Puh. Das ist starker Tobak.
Nachdem ein Effekt nicht gezündet hat, hat keine betriebsfremde Person etwas in der Nähe zu suchen.
Wie es so weit kommen konnte, daß ein Kind der Kanone so nah kommt, ist mir schleierhaft.
Puh. Das ist starker Tobak.
Nachdem ein Effekt nicht gezündet hat, hat keine betriebsfremde Person etwas in der Nähe zu suchen.
Wie es so weit kommen konnte, daß ein Kind der Kanone so nah kommt, ist mir schleierhaft.
Christian Frick hat eine gute Lösung, um tieffrequente Emissionen in bestimmten räumlichen Bereichen effizient zu mindern.
Wenn man dazu noch auf der Beschallungsfläche gezielt steuert, ist ein gutes Verhältnis zwischen Nutz- und Störschall möglich.
In den höheren Frequenzen kann man viel durch PA-Ausrichtung erreichen.
Richtig.
Aber nachdem die Höhen immer mehr bedämpft werden als die darunter liegenden Frequenzen klingt ein LA in der Entfernung immer noch ausgeglichener als ein Array von Kugelwellenstrahler.
Das Theorie und Praxis etwas auseinander klafft ist klar und liegt auch daran, das ziemlich oft zu kleine LA eingesetzt werden.
An dieser "Einspartaktik" ist aber ein LA nicht per se Schuld.
Die Luftdämpfung setzt zu weit oben an, als daß sie uns hier helfen kann. Bis die ein 4k-Brett weggedämpft hat, ist man gar nicht mehr auf dem Gelände.
Bei einem Line-Array können wir die HF-Verteilung durch Curving und EQ (vorzugsweise innerhalb der Einzelelemente FIR-Filter) sehr genau beeinflussen, um den Effekt der Zylinderwelle auszugleichen. In vielen Situationen begnüge ich mich weiter hinten mit nominell geringeren Pegeln, dafür bekomme ich dann eine ausgewogenere Tonalität hin.
Ich wollte nur klarstellen, daß diese Zylinderwelle mit den 3dB Abfall pro Entfernungsverdopplung frequenzabhängig unterschiedlich weit kommt und danach in eine "normale" Kugelwelle übergeht.
Es ist eigentlich vollkommen egal ob es ein 90 auf 60 oder 40 auf 20 Grad Horn ist, pro Verdopplung des Abstandes wird die bestrahlte Fläche vervierfacht dadurch verliert man jedesmal 6db.
Ein Linearay verliert deswegen nur 3db weil es pro Entfernungsverdopplung nur auf die doppelte Fläche kommt, da der vertikale Abstrahlwinkel im kleinen einstelligen Bereich liegt und dadurch, das die Abstrahlfläche praktisch nahtlos ineinander übergeht es zu einer Kopplung kommt wobei das Linearray wie ein grosses, in sich homogenes, Horn arbeitet.
Um trotzdem den Nahbereich abdecken zu können werden die unteren Boxen angewinkelt wobei dann allerdings die 3db Regel aufgebrochen wird und je nach Winkelung wieder bis zu 6db anwachsen kann was in dem Bereich aber auch gewollt ist um den Pegel im vorderen Bereich konstant zu halten.
Kurz gesagt: Nein.
Langversion:
Die 3dB Abfall pro Entfernungsverdoppelung gelten im Fernfeld nicht mehr. Und das ist frequenzabhängig und schneller erreicht, als man denkt. Für tiefere Frequenzen sind wir bereits im Fernfeld, bevor der Schall das erste Hörer-Ohr erreicht hat.
Das bedingt, daß wir in der Theorie höhere Frequenzen mit nur 3dB Verlust pro Entfernungsverdopplung übertragen können, mit zunehmender Entfernung aber die Lowmids fehlen. Je weiter weg, desto drastischer. Und zwar sowohl den Pegel als auch die Einsatzfrequenz des Effektes betreffend.
Außerdem gelten hier natürlich auch die atmosphärischen Einflüsse, wie Luftdämpfung und Wind. Die Höhen werden also sowohl bedämpft als auch verweht, genau wie bei konventionellen Systemen.
