Beiträge von verstärkerberserker

    Hast Du vielleicht den Power Knopf lange gedrückt? Ich glaube die Fehlermeldung hatte ich auch mal von einem Kollegen am Telefon. Wenn man den Power Button lange drückt, kommt man glaube ich in einen anderen Modus, der glaube ich für Updates o.ä. ist. Dort ist keine Show und man kann auch keine laden.

    Ich kenne jetzt kein Gerät, dass das all in one kann.

    Ich habe aber mal eine Installation mit einer ähnlichen Anforderung gemacht, bei der der Einsatz eines Rechners ausgeschlossen war.

    Damals habe ich ein Daslight Gerät mit Standalone und ein Maintronic Eventplayer 100 gekoppelt.

    Start erfolgt per Taster. Ich weiß nur nicht mehr, ob der Eventplayer das Daslight triggert oder umgekehrt.

    Spielt seit Jahren.

    Ich will nicht weiter drauf rumhacken.....

    Na dann ist doch super.

    Es steht doch jedem anders oder höher qualifizierten frei, sich trotzdem zu bewerben oder erkundigen. In Zeiten von Fachkräftemangel ist das doch eine Super Sache, wenn solche Jobs auch hier ausgeschrieben werden. Wenn Du jemanden hast, der was sucht, kann das ja schon ein Möglichkeit sein.

    Ich bin mir sicher -qualifikation hin oder her- dass ein Deckel, der auf den Topf passt immer eine Chance bekommt.

    in München...

    Vielleicht mal die Ausschreibung lesen - da müsste Dein Kollege wohl umziehen.

    Wegen dem Pegelverlust würde ich mir auch keine Gedanken machen. Die effektiven Kabellängen sind da auf so manchem Festival einiges Größer (z.B. 150m FOH-Bühne + 80m Cross Stage + 100m nach .....).

    Wenn es einen Pegelunterschied geben sollte, dann fällt der um ein vielfaches weniger ins Gewicht, als z.B. die Anpassungen, die aufgrund der Positionierung der Speaker oder der zu beschallenden Fläche zu machen sind.


    Wenn man ordentlich Pegel auf die Leitung bekommt, dann sollten auch mehrere km kein Problem sein (man sollte schon wissen, was man schickt bzw. braucht)

    Vor vielen Jahren haben wir mal eine Audioübertragung in einer europäischen Grosstadt über Standleitung (Musiktaxi) eingerichtet. Diese lief dann mehrere Jahre ohne Musiktaxi direkt durch die (geschätzten 10km) Telefonkabel zum Radiosender. Übertrager auf beiden Seiten und viel Pegel!

    Habe ich erst realisiert, als wir alles wieder ausgebaut haben.

    Einmal im Jahr werden sie umgedreht, damit die Pappen sich nicht all zu einseitig aus der Nulllage entfernen...

    :thumbup:Da kommen viele nicht drauf.

    Im ursprünglichen System mussten die Teile bis 160Hz ran, das klang nicht wirklich schön. Aber wenn man sie gemütlich bei 80Hz auslaufen lassen kann...

    Das Beispiel gilt für einige alte Systeme, die früher teilweise unbeliebt oder schweer in den Griff zu bekommen waren, weil sie höher spielen mussten. (z.B. Limmer 215)

    Will er selber bauen um Geld zu sparen? Oder hat er nur Lust zum basteln?

    Genau das frage ich mich auch. Wer glaubt, dass selber bauen billig wird, der irrt. Bei großen Hörnern kommt da schnell einiges an Zuschnitt und Verschnitt zusammen. Wenn ich oben "Baumarktzuschnitt" lese, gehe ich davon aus, dass zu viel Geld da ist. Folglich kann es nur um die Lust am basteln gehen.

    Ganze Stacks R-Serie zum Beispiel, alte EV's, KME, EAW KF, Turbosound TSE..

    Commi R880-, Meyer MSL3 Tops. Oder eben die Vitavox Hörner.

    Und man kann die Sachen in der Regel testen.

    Der letzte Satzt ist die Kernaussage.

