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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • I want more of...

    • simonstpauli
    • 31. Juli 2015 um 21:17
    Zitat von "oton"

    du hast die Tapas vergessen ... mein Neid war dir gewiss .. :D


    Diese gesalzenen Pimientos, herrlich. Dazu brauche ich dann auch keinen Dip mehr. Wobei wir auch mal außer der Reihe japanische Tapas genossen haben, damit wir nicht schon nachmittags immer das Gleiche essen. 4 Tage hintereinander kann das schon anstrengend werden, immer aus der selben Karte auszuwählen... Na ja, ich will nicht meckern. Ist ja der IWMO-Thread.

    Jetzt ist erst mal Tourpause bis zum September, dann geit dat wedder los.

  • Funksysteme, Setup-Planung und das Thema SDR

    • simonstpauli
    • 31. Juli 2015 um 19:26
    Zitat von "Bodenanker"

    Erst mal herzlichen Dank, an alle!


    Kannst Du mir einen groben Abriss geben, welche Vorteile mit die Kaltmann ggü. der WinRadio-SW bietet?


    Wenn man einen großen Bereich scannt, dauert das mit der Winradio-Software ziemlich lange, je nach Auflösung. (bei dem RF-Explorer ist es noch schlimmer, da wird automatisch die Auflösung schlechter). Wenn ich also z.B. 10 Strecken um 500 MHz und 16 um 700 Mhz habe, muß ich immer den 600 MHz-Bereich mit scannen und das dauert. Dadurch bekomme ich weniger Daten in den für mich relevanten Bereichen.

    Mit der Kaltman-Software kann viel besser die relevanten Daten erkennen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einzelne Frequenzen in der Überwachung übersichtlich anzuzeigen. Ist dafür halt auch ca. doppelt so teuer.
    http://www.kaltmancreationsllc.com/pro-audio-wireless/

    Mit dem Sennheiser WSM kann man andererseits ja ganz gut überwachen und auch einrichten, da bin ich im Normalfall mit der WinRadio-Software im Tandem ganz zufrieden.

  • Funksysteme, Setup-Planung und das Thema SDR

    • simonstpauli
    • 31. Juli 2015 um 19:23
    Zitat von "Bodenanker"

    Erst mal herzlichen Dank, an alle!


    Kannst Du mir einen groben Abriss geben, welche Vorteile mit die Kaltmann ggü. der WinRadio-SW bietet?


    Wenn man einen großen Bereich scannt, dauert das mit der Winradio-Software ziemlich lange, je nach Auflösung. (bei dem RF-Explorer ist es noch schlimmer, da wird automatisch die Auflösung schlechter). Wenn ich also z.B. 10 Strecken um 500 MHz und 16 um 700 Mhz habe, muß ich immer den 600 MHz-Bereich mit scannen und das dauert. Dadurch bekomme ich weniger Daten in den für mich relevanten Bereichen.

    Mit der Kaltman-Software kann viel besser die relevanten Daten erkennen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einzelne Frequenzen in der Überwachung übersichtlich anzuzeigen. Ist dafür halt auch ca. doppelt so teuer.
    http://www.kaltmancreationsllc.com/pro-audio-wireless/

    Zitat
  • I want more of...

    • simonstpauli
    • 31. Juli 2015 um 01:14
    Zitat von "treibsand"

    Ich bin ja ein wenig neidisch ;)
    Hat denn wenigstens die Kulisse & das Wetter gestern gepasst, wenn ich dich 250m vor meiner Haustür schon nicht Heimgesucht habe?


    Kulisse und Wetter waren super, die Lübecker... Naja. Sie hatten auch harte Konkurrenz, Wolfsburg, Wuppertal, Siegen, Nürnberg. Da war jeweils deutlich mehr los.

    Dafür war das Essen gut und meine Süße hat mich spontan besucht.

    Jetzt ist erst mal Tourpause bis September. Nur noch morgen eben von Nürnberg zurück fahren und das Material auflösen und den T5 wieder zusammenbauen. Ist auch mal gut.

    Unter dem Strich waren das 3 tolle Wochen mit tollen Menschen. Und ein bißchen Arbeit. Für Geld. Was will man mehr?