Hier noch die Formel für den Punkt, an dem wir uns im Fernfeld befinden: Länge des Arrays zum Quadrat mal Frequenz geteilt durch die Schallgeschwindigkeit. Einheiten: Meter, Sekunde.
...
C4 - gab's auch in Gut - wie üblich, wenn Company wusste was sie tat.
...
Das kann ich so betätigen, ich habe 402 und später C4 des Öfteren gut erlebt.
Eine der besten gehörten Beschallungen in der Sporthalle Hamburg war für mich das 402 bei Tool damals.
Um nochmal auf die Ursprungsfrage einzugehen:
Klar geht das. Wenn man das richtige Material und Know-How hat.
ja, mach das und lese auch die Bewertungen dazu.
Reicht die Range im Explorer das du dir an einer aktiven Verteilung nicht den Eingang zersemmelst ?
Um die Genauigkeit zu verbessern schiebe ich die Antenne an meinem Explorer auf unseren Frequenzbereich zusammen. Die volle Länge ist ja hauptsächlich für den VHF
Bereich.
Ich glaube, dieses Touchstone Mobile verfolge ich nicht, mein Smartphone hat wohl Probleme mit USB OTG. Und bevor ich dafür das iPAD auspacke, kann ich auch gleich den Rechner nehmen.
Die Eingangsempfindlichkeit ist passend, es sei denn, jemand hält einen Sender direkt vor eine Antenne. Das erwarte ich jetzt eher selten und bei den normalen Antennenpositionen hätte ich dann ganz andere Probleme. Hab mir aber dennoch mal ein Dämpfungsglied gekauft.
Der Punkt ist, daß ich für den Betrieb von Funkstrecken ja den kompletten Signalfluss mitmessen sollte, nicht nur das, was in der Luft ist. So komme ich auch eventuellen Problemen beim Antennen-Setup auf die Spur.
Für In-Ears messe ich meistens mit der Teleskopantenne (diese korrekt abzustimmen ist eine gute Praxis), weil ich nicht bei einem In-Ear-Empfänger das Antennensignal abgreifen kann.
hab gesehen das es auch Touchstone Mobile gibt, mit einem USB OTG Kabel direkt vom RF Explorer ins Handy.
Benutzt du das auch, funktioniert das, erkennen sich die Geräte ?
Da ich sowieso immer einen Rechner vor Ort habe und an der Antennenverteilung hänge, hab ich mich mit der mobilen Anwendung noch nicht beschäftigt.
Für "hunting" könnte das aber spannend sein. Muß ich mir mal anschauen.
wofür, was machst du damit ?
Das Adapterkabel benutze ich, um direkt an der Antennenverteilung zu messen. Leider immer nur eine Antenne zur Zeit (es sei denn, ich benutze beide RFExplorer, dafür brauche ich dann auch zwei Rechner vor Ort)
RFExplorer (die Sub1G-Variante (240-960MHz meine ich) kostet ca. 130€ und ist genauer als die Breitband-Module)
Adapterkabel auf BNC
Touchstone Pro auf Windows, Vantage oder Touchstone Mac auf MacOS
Scans in der entsprechenden Software machen und dann für die Nutzung in der WWB exportieren.
Der AXT600 ist noch etwas eleganter (direkte Scans in der WWB, beide Antennen gleichzeitig scanbar und noch einige nette Gimmicks, wenn höherwertigere Shure-Strecken am Start sind), aber für das Geld ist der RFExplorer ungeschlagen. Meine beiden haben mein altes WinRadio zur Untätigkeit verdammt.
Wenn der Scanner mobil sein soll: Abschlußwiderstand kaufen und benutzen! Die Preamps sind sehr empfindlich und das nicht nur im Nutzspektrum.
Alles anzeigenHmm; wer weiß, was da dahintersteckt.
Muss ich mal nachfragen, wenn ich die Kollegen im Sommer mal wieder sehe.
Normal hätte man -wie sonst auch- eine News-Notiz auf der Homepage gemacht..
Material ansich dürfte es genug haben.
Da waren mal 144 K1 und 196 K2 im schwarzen Lager.
