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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • simonstpauli
    • 22. Mai 2016 um 18:19
    Zitat von "Bodenanker"

    ....
    Für dieses Jahr möchte ich noch eine Dante-Card anschaffen. Ist insbesondere im Zusammenspiel mit den bei uns verbreiteten Yammi's eine schnelle Möglichkeit, mit 2 Konsolen auch ohne Zeit- und Gewichtsintensiven Analog-Split....


    Ich hoffe sehr, daß das nur für Touren geplant ist. Fest eingerichtete Shows mit Kollegen an beiden enden, die sich kennen und vertrauen. Sorry für OT, das Thema ist ja an sich im Forum erschöpfend behandelt worden. Aber gerade in die von guma anfangs beschriebene Ausgangslage passt ein Digitalsplit mal so überhaupt nicht.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 22. Mai 2016 um 16:33
    Zitat von "djvomght"

    Ich habe seinerzeit die letzte Vorstellung "Rocky Horror Show" im Zittauer Theater im passenden Outfit gemischt :)


    Frank'n'Furter?

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 19. Mai 2016 um 21:01
    Zitat von "ThoSchu"

    Alles schön und gut... Aber wer will schon 30 Tage im Monat arbeiten?

    Arbeitnehmer haben im Schnitt etwas über 210 Arbeitstage, das sind 17,5 im Monat.


    Es ist völlig unmöglich, 30 Tage im Monat zu arbeiten. Selbst wenn man es will.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 19. Mai 2016 um 18:32
    Zitat von "yamaha4711"

    130 bei 7 Stunden sind etwas über 18,50 auf die Stunde zzgl. MwSt. weil ja Rechnung.
    Wenn man bedenkt dass der Mindestlohn bei unter 9 € liegt ist das mehr als das Doppelte.


    Erstens gibt es bei Selbständigen keinen Mindestlohn und zweitens läge der Satz im Vergleich möglicherweise schon darunter (KV und RV sowie relevante Versicherungen und Werbungskosten komplett selbst bezahlen, keine Urlaubsansprüche, Krankengeld nur bei Abschluß und gegen Bezahlung im KV-Tarif etc.)

  • Mischtischauswahl - Klang? Praktikabiltiät? Verfügbarkeit?

    • simonstpauli
    • 18. Mai 2016 um 20:05
    Zitat von "HenrySalayne"


    Man kann es auch übertreiben. Ich würde den Fehler eher bei den Personen suchen, die keine Ahnung von den Grundlagen haben und weniger beim Hersteller.

    Rote LEDs klingen übrigens nach DJ und Limiter. Den Jungs kann man immer wieder erzählen, dass es durch Clipping nicht lauter wird und man stößt nur auf taube Ohren (Berufskrankheit?).


    Das mag alles richtig sein, trotzdem ist der psychologische Aspekt bei der Skalenbeschriftung nicht zu unterschätzen.

    Zitat


    Ich würde hier bei der Frage nach dem Warum erst einmal die Methodik überprüfen. Subjektive, nicht wiederholbare Ergebnisse sind nun wirklich keine Grundlage für eine fachliche Diskussion. Eine Messung mit einem halbwegs passablen Audiointerface hätte schon einmal eine deutlich höhere Aussagekraft.


    Absolut. Die Methodik war: Quelle Kickdrum (ich tippe mal auf eine Aufnahme), beide Pulte machen an der Kick rum, hintendran eine PA. Sicherlich wäre da eine Messung sinnvoll gewesen, das wäre so auch passiert, wenn ich z.B. dabeigewesen wäre. Den Kollegen treffe ich genau 1x im Jahr, daher war ich bei dem Test natürlich nicht dabei. Ich denke aber, daß die Methodik für ihn sehr viel Sinn ergeben haben wird, eine Kick, die er oft mischen muß, eine PA, auf der er die Kick oft mischen muß. Für diese Anwendung reicht es sicher, einen Eindruck zu gewinnen, ob man ein bestimmtes Pult haben will oder nicht. Am Ende ist es dann eine iLive geworden. Nur mal so.
    Ich kann mir aber vorstellen, einen ähnlichen Test selbst mal durchzuführen und dann natürlich mit Messung. Mir fehlt nur die wiederkehrende Anwendung dafür, bei mir sind Quellen und PAs zu unterschiedlich...