  • A&H GLD und Clock

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2015 um 11:09
    Zitat von "marcoboy"

    Ich habe jetzt keine Ahnung ob die Dante Karte einen Buffer hat.
    Ohne Buffer muss die GLD den Clock aus dem Dante Netzwerk annehmen. Wenn man der Dante Karte den Clock vom GLD aufzwingt funktioniert das so lange wie diese auch Master ist, zBsp mit DVS diese kann ja nur slave sein. Da der Clock Master im Dante nach gewissen regeln vergeben wird (BCM) ist nicht immer sicher das dies auch so ist. (* könnte man beeinflussen, ist aber nicht ratsam)

    Das sind keine halb oder viertel wissen. Zum Anfang stand der Clock der GLD auf Master. Nach einen Firmware update gab es dann DropsOuts. Im GLD Forum kam dann der Hinweis man soll das GLD auf slave stellen. Seit dem gibt es keine Probleme mehr.

    Es scheint aber hierzu unterschiedlich Aussagen zu geben. Für ein Single System kann man "Preferred master" auf "Slave
    to external wordclock" so einstellen das die M-Dante den Clock vom GLD Annimmt.
    Funktioniert wie gesagt so lange wie dieser auch Master bleibt. Das kann aber bei mehren Geräten für Probleme sorgen. Wenn z.Bsp eine Karte auftaucht die genau so eingestellt ist.

    Normalerweise spricht nichts dagegen das GLD auf Slave zu stellen. Nur wenn der Clock der M-Dante mehr jittert als der interne Takt. Problematisch ist dann auch wenn ein solcher Master an schlechter Infrastruktur hängt. Z.Bsp eine Switch die Latenz aufweist die unbestimmt ist. Dadurch wird die Qualität des Clocks wieder schlechter und durch den ausgehebelten BCM bleibt solch ein schlechter Master erhalten. So sorgt der BCM Algorithmus immer dafür das auch immer ein Master vorhanden ist der die Kriterien erfühlt.

    Keine Ahnung warum man dafür einen extra Thread braucht inkl. persönlicher Note.


    Das ist doch mal eine Aussage.

    Also: wenn man ermöglichen möchte, daß das Dante-Netzwerk seinen Master wechseln kann (man kann dort ja Prioritäten einstellen), muß man die GLD als Slave zum Dante-Netzwerk laufen lassen. Soweit klar. Was sollte jetzt in einem einfachen Setup dafür sorgen, daß die Dante-Karte im GLD die Master-Funktion im Dante-Netzwerk nicht mehr erfüllen kann? Wenn nur diese Karte als preferred Master deklariert wird, kommt das Dante-Netzwerk doch nie auf die Idee, den Master zu wechseln. Und wenn doch, ist etwas ganz anderes kaputt.

    Ich finde es übrigens sehr gut, daß es einen extra Thread dafür gibt, so kann man das Thema nämlich einfach mal logisch abarbeiten. Es passte nicht in den iLive-Liebhaber-Thread. Isso.

  • A&H GLD und Clock

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2015 um 01:07
    Zitat von "Marian Humann"


    Als ich unser Setup "installiert" habe hieß es vom Vertrieb, das soll man nicht machen, Dante mag das nicht. Was da dran ist und was nicht kann ich nicht sagen


    Kannst Du das bitte konkretisieren? Was hat der Vertrieb gesagt, was genau soll man nicht machen?

  • A&H GLD und Clock

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2015 um 01:03

    Im Support-Dokument wird mein Standard-Setup weiterhin beschrieben, die erste GLD ist Clock Master, die Dante-Karte Slave (und natürlich im Dante-Netzwerk Master, das sorgt manchmal beim ersten Mal für eine leichte Verwirrung im Kopf, der Knoten platzt aber schnell, wenn man eingehend darüber nachdenkt). Das Pult kann natürlich auch Slave sein, diese Variante muß ja bei mehreren Pulten bei den anderen Pulten dann gewählt werden, aber bei einem Pult wird von mir immer die "Pult ist Master"-Variante bevorzugt.

