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  1. PA-Forum
  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Latenz in kleinen Räumen

    • simonstpauli
    • 1. Februar 2015 um 11:35

    Um nach diesem kleinen Exkurs in die Quantenakustik ;) mal wieder näher an das Thema zu kommen:

    Es ist ja tatsächlich so, daß kleine Räume auch schon ohne die Latenzproblematik einige Tücken bergen können.
    Wie schon oben erwähnt, werden die Probleme mit zunehmender Bühnenlautstärke schlimmer.

    Im Sommer hatte ich auf einer kleinen Festivalrutsche wieder mal den hübschen Vergleich zwischen Outdoor Freifeld und Indoor (hier Zelt, 6- oder 8-Master, ich weiß es nicht genau).

    Beide Gigs mit Limitierung, weiß nicht mehr genau, wie hoch, sagen wir mal ca. 98dB(A) am FOH. Das ist ordentlich.
    Erster Gig, Outdoor, alles super
    Zweiter Gig, Zelt, ich fuhr anfangs gegen das Limit, musste dann langsam den L(eq) abbauen. Am Ende waren die Gitarren nicht mehr im Mix. Und siehe da - der Mix gewann an Qualität. Es ist ja in der Tat so, daß durch die Zelt-Reflektionen die Zonen gleicher Lautstärke sehr groß werden, weil sowohl der Bühnenlärm als auch die PA breiter verteilt werden als Outdoor.

  • Persöndlicher Umgang zwischen Töndler und Musiker

    • simonstpauli
    • 31. Januar 2015 um 14:30
    Zitat von "wora"


    wie...?
    auch körperlich?
    so mit händeschütteln und abknutschen und so?? :shock:
    na ja, das kommt dann aber auch sehr auf die künstlerin an :D


    Vollster Einsatz, ist doch klar! *lach*

    Nein, ich meine eigentlich eher die Art Job-Vorbereitung, die dem Künstler nonverbal sagt, daß er willkommen ist.

  • Funkempfänger im Rack mit WLAN?

    • simonstpauli
    • 31. Januar 2015 um 14:18

    In der Tat klingt das so plausibel, wie nasi das geschrieben hat. In meinem Fall war der Switch (16-fach, ich meine, Industrie-Cisco) ja komplett ohne WLAN-Funktion. Ich kenne aber auch Racks mit eingebauten 5,6 oder 8-fach Switches , bei denen das kein Problem ist. Im Zweifel einfach ausprobieren und sonst ein Extra-Rack mit dem Switch benutzen. In meinem Fall hat die Separation durch einfaches auf das Rack stellen statt in das Rack schrauben schon geholfen.

  • Persöndlicher Umgang zwischen Töndler und Musiker

    • simonstpauli
    • 31. Januar 2015 um 11:11

    Ich sollte noch ergänzen, daß ich mit Begrüßung längst nicht nur die verbale meine.

  • Funkempfänger im Rack mit WLAN?

    • simonstpauli
    • 31. Januar 2015 um 09:15

    Bei mir hat mal ein Industrie-Netzwerkswitch den Empfang bis zur Unbrauchbarkeit gestört.

    Daher halte ich es mit wora, ausprobieren.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 29. Januar 2015 um 20:08

    Und jetzt wird es sehr konkret mit dem 700MHz-Band, Auktion im Mai/Juni 2015, Nutzung durch LTE ab 2017.

    http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1431/Share…BC20AC01E99ED9F

  • Allen & Heath Qu-Pac

    • simonstpauli
    • 29. Januar 2015 um 13:05

    Also ich finde es prinzipiell gut, daß solche Geräte inzwischen von mehreren Herstellern verfügbar sind. Auch wenn ich damit nicht vorrangig arbeiten möchte, gibt es doch vielfältige Anwendungen, für die diese Geräte taugen. Bei einer reinen ME-Anwendung braucht man z.B. keine Fader mehr und ist auch nicht WLAN-Abhängig.

    Und die nicht unerheblichen Umsätze können Entwicklungen der größeren Surfaces subventionieren, die uns dann wieder Spaß machen.

