Beiträge von ADMIN

    Ich möchte da mal einen Einzel-Aspekt rausgreifen:

    Ich war derart schock-gelähmt, dass ich mich an meine "Panik-Mutegruppe" nicht mehr erinnerte und statt dessen in allen relevanten Layern einzeln gemutet habe :/

    Ohne jeglichen Vorwurf (ich weiß nicht, ob ichs besser gemacht hätte): Bei dem Schaden, den eine potente PA anrichten kann, müssen wir (= die Branche) uns überlegen, was zu tun ist, damit so etwas nicht passiert.

    • Ein Pilot übt in seiner Ausbildung zig mal "Ausfall der Triebwerke", wenn das dann mal auftritt, ist der nicht schock-gelähmt. Bei uns geht es zwar nicht um Menschenleben, aber ggf. um die körperliche Unversehrtheit von deutlich mehr Menschen, als in ein Flugzeug passen.
    • Es gibt Limiter, die wieder leiser machen, wenn es zu laut wird (ich habe das MELWEL-Technologie getauft, das steht ganz prosaisch für "macht er lauter, wird es leiser". Eigentlich dazu gedacht, um uneinsichtige Hobby-DJs an die Leine zu nehmen. Das killt zwar nicht die Rückkopplung eines Instrumentenverstärkers, würde aber dafür sorgen, dass die PA ziemlich runterregelt. (Wenn es näher interessiert - Achtung: Schleichwerbung - siehe http://dbmess.de/limiter.html oder http://pro-silentium.de/idiotenbremse.html)
    • Möglicherweise wäre auch eine Quasi-Standard wünschenswert, mit welcher Mute-Gruppe (mein Vorschlag wäre Mute-Gruppe 1 - die gibt es unabhängig von der vorhandenen Anzahl immer) man erst mal alles leise bekommt. Da könnte man mit rotem Isolierband so ein Rechteck darum kleben, damit die entsprechend gekennzeichnet ist als "Not-Aus-Schalter". Es kann nämlich mal der Fall auftreten, dass der FOH- oder Monitor-Techniker gerade mal nicht am Pult steht (warum auch immer), dann kann der nächststehende Techniker, der diesen Quasi-Standard kennt, mal eben Mute drücken, ohne sich erst mal in das Pult eindenken zu müssen.

    Recht Ketzerische Frage, wenn ich vor Ort alles messe - kann ich mir ja die Prüfung nach 0100 0700 sparen.

    Bei den Leitungen kann man sich vielleicht drüber streiten. Aber es gibt immer das Szenario, dass an eine bereits errichtete elektrotechnische Anlage über ein Leitung ein weiteres Gerät angeschlossen wird. Da machst Du ja keine erneute Prüfung der kompletten Anlage, von daher sollte diese Leitung dann schon bereits geprüft sein.


    Verteiler kann man vollständig nur nach 0100 prüfen, weil die 0701/0702-Prüfung keine RCD-Prüfung kennt.


    Geräte wie Amps und Scheinwerfer kann man nur nach 0701/0702 prüfen.

    RCD-Test an eigener Verteilung, Schutzleiter-Check an langer Zuleitung, ok.


    Das oben geschriebene

    geht aber doch deutlich darüber hinaus. Was in meinem Fall erheblichen Einfluss auf die Beantwortung der gestellten Frage hat...

    Der maßgebliche Aufwand liegt daran, den Installationstester an die jeweilige Dose zu schleppen. Da den Drehschalter noch mal zweimal eins weiter zu drehen und auf den Test-Taster zu drücken verursacht dann nicht mehr so den Mehraufwand.


    Ok, Isolationswiderstand messe ich auch nur einmal, und stecke davor erst mal alle Geräte ab, bei denen ich mir nicht gaaaanz sicher bin, dass die 500V Gleichspannung abkönnen.

    Ist das nicht Betreibersache? Klar messe ich meinen 400V Anschluss durch - RCD Auslösezeiten zu testen wenn ich nur eine temporäre Anlage aufbaue, ist etwas zu viel des Guten - bzw. müsste ich das ja schon fast dem Betreiber in Rechnung stellen.

    Ich würde die Trennlinie wie folgt ziehen:


    Wenn nur ein Gerät pro Dose angeschlossen wird, z.B. "eine 16CEE-Dose, 10m Leitung, eine Kreissäge", dann würde ich hier eher die bestimmungsgemäße Verwendung einer fertiggestellten elektrotechnischen Anlage denn eine Neu-Installation sehen.