  • Mischtischauswahl - Klang? Praktikabiltiät? Verfügbarkeit?

    • simonstpauli
    • 18. Mai 2016 um 13:16
    Zitat von "treibsand"


    Im Bereich Landes- bis Regionalliga sehe ich das minimal anders. Wenn man es mit selbsternannten Hobbymischern auf Clubebene zu tun hat, dann greift man zu jedem Strohhalm, um etwas mehr "DAU-Sicherheit" zu gewährleisten. Ich zum beispiel mag das recht frühe und "harsche" Clipping u.a. von Yamaha Mischtischen nicht. Das ist zwar eher eine Klangeigenschaft unter "unnormalen" Bedingungen und müsste eher durch Austauschen des Bedienpersonals behoben werden - aber darauf hat die Haustechnik oft weniger Einfluß, als auf die Einkaufsentscheidung...


    Das harsche Clipping ist Tradition bei Yamaha. Ein normaler japanischer Entwickler kann sich überhaupt nicht vorstellen, daß jemand die Preamps überfahren oder die Bus-Clipping-Indikation ignorieren könnte. Dazu das Metering in dBFS, das ist in der Tat ein Rezept für Ärger. Ich habe es auch allzu oft erlebt, daß Bediener Grundlagen des Signalflusses bzw. des Gain Staging nicht beherrscht haben und dann auf den schlechten Klang von Yamaha schimpften. Gut, bei einem M2000 hatte man kaum eine Chance, den perfekten Gain zu finden, da hat man ja noch nicht mal die aktive PFL-Taste gefunden. Aber auf den aktuellen Digitalpulten sollte das überhaupt kein Problem sein.

    Hätte Yamaha die -24dBFS mit 0 dB beschriftet, hätten wir das Problem jetzt nicht so extrem. Also wieder User Interface...

    Klang soll es aber auch geben, ein Kollege erzählte mir von einem Test, LS9 gegen M32, wo er als Testsignal zunächst eine CD-Aufnahme nam -> kein Unterschied. Dann wurde eine Kick-Drum hergenommen und am EQ geschraubt. Siehe da, mit dem LS9 konnte er ein gutes Ergebnis erzielen, mit dem M32 untenrum nicht. Interessant, wie ich finde. Vor Allem, weil mich das "Warum" interessiert.

    Bevor Klang für mich zu einem Thema wird, habe ich aus Anwendersicht immer das UI, die Zuverlässigkeit, dann bei In-Ear-Anwendungen die Latenz, allgemein die Features (Anzahl der Kanäle und Busse, gibt es einen guten De-Esser etc.)
    Ein Vermieter wird natürlich auf ganz andere Sachen achten: Vermietbarkeit (irgenwie logisch...), Zumietbarkeit, Zuverlässigkeit, Akzeptanz bei Anwendern. Der Klang kommt da, wenn überhaupt, ganz weit hinten.

  • Yamaha SWP1 Dante switch

    • simonstpauli
    • 16. Mai 2016 um 05:47
    Zitat von "billbo"

    Stern = Prinzip Hoffnung.
    Ring = Prinzip Hoffnung + Safety.
    Bei einer Technologie, die für den mobilen Wechseleinsatz auf Mengen von in Schneidklemmtechnik kontaktierten Steckverbindern mit vom Hersteller spezifizierter Lebensdauer von teils nur wenigen hundert Steckzyklen baut, finde ich das Prinzip Hoffnung durchaus angemessen ausgereizt und ein Safety daher ausgesprochen beruhigend.
    Wie handhabt ihr Netzwerkprofis das eigentlich in der Praxis? Kloppt ihr prinzipiell das Zeug nach spätestens 10 Einsätzen sicherheitshalber in die Tonne?
    ...


