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Beiträge von simonstpauli

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 6. August 2014 um 09:38

    Versuch mal, die Antennen leichte auseinander zu neigen, also aus der Vertikalen heraus zu bringen, in etwa so: \ / statt I I.

    Wenn die Antennenpositionen an sich gut sind, würde ich das kürzere Antennenkabel auch wirklich kürzer machen, das andere so lassen.

    Für die Dämpfungsrechnung: Ein Mensch direkt zwischen Sender und Empfangsantenne dämpft bis zu 25 dB.

    Es gibt noch eine Möglichkeit: Das Empfangsrack an die Bühne bringen, kürzere Antennenkabel, Antennen seitlich oder hinter der Bühne anbringen. Die Richtcharakteristik der Antennen ähnlich der von Lautsprechern nutzen, also versuchen, daß jede Senderposition ungefähr den gleichen Empfangspegel erzeugt. Leider hast Du G2-Geräte im Rack, die nicht direkt per Netzwerk-Kabel an die WSM-Software anbindbar sind, dafür wären 2 Net1-Geräte erforderlich, das würde wohl den Rahmen sprengen.

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 5. August 2014 um 23:09
    Zitat von "azelle78"

    Kannst Du einen Booster empfehlen der den genannten Frequenzbereich abdeckt und keine 600 EUR kostet?


    Das ist nicht ganz so einfach. Man versucht ja, nicht zu breitbandig auszulegen, deshalb sind die eher preisgünstigen Sennheiser-Booster für die Evolution-Serie auch wirklich nur für die entsprechende Schaltbandbreite ausgelegt, ein Kompromiß aus Preis und Leistung. Breitbandigere Booster müssen hochwertiger aufgebaut sein, um eine ähnliche Sauberkeit aufzuweisen, also sind sie auch teilweise deutlich teurer.

    Rechnen wir mal:

    20m Aircell 7 (mit BNC-Stecker konfektioniert kostet das nicht die Welt, hab für ein 5m-Kabel unter 30 Euro bezahlt)
    19dB/100m bei 800 MHz (ungefähr auf Höhe von RG213U)
    -> 3,8 dB
    + 2 BNC-Stecker
    -> maximal 6 dB Dämpfung auf der Strecke. Wenn man hier einen Booster andenkt, dann auch maximal 6 dB aufholen.

    Ecoflex 10 oder 15 liegt noch besser, ist aber aufgrund des Kabeldurchmessers zunehmend unhandlich und bei 20m fällt der weitere Vorteil in der Dämpfung eher gering aus (die Steckverbindungen bleiben ja trotzdem bestehen). Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal, ob es BNC-Stecker für Ecoflex 15 überhaupt sinnvoll gibt.


    gegenüber dem RG59 mit über 30dB/100m plus Fehlanpassung durch den falschen Wellenwiderstand + zusätzliche Steckverbindungen und Patchkabel:
    -> gut über 10dB
    Man kann hier sicherlich die 10-15 dB aufholen, "gewinnt" dadurch aber Intermodulationen, gerade in einem Setup mit vielen Strecken nicht hilfreich plus die Kosten sind höher als bei der Variante mit dem Kabeltausch.

    Ich persönlich würde vor einem Booster eine durchgehende Kabelstrecke bevorzugen.

    Weitere Ideen:

    - Wie sieht es mit der Polarisierung der Sende-und Empfangs-Antennen aus? (Sind die Empfangsantennen versetzt angebracht, also z.B. eine horizontal, eine vertikal? (wenn nur Taschensender eingesetzt werden, muß man nicht direkt 90 Grad zwischen den Antennen haben, aber eine leichte Winkelung kann Wunder wirken)

    - bei Taschensendern: sind die Antennen frei und liegen nicht an der Haut an?

    - Sichtlinie: besteht immer freie Sichtlinie zwischen mindestens einer Antenne und jedem relevanten Sender? Eventuell geht bei den Antennenpositionen noch was.

    Im selben Zusammenhang: bei einem Squelch von 9 sollten bei der im Moment eher hohen Kabeldämpfung eher keine Störgeräusche auftreten. Könnten evtl. Störsender in Richtung der Antennen"schußlinie" liegen? Diese Problematik würde bei einem Booster eher schlimmer werden, der Booster verstrkt auch die Störsignale, man müsste für jedes aufgeholte dB den Squelch höher schrauben und verliert den Großteil des Gewinns wieder.

    Je mehr ich darüber nachdenke: Du brauchst an sich keinen Booster, jedenfalls nicht als frühen Schritt.

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 5. August 2014 um 11:30

    Die Kabel sind das Problem. Aircell, Ecoflex oder RG213 und Booster (nicht zu viel boosten, nur die Kabeldämpfung ausgleichen) sollten helfen.

    Kabel in einem Stück, jede Steckverbindung dämpft...

  • Heute in Lingen/ Ems 2 Mikrofonklemmen fur Handsender

    • simonstpauli
    • 2. August 2014 um 11:20

    Danke für die Rückmeldungen, ich hatte im B-Mikrokoffer noch welche gefunden.