    Wenn wir jedoch z.B. das Szenario haben, das ich bei meiner letzten Produktion hatte, dann lautet das "Messe-Gesellschaft bzw deren Hallen-Elektriker legt 32A-Anschluss, der mit Schmelzsicherungen abgesichert ist, ein RCD ist nicht im Verteilerschrank. Daran schließe ich erst mal einen Verteiler an, der Sicherungsautomaten und einen RCD hat, und verteile davon auf verschiedene Geräte weiter, auch über längere Strecken (z.B. zum FOH)"


    Die Geräte-Prüfung nach 0701/0702 kennt keine Prüfung eines RCD.


    Also sind wir spätestens da beim Errichten einer elektrotechnischen Anlage.


    Ganz ehrlich: Ich habe da auch nur die Dosen getestet, die ich sicherheitstechnisch für kritisch angesehen habe, also FOH und Bühnenstrom. Wenn eine Leitung hoch ins Rigg geht und dort ein MovingHead drauf steckt, da passiert nichts: das Rigg ist schon über die Vielzahl an Scheinwerfern massiv parallel mit dem Schutzleiter verbunden, parallel dazu liegt noch mal 16mm² zur Erdungsschiene des Verteilers, brennbare Materialien in der Nähe der Leitung gibt es auch nicht.


    Und: Alle Leitungen waren geprüft. Trotzdem war in der Leitung zum FOH eine drin, bei welcher der Schutzleiter gebrochen war. Ohne Prüfung wäre das nicht so schnell (wenn überhaupt) aufgefallen.

    Auf einer Gig errichten wir quasi immer eine elektrotechnische Anlage aus steckerfertigen Komponenten. Dafür wäre eine Elektrofachkraft (zumindest eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten) erforderlich.


    Jetzt bitte mal ehrlich: In welchem Umfang passiert das bei Euch im Betrieb? (Die Umfrage ist anonym, Ihr könnte also ehrlich antworten...)


    Umfrage läuft bis Ende Juni

    Auf einer Gig errichten wir quasi immer eine elektrotechnische Anlage aus steckerfertigen Komponenten. Diese wäre vor der Inbetriebnahme entsprechend zu prüfen (Durchgängigkeit Schutzleiter, Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, Auslösestrom und -zeit ).


    Jetzt bitte mal ehrlich: In welchem Umfang passiert das bei Euch im Betrieb? (Die Umfrage ist anonym, Ihr könnte also ehrlich antworten...)


    Umfrage läuft bis Ende Juni

    1.) Für ein "Verstecken" dieser Informationen sehe ich keine Notwendigkeit.


    2.) Das Thema "Terror" ist zwar medial recht präsent (auch weil da verschiedene Kreise ihre poltische Agenda fahren), ist aber von der tatsächlichen Gefährdung hier im deutschsprachigen Raum eher vernachlässigbar.


    Im Bereich "Tote produzieren" hat unsere Branche (also von Veranstaltungsplanung bis ausführende Technik) im Vergleich zu "Terror auf Veranstaltungen" leider noch klar die Nase vorn...


    3.) Wir kehren also erst mal vor unserer eigenen Haustüre und achten darauf, dass wir selbst sicher arbeiten. Das entlastet auch die Behörden für Sicherheit und Ordnung, und dann können die sich um andere Dinge besser kümmern.


    4.) Im Gegensatz zum Terror erreicht man da auch mehr als reine Verlagerung: Wenn der Terrorist nicht mehr mit dem Laster auf den Weihnachtsmarkt kommt, weil da inzwischen zu viel Beton rumsteht (es muss aber schon sehr viel Beton sein, damit das überhaupt etwas bringt), dann findet der auch eine andere Menschenmenge, um Unheil anzurichten. Wenn jedoch der Rigger halt dank PSA nicht tödlich verunglückt, dann besteht eine hohe Chance, dass er das Rentenalter erreicht.


    5.) Und ja, zu unserem Job gehört auch, auf Unvorhergesehenes flexibel reagieren zu können: Das muss jetzt gar nicht der Anschlag sein, das kann auch ein Unwetter auf dem OpenAir oder so etwas sein, wo es sehr hilfreich sein kann, wenn man irgendwie noch Durchsagen machen kann, wenn die Hauptstromversorgung abgesoffen ist oder irgendwie noch ein wenig Licht aufs Gelände bekommt.

    1.) Es wäre jetzt vielleicht eine Idee, dass alle, die noch nie mit dem Material gearbeitet haben, sich *hust* vornehm zurückhalten...


    2.) Das Top hat einen 10" im Horn und mit PhasePlug, und keinen 12".


    3.) Original-Controller dazu gibt es nicht, damals hat man ein BSS FDS 360 oder so verwendet, inkl. entsprechend gelöteter Steck-karten.