    Wenn ich mir vorstelle, es baut jemand ein richtiges Horn (wirklich sehr viel Arbeit), um das dann im Rudel auszuprobieren auch gleich noch ein paar mehr, um dann festzustellen, dass es nicht das ist, was er sich vorgestellt hat!

    Wenn man da an gebrauchtes Material ran geht, kann man mindestens den ersten Test glng gleich beim Verkäufer machen. Sollte sich nach einem Kauf nach einigen Einsätzen doch keine Befriedigung einstellen, lassen sich die Kisten auch wesentlich leichter wieder verkaufen als ein paar selbstgebaute Hasenställe.

    Wenn es um die Lust am Basteln geht: Da gibt es genug Potential bei der Erstellung von Controllerstups, die es für richtig alte Kisten in der Regel nicht gibt.

    W-Bin und ähnliche mehrfach gefaltete Hörner sind unheimlich kompliziert zu bauen und setzen fundierte Tischler-Kenntnisse samt Werkzeug voraus.

    :thumbup:

    Absolut nicht zu unterschätzen. Die Leute, die ich kenne, die das früher gemacht haben, hatten alle eine Tischlerausbildung.

    Die Shearer sind wirklich groß, schweer und unhandlich. Das Handling war wirklich kein Spaß, das brauch ich nicht mehr.


    Die Thunderbolt (Vitavox) Hörner kann ich Dir aber wirklich empfehlen. Ich kann Dir sogar noch ein paar Hintergrundinfos dazu geben, weil ich die damals in die Disco in Magdeburg installiert habe.

    Die Gehäuse sind von der Basis noch originale aus der Zeit in der die verkauft wurden. Original sitzt da noch eine Art Keil vor dem Speaker, der mWn für die damals hohen Trennfrequenzen gut war (es war nicht unüblich die bis 400Hz laufen zu lassen). Dieser wurde entfernt. Außerdem müsste ein Distanzring vor den Speaker sitzen, der den -im Vergleich zur damaligen Bestückung- modernen Speaker am Anschlagen hindert.

    Die Kisten haben nachträglich eingebaute Revisionsöffnungen zum Speakerwechsel.

    Der TBX 100 hat sehr gut darin funktioniert. Für meinen Geschmack haben die Tunderbolts in dieser Bestückung einen einzigartigen Bass erzeugt, den ich mir manchmal heute wünschen würde. Leider sind die Kisten für das was ich mache nicht mehr zeitgemäß. Die Boxen liefen vorher einige Jahre in größerer Stückzahl (in Magdeburt waren glaube ich 12 St. verbaut) in einer für ihren Sound international bekannten wiener Großraumdisco. Der Kunde in Magdeburg wollte damals explizit diese Kisten, weil er die aus Wien kannte. Vor dem Einbau in Magdeburg kamen natürlich neue Speaker rein. Von der Leistung der bei der Installation verbauten Endstufen wurden die auf jeden Fall nicht gequält.

    Kleiner Tip: nicht mit jeder aktuell modernen Endstufe kann man das Soundpotential dieser Kisten ausspielen.

    Wenn man die original Transportrollen und Griffe wieder montiert, lassen die sich auch alleine sehr leicht handlen und sogar in die zweite Lage stacken.

    .....Liegt doch irgendwie auf der Hand, dass so was am Digitalpultmarkt fehlt. :)

    Nachdem das wohl noch niemandem aufgefallen ist, pass blos auf, dass das nicht einer der Hersteller liest und Du demnächst atraktive Jobangebote bekommst;)

    .....Naja: Beim Channelstrip mit 18 Encodern könnte es in der (Preis-)Liga aber halt schon extrem eng werden.

    Das würde ich nicht mal sagen. Aber den Setzkasten für das "Alleswasichgernehätte" Mischpult mit eigener Preisbestimmung gibt es nicht.


    Ein einfaches Beispiel, bei dem es nicht an den Encodern (sondern in erster Linie am Bildschirm) liegt:

    Soundcraft Si Performer3

    Was mir hier leider wirklich etwas unter geht, ist die Tatsachen, dass das mit dem L/R System nicht funktioniert. Es werden mehrere Sysemt auf der Breite der Scenenfläche (je enger der Abstand desto genauer die Ortung) benötigt, von denen jedes einzelne idealerweise den kompletten Zuhörerbereich abdeckt.