    War ein wenig doof beim Packen, hab 3 Funkstrecken eingepackt und die Klemmen vergessen.

  • Heute in Lingen/ Ems 2 Mikrofonklemmen fur Handsender

    • simonstpauli
    • 1. August 2014 um 12:08

    Geht da was? Ich brauche 2 große Klemmen, Kauf oder Miete...

  • Latenz bei mehreren digitalen Geräten

    • simonstpauli
    • 29. Juli 2014 um 11:00
    Zitat von "Frank_Nachtigall"

    ...

    Arbeiten die Hersteller eigentlich auch an einem digitalem IN EAR ?


    Es gibt wohl bereits digitale InEar-Systeme, ich habe mich aber aus Latenz-Gründen noch nicht damit befasst. Ab 0.5ms plus Anbindung ohne SRC wird es für mich interessant.

  • aktuelle Smartphones für Techniker?

    • simonstpauli
    • 28. Juli 2014 um 19:37

    Meine Freundin hat das Lumia 720 (WP), weil es das in Rot gab. Manchmal blicke ich neidisch zur Seite, wenn meins mal wieder in der Warteschleife ist. Andererseits ist die App-Auswahl eher dünn, hab allerdings noch nicht geprüft, was mir denn konkret fehlen würde.

  • I want more of...

    • simonstpauli
    • 27. Juli 2014 um 21:11

    IWMO: Gigs wie an diesem Samstag!

    Kleines Privat-Musikfestival, musikalisch von Liedermacher bis Bigband alles dabei, dazu leckeres Essen (der Gastgeber hat höchstselbst die Paella angesetzt und in 2-3 Formationen Saxophon und Flöte gespielt). Alles sehr familiär und nett. Also wirklich nett.

  • HF Antenne lackieren

    • simonstpauli
    • 25. Juli 2014 um 21:56

    Achte darauf, welche Partikel im Lack sind. Beim falschen Lack ist der Empfang deutlich gestört.

  • Latenz bei mehreren digitalen Geräten

    • simonstpauli
    • 25. Juli 2014 um 20:12
    Zitat von "wora"


    ich benutze die 5000er serie von audio-technica, die arbeitet analog und ich kann keinen unterschied zwischen kabelmikro und funkmikro hören.
    in sofern sehe ich da also keinerlei nachholbedarf.
    aber billig ist diese serie natürlich nicht, das ist klar. gute analogtechnik kostet eben richtig geld, das war schon immer so.


    Na ja, die Sonne geht immer dann auf, wenn man ein Kabel ans Mikrofon macht. Wobei ich mit den üblichen Verdächtigen (incl. WiSyCom) schon ziemlich zufrieden bin.
    Digitale Einsteiger-Funkstrecken bieten inzwischen klanglich Oberklasse und ungeahnte Möglichkeiten (z.B. Verschlüsselung, die quasi für lau mit abfällt) zu Mittelklasse-Preisen, dafür eben mit Abstrichen. Höhere Latenzen sind einer dieser Abstriche. Gründe sind DSP-Kosten vs. Batterielaufzeit vs. Latenz. Wenn es preislich günstiger werden soll, geht es meistens zu Lasten der Latenz. Ich bin mir fast sicher, daß man in einigen Jahren die Latenzen dort auch in der Mittelklasse an die 1ms-Grenze heranführen kann. Bis es so weit ist, muß man halt genau wissen, was man tut (wie so oft in unserem Job).

  • aktuelle Smartphones für Techniker?

    • simonstpauli
    • 24. Juli 2014 um 22:20

    Mein Aktuelles ist ein Razr Maxx. Ich kann es leider nicht uneingeschränkt empfehlen.

    + Akkulaufzeit
    + relativ wenig Schnickschnack-Apps ab Werk

    - zu wenig Leistung für die Anzahl an Nicht-Schnickschnack-Apps, die ich regelmäßig benutze (es wurde mit der Zeit _sehr_ träge)

  • von Klein & Hummel zu Kling & Freitag ... ?

    • simonstpauli
    • 24. Juli 2014 um 17:07

    Mit den T9 geht schon was, ich würde die ob ihres Gewichtes allerdings nicht auf andere Subs stellen wollen. An die 100kg reichen die ja schon heran.

    Jungfalk-Schienen haben die auch nicht, dafür MAN-Studs...

  • Latenz bei mehreren digitalen Geräten

    • simonstpauli
    • 24. Juli 2014 um 00:42
    Zitat von "mike j."

    Es ist das ULX-D gemeint.

    Allgemein: soll heißen, selbst die Latenz des Gesamtsystems selbst zu messen und gar nicht lange mit Herstellerangaben herumrechnen?


    Definitiv. Für Einzelgeräte ist es gut, die Herstellerangaben zu kennen, die Systemlatenz mehrerer digital verknüpfter Geräte würde ich immer selbst messen und dabei verschiedene Settings vergleichen. Teilweise kommt man dabei zu erstaunlichen Ergebnissen (voll digital höhere Latenz als mit Analogwandlung dazwischen z.B., verursacht durch Sample Rate Conversion _auch_ bei gleicher Sample-Rate)

    Im speziellen Fall ULX-D sagt Shure, daß der Dante-Ausgang 0,17ms weniger Latenz hat als der analoge Ausgang. Weiterhin spart man Zeit für die A/D-Wandlung im Pult. Dafür kommt aber die Latenz des Dante-Netzwerks und die pultinterne Bearbeitungszeit dazu. Die Dante-Latenz ist variabel einstellbar, die pultinternen Prozesse tauchen normalerweise nicht in Herstellerangaben auf.

