Tontechnik erfüllt (schön viele Gefell-Mikrofone, ein SC Serie 2 und irgendeine PA, die funktioniert hat - soweit in Ordnung). Auf Bühnen und Logistik-Seite klemmte es gewaltig.
    Bühnenpodeste - 20 bestellt - 2 da.
    Helfer - 4 bestellt, keiner da. Aussage Veranstalter "Wenn ich Helfer bestellt hätte und die im Stau stehen würden wären sie auch nicht da"
    Am Ende musste das Vibraphon (Star des Abends) auf dem Boden stehen, weil es sonst mit der Justierung der Trigger für einen Sampler eng geworden wäre.
    Die Veranstaltung wurde durchgeführt mit Hinblick auf den öffentlichen Auftrag und "es geht ja irgendwie"

    Zurück zu meiner Frage:
    Gab es schon Veranstaltungsabbrüche, Nicht-Auftritte aus Rider-Gründen?

    EDIT:
    Als Veranstalter würde ich den VA-Technik-Anbieter beauftragen, der in meinen Augen die VA wuppen kann, den Rider annehmbar erfüllt (in Absprache mit dem Künstler) und das Ganze zu einem fairen Preis anbietet. Das dürfte in den seltensten Fällen der "billigste" sein.
    Es gibt offensichtlich genug Veranstalter, die da mehr Risiko gehen. Komisch, die Bierkühlung hat bis jetzt auf allen Veranstaltungen korrekt nach Rider funktioniert, überspitzt ausgedrückt.

  • Sennheiser e901 universell einsetzbar?

    • simonstpauli
    • 8. April 2008 um 01:08

    Mmmh, Flügel, ein spannendes und schön kontroverses Thema. Zumal kein Flügel wie ein zweiter ist, man lernt immer wieder dazu...

    Der Thread-Titel ist inzwischen off-topic ;)

    Was sind das für Mikrofone?
    http://www.earthworksaudio.com/78.html

    Ich hatte vor Jahren mal einen Gig als Monitor-Mann, der FOH-Kollege stellte ein omnidirektionales Earthworks [finde die Typenbezeichnung nicht mehr] an den Flügel und allgemein waren Mikrofone knapp, also hatte ich nur noch ein 57er im Flügel. Das war dann aus, war zuwenig GBF, das Earthworks hat für mich super funktioniert, etwas 400Hz weg, ansonsten nicht bearbeitet, auf die LE400 bei hohem Bühnenpegel.

    Auf der anderen Seite frage ich mich, was ein PZM/PCC im Flügel außer Stütze/Monitorabnahme machen soll, habe bis jetzt immer auf die Hauptmikrofone gebaut, weil mir die Grenzflächen einfach nicht schön genug klangen.

    Und jetzt kommt ihr.

  • 01V96 mit dem alten 01V verkuppeln?

    • simonstpauli
    • 8. April 2008 um 00:55

    Schwierige Entscheidung:

    Die zusätzlichen Fader des alten 01V klingen erstmal reizvoll, für eine reine FOH-Anwendung erscheint mir die Koppel-Lösung gut.
    Wenn mehrere Wege Monitor dazukommen könnte es komplex werden. Obwohl es das beim 96er auf 2 Ebenen auch ist.

    Ich würde das Folgende andenken:

    01V mit MY8AT ausrüsten
    01V96 hat eine Toslink-Schnittstelle an Bord

    Die beiden Pulte per Toslink verkoppeln (01V out, 01V96 in und Wordclock aus dem 01V96 in das 01V per BNC - da das alte 01V nicht ständig benötigt wird würde ich das 01V96 den Sync-Master geben lassen - das Ganze läuft dann natürlich mit maximal 48kHz)

    Dann hast Du 8 Kanäle aus dem alten in das 96er, das reicht für Front und bis zu 6 Monitorwege.

  • Ultralanghuber

    • simonstpauli
    • 8. April 2008 um 00:43

    für das Lexikon:

    Langhuber - bayrischer Gastwirt, der gerne laute basslastige Musik hört.