    Ich kann das gerne bei Gelegenheit mal durchspielen, wüsste aber nicht, warum es da plötzlich Probleme geben sollte.

    Link: Dante Setup:
    http://www.allen-heath.com/media/ap8340_4-M-DANTE.pdf

    Die gleiche Vorgehensweise wird auch hier empfohlen:
    http://www.tmaudio.nl/c/document_library/get_file?uuid=b02f8b92-e94a-4740-92a8-dca963c435ae&groupId=10506

  • A&H GLD und Clock

    • simonstpauli
    • 29. Juli 2015 um 18:53

    Ich kenne das von der iLive so:

    Pult ist Master

    Karte ist Slave vom Pult und Master im Dante-Netzwerk.

    Sollte das bei der GLD anders sein?

    Sorry für OT, das kann vielleicht ein Mod, der Lust hat, abspalteten. Hat ja nun mit Bashen und Fanboys nix zu tun ;)

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • simonstpauli
    • 28. Juli 2015 um 13:21
    Zitat von "billbo"

    Warum habe ich den wiederholten Eindruck, über die (persönlichen und/ oder tatsächlichen) Probleme mit 'normalen' Pulten lästert man gepflegt unter gewöhnlichen Tonlern, während man es bei Produkten dieses Herstellers immer gleich mit Jüngern zu tun bekommt, die ein Wespennest verteidigen müssen?


    Das ist eine gute Frage. Bei DiGiCo ist das ähnlich. Wahrscheinlich kommt es von der auf den ersten Blick nicht "normalen" Bedienlogik. Und von der Historie der Hersteller aus Analogzeiten.

    Zitat


    Auf alles zu antworten dürfte daher mittlerweile etwas schwierig sein; sorry, wenn ich deshalb das Eine oder Andere nicht berücksichtige.
    'Bedienlatenz'/ Umsetzung der Eingabebefehle (das Faderfilmchen): klar, die Messeinrichtung fügt sicherlich noch die eine oder andere Millisekunde hinzu – persönlich finde ich sie in der Praxis tatsächlich so außergewöhnlich hoch, dass es bei mir für den Gedanken "Mist! Falschen EQ angewählt! Oder steht das Ding etwa auf Bypass?" reicht. Die Ursache dafür hat (glaub' ich) Marcoboy erklärt. Mir ist das schlicht und einfach zu lahm.


    Es geht immer noch um den GEQ, richtig? Es ist erstaunlich, ich hatte damit nie Probleme.

    Zitat


    Die Taster: das Pult war nicht abgerockt, sondern wie erwähnt nagelneu. Trotzdem ist es mir einige (viele!) Male passiert, dass kein Kontakt zustande kam. Mit Tastern, die zur Auslösung über einen definiert zu überwindenden Druckpunkt verfügen, passiert mir das nie. Es sei denn, ich patsche daneben.


    Das ist mir in der Tat nur bei extrem abgerockten iLives passiert. Genauer bei einer versandeten und bei einer, die zu viel Hitze abbekommen hatte, so daß sich die Beschichtung verzogen hatte. Ansonsten drücke ich auf eine Taste und die entsprechende Funktion wird ausgeführt.

    Zitat


    Konfiguration/ Busse/ Stereokanäle/ etc: wenn der Basser beim Soundcheck auf die Bühne kommt und sagt „du, ich hab' heute mal so'n In Ear Dings mitgebracht, ist das ein Problem? Und geht das auch Stereo?“ - dann möchte ich nicht konfigurieren, über Showtemplates nachdenken, herunterfahren, über alternative Startfiles sinnieren, neu booten. Dann möchte ich klick-klick machen und antworten können "jepp, hör mal grad rein, ob bei dir L und R richtig herum ankommen".


    Im Standard-Template sind 2 Stereo-Aux-Wege vorhanden, die ich sonst nicht nutze. In-Ear Stereo geht also vom Start weg 2x.

    Stereo-Channels sind eine andere Baustelle, ich konfiguriere die klassichen Einspieler-Kanäle als feste Stereo-Kanäle, ansonsten nutze ich die Gang-Funktion.

    Im Normalfall muß also nichts umkonfiguriert werden.

