Beiträge von ADMIN

    Ich unterrichte derzeit angehende Eventmanager in Frankfurt/Main im Fach Veranstaltungstechnik. Da die Hochschule mit Material recht spärlich ausgestattet ist, würde ich gerne mit denen am Mittwoch, den 18. oder 25. Januar nachmittags eine Exkursion machen. In Frankfurt oder unmittelbarer Umgebung, z.B. in eine Location oder eine Firma für Veranstaltungstechnik. Wenn alle mitgehen 7 Studierende.


    Ein Etat, der diesen Namen verdient, steht dafür nicht zur Verfügung, aber eine kleine Aufwandsentschädigung ist schon möglich.


    Wer kann mir da etwas anbieten?

    Moin, sagt einer der Bremer,


    Norbert, nach den genannten Anforderungen sehe ich bei dir eher den SPOTWASH-3048 (

    Weiße 30-W-Spot-LED (Abstrahlwinkel 11°) & 6 8-W-4in1-RGBW-LEDs (Abstrahlwinkel 25°)

    oder den MINIZOOM-712 mit 7 12-W-4in1-RGBW-LEDs und Zoom 6-36°

    Inzwischen habe ich zwei von den Teilen, angeschafft für eine Familienfeier (konkret der 91. meiner Großmutter, die Urenkel-Generation hat da so eine Dance-Performance gemacht, mein Junior war dann für's Licht zustädnig...)


    Grundsätzlich mag ich diese Teile. Klein, leicht (kann man mal eben in die Tasche stecken und mit der Bahn zur Vorlesung mitbringen), es kommt für diesen Zweck wirklich ausreichend Licht raus, Pan und Tilt sind sogar 16 Bit. Ach ja, und günstig sind sie auch noch.


    Mit zwei solchen Teilen kann man schon richtig Licht machen (wir hatten dann noch zwei LED-Pars dabei, aber ohne die wäre es auch gegangen). Wäre ich in dieser Liga gewerblich unterwegs (Hochzeits-DJ oder so), würde ich vier dieser Teile nehmen, sofern ich ausschließlich diese Teil nehmen würde. Damit ist man preislich VK bei etwa 1,2k zzgl. Steuerung. Also preislich völlig harmlos.


    Jetzt kommen die ABER:


    1.) Ja, Lärm. Wenn nicht Disco, wo es immer laut ist, ist das einfach ein Problem. Als ich die Teile bei mir auf dem Wohnzimmertisch ausprobiert habe, habe ich mir dann mein Sennheiser NoiseGard geholt, weil mir das zu sehr auf die Nerven gegangen ist. Und sie machen halt auch unbeeindruckt dann laut, wenn da überhaupt kein Licht rauskommt. Sorry Leute, das ist LED, das müsste nun wirklich nicht so sein.


    Man wird doch wohl noch in der Lage sein, da einen Temperaturfühler rein zu bauen und die Lüfter abzuschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. Das sind bei der Herstellung keine 30 Cent Bauteilkosten.


    Und ja, besser wäre es, den Lüfter stufenlos zu regeln, ggf. einen besseren Lüfter rein zu bauen, usw. Ich würde da lieber auf das Goborad verzichten.



    So, und die folgenden Punkte rein der Vollständigkeit halber, das ist jetzt - angesichts des Preises - jammern auf hohem Niveau:


    2.) Gobos und Fokus: Wenn man mit Gobos arbeitet, sollte der Spot fokussiert werden. Und das geht nur mechanisch, und stimmt dann nur für eine Entfernung. Ja, mit einem motorischen Fokus kommt man preislich in eine andere Liga.


    3.) Farb- und Gobo-Rad machen keinen Endlos-Durchlauf, sondern nur Hin- und Her.


    4.) Der Spot ist im Verhältnis zum Wash ein wenig unterdimensioniert. Lösbares Problem, im Zweifelsfall einfach den Wash runter dimmen, da kommt nämlich richtig ordentlich was raus.

    Ich hatte mal 2011/2012 ein paar Termine im Berliner Abgeordnetenhaus. Mein Schweizer Taschenmesser hat die Polizei am Eingang jedes Mal in Verwahrung genommen, mein Gerber Tool (längere und feststellbare Klinge) durfte ich mitnehmen, weil ja Arbeitsmittel...