Wenn nicht noch mehr; man hat wohl die 120 weltweiten Adele Konzerte mit eigenem Material
absolviert.
Nich das da paar Container vom Schiff gefallen sind...?
Ich tippe auf das neue Lichtdesign. Die dafür benutzen Leuchten hat man in Berlin nicht auf Lager.
Ich werfe noch mal schnell ein, warum ich die Kohärenz für einen guten Indikator für Sprachverständlichkeit halte. Reflexionen interessieren mich dabei nur am Rande.
Spannend finde ich die Möglichkeit, in Echtzeit zu sehen, wie viel von meiner Sprachbeschallung noch im Publikum ankommt, und zwar in Relation zum Grundlärmpegel auf der Fläche. Wenn das Publikum still ist, reichen moderate Pegel, um eine hohe Kohärenz zu erzielen, wenn das Publikum laut ist, muß ich mit Pegel in relevanten Frequenzbereich für Sprachverständlichkeit "drüber". Ich forschen da leger für mich selbst herum, vielleicht hat ja jemand Lust, sich mir abzuschließen.
Ich hörte von Gerüchten, dass BBM und Rammstein mittlerweile getrennte Wege gehen?! Konnte aber leider keine Quelle dazu erfahren.
Solotech macht bei dieser Rammstein-Tour Ton.
SSE ergibt sich, weil Solotech die gekauft hat. Quelle dazu: https://www.presseportal.de/pm/132991/4128863
Licht weiß ich nicht, macht aber auch nicht Schwarze Kiste Musik.
Keine Ahnung, was da los ist, man schien sich ja immer recht nahe zu stehen.
Mich würde mal interessieren, ob Meyer bei der Constellation-Installation in Stockholm solche Ansätze verfolgt hat. Sicherlich andere Ausgangslage und technische Umsetzung, aber am Ende geht es auch dort um Sprachverständlichkeit unter sich ändernden akustischen Bedingungen. Vielleicht kriege ich da mal jemanden zu fassen.
Hä? Schöner Vortrag
Aber wofür? Nix Logistikproblem, nix Zeitmangel. Hier hätte es gereicht, 2 Stk. 4er Pakete K1 beim Aufhängen zu tauschen, um das mit diesem Material bestmögliche optische Ergebnis zu erreichen. 1 Minute Mehrarbeit! Und kurz ein Blick drauf, was man da gleich hinhängt. Da hätte nicht mal ein Helfertrüppchen irgendwas durch die Gegend schieben müssen. Sorry, bei allen sicherlich vorhandenen Problemen drumherum, aber das muss drin sein. Vor allem bei einer Bühne, die tagelang in zig Streams und bei Tageslicht in allen möglichen Perspektiven zu sehen ist
Zumal es für den versierten Systemer eine bekannte Tatsache ist, dass braune Boxen unterschiedlichen Alters eben auch unterschiedlich aussehen. Das ist vor allem bei den älteren K-Systemen ja durchaus eine Problematik. However, hier hat jemand kurz geschlafen, oder "mir doch egal", oder "wir haben das System bei Nacht ohne Licht gehängt". Alles irgendwie nicht so geil
Nicht wirklich. Ein Pakettausch hätte die Optik verbessert, aber nur marginal.
Wirklich gala sieht es aus, wenn der Kunde Gala bestellt, also optisch passende Lautsprecher im Hang. Ich bin mir sicher, daß für den passenden Preis jede größere Firma das genau so liefern kann und wird, selbst in der Hochsaison.
Das sind die 50 shades of brown bei den Franzosen. Offenbar war es nicht möglich, den Farbton über die Jahre beizubehalten.
Ähnliche Probleme hatte Audi mal bei den schwarzen Lacken bzw. das Grundproblem bleibt, Pigmente sind nicht immer gleich und man muß jetzt alle Karosserieteile zeitnah zusammen lackieren.
Und ja, man hätte die Dollies sortieren können und nein, ich denke, dafür hatte beim Aufbau niemand die Zeit oder den Nerv. Das ist da ja schon ein wenig Pensum, das System an den Start zu bekommen. Und möglicherweise denkt man schon an den Abbau, Dry Hire sortieren (teilweise müssen Zumieten beim Abbau direkt auf einen anderen LKW, wo dockt dieser LKW an, Logistik ist bei dieser Größenordnung ein ernst zu nehmender Faktor).