  • Fullrange-LS für mobilen Einsatz

    • simonstpauli
    • 7. April 2008 um 15:52

    nur fairerweise: die CA1515 als Aktiv-Version wiegt 38,9 kg, auf ein Stativ hebe ich sowas alleine nicht mehr (gerne)...

    Es wäre für mich die Entscheidung

    - 15" Sub mit 12"/1" Tops

    oder

    - 15"/1,5" Tops

    zuerst zu treffen, dann die Abstrahlung (50, 60, 90 Grad)

    danach unbedingt hören, es sollte unbedingt auch geschmacklich passen...

  • Presonus Digital mixer

    • simonstpauli
    • 7. April 2008 um 15:05
    Zitat von "guma"

    Ich möchte uns ( inklusive mich selbst ) ermahnen, dass wir ziemlich OT sind. Es ging hier um ein neues kleines Digitalpult der Fa. Presonus.


    Genau, wie steht es denn damit? Ich denke, die Branche kann ein Pult unter der 01V96-Klasse (die fast nur aus einem Gerät besteht) brauchen.
    Ich kenne es aus der Praxis so, daß auf jedem Job, der es erlaubt, ein klein-FOH auf das 01V96 "upgegraded" wird, weil es sowieso im Lager steht und man das alles an Bord hat, was man braucht.
    Z.B. eine kleine Sprachbeschallung, ein paar Mikrofone, ein-zwei Stereoquellen, PA, 2 Delaylines.
    Im Grunde braucht man dafür meistens nur ein 8- bis 16-Kanal-Pult mit Dynamics, 4 Auxen, 4 Bussen (selbige mit Delay und 4-Band Parametrik versehen)

    Beim Presonus fehlen mir auch nach Durchsicht der Informationen auf deren Website noch einige Angaben zum Processing auf der Output-Seite.
    Es soll wohl 2 Graphische EQs geben, die Anzahl der (halb)parametrischen (22) lässt auf selbige auch in den Ausgängen schließen.

    Ansonsten gefällt mir die Bedienoberfläche sehr gut, geradezu vorbildlich das Metering mit "selected" Level und Gain Reduction, die beiden Kenngrößen, die ich am Kanal IMMER auf einen Blick sehen möchte.

    Zitat von "guma"

    Ich habe mir mal die presonus Preisgestaltung angesehen:

    Bei bisherigen presonus-Produkten ist der amerikanische VK in Dollar weniger als der numerische deutsche VK in €. ( also z.B. digimax LT 799,- Dollar US-VK, Deutscher VK 1049,- € ?????? ) Dann wird das Pult in Deutschland teurer als ein 01V ?


    Shock & Awe... Da allerdings Klang und Bedienung einiges versprechen als werde ich die Kiste antesten.

    Und zum Schluß: guma, danke für Deine Bereitschaft, Zeit in das Forum zu investieren.

  • Fullrange-LS für mobilen Einsatz

    • simonstpauli
    • 7. April 2008 um 11:15

    Soll es denn wieder 15" werden?

    Dann z.B. Kling&Freitag CA1515SP, Nexo PS15

    Ansonsten kann ich mir eine Kombi vorstellen:
    Fohhn Experience, 1x XS30 (15" Sub, incl Amping für alles), 2x XT33 (12"1")
    Kling&Freitag 1x SW115SP, 2x CA1201SP (klingt "feiner" als die 1,5" von K&F) komplett self powered.

  • Wo geht Ihr nach dem Job noch was essen?

    • simonstpauli
    • 6. April 2008 um 14:00

    So, hat ein wenig gedauert, hier die erste Version der Liste

    http://www.amanya.de/downloads/aftershow-catering-liste.pdf

    Es fehlen noch diverse Adressen und natürlich noch mehr Geheimtips und 24/7-Läden.

