Die "unterschiedlichen Steckdosen" gingen halb an mir vorüber.
Über welch eine Großbeschallungsanlage unterhalten wir uns hier, daß eine Schukodose nicht reicht?
Ich glaube, es geht eher um den Aufwand der Stromverkabelung.
Die "unterschiedlichen Steckdosen" gingen halb an mir vorüber.
Über welch eine Großbeschallungsanlage unterhalten wir uns hier, daß eine Schukodose nicht reicht?
Ich glaube, es geht eher um den Aufwand der Stromverkabelung.
Vom Gefühl her würde ich Kling&Freitag CA1512-6 SP sagen. Ich mag die. Allerdings schon ohne Schwenkbügel deutlich über der Gewichtsbeschränkung.
Dann würde es bei mir auf die Gravis 12+N und eine IPD2400 hinauslaufen.
Das ist dann wieder über den Budget. Irgendwas ist ja immer...
Spannend finde ich ja auch dieses Teil: Laden per PoE. Wieder ein Kabel und ein Netzteil weniger. Wenn man einen PoE-fähigen Switch hat.
Extender ist kein geschützter Begriff. Ich meinte natürlich die Dinger mit Trafo, und kein IP-Pfusch.
Der Einfachheit nenne ich die Dinger einfach Balun (balancer-unbalancer). So heißen die nämlich.
So werden Mißverständnisse vermieden.
Balun und Netzwerkkabel habe ich nur erwähnt, weil FBAS über Coax irgendwann schlecht aussieht und Netzwerkkabel auf Länge weniger kostet als Coax. Mit manchen Baluns kann man dann sogar bis zu 4 Kanäle FBAS über ein Netzwerkkabel schicken.
Hauptsächlich ist also die symmetrische Übertragung eine Kostenfrage. Ab einer gewissen Länge kostet es einfach weniger.
Bei meiner letzten Produktion habe ich alles (FOH und Dirigenten-Kameras) bis 60m mit Coax-Kabel gemacht, alles darüber über Netzwerk. Also die Strecken vom und zum FOH in dem Fall. Das waren dann 120m Netzwerk-Strippen, die nur dafür da waren
Extender und Netzwerkkabel (wie oben erwähnt) sind genau NICHT das Mittel der Wahl, weil sie Latenz haben.
Zur Verkabelung:
FBAS kann man ab einer Länge von 20m besser symmetrisch schicken.
An der Kamera ein Balun, weiter über Netzwerkkabel, am Monitor per Balun wieder auf Coax.
Ich würde versuchen, das Setup mit identischen Impedanzen pro Endstufenkanal zu fahren. Also 3 Endstufenkanäle nutzen, damit sich die Einzelteile des Setups auch bei Peaks identisch verhalten. Ansonsten kommt es zum gefürchteten Zusammenbruch der Richtcharakteristik abhängig vom Pegel.
In diesem Fall also eine weitere (identische) Endstufe.
binn jetzt gerade etwas konsterniert, hands up für die tiefgründige Diskusion über comps. hoffe nicht alle sind so drauf wie back in the the days wo einige 402 und160 nach "Auge" gleich eingestellt haben...tja ist im end Effekt immer nur gieb dem Affen Zukker und halte die Zügel straff oder straffer
Der 160A ist ja auch super-einfach zu bedienen, keine lästige Zeiten einstellen... Das waren noch Zeiten. ![]()
Ein geschätzter Kollege hat noch dieses hier geschrieben und ich finde er spricht da einen ziemlich wichtigen Punkt an:
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Denke gewisse Dinge haben sich geändert und manche ändern sich nie ! Der Gedanke wie so oft früher über eine Hand Crew als techniker Fuss fassen zu können ist wohl etwas vorbei, ich meinerseits durfte anfangs der neunziger als zwar wenig talentierter aber desto mehr begeisterter hobby Girarrero die Aufmerksahmkeit einer gut gebuchten Texas Blues band auf mich gezogen haben, nö nicht wegen den geilen Licks die ich qualvoll stundenlang geprobt habe sondern wegen meinem engagement und Begeisterung für die Musik und mir ein Job als Gitarren Rowdy der nach absolviertem Soundcheck während der Show auch am Mischpult mit den Fader die Levels mitfahren durfte...der Rest ist Geschichte und diejenigen die mich kennen wissen wo es hingeführt hat