    Ich ängstige mich auch bei jedem Einsatz von RJ45-Steckern. Und auch eine Neutrik-Tülle drumherum kann mich da eher nicht beruhigen.

    Es gibt da ja noch M12 und ein RJ45-Upgrade auf Push-Pull. Hier mal ein kleines Whitepaper dazu:
    http://www.mouser.com/pdfdocs/Phoeni…White_Paper.PDF

  • Yamaha SWP1 Dante switch

    • simonstpauli
    • 14. Mai 2016 um 06:31
    Zitat von "ThoSchu"

    ...Yamaha hat für große Anwendungen selber eine Alternative "über" Dante im Angebot.

    Großveranstaltungen nutzen aktuell andere Produkte. Siehe ESC.
    Ich komme nun mal aus der Ecke "thing big". Der Clubgig interessiert mich zwar auch, aber ich habe die letzten gut 15 Jahre eher mit Projekten verbracht, wo Dante nur der letzte Meter sein konnte.
    ...


    Das zeigt doch sehr schön, daß Dante eher in die Breite als in die Spitze geht. Was bedeutet, daß man nicht die Ultra-Performance sicherstellen muß, dafür aber mit schlauen Features und einigermaßen einfacher Einrichtung und Bedienung einen viel größeren Markt erschließen kann als es ein ESC oder ähnliches je sein können. Wobei ich mich beim ESC frage, warum man da so viele Kanäle verwalten muß. Halbplayback stereo, 6x Gesang und ein bißchen Moderation, das sollte auch auf einem X32 noch machbar sein. ;) Na gut, es kommen noch Jingles und Special Acts hinzu...

    Zurück zu Dante: Alleine durch die Implementierung in aktuellen Yamaha-Produkten (Pulte, Matrixmischer, Amps) und die Preissenkung bei der Virtual Soundcard ist die Verbreitung von Dante massiv angestiegen. Dazu haben viele andere Hersteller Dante entweder an Bord oder Erweiterungskarten. Gerade bei den Senken tut sich einiges. Das setzt den Markt schon unter Druck finde ich. Wenn ich mal reine Point-to-Point-Protokolle ausschließe, würde ich sogar frech behaupten, Dante ist schon Marktführer.

    Daß Yamaha nun einen Switch herausbringt, ist nur logisch. Aber ich denke auch, daß Yamaha hier keinen Aufwind produziert, sondern auf dem Aufwind segelt. Und nebenbei das System vervollständigt.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 13. Mai 2016 um 13:21
    Zitat von "wora"

    noch ein IDN:

    in letzter zeit beobachte ich immer öfter, dass musiker mit akustikgitarren erstmal ohne eigenes klinkenkabel auf die bühne kommen und dann doof schauen, wenn man sagt:
    "nein, ich stelle nur die kabel ab der DI Box. unsymmetrische klinkenkabel besitze ich leider nicht."
    das einzig positive daran:
    ich habe es noch nie erlebt, dass die musiker nicht doch plötzlich aus irgend einer tasche ein eigenes klinkenkabel hervorgezaubert haben :D


    Eine Verleihfirma hat das ganz super gelöst. Eines Tages kam ein Anruf von einer Wohnungsverwaltung, da sei ein Mieter gestorben und der hätte ein Studio in der Wohnung gehabt, ob man das Zeug nicht fachgerecht ausbauen und entsorgen könne. Man konnte, ich war auch dabei und hatte sofort die perfekte Anwendung für die gelben und pinken Klinkenkabel in allen Längen im Kopf. Gibt es dort jetzt zu jeder DI-Box dazu und seit etlichen Jahren (ich meine, da hatten wir noch die D-Mark) ist der Bestand stabil.

  • Eurovision Diary 2016

    • simonstpauli
    • 12. Mai 2016 um 11:49
    Zitat von "Stage Left"

    das erstaunt mich jetzt sehr, habe letzhin gerade die Latenz von In-Ear strecken gemessen Sennheiser und sowohl auch Shure.
    beide waren in etwa gleich und zu meinem Erstaunen war die Latenz extrem klein.


