Beiträge von niggles

    A&H iDR8 mit PL-6. Flexibel ist aber was anderes - das Teil kann halt gerade mal 6 Input Fader mit Mute und PFL. EQ vor Ort mit dem Notebook zu bearbeiten geht zwar, ist aber eine unsägliche Fummelei. Ausserdem keine eingebauten Zumischeffekte. Einziger Vorteil: sehr kleines, auch über lange Kabel absetzbares Bedienteil.

    Für das Geld gibt's schon ein Qu16 inkl. Stagebox und Kabel; wäre auch meine Lösung für diesen Fall.

    Icon ist der direkte Vorgänger des QU16 und bis auf die Gehäusetiefe eigentlich nicht viel kleiner.

    Die Presonus-Dinger gehen mMn gar nicht - ein Digitalpult mit mehr Kanälen als Fadern braucht zwingend Motorfader, sonst wird´s grob unübersichtlich.

    T-Mix DM20 funktioniert zwar, ist aber ultrabillig verarbeitet und die Software ist (noch) ziemlich buggy.

    na gut, für die klickibunti-verwöhnte Digico-Fraktion ist das sicher alles zu grau. Ich finds angenehm monochromig und sehr "analog". Nur das Routing ist noch stark verbesserungswürdig. Wer kommt bei so einem kleinen Pult auf den Trichter das man jeden einzelnen Aux erst mal anschalten muss? Warum gibts keinen einfachen Direktzugriff auf die insertierten GEQs und FXe aus den betreffenden Bussen heraus? Und auf den Schmäh mit Zumischeffekt im Bus-Insert und Return per "Subgruppenschalter" muss man erst mal kommen. Gut, das musste ich vor vielen Jahren aus Mangel an Kanälen am SR416 auch schon mal so machen... ;-

    ruf mal bei cast an, die sind für viele Theater die erste Anlaufstelle für alles was im weitesten Sinne mit Kulissenbauteilen zu tun hat.

    Wenn ihr grössere Mengen braucht und das Zeug u.U. für Gastspiele auch noch zerlegbar sein muss würde ich mal bei exact planwerk in Bergisch Gladbach anfragen. Die konstruieren u.A. modulare Stackingrahmen für LED-Wände und wissen recht gut wie man "in leicht" schlossert.

    Das sind allerdings schlechte Nachrichten für die Nutzer von Kisten mit runden Ancra Punkten, wo eben keine double studs drauf gehen.

    Die Dinger sind ganz grosser Mist und werden zu Recht nirgendwo mehr neu verbaut. Die Flugzeug-Sitzschienen hingegen sind eigentlich problemlos wenn man sich die Anleitung zu den Beschlagteilen mal durchgelesen hat. Da steht bei den "Schnullern" ganz klar dabei dass die nicht als Anschlagmittel zu verwenden sind. Gabs wohl damals nicht auf französisch...:/

    Stand im eMail Kontakt, weil ich ein paar fragen hatte. Und da kam man ein wenig in plaudern. :)


    Gruß

    Moritz

    Haben die dir auch verraten ob sie diesen Bug


    https://www.youtube.com/embed/GmarbN4Z0pI


    noch weg bekommen? Das ist nämlich der einzige echte Kritikpunkt den ich an dem Teil für Kleinveranstaltungen habe. Ansonsten funktionierts eigentlich ganz ordentlich. Vor allem erspart es einem das übliche Dilemma dafür entweder ein völlig überdimensioniertes Qu16 o.ä. hinzustellen oder ein simples Mackie 1402 mit Outboard (GEQ, Kompressor, USB-Recorder) aufzublasen welches ein Mehrfaches des Pultes kostet.

    Damit:


    http://www.macscustomtiedowns.…ed-ring/VersaTie-Fittings


    und zwar 3 Stück pro Box, so verteilt (Schrägstellung) dass alle unter Last sind. Dynamische Lastwechsel (Aufschaukeln) mögen die Teile gar nicht.



    und bitte bloss nicht damit:


    https://consumer.ancracargo.co…ack-in-shelf-display-box/


    Die hüpfen bei Laststössen (Rig fahren) gern mal stumpf aus der Schiene. Es gab dann später (Nexo PS) eine Version mit zusätzlichem Sicherungsstift, das ist aber eigentlich auch nur Gebastel.

    Beide Artikel bestätigen eigentlich nur was ich schon seit Jahren aus der Praxis kenne: 1. USB-Sticks sind nicht langzeitstabil; die Chips sind auch bei Markenherstellern oft B- oder C-Ware und bei den günstigen bis kostenlosen Teilen (Werbegeschenke) nicht selten ausgelutschte Gebrauchtteile.

    2. Selbst in exakt gleich aussehenden Sticks können völlig unterschiedliche Chips stecken; ich erlebe bei unseren Qu- Pulten regelmässig dass sich von mehreren Kundensticks für einfache Mitschnitte mindestens einer nicht mal formatieren lässt.