  • Persöndlicher Umgang zwischen Töndler und Musiker

    • simonstpauli
    • 29. Januar 2015 um 12:26
    Zitat von "treibsand"

    Das fastzinierende an der Psychologie: sie funktioniert i.d.R. so herrlich unterschwellig. 8)
    Wenn es mit den Bands einigermaßen passt und man auf einer Wellenlänge ist (das merkt man doch recht schnell), dann ist es für mich viel wichtiger, dass ich die Band bei Laune halten kann, also viel rumalbern - das können auch gerne mal derbe Späße sein; viel davon muss aber selbstkritisch sein.

    Die Kompetenz erarbeite ich mir, da zeige ich also was ich wirklich kann, und täusche keinen Schein vor. Die Musiker/Tonkollegen wissen das auch viel mehr zu schätzen, wenn du im Vorbeigenhen deren Probleme erfasst und eine Lösung aus dem Handgelenk schütteln kannst oder die Wichtigkeit des Problems erkennst und nach Prioritätenliste abarbeitest - und nicht chronologisch.
    Auf der durchschnittlichen Clubbühne kannst du auch mit Ordnung & Organisation (vorab!) ein Klima schaffen, was Kompetenz und vor allem Arbeitserleichterung ausstrahlt. Auch das ist eine Form der (positiven) Psychologie.


    Richtig.

    Und dann gibt es wieder Jobs, bei denen man höchte Kompetenz trotz völliger Ahnungslosigkeit ausstrahlen muß. Auch eine Kunst, die nicht jeder beherrscht, vor Allem zu wissen, was man gerade nicht weiß und ob das Wissen in dieser Situation wichtig ist oder nicht.

  • Koryphäe am werkeln.

    • simonstpauli
    • 28. Januar 2015 um 19:38
    Zitat von "guma"

    ... hat Bands schon zum Äussersten gebracht, nämlich sich einen eigenen Mischer zu leisten ... leider nicht oft genug ... :D


    YMMD. Also eigentlich ihr beide im Zusammenspiel...

  • Persöndlicher Umgang zwischen Töndler und Musiker

    • simonstpauli
    • 28. Januar 2015 um 14:37

    Ein bißchen ist stark untertrieben.

    Nach meiner Erfahrung trägt die freundliche Begrüßung einer Band sehr viel mehr zum gelungenen Endergebnis bei als, sagen wir mal, die Mischpultmarke. Natürlich gibt es immer mal Abende, an denen die Chemie nicht so stimmt, aber ich persönlich gebe mir große Mühe, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, auf die Bands einzugehen, über den technischen Tellerrand hinaus zu sehen. Weit hinaus.

  • Latenz in kleinen Räumen

    • simonstpauli
    • 27. Januar 2015 um 20:33
    Zitat von "Sound-Buster"

    Das mit den negativen Werten bei breiten Bühnen leuchtet ein. Aber bitte hilf mir mal kurz
    auf die Sprünge: Die Hörpostion ist doch immer verschieden, die Quelle aber immer gleich weit
    von der PA entfernt.?


    1. Die Entfernung der Quelle zur PA ist irrelevant.
    Wichtig ist der Laufzeitunterschied der beiden Quellen (Backline und PA) an der Hörposition. Versuch einfach vom Ohr aus "rückwärts" zu denken.

    2. Eine Position auf Achse der PA könnte z.B. dazu führen, daß die Backline nicht so laut ist, wie die PA. Sie sollte sogar dazu führen. An dieser Hörposition ist die Latenz egal. Außerhalb der PA-Coverage wird es spannend. Also bei einer normalen R/L-PA nach innen zur Bühnenmitte. Die Backline wird im Verhältnis lauter, die PA leiser. Irgendwann kommt der Punkt, an dem beide gleich laut sind (hoffentlich relativ spät, im Idealfall kommt er gar nicht oder genau an der Bühnenmitte). Dieser Punkt ist relevant. In der Realität können eine Timbales oder die Amps von Chuck Berry auch im 1200er Club einfach zu laut sein und konsequenterweise aus der PA verschwinden. (guma #5)