Lange Rede kurzer Sinn bis auf par vereinzelte Leute sind Helfer im gegensatz zu früher nicht mehr so oft als spezifisch Leute einzustufen die den Weg nicht scheuen diesem Metier mal voll Beruflich und mehr Fachlich mal heimisch zu werden. Sprich man arbeitet durchaus öfter mal mit : dem Lokalen Turnverein, brachial übermotivierten Russlandgang, der doch etwas sehr Hangovered Student Crew oder dem feinfühligen Kultur Verein die alle gemeinsam haben die Lokale "Semi profi Handtruppe" zu erweitern oder zu bilden. Man darf niemals ausser acht lassen das diese Leute egal ob interessiert oder nicht ein wesentlicher bestandteil sind "meine" 8 Trailer Produktion in dieser Arena heute Abend statt finden zu lassen. Und so probiere ich die Leute zu behandeln ! Es gibt immer ein Crew Chief oder sicher jemand den man alls allerseits respektierten Macher in einer Hand Crew hat, denen delegiere ich dann etwas Verantwortung und die Wertschätzung regelt dann auch von ganz alleine das ich das zeitnah kriege was ich will. Gibt natürlich auch noch ganz andere Situationen, nur um ein Beispiel zu nennen : komme extra früh um 10:00AM in den Moscow Olympic Palace um den Monitor Platz aufzubauen und sehe das noch kaum ein Motor hängt verschweige die Bühne steht, die Jungs fast am verzweifeln sind ab den meist minderjährigen Helfer die kein Wort Englisch sprechen und auch sonnst nicht so aussehen als ob Catering jemals ein Thema war...hat etwa zwei Zigaretten gebraucht bis ich darauf gekommen bin wo das Probem war....bin dann straight ins Catering was für Lokale Helfer tabu war habe den Kühlschrank von allen Gatorade etc. soviel ich tragen konnte befreit und in der Halle verteilt, von da an lief es wie geschmiert. Um auf den Punkt zu kommen, ich muss mich auch immer wieder selber erinnern die Menschen gut zu behandeln auch wenn ich oft gestresst, verkatert, ungeduldig, launisch....etc. bin, es sind nämmlich die Leute die mir helfen das zu machen was ich gerne mache und wenn ich mich daran zurück erinnere an den Jungen der mit den Fader die Lautsärke machen durfte obwohl er absolut keine Ahnung hatte .....
Alles Liebe Philippe
PHILIPPE SCHNEEBERGER
AUDIO ENGINEER
AUDIO RENT CLAIR AG
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Ja das ist mir schon klar.
Aber da in etwa müsste doch auch die Übergangsfrequenz zum HT liegen. Deshalb der Versuch. Hab´s mir aber vorhin nochmal angehört...ich lass es besser
Ein einfaches Preset mit X-over und ein paar EQs sowie Limiter aus dem IPD -Dsp spielt schon ganz gut, Ist ja auch nur eine kleine Club-PA.
Danke!
Der Punkt ist, daß Du mit Processing im Bereich des passiven Crossovers nicht viel machen kannst. Die wichtigsten Punkte Phasenlage und Flankensteilheit des Crossovers kannst Du überhaupt nicht beeinflussen.
Und die originale Limiter-Idee kannst Du mit der IPD so nicht umsetzen.
Also versuch einfach, Dich von diesem Gehirn-Input zu lösen, er ist nicht relevant für Deine konkrete Anwendung.
Meine Erfahrungen sind sehr durchwachsen.
In einigen Crews sind ziemlich viele unerfahrene Helfer, was auf meinen Jobs meistens durch erfahrene Crew-Chiefs aufgefangen werden kann, indem die Teil-Crews schlau zusammengestellt werden.
Auf einer kleinen Tour musste ich in der Tat feststellen, daß der Vergleich Deutschland - England ganz klar mit England - Twelve Points, Germany - one Point ausging.
Auf der aktuellen Tour ist es mittel.
Bei lokalen Jobs bevorzuge ich In-house Helfercrews (Angestellte). Da weiß ich, wer auf der Baustelle ist und das Arbeiten ist deutlich effizienter und entspannter. Das könnte in dem Bereich der Goldstandard werden.
Im Touring weiß ich nicht, wo die Reise hingeht. Da fehlt es teilweise massiv an Grundwissen. Eine kleine Grundausbildung ist vielleicht hilfreich.
Danke für die vielen Feedbacks,
natürlich ist auch für mich die Grafik eine Verbesserung, ich verteufle es nur aus dem genannten Grund, weil mir immer mehr grafikbezogene Techniker begegnen, die vergessen hinzuhören.
