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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • simonstpauli
    • 5. Mai 2017 um 09:57
    Zitat von ThoSchu

    Genau so!

    Aber viele Rider die ich sehe sagen nichts drüber, eher das sie direkt an die PA angeschlossen werden wollen.

    "Ihr stellt PA und direkten Zugang zu den PA Controllern. Wir brauchen nur Strom und Catering, 2 Helfer und 5 Einzelzimmer."

    Die Kausalkette ist klar, Band spielt nicht wegen technischem Ausfall, die Rechnung geht an Dich. Den Job bist Du auch los.

    Da ist doch die Strategie besser:

    Ich benutze Euer Festivalpult mit xx Kanälen. Bringe aber auch eines mit. Dazu brauche ich am FOH 1m2 und einen Schuko.

    Alles anzeigen

    Das Problem bei Ridern ist, daß sie von Juristen als Vertragsbestandteil betrachtet werden und Autoren wie Empfänger der Rider teilweise diese Tragweite oft nicht vollends erfassen.

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • simonstpauli
    • 5. Mai 2017 um 01:21
    Zitat von ThoSchu

    Wiki dazu:

    "Höhere Gewalt (von lat. vis maior) liegt nach deutscher Rechtsprechung vor, wenn das schadenverursachende Ereignis von außen einwirkt, also seinen Grund nicht in der Natur der gefährdeten Sache hat (objektive Voraussetzung) und das Ereignis auch durch die äußerst zumutbare Sorgfalt weder abgewendet noch unschädlich gemacht werden kann (subjektive Voraussetzung)."

    Wenn Dein Pult an dem Tag schlechte Laune hat, haftet der Vermieter. In dem Fall DU!

    Moooment. Mit dem Veranstalter hat ein Bandtechniker ja nun keinen Vertrag, hat also auch keinen Einfluß auf die Vertragsgestaltung. Die Band könnte den Techniker in Regreß nehmen, nachdem sie selbst in die Haftung gegangen ist.
    Aber: den Rider (wird normalerweise zum Vertragsbestandteil, sonst wäre der Name falsch) können wir ja mitgestalten, es wäre an dieser Stelle geschickt, ein Ersatzpult auf den Rider zu schreiben. Und überhaupt das eine oder andere Spare-Gerät.

  • 4 Kanal Amp für Sub??? oder lieber zwei 2 Kanal Amps ???

    • simonstpauli
    • 5. Mai 2017 um 00:24
    Zitat von TomyN

    Hi,

    das Phänomen mit den schwammingen Bässen bei einer Brückenschaltung hatte ich vor langer Zeit bei einer 'amtlichen' Endstufe auch. Da war der Bass beim Umstellen auf 2 * Normal mit je einer Box deutlich 'trockener' als bei zwei parallelen Boxen an Brücke, wobei auch dieser Betriebsmodus noch in der Spezifikation war.

    Meiner Meinung nach lag das am fehlenden Stromlieferfähligkeit des Netzteils.

    Seitdem habe ich keine Experimente im Brückenmodus gemacht. Heute ist das ja eigentlich wegen der immensen Leistung der Endstufen nicht mehr nötig.

    Natürlich teilt sich bei der 'statischen' Betrachtung alles genau auf, und die 'Mitte' ist ist konstant. Aber beim dynamischen Betrieb ergeben sich sicherlich Ströme, die zwischen den Lautsprechern 'pendeln'. Wenn ich mal Zeit habe (und es trocken ist, ich im Lager bin und drandenke) werde ich mal eine Messung machen. Es interessiert mich selbst, ob man einen Unterschied sehen kann.

    Interessant finde ich die in diesem Thread geäußerte Idee, die Last bei zwei Endstufenkanälen auf beide 'Rails' zu verteilen, indem man bei einem Kanal die Polarität des Eingangs und des Ausgangssignals invertiert. Meine Bedenken wären da, dass keine Seite mehr eine 'Pause' hat, um mal die Elkos wieder etwas aufzuladen. Beim klassischen Netzteil vielleicht ein Problem, beim Schaltnetzteil vielleicht eher nicht... hängt aber meines Erachtens nach auch wieder stark am Signal und Endstufe..

    Alles anzeigen

    Wir können ja mal theoretisieren und die resultierenden Dämpfungsfaktoren ausrechnen. Ich vermute nämlich, daß da der Hase im Pfeffer liegt. Wenn die Impedanzen niedrig werden, wird es beim DF kritisch, und das ist gerade bei tiefen Frequenzen sehr von Nachteil, weil da unten doch erheblich mehr Masse bewegt werden muß, die dann auch träge ist. Die Rails sind dann nur noch Nebensache.

    Daraus resultiert mein Leitsatz "Wenn eine Endstufe 2-Ohm-Betrieb kann, Subs mit minimal 4 Ohm damit antreiben". Dann habe ich ein besseres Ergebnis und wenn eine Endstufe aussteigt, kann ich die Last noch innerhalb der Spezifikation an einer anderen Enstufe zusäztlich betreiben.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 4. Mai 2017 um 10:49
    Zitat von e-on

    Was verstehst du unter Einzelscan und Mehrfachscan ? Für mich ist der scan eines Bereichs von....

    bis.... mit einer Stunde oder länger ein Einzelscan.

    Ein Einzelscan scannt ein Mal von Anfang bis Ende des Spektrums. Ich weiß nicht, wie das wissenschaftlich heißt, aber im Gegensatz dazu steht ein Langzeitscan, der möglichst oft und möglichst schnell den Scan-Bereich erfasst.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 3. Mai 2017 um 21:31

    Grundsätzlich ist das der Grund dafür, daß ich keine Einzelscans mehr mache. Sie sind einigermaßen nutzlos, außer DVB-T und statischen Störquellen sieht man nicht viel. Das Spektrum ist aber eben nicht statisch, sondern teilweise sehr dynamisch.

    Eine Stunde sagt schon mehr aus und natürlich sollte der Scanner schnell genug sein, daß er in der einen Stunde oft genug durchgelaufen ist. Und ein Tag ist natürlich noch besser als eine Stunde.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 3. Mai 2017 um 18:13
    Zitat von light-Green_Apple

    Scan um 9 Uhr morgens: Bis auf ganz geringe Störungen alles ruhig.

    Scan um 10 Uhr, das:

    Hat jemand eine Idee woran das liegen kann?
    Ein bisschen davon könnte ja durchaus DVBT sein...

    Das ist kein DVB-T. Was jetzt natürlich auch nur bedingt weiterhilft. DVB-T ist permanent vorhanden und immer einen TV-Kanal breit.

    Es sieht nach etwas sehr Schmutzigem aus. Ich würde nah an den Antennen suchen. Und auch mal das HF Gain-Staging überprüfen. Sind die Antennen aktiv/verstärkt?

  • Sennheiser EW300 G3 - Mehrere Empfänger pro Sender

    • simonstpauli
    • 30. April 2017 um 12:19

    Kann man die Frequenz nicht einfach im WSM eintippen? Die Software meckert dann zwar, aber das sollte ja im Betrieb kein Problem sein.

    Ansonsten einfach am Empfänger per Hand programmieren.

  • HF Analyzer

    • simonstpauli
    • 30. April 2017 um 00:33
    Zitat von radartuete

    Hi Christian, leider geht mit der original RF-Explorer Software nur "Export Single oder Cumulativ Signal CSV" . HIER steht wie es in WWB importiert wird.

    Das wäre mir ja zu anstrengend. Bisweilen importiere ich 10 Scans für eine Koordination. Da will ich einfach exportieren, importieren und fertig.

    Zitat von wora

    genau diese nutze ich auch. ich exportiere aber nichts in WWB, da ich WWB nicht kenne ;)

    für meine eher kleinen und/oder seltenen anwendungen rechne ich nach wie vor mit dem Excel-tool von Alexander Lepges

    Auch wenn die Anwendung noch so klein ist, WWB ist der Turbo für Deinen Workflow. Probier es aus und wenn Du Fragen hast: Du weißt, wie Du mich erreichst.

  • Wonach riecht "Disco"? Kuriose Duftstoffe...

    • simonstpauli
    • 29. April 2017 um 11:00

    Seit dem Rauchverbot riecht Disco anders.

    Um der Sache auf den Grund zu gehen brauchen wir die Uhrzeit.

    Oder man hat Odo7 (Aroma Jockey) gebucht, dann riecht Disco vielleicht am Ende nach Weihrauch. Oder Cannabis. Man weiß es vorher nie bei ihm...

  • HF Analyzer

    • simonstpauli
    • 29. April 2017 um 10:43
    Zitat von radartuete

    Moin, hier die offizielle Homepage von RF-Explorer. Wenn man den zu scannenden Frequenzbereich im RF-Exlorer nicht zu groß auswählt ist der schon ausreichend genau. Ich arbeite mit der dort kostenlos zur Verfügung gestellten WindowsSoftware. Mit dieser Software lassen sich Frequenzscans in eine csv-Datei exportieren, die dann aber noch etwas editiert werden muss (dauert ca. 1min), danch lässt sie sich in WWB importieren. Wenn man WSM kompatibel editieren muss wird's nervig, aber es funktioniert zur Not auch. Mit der neuen VantageSoftware kann man eben direkt zu WWB und WSM exportieren :), leider läuft sie nur auf einem Mäc.

    Christian: eine Schulung, sehr gerne

    VG radartuete

    Das ist ja cool. Also, daß die Standard-Software auch Scans exportieren kann. Als ich mich mit dem Thema erstmals beschäftigt hatte, habe ich keine derartige Funktion gefunden. Und das ist es ja, was ich hauptsächlich mit einem solchen Scanner machen will, Langzeitscans generieren, auf deren Basis ich eine Frequenzkoordination rechnen lassen kann. Touchstone Pro gibt mir eine Auswahl, ob die .csv für WWB oder für IAS sein soll. Das könnte später mal interessant werden. Und die Software ist echt nicht teuer.

    WSM nutze ich schon seit einer halben Ewigkeit nur noch für die Überwachung, nicht mehr für die Koordination.

    Die Wireless Workbench ist einfach zu gut geworden:

    - Koordination in Zonen möglich

    - Profile für fast alle Geräte der Konkurrenz (auch Telex, sehr wichtig für mich)
    - einfacher Scan-Export von RF-Explorer und WinRadio nativ.
    Und so kommt es, daß ich selbst reine Sennheiser-Baustellen mit WSM rechnen lasse.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • simonstpauli
    • 29. April 2017 um 03:44
    Zitat von wora

    wie viele delays mit mehr als 58m brauchst du denn? danach richtet sich das prozedere.

    und wenn´s nicht passt, dann passts eben nicht. dann muss für diese sonderaufgabe eine andere lösung gefunden werden.

    Z.B. ein Delay im Effekt-Rack. Also im Pult jetzt, falls nicht schon alle Effekt-Slots benutzt werden.

  • HF Analyzer

    • simonstpauli
    • 29. April 2017 um 03:28
    Zitat von bemi

    habe mir Vantage mal testhalber installiert - Export nach Shure, Sennheiser und CSV funktioniert wunderbar. Und die Kiste scannt erstaunlich schnell und ausreichend genau.

    Welches Frontend nutzt ihr? Ich sehe auf den ersten Blick keinen Vorteil im vermtintlich besseren, frequenzeingeschränkten (linke Buchse, von vor gesehen)?! Um auch 1,8GHz scannen zu können, nute ich das rechte.

    In der Tat hat der 240-960 HF-Preamp 15dB mehr Dynamik und ist unempfindlicher gegenüber Nebenband-Intermodulationen. Den nutze ich für UHF und VHF. Denn was interessiert mich eine Intermodulation aus 1.8 und 2.4 GHz, die 600 MHz ergibt, wenn der UHF-Empfänger die gar nicht erzeugt, weil er beide Träger schon im Pre-Filter rauskickt. Dann scanne ich sozusagen Phantome, die mit der Wirklichkeit im Empfänger nichts zu tun haben. Auf der Basis eines solchen unsauberen Scans kann man natürlich auch ein funktionierendes Setup rechnen lassen, es kommen aber weniger nutzbare Frequenzen heraus.

    Zitat von =RS=

    Hallo Christian, hast Du einen SMA auf BNC-Buchse Adapter genommen, oder gleich was mit Kabel auf BNC-Stecker um weitere Dämpfung bei Steckverbindern zu vermeiden? Hast vielleicht auch eine brauchbare Bezugsquelle?

    Danke, Ralf

    In der Tat habe ich einen Adapter, unter Anderem, weil ich dann schnell zwischen Split-Out und Scan-Antenne oder verschiedenen Scan-Antennen wechseln kann. Eine Kreuzschiene wäre wohl etwas übertrieben, aber durchaus sinnvoll.


    Beim Adapter-Kauf unbedingt auf den richtigen SMA-Stecker achten, es gibt normal und reversed.

    Zitat von wora

    bei DuckDuckGo gibt es ebenfalls genug treffer ... ;)

    den RF Explorer habe ich auch seit ein paar jahren. da nutze ich die software, die von Monacor dazu empfohlen wurde... ich hab den rechner gerade nicht vor der nase, mir fällt die bezeichnung nicht ein. die von dir empfohlene software macht aber auf mich einen besseren eindruck. das werde ich bei gelegenheit mal probieren.

    und falls wir irgendwann mal wieder ein forentreffen hinbekommen sollten, wäre ich über eine kleine schulung, wie man die messdaten importiert und wie man das mit WWB benutzt sicher nicht unglücklich. mir fehlt mittlerweile einfach die zeit, mich in komplett neue vorgehensweisen einzuarbeiten...

    Erstmal brauchst Du eine Software, die Meßdaten exportiert. Ich habe keine Ahnung, welche Software Monacor empfielt, aber wenn sie kostenlos ist, ist die Chance hoch, daß sie diese Funktion nicht bietet.
    Wichtig ist, daß man relativ schnell und relativ lange scannt, damit man einen guten Überblich auch über temporäre Störquellen hat. Je nach zu scannendem Frequenzbereich ist das ein Spiel mit der Auflösung gegen Geschwindigkeit. In den letzten Tagen habe ich UHF breitbandig mit WinRadio gescannt, der ist etwas langsamer, dafür auch etwas genauer, da bin ich am Ende bei 50kHz gelandet. Wenn ich weniger Zeit habe, gerne auch 100k. Beim RF-Explorer kann ich mir auch mal 25kHz leisten, vor Allem, wenn ich nur einen kleinen Bereich scannen muß.

    Eine Schulung könnte ich mir überlegen.

  • Und jetzt.

    • simonstpauli
    • 28. April 2017 um 00:44

    Die schaffen es noch in die Verjährung... So jedenfalls mein Tip.

  • HF Analyzer

    • simonstpauli
    • 27. April 2017 um 22:03

    Ich habe den RF Eplorer inzwischen auch bei kleineren Baustellen dabei. Als Software nutze ich Touchstone Pro, damit ich die Scans exportieren kann, rechnen lasse ich die WWB. Das ist das Minimalsetup für mich.

    Nützlich: ein BNC-Adapter, um den Scanner direkt an die Antennenverteilung hängen zu können und ein Terminator, um nach dem Gepäck-check am Flughafen keine böse Überraschung zu erleben. Die HF-Vorstufen sind ziemlich sensibel.

    In der Tat habe ich zwei RF-Explorer, weil ich auf einer Baustelle mal die 240-960-HF-Platine geschrottet habe (Gerät in der Tasche und hektische Bewegungen sind nicht empfehlenswert). Die Tochterplatine funktioniert aber noch. Da die aber weniger genau ist, hab ich die kleine Version einfach nochmal gekauft.

    Die nächste Stufe ist dann der WinRadio-Scanner (auch diese Scans frisst die WWB). Den vermiete ich dann aber schon.

    Danach wird es teuer, bei mir stehen ein "richtiger" Scanner (TTI PSA 2-er oder 5-er-Serie), IAS und Wavetool an. Wenn es sich aufgrund von mehr HF-Jobs aufdrängt und abzusehen ist, daß es sich durch die Miete rechnet.

  • 4 Kanal Amp für Sub??? oder lieber zwei 2 Kanal Amps ???

    • simonstpauli
    • 20. April 2017 um 13:15

    Im Grunde reden wir hier doch über pure Physik. Wenn aus dem Sicherungsautomaten nicht mehr rauszuholen ist, kann hinten auch nicht mehr rauskommen.

    Was ich gerne mache, wenn es an die Leistungsgrenze geht: Subs und Tops auf eine 4-Kanal-Endstufe. Am liebsten auf eine, bei der ich die Leistung entsprechend zuteilen kann. Aber auch sonst bringt es was. Also maximal 2 von 4 Kanälen mit Subs betreiben.

    Das würde bedeuten, eine zweite Endstufe anzuschaffen und die Subs auf beide Endstufen zu verteilen, freie Kanäle mit Topteilen zu füllen.