    Zitat


    Autotouch: Kanalzug extra umständlich anwählen müssen bei 'Channelstrippulten' nervt! Wozu gibt es Fadertouch? (Vielleicht gibt’s das ja sogar – ich hab's jedenfalls nicht gefunden, und der Experte vor Ort auch nicht). Nervt mich sogar bei Soundcraft, obwohl es da wegen des völlig anderen Bildschirmbedienkonzeptes eher verzeihbar ist.
    Einbahnstraße Bildschirm: bei allen gängigen Pulten, sogar solchen ohne Touchscreen (Avid), gelange ich aus dem (Kanal)bildschirm heraus ohne Umweg in sämtliche wichtige Untermenüs. Bsp: ein Griff oder Klick auf die Eingangssektion – und ich bin im Nu bei Patching/ Labeling/ etc. Hier geht das nicht. Es gibt keine Querverbindungen; stattdessen muss ich auswendig wissen, was sich im Einzelnen hinter 10 unscheinbaren schwarzen Tasterchen unter dem Bildschirm verbergen könnte. 10 Einbahnstraßen, die ich zum Verlassen anschließend sogar erst explizit wieder ausschalten muss.


    Wie oft musst Du beim Mischen patchen oder beschriften? Ich mach das ein Mal und freue mich, daß die Bedienoberfläche stringent auf das Mischen ausgelegt ist.

    Zitat


    Mixtaste: hab ich irgendwann im Laufe des Abends dann (mal wieder... ) selbst rausgefunden. Das Teil war kanalzugmäßig allerdings derart verquer aufgesetzt (wohl das persönliche Geheimsetup des nicht anwesenden Chefhaustechs), dass mir das beim Kurzsoundcheck trotzdem nicht viel genutzt hätte.
    Effekte: jepp, (gerade) auch bei Yamaha suche ich seit Jahren vergebens nach dem ultimativen, seidigen, naturidentischen, fantastisch klingenden und gleichzeitig kaum als Effekt wahrnehmbaren Superhall. Aber ich finde dort auf Anhieb eine ganze Reihe von live vorzüglich funktionierenden Plates, Räumen, Laufzeit- und Pitcheffekten, mit deren Hilfe ich ohne viel Editiererei aus einer Anhäufung von Musiker- Einzelsignalen eine kompakt und schlüssig klingende Einheit zusammenrühren kann. Das fehlt(e) mir hier völlig – nicht mal einen Dual Pitch habe ich irgendwo entdeckt, sondern mir schließlich aus einem Chorusprogramm mit viel Geschraube etwas halbwegs ähnlich funktionierendes zurechtgebastelt.


    Einen simplen Dual Pitch vermisse ich allerdings ebenfalls. Mit dem Rest der Effekte komme ich klar.

    Zitat


    Ich bezweifle keineswegs, dass man auch mit diesem Gerät, sofern man es denn sehr gut kennt, andauernd damit zu tun hat, genügend Planungs-, Vorlauf- und Vorbereitungszeit hat, usw. usw. vernünftig arbeiten und akzeptable Ergebnisse erreichen kann. In meiner Arbeitswelt geht es jedoch immer wieder um Adhoc – Aktionen, unvorhergesehene Bühnensetups, spontane Ablaufänderungen, zwingend erforderliche Sofortreaktionen, Showstart ½ Stunde nach Ankunft und 10min. Changeover, und ähnliche Situationen. 'Band abmischen' als eine unter vielen innerlich abzuhakenden Tagesaufgaben. Dabei empfand ich das Teil (bei den, zugegeben, wenigen Berührungen damit) bisher stets als relativ zuverlässiges Arbeitsbehinderungsgerät.

    Und genau so stellen sich für mich deshalb auch die Diskussionen darüber dar. Diejenigen, die sich (vielleicht sogar als persönliches Highlight) so ein Teil irgendwann mal gekauft haben und täglich damit arbeiten, verteidigen es mit Hauen und Stechen. Diejenigen, die in täglich wechselnden Situationen mit täglich wechselnde Gerätschaften klarkommen müssen (mit der einzigen Konstante 'Zeitdruck'), mögen es nicht. Und weil das Teil dort auch so gut wie nie vorkommt (ich hab' im Leben vielleicht 5 oder 10 mal Berührung damit gehabt), ist der Versuch einer Annäherung bislang auch ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p.s.: hat sich jetzt überschnitten - den Beobachtungen und Anmerkungen von Harryhirsch kann ich ziemlich gut folgen.