    Und das es nur bei registrierten Mitgliedern läuft, finde ich ganz angenehm. Schliesslich gibt es ja auch die Bewertungen als Käufer/Verkäufer. Da ist es schon nett, wenn das nicht "von Hinz & Kuntz" mißbraucht wird.

    Im Moment ist das freigeschaltet für die Benutzergruppen Profi und Verifizierte.


    Möglicherweise stellen wir es noch hart auf Verifizierte um, um eben zu verhindern, dass da Unsinn damit gemacht wird.

    Über die Kommentarfunktion hat mich die folgende Nachricht erreicht:


    <Zitat>

    Es ist traurig, dass hier jeder Lügen ins Internet, speziell auf diese Seite, setzen kann. Der Betreiber der Plattform sollte erstmal prüfen, ob der Text der Wahrheit entspricht oder völlige Lüge !!



    Da es sich hier um eine Falschmeldung handelt, fordern wir Sie auf, diesen Artikel zu entfernen.

    </Zitat>


    Da der Verfasser hier nicht registriert ist, weiß ich nicht, wer mir da schreibt, und kann mich auch nicht mit ihm in Verbindung setzen.


    Von daher meine Standard-Antwort (diesen Textbaustein habe ich im Laufe der letzten Jahre durchaus häufiger verwendet...) hier öffentlich:


    1.) Beiträge im Warnungen-Brett liegen in der rechtlichen Verantwortung desjeningen, der sie verfasst hat. Dessen Adresse finden Sie auch am Ende des Beitrags, Sie können ihn also direkt auf Unterlassung in Anspruch nehmen. Eine Mitstörerhaftung des Forums ist somit nicht gegeben.


    2.) Wenn Sie beweisen oder zumindest glaubhaft belegen können, dass wahrheitswidrige Behauptungen verbreitet werden, dann können die entsprechenden Behauptungen entfernt werden. Dabei handelt es sich jedoch um einen Eingriff in die Grundrechte des Verfassers des entsprechenden Beitrags, einen solchen Eingriff werde ich nicht leichtfertig vornehmen.
     
    3.) Es steht Ihnen selbstverständlich frei, eine Gegendarstellung zu verfassen. Sollten Sie keinen Forenaccount haben, können Sie diese gerne auch per eMail zusenden.
     
    MfG
     
    Michael Ebner

    2) fährt die Anlage das gesamte Konzert über ins Limit (was der der Anlage und bei dem Ort auch eindeutig über allen Grenzwerte der TA liegt) und zerschiesst damit mehrere Pappen.

    Gerade die TA Lärm ist überhaupt kein geeigneter Maßstab für exzessive Pegel: 0,5m vor dem geöffneten Fenster des am stärksten betroffenen Raumes. Erst mal macht es einen riesen Unterschied, ob indoor oder outdoor gespielt wird, und auch indoor bekommt man meistens die Richtwerte der TA Lärm spielend überschritten.


    Auch die LärmVibrationsArbSchV ist da kein Maßstab: Unterer Auslösewert 80 dB, oberer Auslösewert 85 dB, da liegen quasi alle Musik-Veranstaltungen deutlich drüber.


    DIN 15905-5? Leq 99 dB? Mit einer niedrig gehängten PS15 mache ich problemlos 110 dB am maßgeblichen Immissionsort, ohne dass irgendetwas an der Box kaputt geht. (Am Gehör desjenigen, der da längere Zeit steht, meistens schon...)




    Die eigentliche Frage ist doch: Wie bekommt man eine Box am Limiter/Controller vorbei kaputt? Ist der Limiter oder der LoCut falsch oder gar nicht eingestellt? Lässt sich nicht dem Fremdtechniker zurechnen. Alterung der Komponenten? Lässt sich auch nicht dem Fremdtechniker zurechnen.


    In sofern sehe ich hier auch den Veranstalter in der Pflicht.

    Auf welcher Rechtsgrundlage?