    4.) Die Anlage bi-amped zu betreiben ist erst mal eine gute Idee, wenn die Frequenzweiche in den Tops nichts irgendwie verbastelt ist, ist die auch kein Problem. Beim Amp Kanal 1 (der stärkere) für die Subs und Kanal 2 für die Tops. Der Amp hat auch die Reserven, und da noch ein oder zwei 18" mehr zu betreiben.


    5.) Weitere Bässe vielleicht https://gebrauchte-veranstaltu…sound+TSE+218+-+D%26B+F2+


    6.) Controller einstellen: Das ist nichts, was man in einem solchen Beitrag mal eben erklären kann. Da muss auch alles erst mal geprüft werden. Vielleicht folgender Vergleich: Wäre es ein Auto, könntest Du Dir bereits ein H-Kennzeichen ranschrauben. Was nicht heisst, dass solche Autos nicht auch fahren. Aber sie erfordern ein wenig mehr Rücksichtsnahme als ein fabrikneuer Golf...

    In den 90er Jahren (damals hat man es im Bass noch nicht so übertrieben wie heute) hat man bei den Turbos auf einen 10" zwei 18" gestellt. Da pro Seite eine 218 dazu zu stellen für 200 Paxe hört sich nach einem brauchbaren Plan an. Wobei ich persönlich ja eher zwei 118 als einen 218 nehmen würde, das schleppt sich angenehmer...


    Controller: Irgendein Digital-Controller reicht da völlig aus, dazu jemand, der den einstellen kann. Zuerst würde ich dann mal alle Systeme durchmessen, ob die dasselbe machen - gerade bei Gebraucht-Material aus unterschiedlichen Quellen kann das durchaus mal die eine oder andere Überraschung geben: verpolt, anders bestückt, Lautsprecherkorb gebrochen...


    Zum Preis: Wenn das alles einwandfrei spielt, ist das ein Schnäppchen.

    Wir haben ja seit der neuen Forensoftware verschiedene Styles zur Auswahl, die könnt Ihr auf dem Link "Stil ändern" (ganz unten rechts) auch für Euch so einstellen, wie Ihr das haben möchtet.


    Diese Umfrage bezieht sich auf das, was voreingestellt sein soll. Bitte nehmt an dieser Umfrage auch dann teil, wenn Ihr ohnehin eine individuelle Einstellung nutzt und stimmt für den Style, der von den beiden Euch der Bessere erscheint. (Der voreingestellte Style soll möglichst bereits für die mehrheit passen...)


    Ich danke für die Teilnahme.

    Die meisten von Euch werden es bereits entdeckt haben - wir haben inzwischen einen Kalender im Forum - einfach in der Menüleiste links oben unter - Überraschung - "Kalender".


    Zu der Frage, wer dort Termine eintragen kann: Alle verifizierten Teilnehmer. Wie geht das mit der Verifizierung?


    Zu der Frage, welche Termine dort eingetragen werden sollen: Alle, die mit dem Thema das Forums etwas zu tun haben. Seminare, Hausmessen, Forentreffen, etc.


    Zur Terminübersicht


    Bei "So etwas" würde ich keine Hersteller-Software, sondern Baustatik und Prüfstatik vermuten...

    Was die Ursprungsfrage angeht - persönlich habe ich, egal bei welcher Höhe, kein Interesse überhaupt nur ansatzweise über eine Kante zu fallen um 4-5m später gebremst zu werden.

    Ohnehin: Technische Maßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen, diese Vorrang vor persönlicher Schutzausrüstung. Der Arbeitspatz ist also erst mal so zu gestalten, dass man nicht runterfallen kann, und für alle "man kann gar nicht so dumm denken, wie es kommen kann"-Fälle gibt es dann noch die PSA.

    Gerade bei so geringen Höhen sollte es doch organisierbar sein, dass der Sicherungspunkt oberhalb der Person liegt und somit der Fallweg minimal kurz gehalten wird. Ein Bandfalldämpfer sollte dann auch nicht voll (im Idealfall gar nicht) aufreissen.

    Ich bin seit knapp 20 Jahren bei comdirect, erst nur als Depot, dann auch Giro.


    Bargeldabhebung bei der "cash group", also Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank Automaten.


    Kontoführungsgebühren -1 (also die schreiben mit jeden Monat einen Euro gut - diese Aktion gibts jedoch nicht mehr).


    Ärger, an den ich mich noch erinnern kann: 0. (Ok, ich schränke ein: Mit meiner uralten Opera 12-Version werden seit dem letzten Systemupdate manche Dinge nicht mehr ganz korrekt dargestellt, von daher verwende ich inzwischen einen aktuellen Browser...)