  • Latenz in kleinen Räumen

    • simonstpauli
    • 27. Januar 2015 um 19:34
    Zitat von "Sound-Buster"

    Ja rechnen kann man das schon. Wobei sich die Frage stellt: Rechne ich z.B von der Snare
    die Mittig auf der Bühne steht im rechten Winkel bis zur gedachten PA-Linie oder diagonal
    bis zu einem PA-Stack. Da kommen dann gleich ein paar Meter mehr heraus.
    In dem Fall wäre ich nämlich mit meinen 10 ms noch im grünen Bereich gewesen.

    Soundbuster


    Der Ansatz ist anders, und zwar an der Hörposition, nicht von der Quelle ausgehend.

    Ganz wissenschaftlich wäre das so:
    Der Laufzeitunterschied am Punkt gleichen Schalldrucks zählt.

    Über den Daumen ist das ein Punkt in etwa mittig vor der Bühne am inneren Rand der Lautsprecher-Coverage. Und da kommen wir im kleinen Club wahrscheinlich seltenst auf die 2 Meter. Bei ganz wenig tiefen, dafür aber recht breiten Bühnen kommt man je nach PA-Setup teilweise sogar auf negative Werte.

  • wo sind die teuren produkte hingekommen?

    • simonstpauli
    • 27. Januar 2015 um 19:17
    Zitat von "secluded"


    ...oder durch einen Telefonanruf bei einem Kollegen, der das betreffende Pult / die betreffende Hardware besser kennt...


    sec


    Genau.

    Oder durch einen schnellen Facebook-Post.

  • Latenz in kleinen Räumen

    • simonstpauli
    • 27. Januar 2015 um 18:51

    Eigentlich ist es ganz einfach auszurechnen, wenn die Latenz kleiner ist als der akustische Versatz zwischen Bühnenquellen und PA, kann man sich zurücklehnen und die PA weiter verzögern, bis es passt. Ganz grob würde man laute Quellen, wie die Snare und die Amps zur Berechnung heranziehen.

    Beispiel: Die Backline und das Drumset stehen akustisch 2 Meter hinter der PA -> Versatz ca. 6ms

  • wo sind die teuren produkte hingekommen?

    • simonstpauli
    • 27. Januar 2015 um 16:51

    Was auch zu beachten ist: bei hochwertigen Produkten ist oft ein gut funktionierender Support am Start, außerdem gibt es Schulungen.

    Probleme können so schnell ohne das Forum gelöst werden.

  • gibt es auch mal keine Kompromisse auf die man eingehen muss

    • simonstpauli
    • 26. Januar 2015 um 17:11
    Zitat von "guma"

    Nein, niemals. Es ändert sich nur die Art der Kompromisse. :wink:


    So sieht es aus.

    Manchmal wünsche ich mir die Kompromisse aus dem 150-Mann-Jazzkeller zurück ;)

    Grundsätzlich kann man Open Air auf freiem Feld mit einem anständigen Budget beschallungstechnisch schon was reißen, dann sind aber die Bühnen meist so groß, daß ganz andere Probleme auftauchen. Timing innerhalb der Band z.B.

  • Soundcraft Ui12, Ui16, Ui24 Mixer Fragen, Tipps und Tricks

    • simonstpauli
    • 26. Januar 2015 um 11:04
    Zitat von "oton"

    Also ich stand schon ein paar Mal an einer Si, klang ganz ordentlich, aber die Bedienung fand ich etwas hanebüchen ..


    Ganz in der Tradition des alten Spirit Digital ;)

  • Welches Funkmikrofon würdet ihr empfehlen???

    • simonstpauli
    • 25. Januar 2015 um 15:46
    Zitat von "lisa f."


    Genauso isses. :o

    Nochmal zu LTE und DVB-T; hoffentlich ist allen klar daß das 2 unterschiedliche Sachen sind.

