Beiträge von bemi

    wer ein eigenes Pult hat, wird doch auch seine eigene Backline haben, oder?



    Normalerweise gibt's halt entweder Festivalsplit - eh vorhanden für FOH, Monitor, Recording ... - oder eben nicht. Eigene Backline hat entweder eigene Mikros oder benutzt Mikros laut Rider, die dann aber ja zwingend zusätzlich vorhanden sind.


    Um schnell zu sein legt man Subsnakes mit Multipin, mikrofoniert, schiebt den Riser auf die Bühne und steckt den Multipin auf, wo auch immer der hin geht.

    War heute bei zcase auf der Messe. Die bauen ihre autoflip Cases auch für kleinere Pulte. Messebesuch könnte sich für a&h User lohnen. Ein Kollege hat ein vorführmodell für einen guten Kurs ergattert.


    Der Chef macht auf Anfrage ein Angebot für alle Pulte, cases lassen sich customizen (Holzwangen und alle anderen Teile in Ausführung nach Kundenwunsch ...), kleiner Laden, sehr bemüht und mit guten Vorschlägen und Ideen.


    Preis etwa doppelt so hoch wie günstige Proficases ...

    Übrigens bekommen sich manche Musiker nicht laut, weil sie ihre besonders guten Noise Cancelling Ohrhörer benutzen und dann meist auch noch beratungsresistent sind: "Die waren teuer!" "Die klingen super!" "Ich benutze die immer, ich kann nur mit denen, bin nur die gewöhnt!" "Die machen die Bühnengeräusche ja weg!". Da kann man Pegel ins inEar schicken so viel man will.


    Dass die Bühnengeräusche leider genau das sind, was man im InEar hören will, peilen die Künstler nicht. Natürlich sind genau ihre eigenen Instrumente ziemlich leise, phasen und klingen scheisse, weil die am meisten gecancelled werden ...


    Trotzdem habe ich auch festgestellt, dass man die Sender schon ziemlich an die Kotzgrenze bringen muss, dass also die nutzbare Dynamik sehr begrenzt ist. Bei -10dBFS wird das Signal bei durchschnittlicher Bühnenlautstärke und Standardohrhörern erst nutzbar, also 10dB Dynamikumfang, also Crestfaktor 10, also nichts los mit super Kontrolle.


    Bei einer ausgiebigen Probe bringe ich die Musiker dazu, ihr inear so zu pegeln. Also alles was sie brauchen, ohne dass sie selbst spielen, auf rd. -10dB pegeln, dann selber dazu spielen und die Strecke voll ausfahren. Ggf. dann zum Start der Show den Pegel einige dB reduzieren, dass man gegen Schluss noch genug Reserve hat.

    nunja, mit google hat es nicht direkt was zu tun, aber es gibt Menschen, die auf der Suche nach dieser Information sind und googlen ;)


    Übrigens hast du ja auch indirekt für content beigetragen, ebenso wie die Vertriebe, die ich zum fraglichen Zeitpunkt kontaktiert hatte.

    alles lassen; vorhandenes Zeugs als Monitorsystem


    Dazu 5 gute Kleinmembraner für den Bläsersatz, 3 für die Sax, 2 für den Rest. Der ist indoor eh zu laut. Dann noch zwei Kleinmembraner für Solos vorn.


    Und dann eine gute Stängele-PA nach Wahl dazu. Oder einfach zwei gute Aktivtops als Start, siehe Post von Floger.



    Wenn wieder Kohle da ist -> Pult tauschen: X32.


    Übrigens ist eine pauschale Aussage ziemlich unmöglich, da "Big Band" ein sehr weiter Begriff ist. Besetzungsabhängig und programmabhängig. Obige Tipps sind für die klassische Jazzbigband mit ca. 17 Leuten mit Trompeten hinter Posaunen hinter Sax. Wenn es mehr Bläser sind: einfach gar nicht mehr abnehmen. Nur noch Solomikros :P


    Wenn man das für größere Jobs sonst sinnvoll machen will, also Richtung Openair, dann passt das Budget für zwei bis drei Veranstaltungen. Zur Miete. Mit professionellem Personal.

    wenn tap des delay als gpi funktioniert, könnte man den anderen Teil auch in Hardware bauen (einfacher Integrator - ganz einfacher "sound to light" Schaltkreis), bräuchte aber einen analogen Ausgang für das Triggersignal.

    neue Firmware für die ViXXX und ViXXXX ist da: 6.4.0.303


    endlich


    - wird die USER Page Belegung in Cues gespeichert

    - kann man über Gangs viele Kanäle auf einmal 1:1 patchen (schnell mal 64 Inputs, Directouts, sonstwas ... umpatchen geht jetzt mit 10 Klicks statt 300)

    - gibt es Gaincompensation bei Mehrpultbetrieb

    - bekommen die F-Tasten wahlweise eine andere Funktion: Einfrieren (Freeze) von Fadern; d.h. der Fader bleibt auf der Oberfläche, auch wenn die Faderpage gewechselt wird


    ausserdem kann das Sennheiser 6000er System - neben den besseren AKG und Shures - mit ins Pult integriert werden (Hauptsächlich wird es sich um die Anzeige des Batterie-/Mutestatus drehen, vermute ich)


    super idee !!

    und endlich finden die Mutegruppen am Monitorpult eine Verwendung: Mon2Stage, Mon2FOH, FOH2Stage ...