Viele Grüße
Tobias
Das Problem ist natürlich da, aber für mich ist es kein Problem des Werkzeuges, sondern eins des Anwenders. Dafür bitte nichts verteufeln ![]()
Genau das wollte ich auch machen (und hatte es mit dem BSS ja auch schon gemacht). Mit dem neuen DSP in der IPD hat man ja mehr Möglichkeiten, als mit dem BSS FDS 355...Mich verwirrte nur dieser "Mitten-Filter", weil ich nicht zu Ende gedachte/geschaut hatte.
Ich hab mal mit einen Allpassfilter so um die 1,5K gespielt. Nur von Höreindruck her hat das was, ist aber nicht verifiziert und wäre dann eher ein Zufallstreffer. Wobei ja die Daten der passiven Weiche nicht bekannt sind. Mehr so nach dem Motto: Jugend bastelt und forscht!
Und ja, auch 90er Passivboxen können gut klingen.
Danke für den Input.
Der Crossover bei 1,5kHz ist wirklich nur zur Aufteilung auf 2 Wege für die Limitierung da, der soll klanglich sonst nix machen. Am Ende werden die beiden Wege wieder summiert.
Ich finde das Limiterkonzept überhaupt nicht altmodisch, gut gemacht hat das Vorteile ohne ein Mehr an Endstufenkanälen.
Ich finde das auch gut.
Man kann im Höhen-"Weg" andere Zeitkonstanten benutzen, alleine das ist es wert.
Beim Nachbau dürfte allerdings etwas Arbeit nötig sein. EDIT Bzw. kann das der gewünschte Controller so nicht.
Ansonsten sieht die Preset-Erstellung jetzt nicht so schwierig für mich aus. Es muß ja neben dem Limiting lediglich ein Crossover-Punkt und eine Entzerrung programmiert werden. Der originale 4k-Filter ist sicher ein guter Anhaltspunkt für eventuelle krassere Korrekturen, ansonsten Messen, schick machen, fertig.
Alles anzeigenZu finden ist das ganze in der Bedienungsanleitung hier:
Es werden lediglich die im Controller verbauten Filter genannt.Die Bezeichnung ist in der tat nicht gut gewählt und ergibt erst in Verbindung mit dem Blockschaltbild Sinn.
Link zur BA:
Auf Seite 11 und Seite 23 gibt es alles nachzulesen.
Mit diesem Link und der Fragetellung: "Was bedeutet "Mitten Tiefpass 1,5 KHz 12db/Oct. und Mitten Hochpass 1,5 KHz 12 db/Oct" auf Seite 11 in diesem Dokument?" kann jeder technisch versierte Nutzer eine kompetente Antwort geben und muss nicht eine schwarze Katze im dunklen Zimmer suchen, die es vielleicht auch gar nicht gibt.
Danke.
Und wir rätseln hier rum...
Die Bezeichnung ist in der Tat unglücklich gewählt. Es ist schlicht eine Frequenzweiche vor dem Multiband-Kompressor/Limiter, dahinter wird wieder summiert. In der Einstellung "Fullrange" wird der Sub-Weg auch noch aufsummiert.
Ist der Lautsprecher also passiv getrennt und braucht nur noch einen Hochpass?
Dann könnten die Werte auf die verbaute Passivweiche bezogen sein. Alles Andere ergibt keinen Sinn.
evtl. könnte dir dafür ja der Digilyzer genügen, wenn du am anderen ende ein gerät mit AES3 anschliesst. soweit ich das sehe, kann auch damit eine auswertung erfolgen.
wäre vielleicht sogar praxistauglicher, weil du dann gleich die strecke mit dem richtigen sender messen kannst.
Genau den Gedanken hatte ich auch.
Digilyzer, Datenstrom analysieren (vor Allem Fehlerraten), fertig.
Bedeutet das, dass es für die die WIN7 Option "nach updates suchen aber Zeitpunkt zum herunterladen und installieren manuell festlegen" weiter keine Entsprechung gibt???
Soweit ich das verstanden habe, gibt es bei Win10 einen Zwang zur Installation nach einer bestimmten Zeit, der nur in einer höherpreisigen Edition erheblich gelockert werden kann. Bzw. dann ist sogar ein Auslassen der regelmäßigen Editionen möglich. Ich check das mal.
EDIT:
Hier ein Artikel, der den Mechanismus beschreibt:
https://www.wintotal.de/updates-und-up…ws-10-im-griff/