    Bei großen Ketten wie McD, BK, KFC, Subway und dergleichen bin ich mir unsicher ob und wie diese in die Liste einfließen können und sollen.

    jetzt Pauli gegen Freiburg, die Glocken läuten gerade ;)

  • wie Dumping bekämpfen?

    • simonstpauli
    • 5. April 2008 um 13:23
    Zitat von "Kristian Wachter"

    ...langfristig führt das zum Erfolg, die anderen bleiben früher oder später auf der Strecke...


    Bis auf o.g. und andere, die den A**** voller Geld haben und die Marktmacht übernehmen wollen. Die können im Unterschied zu den "Kleinen" durchaus einen guten Job machen. Und wenn das Geld alle ist werfen erst die Banken dem schlechten Geld noch gutes hinterher, danach kommt der Staat, weil so viele Arbeitsplätze in Gefahr sind. Wie heisst das noch gleich? "Gewinne kapitalisieren, Verluste sozialisieren"

  • Unterschied Ersatzkorb bei Shure 58er

    • simonstpauli
    • 4. April 2008 um 22:00
    Zitat von "Erik"

    und die kann man ein paar mal super mit dem besenstiel oder sowas ausbeulen.


    Das ist schon ein paar Mal zu oft passiert (mit Mikrostativen zumeist) ;)

  • Unterschied Ersatzkorb bei Shure 58er

    • simonstpauli
    • 4. April 2008 um 16:10

    Das ist ja interessant.

    Passt der Beta-Kopf auch auf das SM? Wäre für eine Anwendung mit erhöhter Belastung ganz praktisch...

  • wie Dumping bekämpfen?

    • simonstpauli
    • 4. April 2008 um 14:47
    Zitat von "wora"


    es ist eben leider so, das nicht wenige verleihfirmen ohne heftiges sponsoring von externen quellen nicht überleben könnten.


    Wie viele Millionen hat Herr Fielmann eigentlich bis jetzt in das Extreme-Dumping im "oberen" Bereich geblasen? Die letzte Summe lag bei 5 Mio glaube ich...

    Egal, ich merke wie mir bei dem Gedanken der Kamm schwillt. Wie da Hauptversammlungen zu Preisen angeboten wurden, die gerade mal das Personal und die Logistik tragen können - Das Material steht ja im Lager und kostet nix.

    Das finde ich viel schlimmer als HKS, die ein paar Jobs zu unterirdischen Kursen machen.

    Zitat von "Procon AG"


    22.12.2003

    Langfristiges Finanzierungskonzept verabschiedet
    Hamburg, 22.12.2003

    Vorstand und Aufsichtsrat haben sich heute gemeinsam mit den Banken der PROCON MultiMedia AG und dem wesentlichen Aktionär Günther Fielmann auf ein tragfähiges Finanzierungskonzept für die Gesellschaft geeinigt.

    PROCON MultiMedia AG
    Adhoc-Mitteilung
    22. Dezember 2003

    Langfristiges Finanzierungskonzept verabschiedet

    Vorstand und Aufsichtsrat haben sich heute gemeinsam mit den Banken der PROCON MultiMedia AG und dem wesentlichen Aktionär Günther Fielmann auf ein tragfähiges Finanzierungskonzept für die Gesellschaft geeinigt. Das Konzept beinhaltet die folgenden wesentlichen Bestandteile :

    Das Bankenkonsortium hat einem Forderungsverzicht von ca. 13,6 Mio. EUR zugestimmt. Dafür wurde ein Besserungsschein ausgesprochen, der dem Bankenkonsortium für den Zeitraum vom 1.1.2007 bis 31.12.2014 einen Anteil von 25% des jeweiligen Konzernergebnisses zusichert.

    Weitere 5,0 Mio. EUR werden in ein Wandeldarlehen umgeschuldet. Dieses Darlehen kann PROCON bis zum 31.12.2004 ablösen. Ansonsten werden aus dem bedingten Kapital 2.265.255 neue Aktien geschaffen, die dem Konsortium zufallen. Der Antrag zur Schaffung des notwendigen bedingten Kapitals soll der nächsten ordentlichen Hauptversammlung gestellt werden.