    Ich würde mal sasgen, die iLive ist kein Festival-Local-Tisch. Da bieten sich andere Pulte und Bedienkonzepte eher an, z.B. AVID, Yamaha, auch eine Vi6 macht sich da ganz gut. Die iLive ist zu offen in der Architektur, das verwirrt am Anfang und auf einem Festival will das keiner. Kein Wunder, daß es so viele Hasser gibt.

    Ich habe keine iLive gekauft, muß sie also auch nicht aus Vermiet-Interesse anpreisen, ich stehe nur relativ häufig an diesen Tischen und habe mich darauf gut eingearbeitet.

    Insgesamt habe ich aber auch das Gefühl, daß sich Hasser und Liebhaber gegenseitig hochschaukeln. Wenn jemand sagt "Die Kiste geht gar nicht", ist der, der darauf klar kommt, ja zunächst geneigt, zu sagen "Unsinn, die Kiste ist toll". Und umgekehrt.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • simonstpauli
    • 28. Juli 2015 um 12:11
    Zitat von "harryhirsch"

    Eben das mein ich damit...

    Da die Iliveoberfläche frei belegbar ist muss man sich ständig im klaren sein in welchem FaderFlip man gerade ist...
    Dann kommt man bei einem Festival mit 2 min Umbaupause am Pult an und der Betreuer zeigt stolz was er vorbereitet hat und wie er die In-und Outputs verschoben hat weil er das ja kann und das immer so macht...
    Gut gemeint aber wenn's schnell gehen muss und kein Ilive Fachmann ist ( der wird man auch nur wenn man regelmäßig damit arbeitet ) sucht man nach einer möglichst intuitiven Standartoberfläche wo man schnell seine 28 Inputs bearbeiten kann...
    Da freut man sich halt über eines der großen Yamahas, Avid Venue oder wenn's billig sein soll auch gerne über ein X32 :roll:

    Und die Ansage vom Ilive Betreuer " Mach mal deine Hausaufgaben - Manual gibt's zum Download " bringt mir garnichts weil mein Hirn mit Mischen beschäfftigt sein sollte und nicht irgendeiner Menüstruktur oder einem custom Layer...

    Bitte nicht falsch verstehen - hier geht's ja auch nicht um gutes oder böses Pult.
    Es geht nur darum warum manche Pulte bei uns one off Mischern die mit der Band Reisen und somit den Soundcheckslot verschlafen oder im Flugzeug sitzen gern gesehen sind und manch andere nicht.


    Oh, das kenne ich. Von mir selbst.

    Wenn ich eine iLive betreue, zwinge ich mich dazu, die Layer so zu lassen, wie sie sind. So hat man auf der rechten Bank DCAs, Auxe, Effekte, Gruppen und auf den anderen Bänken Inputs und auf dem letzten Layer der mittleren Bank die Matritzen. (auf einer 112er). Davon ausgehend kann man dann je nach Geschmack auf dem letzten Layer die "Arbeitsfader" einrichten. Diese sehr offene Architektur der User Layer sollte auf jeden Fall mit Bedacht genutzt werden, gerade, wenn der Bandmischer ein iLive-Neuling ist.

    Die Menüstruktur finde ich übrigens sehr flach und damit einfach.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • simonstpauli
    • 28. Juli 2015 um 11:11
    Zitat von "harryhirsch"

    ...
    Dieser letztendlich dauernde Fader Flip wenn ein In- oder Outputkanal ausgewählt ist verwirrt mich auch völlig und ist wie schon gesagt deren eigene Philosophie. ...