    Mir ging es gerade um die Gesamtlatenz, da kommt beim ESC alleine durch Pulte und Signalverteilung einiges zusammen. Wenn man dann noch 9000er Sennheiser als Mikrofone benutzt, finde ich das mehr als grenzwertig. Wir reden hier von mindestens 3ms schon an der Quelle. Dazu Midas Pro-Pulte, die jetzt auch nicht gerade für Latenzarmut bekannt sind. Und eine digitale Kreuzschine, die noch mal was drauftut. Daß man bei den In-Ear-Strecken nicht auch noch was Digitales genommen hat, ist ja fast ein Wunder.
    Da ist das Abrüsten auf ein ordentliches Analog-System als Quelle total sinnvoll, finde ich.

    In Echt jetzt, ich habe kein Verständnis für die irren Latenzen gerade beim ESC, wo live gesungen werden soll.

  • Eurovision Diary 2016

    • simonstpauli
    • 11. Mai 2016 um 21:46
    Zitat von "Karel Noon"

    Mit einer kleinen Detailänderung.... Kein Sennheiser mehr?!?!


    Mir fällt gleich das Thema Latenz ein, vorher wurden doch die 9000er Sennheiser benutzt, wenn ich mich nicht irre. Die Gesamtlatenz auf den InEars muß mörderisch gewesen sein. 5ms wurden da wohl deutlich überschritten.

    Mit den Axient hat man da wenigstens auf der Quell-Seite das Thema Latenz entschärft. Und sowohl klanglich als auch RF-technisch sollte das für eine Show wie diese schon passen.

  • Neue Midas digital Konsole? :)

    • simonstpauli
    • 3. Mai 2016 um 11:57

    Oh, das M32, wie es von Anfang an hätte sein sollen ;)

  • Kompakt Line Array für Coverband / VAs bis 1500 Pax

    • simonstpauli
    • 30. April 2016 um 15:04
    Zitat von "radartuete"

    ...oder wer es ebenso schwer mag die K&F T5/T9 bzw. etwas leichter die CA-EVO EF-6, wobei ich letztere wegen der praktikableren Flug - und Stackingmöglichkeiten bevorzuge ;)

    EDIT: die EAW KF750 hab ich doch glatt vergessen


    In der Tat ist das eine meiner Lieblingskonfigurationen im Zelt, wenn vorne Druck gefragt ist:

    2x T9 geflogen
    4x B5 am Boden
    2x-4x CA1215 Delay

  • Kompakt Line Array für Coverband / VAs bis 1500 Pax

    • simonstpauli
    • 29. April 2016 um 20:34
    Zitat von "wora"

    im prinzip vollkommen korrekt.
    nur: in zelten gibt es durch die nach aussen abfallende zeltdecke nicht selten das probem, dass aussen einfach die höhe fehlt.
    und genau das ist hier ein sehr starkes argument gegen linienstrahler, die ja von natur aus lang sein müssen und damit oft höher bauen als hornsysteme.


    Jain. Wenn man ein kurzes Line-Array als Topteil mit einer variablen Abstrahlcharakteristik sieht, ergibt alles wieder einen Sinn. Es sollte allerdings horizontal eine gewisse Größe haben, damit man in der Ebene bis zu einer sinnvollen Eckfrequenz einigermaßen gerichtet ist.

    Ansonsten: Ordentliche Horntops, hoch (man bekommt die im Allgemeinen höher als ein Line-Array, wo immer noch Höhe durch Rigging voerloren geht) und neigen + Delayline.

  • Kompakt Line Array für Coverband / VAs bis 1500 Pax

    • simonstpauli
    • 29. April 2016 um 16:24
    Zitat von "schotte"

    Mit so etwas wie z.B. 2 Stück Coda RX-40 pro Seite ist man in gängigen Zelten auch schnell und gut "bedient". :wink:
    Da kann man dann auch erst mal nen gaaanze Schwung Bässe drunter stellen bevor die Top`s zu leise werden.
    *Delay-Line-Getüdel* braucht`s da für 98% aller Allgemeinanwendungen für typische "Bandanwendungen" erst mal laaange nicht weil das Zeug deutlich weiter spielt ... !

