Beiträge von billbo

    So ein Erlebnis hatte ich vor gar nicht langer Zeit auch mal: richtig gut spielende Tributeband, klasse Akustik, 'meine ' Musik, persönlich auch einen ganz guten Tag erwischt >> TOP Live Sound, (selbst)zufriedenes Grinsen im Gesicht, Hochgefühl.

    Kopfschüttelnder Kommentar eines Zuschauers anschließend beim Rausgehen in meine Richtung: "Alter! Was war das denn für'n Scheiß? Klang ja wie auf CD. Das hätt' ich mir auch sparen können; das hat doch überhaupt nichts mehr mit Rock'n Roll zu tun!?"


    Es bleibt halt schwierig, irgendwie... 8|


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Super Lösung. Gleich noch die Fernbedienungssoftware für's Monitor- X32 mit auf die selben Endgeräte packen – dann kann man sich als Bandtonler gemütlich zurücklehnen und sich beim einen oder anderen Tässchen Kaffee im 'Musikergesichtsausdrücke Lesen' üben. Perfect day! :)


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    viele bands reisen heute mit eigenem pult (zumindest fürs InEar), eigene lichtpulte trifft man deutlich seltener an.

    Und die mit den 2k5 Pulten werden dann eh nachmittags um 14:00 von der Augustsonne gegrillt - da kann der (Band-) Lichtler allenfalls für ein bisschen Bodennebel zur Abkühlung sorgen... :P

    Ist eine Frage der absetzbaren Stückzahlen. Jede Tanzkapelle, jeder Kinderchor, jeder Gemeinde- oder bessere Kneipensaal 'braucht' (bzw. leistet sich) heutzutage ein X32 oder vergleichbares Konkurrenzprodukt. Aber so gut wie niemand aus dieser Massenzielgruppe benötigt die Möglichkeiten eines ausgewachsenen Lichtpultes – da reicht auch 2018 in den meisten Fällen noch 'On' / 'Start- Stop' und 'Sound to Light'.

    Dass die 2k5 Teile durchaus auch auf manchem 50.000er Festival als Bandpult taugen (und dort auch tatsächlich auftauchen) ist da in Sachen Verkaufszahlen eher ein unbedeutender Nebeneffekt.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Ja, ist mir schon klar. Ich habe vor Jahren (anlässlich der Einführung von SD8 z.B.) schon darüber gemeckert, dass man bei jedem popeligen 500 Euro Laptop ganz selbstverständlich den Bildschirm so einstellen kann, wie man ihn braucht – das gleiche aber bei 50.000 Euro angeblichen Pro Mischpultsystemen offenbar ein Ding der Unmöglichkeit ist. Hat meine innere Einstellung zur "Pro" VT – Szene durchaus ein bisschen geprägt. ;)

    Insofern sind (und waren) die Omas tatsächlich leuchtende (aber leider ziemlich einsame) Beispiele dafür, dass sich ein Hersteller dessen bewusst ist Arbeitsgeräte zu bauen und keine bunten Angeberspielzeuge.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Jepp, so richtig einfach mag es einem diese Firma zumindest hierzulande offenbar nicht immer machen, wenn es um einen Überblick über die Produktlinien geht. Hinterher kauft das noch einer – wäre ja kaum auszudenken.

    Zum Glück spielt in der besagten Band der eine oder andere Ami – Musiker, die kommen immer ganz zwanglos mit so was rüber. Da drüben scheint das mit dem Vertrieb (zumindest aber mit der Informationspolitik) also irgendwie besser zu klappen.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Da darf ich Wora mal beipflichten. Wir haben die Teile bei Kunden im Einsatz, bei denen es auf der Bühne richtig zur Sache geht (natürlich in Verbindung mit individuell angefertigten professionellen Ohrhörern). Bei dem einen oder anderen Beltpack haben sich infolge intensiven Schweißkontaktes im Laufe der Zeit bereits Teile der Pulverbeschichtung aufgelöst – aber die funktionieren trotzdem alle noch wie am ersten Tag.