  • D&B Noizcalc

    • simonstpauli
    • 19. April 2017 um 09:56
    Zitat von wora

    was zum henker ist denn das ?? 8|

    Harmonien, die sich innerhalb einer Oktave bewegen.

    Z.B. Simon & Garfunkel.

    Ich hab mich allerdings verschrieben, es heißt close harmony.

    Ich war mal mit so einer Truppe unterwegs, 3 Ladies und eine kleine Jazzband, Flügel, Kontrabass, Nylongitarre. Und das wurde alles eher im Stil der 20er gemischt.

  • Wie werden Musikanlagen von Bars "eingepegelt?

    • simonstpauli
    • 19. April 2017 um 09:45
    Zitat von 90s

    Naja irgendwie vorsätzlich wird da nicht manipuliert.

    Aber andere Boxen sowie andere Position derer können ja für die Nachbarn schon erhebliche Unterschiede nach sich ziehen oder?

    Eine Lautsprecherposition zu ändern ist bereits eine vorsätzliche Manipulation. Die Limitierung ist damit nicht mehr effektiv. Andere Lautsprecher haben den gleichen Effekt.

    Der Unterschied beim Nachbarn muß ja nur minimal sein, um die Grenze zu überschreiten, wenn man bei der Limitierung genau an die Grenze gegangen ist. (Was durchaus Sinn ergibt)

  • D&B Noizcalc

    • simonstpauli
    • 18. April 2017 um 22:14
    Zitat von billbo

    Zwar kann ich nichts zur Funktionalität der Software beitragen. Aber deren Genrebibliothek bedarf ganz sicher dringend eines Updates:

    Nanü? Wenn man mich heutzutage nach einer Unterhaltungsmusikveranstaltung fragen würde, bei der man im Verhältnis zum Gesamtgeräuschniveau mit noch weniger LF- Anteil zu rechnen hat als bei Heavy Metal, würde mir allenfalls 'Leichte Klassik', 'Liedermacher' oder 'Dixieland' o.ä. einfallen. Liege ich da so falsch?

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Nö, liegste nicht.

    Closed Harmony, Old School Blues fallen mir noch ein. Aber sonst durchaus mehr Genres mit mehr "untenrum"

  • Wie werden Musikanlagen von Bars "eingepegelt?

    • simonstpauli
    • 17. April 2017 um 21:57
    Zitat von 90s

    Ja keine Ahnung nach was die i.d.R. bei Bars gewichten...

    Das Gewerbeamt hat wohl irgendwann mal auf diesen Wert eine Begrenzung angeordnet, damit bei den Nachbarn keine Lärmbelästigungen mehr auftauchen.

    Dazwischen hat es mehrere Pächterwechsel gegeben, die Limitierung ist aber wohl noch aktiv.

    Es bringt ja aber nichts wenn bei bassarmer Musik "limitiert" wurde und bei den Nachbarn alles ok war, dann aber neue Pächter Boxen direkt an der Decke anbringen und Techno spielen...

    Sobald die PA in irgendeiner Form nach dem Limiter verändert wird, ist die Limitierung natürlich hinfällig.

    Beim Gewerbeamt kann es jetzt natürlich sein, daß die Zahl aus der Luft gegriffen und ohne Konkretisierung so angeordnet wurde. Das ist dann etwas nervig, weil man keine klare Grundlage hat.
    Das Schreiben von damals könnte helfen.

    Auch würde es helfen, den Vorgang der Limitierung nachzuvollziehen, auch wenn das nach den Pächterwechseln natürlich sehr schwierig wird.

  • Wie werden Musikanlagen von Bars "eingepegelt?

    • simonstpauli
    • 17. April 2017 um 19:42

    65 dB sagt erst mal gar nichts.

    Es fehlen: Gewichtung (A, B, C, SPL?), Zeitfaktor, Ort der Messung, ggf. weitere Spezifizierungen.

    Im Normalfall wird ein Ingenieurbüro jemanden schicken, der einen Vergleichswert bestimmt, damit eine Limitierung praktisch zu handhaben ist, ohne ständig beim Anwohner messen zu müssen. Wenn dieser Jemand aus unserer Branche kommt und man vernünftig mit ihm redet, kommt dabei auch was Sinnvolles heraus. Wie z.B. Tips, an welchen Stellen man mit Dämmung noch was rausholen kann. Das kann im Betrieb am Ende das Zünglein an der Waage zwischen Nerv und Okay sein.

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