    Die iLive macht keinen Fader-Flip, wenn man einen Kanal auswählt (select-Taste, grün). Den Fader Flip aktiviert man mit der Mix-Taste (blau). Das ist das erste, was ein Betreuer einem Pult-Neuling erklären sollte.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • simonstpauli
    • 26. Juli 2015 um 10:40
    Zitat von "billbo"

    Ich hab's ja geahnt :D
    Sitze aber jetzt meinerseits an irgendeinem Fluhafengate rum mit 30min. free Internet; das würde jetzt irgendwie ein bisschen viel... :D

    Nur ganz kurz: in Sachen Reaktionszeit interessiert mich bei einem Gerät nicht wann ich was sehe (ja, ich habe neulich mal gelernt, wie man einen real existierenden Fader hin und her schiebt - auch auf iLive), sondern wann ich was höre. Bin halt nur Tonler.
    Klar haben alle Digitalpulte da eine gewisse Latenz; unangenehm fällt die z. B. auch bei Soundcraft VIs auf. Aber so extrem lahm - das hatte ich noch nirgends. Und bei 10- 12m Entfernung zur Bühne war's sicher nicht die Schalllaufzeit...
    Rest später mal.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Das finde ich jetzt aber etwas komisch, sollte ein Meßsystem wie Smaart nicht ansatzweise das anzeigen, was man hört? Das Video:

    Zitat von "radartuete"

    Hier mal was handfestes zur Reaktionszeit des iLive-GEQ's ;)

    https://youtu.be/FzTAnpVkOm0

    Sorry für die schlechte Auflösung, muß leider zum Gig und mich dort mit meiner iLive rumärgern :D

    Wünschen allen wenig Wind und viel Spaß am FOH.

    Gruß radartuete


    zeigt jedenfalls das, was ich von der iLive kenne. Sicherlich nicht Echtzeit, aber benutzbar.

  • Investition in Sennheiser A-Band

    • simonstpauli
    • 25. Juli 2015 um 17:15

    Ich finde ja, man sollte sich auf InEars im A-Band und Mikros im B-Band einigen.

    Die etwas längere Wellenlänge hilft beim InEar-Empfang mit Taschensender.

    Bei mir jedenfalls landen InEar-Strecken im A-Band.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • simonstpauli
    • 25. Juli 2015 um 14:29

    Zur Verteilung eines Signals in viele Monitormixe:

    Einfach im Kanal "Mix" drücken und über die Aux-Fader in die gewünschten Mixe schieben. Die müssen dafür natürlich auf dem Surface aufliegen. Geht schnell und entspannt.

    Ehrlicherweise ist das 80er Surface begrenzt, weil einige wichtige Funktionen des Channel Strips nur über den Touchscreen erreichbar sind. Das 72er ist da noch begrenzter. Auf einer 112 vermisse ich kaum direkte Bedienelemente. Dort kriegt man auch den entsprechenden Teil des Channel Strips schnell auf den Schirm. Man muß also kaum am Schirm rumdrücken. Und das finde ich sehr angenehm, nicht immer auf den Schirm schauen zu müssen, wenn ich etwas mache.

  • Funksysteme, Setup-Planung und das Thema SDR

    • simonstpauli
    • 25. Juli 2015 um 12:22

    Ich nutze WinRadio mit der originalen Software für unsere Branche. G33WSM heisst die Version, gekauft bei Shure damals. Die hatten es auf Lager, die Radio-Händler nicht.

    Würde ich neu kaufen, wäre es die Version von Kaltman. Die Software ist besser zur Langzeitüberwachung von weiten Frequenzbereichen, die Hardware gleich.

  • I want more of...

    • simonstpauli
    • 23. Juli 2015 um 01:39

    IWMO:

    Touren wie meine aktuelle - 2 feine Musiker und ein kleines, rothaariges Kraftpaket, Band und ich fahren in einem Multivan mit Ton, Licht und Backline drin, 16 Uhr Get-In, 22:45 alles wieder im Auto, wenn man schnell macht, so wie heute, Montag bis Donnerstag unterwegs, das Ganze beim Verleiher in der Probenhalle einen Tag geprobt.

    Und in der restlichen Zeit schippern wir mit einem Boot über den See, fahren an den Strand oder was uns gerade vor Ort so einfällt.