    Zudem: Wie kann es ein Bandtechniker schaffen, Boxen kaputt zu machen? Ok, der könnte mit der Axt drauf losgehen. Aber das wäre ja wohl bemerkt worden. Und dann würde auch §823 BGB greifen.


    Wenn ich als Bandtechniker irgendwo mischen würde, dann kann ich es ja wohl erwarten, dass die Limiter korrekt eingestellt sind. Die meisten Vermieter würden mir ja auch was husten, wenn ich an ihre Controller-Setups rangehe.

    Ist vielleicht nicht 100% genau, aber für den Einsatz der Idiotenbremse (oder vergleichbares) ausreichend.

    Obacht, möglicherweise liegt da ein Misserständnis vor:


    Natürlich kann man bei einem handelsüblichen Lautsprecher-Controller den eingebauten Limiter so einestellen, dass ein Pegel X nicht überschritten wird. Wird dann jedoch das Signal hart gegen den Limiter gefahren, dann wird jede Dynamik totkomprimiert, und wenn es der DJ noch weiter übertreibt, dann clippt das Pult und es zerrt entsprechend, und das alles mit maximalem Pegel.


    Eben dies wird durch die Idiotenbremse verhindert: Der Pegel wird nicht auf einem Maximum konstant gehalten, sondern er wird dann immer weiter zurück genommen, so lange, bis der DJ wieder reduziert. Ist der DJ komplett uneinsichtig, dann kann er natürlich auch dann das Pult so weit aufdrehen, dass es clippt. Dann spielt sich jedoch das alles bei sehr geringem Pegel ab. Und wenn der DJ nicht komplett uneinsichtig ist, dann merkt er, dass es gerade wieder leiser wird, erinnert sich an die Erläuterung und nimmt den Pegel wieder zurück. Da zusätzlich die Integrationszeit länger ist als bei einem handelsüblichen Limiter, bleibt die Dynamik der Musik erhalten.


    Der Vorteil gegenüber solchen Geräten, die bei Pegelüberschreitung den Strom abschalten, ist der, dass es nicht schlagartig leise ist (das gefällt dem Publikum ja auch nicht), sondern dass es stufenlos leiser wird. Und es besteht nicht die Gefahr, dass irgendwelche aufgedrehten Teens mal ins Messmikrofon brüllen und damit auslösen, weil es kein Messmikrofon gibt. Und sollte ein ungebübter Moderator oder so etwas in ein am DJ-Pult angeschlossenes Mikro brüllen, dann nimmt die Idiotenbremse zwar kräftig zurück, aber nach ein paar Sekunden ist wieder alles normal.


    Insgesamt: Das ist ein Verhalten, das mit einem handelsüblichen Lautsprecher-Controller so nicht umsetzbar ist.

    Nee, ich meine die Idiotenbremse.

    http://pro-silentium.de/idiotenbremse.html

    Das Teil reagiert allerdings nicht auf ein Eingangssignal, sondern man muss die Anlage soweit zurückdrehen bis es passt.

    ???


    Ich habe jetzt nicht ganz verstanden, was Du damit ausdrücken möchtest, andere vielleicht auch nicht, von daher die Klarstellung: Das Steuersignal bei der Idiotenbremse wird aus den Eingangssignal abgeleitet, von daher reagiert das Teil eben schon auf den Eingangspegel.

    Nun die Frage:

    Gibt es funktionierende "intelligente limiter" Bzw messsysteme die auf einen maximalpegel eingestellt werden und automatisch limitieren?

    Das parallel gemessen wird sollte selbstverständlich sein.

    Wenn ohnehin parallel gemessen werden soll, dann würde sich der LIM 1 von dBmess anbieten:

    http://dbmess.de/limiter.html


    Das Teil wird an ein dBmess 2009 oder dBmess 2016 XL2 angekoppelt und ist quasi ein durch das Messsystem ferngesteuerter Pegelsteller. Wenn es zu laut ist, wird ganz langsam der Pegel reduziert, so dass der Eingriff nicht auffällt und die Dynamik erhalten bleibt. (Parallel dazu gibt es dann auch noch einen RMS-Limiter, der sich auch so einstellen lässt, dass er wie eine Idiotenbremse arbeitet).