    Die Tilgung aller bestehenden Darlehensverträge wird zeitlich verlängert und die jährlichen Tilgungsraten dadurch verringert. Darüber hinaus hält das Bankenkonsortium der Gesellschaft bis zum 31.12.2007 einen Betriebsmittelkredit über 10,8 Mio. EUR offen.

    Herr Fielmann hat sich bereit erklärt, zur Entlastung der Liquidität für die Akquisition und Fortführung laufender Projekte Sachinvestitionen in einem Gesamtwert von 5,0 Mio. EUR zur Verfügung zu stellen.

    Grundlage des Konzeptes waren die in dem schwierigen konjunkturellen Umfeld als positiv beurteilte Marktstellung von PROCON sowie die bereits erreichten Restrukturierungserfolge der Gesellschaft, die als Basis einer langfristig positiven Entwicklung gesehen wurden.

    Alles anzeigen


    Andere zu Boden dumpen und dann sowas? Gehts noch? Hatten wir das am Bau nicht auch schon - mit Kanzler Schröder als Feuerwehr?

    EDIT: Meine Konsequenz daraus seit 2004 keine Geschäfte mit Procon mehr und ich kann es im Sinne der Gesundheit der Branche nur jedem empfehlen selbiges zu tun. Weil der Fisch Veranstaltungsbranche vom Kopf her zu stinken beginnt.

  • Live-Surroundsystem

    • simonstpauli
    • 4. April 2008 um 13:58

    5.1 ist imho nur bedingt live einsetzbar, da sich nur wenige Zuhörer im "Surroundspot" befinden.

    Da bedarf es einiger Überlegungen, wie man die komplette Halle räumlich beschallt bekommt.

    Im Theater habe ich eher Räumlichkeit im Bereich "vor und hinter der Bühne" und "oben und unten" eingesetzt, normalerweise 6-10 Ausspielwege, was die Pulte so hergaben. Für eine Straßenbahn in "Endstation Sehnsucht" gab es dann doch ein 6.1 nur für diesen einen Effekt.

  • wie Dumping bekämpfen?

    • simonstpauli
    • 4. April 2008 um 13:33

    Hier eine kleine Anleitung "Dumping richtig gemacht":

    Auftraggeber: Mach einen Job billig, dann kriegst du 10 weitere
    Verleiher: Kein Problem, wir machen die ersten 10 Jobs zum normalen Preis und den jeweils 11. ohne Berechnung des Materials (das sind knapp 10% Abschlag auf das Gesamtvolumen)

    Damit entlarvt man jene, die ihr Wort nicht zu halten gedenken.

    Funktioniert nur bei wiederkehrenden in etwa gleich großen Jobs

  • filter par64led

    • simonstpauli
    • 4. April 2008 um 10:10

    Hab ähnliches in einem Restaurant mit Bühne verbaut,

    Frontlicht: LED PAR 64, Profiler und Stufenlinsen (Selecon, absolut bezahlbar für den Kunden). Mit den LEDs kann man etwas einfärben und das war es dann auch schon.

  • filter par64led

    • simonstpauli
    • 4. April 2008 um 00:53

    Problematisch bei LED-PARs ist ja, daß bei "Weiß" längst nicht das komplette Farbspektrum emittiert wird, sondern ein sehr löchriger Flickenteppich.

    - Farbfolien arbeiten nun aber subtrativ und verschlimmern das Spektrum noch.

    - Frost und Diffusion nimmt viel von der sowieso nicht üppigen Lichtausbeute.

    Ergo nicht zu empfehlen, eher eine RGBY-Lichtquelle (zusätzliche gelbe LED) oder RGBH (zusätzliche weiße LED)

  • Suche Händler mit dbx

    • simonstpauli
    • 3. April 2008 um 21:21

    http://www.audiopro.de/

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