    Ich kenne nur zwei Systeme mit denen denen das geht:

    Mit dem erwähnten TiMax Controller, für den es auch ein Tracking System gibt. Ich habe so ein Gerät gerade im Einsatz, allerdings ohne Tracking. Tut was es soll.

    Ein weiterer System, das genau dafür gemacht ist, wäre L-ISA von L-Acoustics. Damit ließe sich sogar eine Ortung in der Tiefe realisieren. Ob es allerdings schon eine Schnittstelle für ein Ortungssystem gibt, weiß ich nicht.


    Da ich schon mit beiden Systemen gearbeitet habe, kann ich Dir versichern, dass es bei ernsthaftem Interesse bei beiden einen hervorragenden Support gibt.

    Wenn man professionell mit WLAN arbeiten will, dann muss man sich auch sehr ernsthaft mit der Materie beschäftigen, wie man das auch mit anderen Thematiken der Beschallungsbranche tut.

    Professionelle, richtig ausgewählte Hardware, die auch noch anwendungsspezifisch programmiert ist, macht hier einen ähnlichen Unterschied, wie bei einer 200€ Funkstrecke und dem Flaggschiff des Premiumherstellers.


    Dabei gehörte es für mich auch dazu die jeweiligen Anwendungen vor dem Einsatz daraufin zu prüfen, wie sie auf Verbindungsabriss, schlechte Verbindung und den Verlust von Datenpacketen reagieren.


    Ggf. sitzt man dann besser auf eine verkabelte Lösung, die man dann wiederum remotet.


    Grundsätzlich ein sehr weites Thema bei dem es immer abzuwägen gilt, was man wirklich braucht. Gerade bei allem was auf Telefonen oder Ipads läuft verlässt man sich schnell mal auf "Unausgegorenes".

    Gleich vorne weg - ich kenne mich mit der Anwendung von d&b Systemen nicht wirklich aus. Ich habe aber vor ein paar Wochen auf einem V-System gemischt, das sich sehr ausgewogen und druckvoll präsentierte. Allerdings gab es auch dort keinen wirklichen Tiefbass, was bei dem Programm allerdings nicht störend war.

    In dem System waren sowohl V-Subs geflogen, als auch am Boden positioniert (Zahnlücke).


    Wenn der Sub im Datenblatt mit 37Hz angegeben ist, dann sollte der da ja schon ca.6dB leiser sein. Da kann das je nach Steilheit der Kurve schon stimmen, dass da nicht mehr viel Tiefbass kommt.


    Ich kann jetzt nur aus meien Erfahrungen mit anderen Systemen mutmaßen, dass solche Subs primär zur Low Ergänzung der eigentlichen Systeme gedacht sind. So bekomme ich ohne den Headroom des Systems (hier der 10") zu verringern mehr Bass aus dem System (und zusätzlich noch die Vorzüge der längeren Schallzeile - je nach Setup). Für solche Einsätze ist wirklicher Tiefbass nicht wirklich nötig oder sogar störend.


    Für echten Tiefbass gibt es dann andere Subs, die das können. Oft kommen die dann auch ohne bzw. mit einfacherer/günstigerer Flughardware aus.


    Vielleicht kann sich ja mal jemand, der das Holz regelmäßig nutzt und mehr Überblick über die komplette Bandbreite des Herstellers hat, dazu äußern - sollte es ja einige geben.


    Auf jeden Fall mal wieder was Interessantes hier, wo man gerne mit liest.

    "Programmlimiter", die Limitieren, ohne die Dynamik zu zerstören, gibt es auch von DATEQ und APEX.

    Je nach Modellvariante bzw. mit Zusatzgerät, kann man das auch über ein Messmikro limitieren lassen. Für die beschriebenen Aufgaben sollte das auch ohne gehen.

    Einen "Bestrafungspegel" wie die Idiotenbremse können die nicht. Dafür lassen sich über Controllports lustige andere Hinweisgeber anschließen. So sind von der Warnlampe über die Nebelmaschine, die dem DJ ins Gesicht bläst, bis zum Abschalten der Anlage, wenn er nicht auf die erste Warnung reagiert, viele Scenarien möglich.