    Da wird das Verlangen, große Festivals zu spielen, plötzlich ganz klein...

  • I want more of...

    • simonstpauli
    • 20. Juli 2015 um 11:41
    Zitat von "Loloverde"

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ab Minute drei.
    Konsequent und mutig.


    Ja, das ist er. Konsequent und mutig. Auch die Begründung, daß er selber auch seine Probleme hat, aber trotzdem professionell ist und das auch von den Künstlern erwartet. Ich fürchte, daß wir das auf einem Festival kaum erleben werden. Oder bei einem größeren Gig einer Band mit einem oder mehr verbliebenen Gründungsmitgliedern, die den Absprung in die Rente knapp verpasst haben. Im Convent Club ist es etwas einfacher, so zu agieren, weil das ganze Konstrukt etwas familiärer bzw. elitärer ist.

  • Schallpegel Leq messen in der Praxis

    • simonstpauli
    • 17. Juli 2015 um 16:18
    Zitat von "wora"


    ...

    da bin ich der gleichen meinung wie Tomy: man ist mit dem reinen linesignal eher auf der sicheren seite, weil die wahren ausgangspegel durch den limitereinsatz und powercompression ja nicht höher sein können, sondern tendenziell natürlich niedriger liegen.

    umgedacht müsste man es so formulieren:
    wenn man wirklich den maximalen pegel herausholen möchte, muss man zwingend die lautsprecher mit einem hochwertigen mikrofon messen.

    ...


    Nicht unbedingt, denn dann geht das Publikum ja wieder in die Messung ein. Je nach Zielgruppe kann die Line-Signal-Messung durchaus "günstiger" sein, weil eben keine Verfälschung durch das Publikum erfolgt, sondern nur das Drive-Signal erfasst wird, mit welchem die Beschallungsanlage angefahren wird, natürlich um die Power-Compression und den Limitereinsatz höher. Das kann aber auch automatisch dazu führen, daß man die PA wieder aus dem Limiter fährt, weil man laut Messung zu laut wäre. Win-Win, denke ich.

    Alternativ Meßmikro vor Lautsprecher
    Und an welchem Punkt nah am Lautsprecher (nehmen wir erst mal an, es gäbe nur einen und das sei ein 2-Wege-Top, nicht coaxial) messe ich denn? Ich möchte ja ein Fullrange-Signal. Vor dem Horn? Außerhalb der Achse (horizontal und vertikal) verändert sich der Frequenzgang. Schon jetzt schwierig.
    Und jetzt nehmen wir eine Club-PA, eine Festival-PA. Es wird zunehmend komplexer.

    Den lautesten Punkt muß man sowieso ermitteln, dann ein Line-Signal gegenzumessen finde ich am schon elegant.

  • Stecker / Schalter Kontaktqualität

    • simonstpauli
    • 17. Juli 2015 um 16:09

    Ich finde es bei ständig benutzten (damit meine ich auch Steckzyklen) XLRs jetzt nicht so wichtig.

    Eine Vergoldung soll ja den Übergangswiderstand zwischen Stecker und Buchse gering halten. Bei einem XLR, der länger in einer Installation verbleibt oder bei länger gesteckten Patchkabeln (Insert früher) fand ich es schon recht angebracht. Und dann gerne hartvergoldet. Es soll ja halten, sobald der Goldüberzug beschädigt ist, ist er nutzlos.

    Was die Widerstände am Stecker selbst betrifft, Gold leitet ganz gut, wird von Kupfer und Silber noch übertroffen. Es macht bei der dünnen Schicht im Verhältnis zum Kabel selbst wirklich keinen relevanten Unterschied. Es sei denn, man ist Mathematiker, dann kann man natürlich auf jede beliebige Nachkommastelle rechnen und einen Unterschied finden. Der Physiker rechnet nur mit der Genauigkeit, die er braucht und die seine Zahlen hergeben.

  • Modulares Mischpult mit Touchscreen Steuerung

    • simonstpauli
    • 10. Juli 2015 um 20:12

    Das ist die Zukunft!

    Wobei: Für meinen Geschmack könnten die Displays noch einen Touch mehr spiegeln. ;)

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