  • Latenz bei mehreren digitalen Geräten

    • simonstpauli
    • 23. Juli 2014 um 11:22

    Grundsätzlich ist digital bleiben eine gute Idee.

    Wie schon erwähnt, bleiben

    1. Die Grundlatenzen erhalten

    und

    2. kommen bisweilen erstaunlich hohe Zusatz-Latenzen z
    B. durch SRC dazu.

    Es ist definitiv sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, endgültige Latenzwerte muß man im Einzelfall immer noch selbst messen und damit herausfinden, ob man Zeit gewinnt, indem man eine DA/AD-Wandlung einspart.

    PS: ist die ULX-D gemeint?

    PPS: 10ms können auch bei konventionellem Monitoring schon störend sein, gelten aber noch nicht als schlimm. In der PA können 10ms bei kleinen Bühnen bereits dafür sorgen, daß man das Time Alingement nicht mehr hinbekommt.

    PPPS: für InEar-Monitoring gelten Latenzen über 0 MS als schlecht, da versucht man, abgesehen vom oft gesetzten Digitalpult jede weitere Latenz strikt zu vermeiden.

  • AES auf USB

    • simonstpauli
    • 22. Juli 2014 um 19:45

    Ich empfehle auch die Adaption von AES/EBU auf SP-DIF. Entweder russisch oder wie bei Rane schön beschrieben.

    http://www.rane.com/note149.html

    Dazu ein Interface mit SP-DIF-Eingang.

    Es gibt diese Adapterkabel fertig zu kaufen, ich meine, die liegen um und bei 50 Euro, was in der Summe mit externer Soundkarte deutlich preisgünstiger ist, als eine Karte mit AES-EBU Input.

  • Bax-shop.de

    • simonstpauli
    • 20. Juli 2014 um 05:12
    Zitat von "madmax"

    Ach ich hab' da mal kein' Zweifel; das der Hans weiß, was er tut.
    Wollte nur sagen, das's Gleichgewicht recht schnell aus dem Lot geraten kann; wenn's einer drauf anlegt, der's kann...


    Das sehe ich ähnlich.
    Und solange Volksmusik noch etwas abwirft, wird die Familie Thomann auch nicht verarmen.

  • Shure Beta87A vs. Beta87C

    • simonstpauli
    • 18. Juli 2014 um 23:57
    Zitat von "billbo"

    Das hab ich tatsächlich beim hier behandelten (und oft geschmähten) Beta87 gelernt. Das Teil hat m. E. seine Stärken in einem wunderbar sauberen, fast schon analytischen Mittenbereich, der vor allem bei Frauenstimmen prima funktionieren kann. Welche Eigenschaft man allerdings erst dann bemerkt, wenn man das nervige Gebritzel und Gezischel darüber einigermaßen konsequent entsorgt hat.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Das sehe ich ähnlich. Allgemein treffen ja inzwischen teilweise drastische Höhenanhebungen von Mikrofonen auf PA-Systeme, die diese auch wiedergeben können. Nicht direkt eine gute Kombination.

    Und beim Beta 87 schon gar nicht.

  • Monitoring für 4-Mann-Rockband, eine Umfrage!

    • simonstpauli
    • 18. Juli 2014 um 19:16

    Ich rate natürlich auch zu Variante 1, komplett autark sein ist eine gute Sache. Als Upgrade würde ich versuchen, den einen oder anderen InEar-Weg auf Stereo zu bekommen. Es würde 2 weitere Sender und eine Ausgangskarte für das 01V96 benötigen. Manchmal gibt es die ja günstig gebraucht...

  • Udo Lindenberg - Esprit Arena Düsseldorf

    • simonstpauli
    • 17. Juli 2014 um 18:16
    Zitat von "rockline"

    Heute las ich im PP das alles super war! Also dann...was möchte man mehr?


    Na, wenn das so in der Bravo steht... ;)

    Ernsthaft, der Maßstab ist wohl in der Tat der, daß es eine erfolgreiche Beschallung war, wenn nur ein geringer Anteil an Zuhörern das Eintrittsgeld zurückverlangt. Pressestimmen versenden sich mit der Zeit.

  • Shure Beta87A vs. Beta87C

    • simonstpauli
    • 17. Juli 2014 um 13:21
    Zitat von "Karel Noon"

    ...
    E835: 1,8 (evtl. 2 das Ding ist mein delliges talkback)
    ...


    Was mich auf die Punk-SM-58-Modifikation bringt: Korb durch geschicktes auf-den-Boden-werfen vorne abflachen -> wieder wichtige Millimeter gewonnen. Das funktioniert leider nicht beim gehärteten Beta-58-Korb, der bricht und das will dann keiner besingen...

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