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FM Funkempfänger

  • wora
  • 15. Februar 2026 um 11:05
  • 1.568 mal gelesen
  • 2 Kommentare
  • wie funktioniert ein Funkempfänger mit FM (Frequenzmodulation)-Technik?

    um ein FM Hochfrequenz-Funksignal in ein nutzbares Audiosignal zurück zu wandeln, benötigt ein FM Empfänger folgende prinzipielle Funktionsstufen. Ich versuche mich mal an einer möglichst einfachen Beschreibung.

    1. Antenne

    dazu muss ich hier nichts schreiben, da kann man mal einen eigenen Artikel machen.

    2. Empfangsverstärkerstufe / Spiegelfrequenzfilter

    hier wird das empfangene Signal auf den erforderlichen Pegel für die nachfolgenden Stufen aufbereitet. Ausserdem ist er ein erster Filter zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen. Diese kommen aus ganz anderen Frequenzbereichen, die uns überhaupt nicht interessieren. Da diese hier effektiv unterdrückt werden können, spielen sie für uns aber keine Rolle, wir müssen also nicht weiter drüber nachdenken.

    3. Mischer

    im Mischer wird zum empfangenen FM Signal ein zweites Signal dazugemischt. Es entstehen dabei zwei Frequenzen: ein Summen -und ein Differenzsignal. Das Differenzsignal wird dann benutzt und in die nächste Stufe geleitet.

    Durch das verstimmen des Oszillatorsignals wird der gewünschte Trägerfrequenzbereich festgelegt, also welcher Bereich aus der empfangenen HF Bandbreite zur Weiterverarbeitung benutzt wird.

    4. ZF Stufe

    in der ZF Stufe wird dann eng gefiltert. Hier entscheidet sich, wie gut die Trennung zu anderen Sendern funktioniert.

    Die erste ZF beträgt meist 10,7MHz. Hier können also sehr spezialisierte Baustufen eingesetzt werden, die in einem definierten Frequenzbereich arbeiten.

    Die Qualität dieser Filterstufe entscheidet auch mit, in welcher Preisklasse der Empfänger später verkauft werden kann. Gute Filterstufen sind nicht billig zu haben. Je höher die Trennschärfe diese Stufe ist, desto mehr Frequenzen können im selben HF Bereich genutzt werden.

    In der Regel folgt auf die erste ZF noch eine zweite ZF, die das Signal weiter verbessert.

    Das System wird deshalb „Doppelsuper“ oder „Doppel-Heterodyn Empfänger“ genannt.

    5. Demodulatorstufe

    In dieser Stufe erfolgt die eigentliche Demodulation des Signals, also die Wandlung von HF- in ein hörbares NF-Signal. Dies geschieht hier meist durch ein Phasenschieber-Verfahren mit einem PLL (Phase Locked Loop) Schaltkreis, der die Frequenzänderungen des Eingangssignals verfolgt und in ein Audiosignal umwandelt.

    6. Audioverstärker

    Hier wird schliesslich die Pegelanpassung gemacht, die das Signal für nachfolgende Geräte ( bei uns also das Mischpult) anpasst.

    Ich hoffe, ich habe das einfach genug, aber auch sachlich noch korrekt genug beschrieben.

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  • Nächster Eintrag Follow Fader

Kommentare 2

lisa f.
16. Februar 2026 um 15:26

Man kann anmerken dass die ZF 1 mit 10,7MHz bei allen dieselbe ist, somit werden die Preise für Massenproduktion niedrig gehalten. Alles was Modulation betrifft passiert bei 10.7, danach wir das schon modulierte RF Signal auf die eigentlich Frequenz getuned. (Bzw Andersrum im

Empfänger)

Zur FM Modulation: Die Abweichung von der Funk - Zenterfrequenz repräsentiert die Amplitude, die Schnelligkeit der Abweichungsvariabel repräsentiert die Audio Frequenz des Originals.

wora
16. Februar 2026 um 19:48

genau.

ich mach vielleicht noch einen beitrag zu FM

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