    Hatte am Wochenende die Ehre Monitor zu machen. Einzige Verbindung zum FOH: ein optisches Kabel. Rest, also neben FOH Split auch die FOH Returns und komplettes Talk Gedöns, intern im Monitorpult gebastelt. Leider brauchte ich zwei Abhören am Monitor, einerseits sehr vorteilhaft, andererseits irgendwie ehrverletzend. Muss mir Talkback/Monitorteil meiner Pult BDA nochmal durchlesen ;)

    Vi: Undo bei copy/paste (versehentlich was gepasted) und Undo im Snapshot Recall ...


    Kein Undo im Sinn von generellem Oups! ;) Das stelle ich mir auch schwierig vor. Wenn ich an einem Pegel drehe, beispielsweise, geht dann der Undo nur den letzten Tick zurück (0,5dB) oder die gesamte letzte Parameteränderung? Und wie lange dauert die letzte Parameteränderung, angenommen ich drehe am selben Pegel zweimal hintereinander???

    bei den Vi kann ma je cue genau festlegen welche Parameter drin sind. Meist reicht mir aber wirklich: ziemlich alles mit aktivierten Isolates. Und ich glaube nicht, dass du was falsch verstehst ;)


    Will aber sagen: oft reicht es Mutes/Enables von irgendwas zu speichern.


    Und ich will einfach immer alles irgendwie nachvollziehbar haben/ zurück können.



    Was manchmal schön wäre: "Differenzcues", also keine Absolutwerte zu speichern, sondern "xx dB mehr von diesem oder jenem" und dazu passend natürlich auch die Umkehrung. Also: bei Rimshot Band3 SnareEQ top +6dB. Und beim "negativen Aufruf" dementsprechend -6dB ;)

    das kann übrigens schon mal schiefgehen. Z.B. Ansager auf ISOlate, Cue aufrufen, Ansager Gain ändert sich doch weil der Monitorsplitkanal eben nicht isoliert ist ... Dafür gibts aber meist auch Lösungen (die einfachste: aus der Startcues alle anderen am Showtag selbst on the fly erstellen, siehe oben)

    selbst wenn ich von Hand auf eine neue Situation reagiere, die nach dem nächsten Song wieder weg ist, lege ich mir vorher einen Snapshot an, auf den ich wieder zurückspringe, um nicht alle Parameter wieder wegkurbeln zu müssen (und 2 von 7 zu vergessen oder nicht ganz richtig zu machen). Das geht mit jedem Digitalpult. So kommt man schnell zurück zu einem "stabilen Zustand".


    Anderes (Snarekanal auf Rimshot mit extra FX) geht nur mit ziemlich schlauem Cuesystem und mit zwei Cues (hin und zurück) oder zumindest mit vorherigem Speichern des "stabilen Zustands", siehe oben.



    Solche stabilen Zustände gibts bei mir gern auch mehrere. Also den einen oben genannten, vor der Sondersituation. Dann einen "Solist A" kommt nach vorn, Musiker B übernimmt in der Band die Funktion von Solist A (anderes Instrument, anderer Effekt); zweiter Solist C kommt nach vorn, braucht die Effektmaschine von Solist B mit anderem Effekt. Bis hierhin ginge alles mit "hinterher zurück zum stabilen Zustand". Wenns aber in der Zugabe nochmal von vorn los geht, gibts die zwei Solosituationen auch als cue.


    Wichtig ist, dass man alles gut dokumentiert oder zeitnah nicht mehr gebrauchtes wieder löscht.


    Cues sind bei mir sehr dynamisch, oft nichts was man über viele Shows mitzieht.


    Ich starte mit der Standard Cue für die Band, weiss wie ich zu den anderen Cues komme und lege mir die dann für diesen Showtag an. Wichtig ist, dass man auch lernt sinnvoll zu isolieren.



    Achja, statt cues verwende ich gern auch mal übrige EQ Bänder. D.h. ich habe vielleicht im Normalbetrieb nur ein oder zwei EQ Bänder in Verwendung. Für Sondersituation nutze ich die freien EQ Bänder. Wenn die Sondersituation kommt, einfach die passenden Bänder aktivieren/deaktivieren.