    :wink: Schotte


    Wie weit eine PA spielt, hängt eher von der Geometrie ab, als von der PA an sich. Also Abstrahlverhalten und Aufstellung bzw. Aufhängung. Das Abstandsgesetz gilt für alle.

    EDIT:
    Das bedeutet auch, daß enger abstrahlende Tops natürlich weiter "werfen", aber eben nur aufgrund des Abstrahlverhaltens. Jedes andere Top mit dem selben Abstrahlverhalten "wirft" genau so weit.

    Schall wird nicht "geworfen", er breitet sich aus.
    /EDIT

    Also grundsätzlich: Tops hoch und neigen.

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • simonstpauli
    • 28. April 2016 um 10:20
    Zitat von "zegi"

    Hätte ich jetzt auch so vermutet. Was hingegen sicher die grössere Rolle spielt, ist der Umstand, wie gut sich der Mischmensch mit dem Mischgerät zurecht findet und wie schnell er sein Bestes herausholen kann. Wenn wenig Zeit zur Verfügung steht und die Konsole nicht vertraut ist, wird man auf Höhenflüge verzichten und sich auf "better safe than sorry" beschränken.


    Ich meine auch, daß das UI den größten Effekt hat. Wenn ein Mischer sein Arbeitsgerät gut kennt und mag, kann er darauf gute Ergebnisse erzielen.

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • simonstpauli
    • 25. April 2016 um 19:24
    Zitat von "billbo"

    :D
    Bevor das hier in die falsche Richtung läuft: 'außergewöhnlich guten Konzertsound' welcher auch interessiertem (Fach-) Publikum als solcher auffällt kann man hin und wieder erleben, wenn
    - das Venue über eine gut zum musikalischen Geschehen passende Akustik sowie über eine sehr gute (und sehr gut installierte!) Beschallungsanlage verfügt,
    - die Band in Sachen Bühnenlautstärke äußerst diszipliniert agiert
    - und auch in Sachen Spielfreude/ Zusammenspiel einen besonders guten Tag erwischt,
    - alle Beteiligten auf, neben und vor der Bühne genau wissen, was sie tun und warum sie es tun, und dementsprechend sorgfältig und konzentriert (zusammen)arbeiten,
    - der Tonler ebenfalls einen guten Tag hat; was selbstverständlich die Beherrschung des Mischgerätes einschließt, aber auch z. B. so wichtige Dinge wie Verständnis für die Musik oder die zutreffende Einschätzung der Erwartungshaltung seitens der Zuhörerschaft.
    Wenn dann noch ein Quäntchen Glück dazu kommt – dann kann es in seltenen Fällen auch mal perfekt passen.

    Verglichen mit all diesen Faktoren ist das Fabrikat oder die Ausführung des zur Verfügung stehenden Tonmischgerätes fürs Endergebnis nahezu völlig bedeutungslos. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Alles anzeigen


    +1

    Meinen besten Mix habe ich auf einem Jazzfestival hingelegt, kleiner Saal, Trio, ich hatte am Ende alle Fader unten und es war perfekt. Gab Lob von allen Seiten. Hab direkt vergessen, welches Pult, ich meine, es war ein SC Delta.

  • CSA Bässe

    • simonstpauli
    • 25. April 2016 um 10:34
    Zitat von "mattias bost"

    Hi,

    der Ansatz des "rückwärts" betriebenen CSA

    spricht einen grundsätzlichen Punkt bei der Zielsetzung an.