    Konsequenz: Wichtige Aufnahmen nur auf externe Platten oder zumindest anständige, vorher getestete Markensticks. Und Pultfiles immer als

    Backupkopie auf dem Rechner ablegen. Die Kollegen die seit Jahren mit einem bunten Konglomerat diverser Sticks (teilweise offensichtlich No-Name-Ware die ihnen irgendwann mal "zugelaufen" sind) von Pult zu Pult reisen haben's offenbar gern spannend...

    - VGA ist bei den Auflösungen die moderne Rechner üblicherweise ausgeben Unsinn; die meisten modernen Office-Projektoren haben den Analogeingang nur noch um mit ollen XGA-Mühlen kompatibel zu sein. Wenn du da 1080p oder 1600x1200 rein jagst kommt oft nur Müll raus weil der interne Scaler das gar nicht sauber verarbeiten kann. Das geht wenn überhaupt nur mit einem externen Scaler/Switcher.

    - Digitale Videoübertragung über HDBaseT im mobilen Betrieb ist genauso Quatsch. Es gibt kaum TP-Extender die EDID und HDCP wirklich sauber übertragen bzw. managen, schon gar nicht unter W10 das in der Tat zickig auf kleinste Unstimmigkeiten beim Handshake reagiert.

    - HDSDI bringt dir gar nix weil es HDCP überhaupt nicht unterstützt. Das heisst unter W10 und teilweise auch schon W7 schwarzes Bild und Ende...


    Kauf dir HDCP-transparente Glasfaserwandler (Ophit, Lightware, Spatz) oder für kürzere Strecken bis etwa 30m (ggf. aktive) DVI-Kupferkabel. Alles andere ist Murks.

    Die besten Erfahrungen hab ich bis jetzt mit der "Rugged"-Serie von LaCie gemacht. Gibts sowohl als Stick ("Handgranate") als auch als Festplatte. Bei anderen Sticks fühlt man oft schon beim Einstecken dass es mit der Kontaktsicherheit wohl nicht weit her ist...

    Bei NC3MX und ordentlich dickem Kabel (Swissflex, nicht GAC) gehts mit transparentem 3:1 Schrumpfschlauch wenn man den Stecker aufschraubt. Dann hat man aber leider eine relativ steife, auf Dauer knickempfindliche Stelle direkt hinterm Stecker. Ist also nix für die Weibchen.

    Da die Deckenhöhe im Zuschauerraum gerade einmal 240cm (auf der Bühne nur 210cm) beträgt, sind die Standardlösungen für solche Bühnengrößen (z.B. 2x Arri Junior 300) nicht wirklich zufriedenstellend.

    Es gibt auch 150er. Das Preis/Leistungsverhältnis ist zwar eher schmerzhaft, ordentlich funktionieren tut das aber auf jeden Fall. Beim Fernsehen werden/wurden damit gern etwas mehr als besenkammergrosse Mini-Nachrichtenstudios ausgeleuchtet. Kobold wäre noch eine Alternative, leider sind die LED-Versionen aber nicht DMX-steuerbar.


    Ansonsten halt der Klassiker Birdies auf Erco-Schiene. Billig, praktisch im Handling (keine Klammern, keine Safeties...) und wenn sie nicht grad jeden Tag abgenommen und neu eingesetzt werden in der Regel auch recht haltbar. Kommt halt von der Lichtqualität (v.a. Gleichmässigkeit) nicht annähernd an richtige Fresen ran, aber das tun Sunstrips auch nicht wirklich. Von billigen LED würde ich hier tatsächlich abraten - auf so geringe Entfernungen sieht man sehr schnell Schwächen bei der Farbmischung.

    Für Sprache ist die 708A die bessere Wahl.

    Zudem ist sie kleiner und leichter, was das heben auf das Stativ erleichtert.

    Wenn dann mal wieder ein paar Euro da sind kann das sehr schön mit einem Bass erweitert werden.


    Und auch, wenn ich Kurbelstative mag - für die kleinen Kisten reicht dann sowas: https://www.thomann.de/de/stai…_pro_lighting_stand_b.htm

    Gerade Laien tun sich mit so was keinen Gefallen. Viel zu viele Möglichkeiten sich die Finger einzuklemmen oder Sicherungsstifte zu vergessen oder verlieren. Bis etwas über 2m Höhe und mit Rastbolzen statt Stiften (vgl. K&M 214) geht das, aber alles was höher muss und/oder schwerer ist als 15 Kilo braucht eine stabile Kurbelmechanik.

    Wie wäre es damit, damit bin im Budget?


    Hol dir statt den billigen Blechstativen Millenium BLS 2700. Das ist zwar auch eher Musikermaterial, sollte bei der geringen Einsatzhäufigkeit und den relativ leichten Lautsprechern aber ein paar Jahre halten. Im Gegensatz zu den Standardteilen kommst du damit auf eine Höhe aus der sich mit 2 Boxen 15-20m tief Sprache und ein bisschen Musik beschallen lässt ohne dass es vorn zu laut wird. Und dann sind auch die Schrägsteller wieder sinnvoll...