Ich habe mich inzwischen bei den Franzosen an die Harlekin-Optik gewöhnt. Finde die inzwischen sogar charmant. Es ist ein Wiedererkennungseffekt und ultimativ geht es um den Klang.
so ist auch meine erfahrung zum thema latenz bei InEar. die meisten lässt das kalt, aber für seltene zeitgenossen ist es wohl mindestens unangenehm. aus diesem einen grund setze ich bei InEar konsequent auf analoge funkstrecken, sowohl für mikrofone als auch für die InEar sendestrecken.
aber wie gesagt: die meisten kommen wohl problemlos auch mit etwas latenz klar.
ich schätze, dass diese thematik mit dem abhörpegel zusammenhängern könnte. wenn eher laut abgehört wird, ist es nicht so schlimm. wenn der sänger aber eher leise hört, gibt es mit dem eigenen körpersignal (knochenleitung) eine interferenz durch die verschiedenen laufzeiten. das äussert sich dann in kammfiltern, die natürlich komisch klingen können. das lässt sich aber logischerweise von einer anderen person überhaupt nicht nachvollziehen.
Absolut korrekt erkannt.
Geringe Abhörlautstärken gepaart mit einem empfindlichen Gehör ergibt die meisten Beschwerden über Latenz. Das geht bei einigen Künstlern so weit, daß sie keine Latenz akzeptieren, also auch ein analoger Channelstrip für den eigenen Gesang eingesetzt wird. Der Rest der Band darf natürlich durch das Digitalpult.
Bei höheren Abhörlautstärken ist oft eine Gesamtlatenz bis 5ms akzeptiert. Im Normalfall erlaubt das eine digitale Sendestrecke am Mikrofon, ein Digitalpult und eine analoge in-Ear-Strecke.
Wo liegen die QLX-D/ULX-D noch mal? Ich meine, es waren 2,9ms. Im HD-Modus mehr, wenn ich nicht ganz falsch liege.
Also theoretisch geht der STI live, denn die Basis für den STI ist die Impulsantwort. In SATlive wäre das Vorgehen wie folgt:
- MIR Messung mit einigen Mittelungen (Dual-FFT mit IR als Resultat)- Aus dem Ergebnis dann den STI berechnen lassen.
Geht aber (im Moment) nicht kontinuierlich oder automatisch. Und wie die Qualität dann ist, weiß ich auch nicht so genau. Aber Dual-FFT macht Sinn, ob man Phase und Kohärenz braucht oder lieber die robustere RMS Mittelung nimmt (und dann 'nur' den Amplitudenfrequenzgang bekommt) wäre noch zu überlegen. Ich kenne Kontrollmessungen bei laufenden Veranstaltungen eigentlich (fast) nur als RMS mit sehr vielen Mittelungen.
Ich will ja hier auf die Relation zwischen Beschallung und Störpegel hinaus. In verschiedenen Arealen können Zuschauer unterschiedlich laut sein und das kann sich akustisch auch unterschiedlich auswirken. Die Beschallung muß also an die aktuelle Gegebenheit vor Ort angepasst werden. Ich denke, daß ein Amplitudenfrequenzgang nicht reichen wird, um die Sprachverständlichkeit beurteilen zu können, wie sie eine Person vor Ort beurteilen kann. Und dieses Ziel sollten wir mit einer meßtechnischen Lösung mindestens erreichen, finde ich.
Ich denke gerade an ein Stadion, wo Simulationen vor dem Hintergrund aktiver Fans gerne mal völlig versagen und die Sprachverständlichkeit extrem variiert, je nach Fan-Aktivitäten.
Jetzt mal Butter bei die Fische:
Ist es möglich, live den STI zu messen?
Das wäre für mich die einzige Möglichkeit, mit festen Meßpunkten in einem Netzwerk (Dante, Xirium?) relevante Daten zu erheben, die dann zentral überwacht werden können.
Alternativ eine Transferfunktion mit Auswertung der Kohärenz, das funktioniert auf jeden Fall live.