    Transparenzhinweise: Ich bin Inhaber von dBmess und habe für ProSilentium die Idiotenbremse entwickelt.

    Dem Peer Hahnefeld wurde Studiotechnik entwendet. Da er (noch) nicht verifiziert ist, kann er hier noch nicht posten.


    https://www.facebook.com/PeerO…g/posts/10212115373818454



    Folgende Hardware wurde entwendet:Avalon AD 2077 (Seriennummer 10800)

    Fairman TMC SPE (Seriennummer 3B0045)

    Vertigo VSC 2 (Seriennummer VS106C)

    Drawmer S3 (Serial 0904 / 00211)

    Millennia NSEQ 2 inkl. FF Mod (Seriennummer EQ2-666)

    Forssell MADA-2 (Serial 168)

    Dangerous Monitor ST (Serial 1458)

    Dangerous DAC (Serial 206)

    TC Powercore 6000 (Serial 7140405)

    Adam S3a

    Avantone Mix Cubes

    Vovox Kabel inkl. Vovox Kabelpeitschen

    PC von Digital Audionetworx inkl. UAD 2 Octo, UAD 2 Quad mit Haufen Lizenzen und RME AES EBU Karte, weitere Software unter anderem Steinberg Cubase 9 Pro und Wavelab 9.

    Naja, man könnte das Ganze ja als "Evakuierungsübung" deklarieren. Nach DIN VDE 0833-4 muss dann nämlich die Durchsage mindestens 10dB(A) über dem Störschallpegel sein, um eine Sprachverständlichkeit zu gewährleisten ^^

    Generell frage ich mich schon lange, wie sich diese Aussage mit der DIN 15905 verträgt?

    Guckst Du dort (1 - Anwendungsbereich):

    Zitat

    Die Norm gilt nicht für


    ⎯ Lautsprecherdurchsagen im Gefahren- und Katastrophenfall;

    Hat man da praktisch eine Chance, die Pfeifen zu übertönen, generiert man lieber selbst potentiell gesundheitsgefährdende Pegel, wartet man ab bis denen die Luft wegbleibt?

    Hat man die Chance? Das hängt davon ab, was hängt.


    Zum Thema "gesundheitsgefährdend": Die Wahrscheinlichkeit, dass solche pöbelnden Veranstaltungsteilnehmer den Veranstalter (in dem Fall wohl die CDU) verklagen, dürfte erheblich höher sein als die Wahrscheinlichkeit, dass Konzertteilnehmer einen Veranstalter verklagen. Als Techniker würde ich daher immer die Messung nach DIN 15905-5 empfehlen - wenn dem Auftraggeber das zu teuer ist, ist es dann nicht mehr mein Problem.

    Das geht so lange gut, bis man metallische Teile berührt (=> Mensch tot)

    Nun ja, das kann (!) eine Folge sein, keiner sollte das auf die leichte Schulter nehmen, aber in den weit überwiegenden Fällen überlebt der Mensch einen solchen "Wischer".


    Eine DI-Box dient der Trennung von MassebrummSCHLEIFEN (für gewöhnlich Potenzialunterschiede weniger (Zehntel-) Volt ohne nennenswerten Stromfluss), nicht der Vorbeugung gegen Geräteausfall durch fehlerhafte Erdung und/oder defekte Geräte (Egal wo der Fehler sitzt).

    Offene Brummschleifen können Induktionsspannungen von mehreren 100V aufweisen. Die Kurzschlussströme liegen jedoch im mA-Bereich.

    Apropos Boxenwandhalterungen: Vor etwa 20 Jahren habe ich mal vier solche in einer Schule installiert, allerdings für Scheinwerfer "zweckentfremdet" (so etwa so was: https://www.thomann.de/de/km_24110.htm)


    Die Wand fand ich damals nicht so ganz vertrauenserweckend, von daher habe ich mich mit kompletten Körpergewicht dran gehangen, so nach dem Motto "wenn's mich hält, dann hält es auch 10 kg Scheinwerfer".


    Mich hat's gehalten, jede einzelne der vier Halterungen. Ein paar Monate später kam dann die Beschwerde von der Schule, dass eine der Halterungen runter gekommen ist...