    LTE ist eine Weiterentwicklung von UMTS, also mobiles Internet (janz grob). Das Problem sind meines Wissens nicht die Downloadlinks der Provider, denn die sollten landesweit einheitlich, relativ starke Sender sein, sondern die Uploadlinks der Endgeräte, die unberechenbar auftreten, wer mehr weiß bitte richtigstellen.
    Nicht umsonst ist bei uns der komplette Frequenzbereich für die Nutzung von Audio Funkanlagen gesperrt. Wir dürfen nämlich auf keinen Fall dem Handynutzer in seinen Uplink funken. Und da hilft auch nicht, wenn man "kurz vorm gig nochmal scant". jeepers :shock:

    DVB-T sind digitale Fernsehkanäle, die in 7 oder 8 (je nach Land, EU wohl 8, gibt's noch andere?) MHz Blöcken gesendet werden. Wie es hier im Detail aussieht erklärt der Link von secluded. Der Versuch auf einem starken Fernsehsender ein Funkmikrofon zu betreiben ist zum Scheitern verurteilt, zumindest deutlich geringere Reichweite (teilw. <5m) und erhöhtes Rauschen sind zu erwarten. Wir haben hier ein Venue, wo wir schon gar keine Shure H4 Sender mehr mitnehmen.

    Also, welches Funkmikro ist zu empfehlen:
    - kann legal auch über die nächsten 2 Jahre in D funken
    - ist in einem Frequenzband welches im Haupteinsatzort so wenig Überschneidungen mit DVB-T hat wie möglich
    - hat im Zweifelsfall ein Frequenzband groß genug für Ausweichmöglichkeiten
    - hat gute Audioübertragungsqualität usw.
    - kann die Kapseln die Du willst (Handsender)
    - kann die Headsets/Lavaliers die Du willst (Taschensender)
    - kann Powerlock an den Sendern

    Alles anzeigen


    1. Das Problem ist nicht so sehr, daß wir den mobilen Endgeräten in den Uplink funken, im Zweifel merken die das gar nicht. 2W gegen 50mW sind ein sehr ungleicher Kampf.

    2. Schon wieder drängt sich WiSyCom auf:
    - unglaublich hohe Schaltbandbreiten bei hoher Selektivität durch mehrere Pre-Filter, Empfänger mit 470 - 800 MHz, Sender haben ca. 140MHz Bandbreite (macht das System natürlich sehr teuer)
    - Standardkapseln Milab und Shoeps, Adapter für andere gängige Systeme (Sennheiser, Shure)
    - Power Lock ist programmierbar
    - fein einstellbarer LowCut am Sender
    - extrem gute Audioqualität

    Ich mag das System sehr gerne benutzen, weil ich einfach noch nie Streß damit hatte und die Qualität liefern kann, die der Kunde wünscht und schätzt.

    Am Ende will das dann kaum jemand bezahlen.

  • Mittelbühne

    • simonstpauli
    • 24. Januar 2015 um 21:35

    Spontan musste ich an ein TM Array denken.
    https://www.youtube.com/watch?v=uoLE8AvsHD0

    Dann las ich von dem Budget.

    Also vielleicht nur eine Scheibe des Arrays auf dem Boden liegend probieren? Das braucht 4 Lautsprecher, man erreicht die gewünschte horizontale 360°-Abstrahlung und verzichtet auf die vertikale Bündelung.

  • Allen & Heath Qu-Pac

    • simonstpauli
    • 24. Januar 2015 um 20:29
    Zitat von &quot;a.wild&quot;

    ist doch super das ding. wenn der preis stimmt, bau ich das in kneipen, kirchen und was weiss ich wo ein. noch einfacher gehts nicht mehr, ein paar presets bauen und dazu fader aufn touchpad machen.
    die wifi-diskussion mache ich nicht mehr mit. in diesen zeiten ein standart.


    Wie, Standarte?

    WLAN halte ich bei Installationen für grob fahrlässig, das Funkband ist spätestens wenn das Publikum da ist überfüllt. Als Ergänzung gerne auch per WLAN.

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