    Entweder wird, wie bei der üblichen Anwendung, also das nach vorn abgestrahlte Signal wird für rückwärtigen Lautsprecher um die Laufzeit vorn nach hinten verzögert und invertiert, als Ziel eine möglichst gute Auslöschung nach hinten gesetzt. Dies hat ggf einen gewissen Pegelverlust nach vorn zu sehr niedrigen Frequenzen zur Folge. Merkliche Pegelverluste (nach vorn) entstehen wenn: Die akustische Laufzeitdifferenz vorn nach hinten kleiner wird als die Laufzeit bezogen auf Lambda/4 (ich hoffe da jetzt keinen Dreher drin zu haben), wobei üblicherweise die elektrische Laufzeitdifferenz = der akustischen gesetzt wird.

    Dies kann man sich auch recht einfach anhand eines Dipolstrahlers vorstellen. Der arbeitet bis zu recht hohen Frequenzen hin im "akustischen Kurzschluß" (laufzeit nahezu 0). Vepaßt man dem Lautsprecher ein zunehmend langes Rohr nach hinten, so verschiebt sich der "akustische Kurzschluß" zu niedrigeren Frequenzen hin, entsprechend der Rohrlänge = Lamda/4.

    Wird umgekehrt verfahren, also hinten gestartet, das vorn abgestrahlte Signal um die Laufzeit hinten nach vorn verzögert und NICHT invertiert, ist das Ziel eine Pegelsummation für das nach vorn laufende Signal. Nach hinten ergeben sich zwar Pegelauslöschungen, aber weniger stark weil vor allem nicht breitbandig wie bei der Standardauslegung eines CSA. Man könnte es auch vereinfacht formulieren, Addition nach vorne mit zwei Systeme ist ein Endfire mit nur zwei hintereinander liegenden Systemen. Ist nicht soo praktikabel.

    Gruß
    Mattias

    Alles anzeigen


    Richtig.

    Ich habe mal ein "Vorwärts-CSA" simuliert und erhalte natürlich nach vorne eine Addition, was toll ist. Dafür ist nach hinten die Auslöschung nur schmalbandig. D.H. je nach Bassnote nervt der Sub auf der Bühne oder er nervt nicht. Das kann Musiker ganz schön irritieren, ich würde das nicht anbieten.

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • simonstpauli
    • 24. April 2016 um 19:09
    Zitat von "guma"

    Öh, Billbo und ich haben was gemeinsam:
    Wir haben die Suche nach dem schlechten LS9-Klang aufgegeben. Wir konnten ihn nicht finden. Ich habe meinen verkauft, weil ich mir was mit mehr Bedienkomfort gesucht habe und Billbo hat seinen wohl behalten, weil bezahlt und 33 Fader. :wink:


    Man kann ihn finden, wenn man die Preamps im Roten fährt. Oder die Busse. Dann wird das ätzend. Ansonsten, wie auch bei einem PM5D - am Klang habe auch ich da nix zu meckern.

  • CSA Bässe

    • simonstpauli
    • 21. April 2016 um 19:44
    Zitat von "HenrySalayne"

    Das habe ich alles verstanden, danke. Mich hat die Grafik nur etwas irritiert. Da weiß man genau wie etwas funktioniert und versteht dann von der Grafik doch nur Bahnhof. :lol:
    Naja, jetzt hab ichs.

    Davon abgesehen ist es ja bei Endfire genau das gleiche Spielchen, nur umgedreht. Man staffelt die Subwoofer in der Tiefe, erreicht dann durch Delay nach vorne eine optimale Addition und kann über den Abstand der Subwoofer zueinander die Frequenz der maximalen Auslöschung bestimmen. Damit ist die Rückwärtsdämpfung zwar frequenzspezifischer, aber nach Vorne arbeiten alle Bässe mit.


    Völlig korrekt.

    Endfire ist ein konstuktives Sub-Array. Hinten und an den Seiten herrscht dabei Chaos. Richtig gut spielt das bei echten Subs, die einen sehr engen Frequenzbereich abdecken müssen. Und nicht vergessen, selbst Frequenzen, die nach hinten +/- 0 laufen, sind relativ zu vorne abgesenkt, weil vorne ja fleißig addiert wird.

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