    Die Musiker ziehen sie den Shure- und Sennheiser Pendants (die sie bei Fly In Shows oder auf Festivals gelegentlich auch mal nutzen) wohl insbesondere deshalb vor, weil das Poti relativ schwergängig ist und sich daher auch bei intensiver 'Action' auf der Bühne nichts so ohne weiteres von selbst verstellen kann.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Zumindest in Asien waren Mitte/ Ende der 80er die Fassaden der Großstadt- Geschäftshochhäuser schon flächendeckend übersät mit aktiven Videoscreens (ich war damals einige Male in Tokyo/ Osaka/ usw.). Das war m.W. Mitsubishi Diamond Vision und bereits LED Technik.

    Hier in D gab es das ebenfalls Ende der 80er auch schon mobil auf 12m Schwanenhalsaufliegern; die Größe des Screens dürfte da etwa bei 6x8m gelegen haben. Tagesmietpreis ab DM 40.000 + Ust.; immerhin incl. Crew. Aber plus Hotel, versteht sich. :)


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    "Das hier ist ein heiliger Ort!"


    Stefan K., Gitarrist und Chef eines der immer noch recht aktiv rockenden Aushängeschilder der damaligen NDW, beim Genuss der Aftershow – Currywurst nach dem ausverkauften, zweistündigen, alljährlich wiederkehrenden Weihnachtskonzert eben dieser Band in meinem gemütlichen kleinen Heimatvenue.

    Recht hat er! :D


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Es gibt nur eins, was ein echtes Leslie auf der Bühne toppt: zwei echte Leslies. Allerdings leider nicht nur klanglich, sondern auch bzgl. aller anderer erwähnter Aspekte.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    So sieht das auch bei mir aus, zumindest bei Auflösungen/ Stageboxen/ Subcores/ usw.; allerdings schwarz auf gelbem Tesaband. Die einzig sinnvolle Möglichkeit, mal eben beim Quickchangeover in der dunklen Bühnenecke zuverlässig fehlerfrei umzupatchen, während der Lichtler gleichzeitig schnell noch mal Nebel, LED Blinder und Strobos ausprobiert. Verglichen damit kann man alle mir bekannten gekauften Lösungen mit winzigen gedruckten Zahlen auf irgendwelchen Etiketten oder Ringen komplett vergessen.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Die Tage, kleineres Winterfestival, Backstagebereich, blaue Stunde:


    "DU hast wenigstens was Vernünftiges gelernt. Ich dagegen muss noch immer mein Geld mit Rumschreien auf der Bühne verdienen."


    Sænger und Zentralfigur eines weltweit respektabel performenden und verdienenden Acts der 'etwas' hærteren Gangart. Den kenne ich seit 30 Jahren und weiß, dass er das zu 90% auch tatsæchlich so meint... :P

    Ach Jungs - habt ihr schon mal an den Gainreglern eines Midas PRO-X gedreht?

    Aber hey, das ist natürlich auch ein Premiumprodukt. Völlig anderes Ding! :)


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Hmm, die gesamte Angelegenheit sieht irgendwie so .... jungfräulich aus. Ist das überhaupt schon mal irgendwo ernsthaft im Einsatz gewesen?

    (duck und weg:))


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Was willst du hören? :)

    Für Beschallung 2 ganz normale Hangs (2x 8-12 irgendwas... ) + ein bisschen In- und Outfill. Bass ist unten vor der Bühne immer zu laut und oben immer zu wenig – habe ich dort noch nie anders erlebt. Prerig (fest installiert) sind m.W. immer noch die alten 70er Bemeg von Ingolf Früh.

    Problematisch sind die Nachbarschaft (striktes dB – Limit und allerstrikteste Curfews), die Ladesituation (lange, schmale Zufahrt, keine Wendemöglichkeit und kaum Platz neben der Bühne) und die begrenzten Backstagekapazitäten (zumindest bei Festivals immer am Limit).

    B+B (Dortmund) und Go Audio machen da relativ oft was. Die dürften besser mit Einzelheiten vertraut sein als ich; als Gastmischer schaut man sich so was ja immer nur eher kurz an, macht sich so ein paar Gedanken, und ist dann ziemlich froh, dass man nicht näher involviert ist... :whistling:


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo