Beiträge von billbo

    Aber die Fangenden machen aktiv mit - da muss man dann wohl von einer Art des konkludenten Handelns ausgehen.

    Ist es unter Nutzen-/ Risikoaspekten vernünftig Extremsport zu betreiben, Suzuki Hayabusa zu fahren, beim Massenbesäufnis mitzumachen oder zum Mond zu fliegen? Tut 'Mensch' aber trotzdem, egal was wir im Einzelnen davon halten. Da ist es mir im Zweifel lieber, er kühlt sein Mütchen beim kollektiven Stagediving- Erlebnis (und ggfs. anschließend im Sanizelt) als irgendwo in einer 'Kampfsportgruppe Neues Germanien'.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Ein gewisser Herr Frege macht das bei den Club- Spaßkonzerten seines Ensembles gelegentlich immer noch. Jawohl, vom Balkon. Auch mit Mitte 50...


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Hm. Könnte man statt 2 In/ Out Dingern in 2 Kisten, einem Fader/ Knöppeboard in einer Kiste, 1-2 Bildschirmen in 1-2 Kisten, 1 Laptop mit Plugins drauf in einer Kiste nicht auch einfach alles in ein gemeinsames Gehäuse bauen? Gleich auch mit gemeinsamem Netzteil drin und intern einsatzfertig vorverkabelt, und so was?

    Alberne Idee, ich weiß. Vielleicht ja eine Vision für die Zukunft?


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Kann ich so nicht nachvollziehen. Okay, ist alles andere als High End:

    • Die Teile rauschen an wirkungsgradstarken LS/ Ampkombinationen fürchterlich.
    • Um das zu kaschieren ist als 'Feature' ein nicht abschaltbares Gate einprogrammiert – gruselig. Ich hab' den 'Arbeitspunkt' der ganzen Kiste künstlich um 6 dB nach oben verschoben. Headroom ist ausreichend, und so geht’s einigermaßen.
    • Bedienung und Software sind grauslich. So was programmiert man typischer Weise genau EIN Mal, und fasst es danach nie wieder an.

    So hab ich's vor mittlerweile einigen Jahren dann auch gemacht. 2 dieser Dinger betreiben ein altes 8 Wege 2x12“/2“ Biamped Wedges Setup. Und das seither vollkommen unauffällig und zuverlässig. Stecker rein > läuft, Stecker raus > Feierabend. Niemals auch nur ein einziges Problem.

    Zum Kauf raten würde ich allerdings heutzutage trotzdem nicht...


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Manch eine Diskussion hier geht mittlerweile ja doch ein bisschen Richtung Absurdistan, oder?

    Nehmen wir mal an, ich schlage mit einer 'meiner' Mittelklassekapellen irgendwo auf der Welt (egal ob versiffter 350er Punkschuppen oder 50.000er Stadion Open Air) auf und soll direkt aus dem Mailprogramm meines Handys die vor 10 Minuten von der 'künstlerischen Leitung' erhaltene aktuelle Version des Showintros abspielen. Nehmen wir weiter an, die Antwort des örtliche VT Kaspers auf die Frage nach dem 3,5mm Kabel lautet "Hamwanich, sowas ist unter meiner Würde"...

    Okay. Die Vorkasse ist auf dem Konto, sonst wären wir gar nicht vor Ort; lieber Veranstalter: kleines Problem - ohne Intro keine Show.

    Ich gehe jede Wette der Welt ein - innerhalb allerkürzester Zeit ist wie von Zauberhand das passende Kabel (oder eine wie auch immer geartete Adapter – DI-Boxen – Bastelklemmenanschlusslösung) am Start. Egal zu welcher Uhrzeit, egal wo auf dieser Erdkugel.

    Wer hält dagegen? Noch ist Karneval nicht ganz vorbei. :S


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    So ein Erlebnis hatte ich vor gar nicht langer Zeit auch mal: richtig gut spielende Tributeband, klasse Akustik, 'meine ' Musik, persönlich auch einen ganz guten Tag erwischt >> TOP Live Sound, (selbst)zufriedenes Grinsen im Gesicht, Hochgefühl.

    Kopfschüttelnder Kommentar eines Zuschauers anschließend beim Rausgehen in meine Richtung: "Alter! Was war das denn für'n Scheiß? Klang ja wie auf CD. Das hätt' ich mir auch sparen können; das hat doch überhaupt nichts mehr mit Rock'n Roll zu tun!?"


    Es bleibt halt schwierig, irgendwie... 8|


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Super Lösung. Gleich noch die Fernbedienungssoftware für's Monitor- X32 mit auf die selben Endgeräte packen – dann kann man sich als Bandtonler gemütlich zurücklehnen und sich beim einen oder anderen Tässchen Kaffee im 'Musikergesichtsausdrücke Lesen' üben. Perfect day! :)


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    viele bands reisen heute mit eigenem pult (zumindest fürs InEar), eigene lichtpulte trifft man deutlich seltener an.

    Und die mit den 2k5 Pulten werden dann eh nachmittags um 14:00 von der Augustsonne gegrillt - da kann der (Band-) Lichtler allenfalls für ein bisschen Bodennebel zur Abkühlung sorgen... :P

    Ist eine Frage der absetzbaren Stückzahlen. Jede Tanzkapelle, jeder Kinderchor, jeder Gemeinde- oder bessere Kneipensaal 'braucht' (bzw. leistet sich) heutzutage ein X32 oder vergleichbares Konkurrenzprodukt. Aber so gut wie niemand aus dieser Massenzielgruppe benötigt die Möglichkeiten eines ausgewachsenen Lichtpultes – da reicht auch 2018 in den meisten Fällen noch 'On' / 'Start- Stop' und 'Sound to Light'.

    Dass die 2k5 Teile durchaus auch auf manchem 50.000er Festival als Bandpult taugen (und dort auch tatsächlich auftauchen) ist da in Sachen Verkaufszahlen eher ein unbedeutender Nebeneffekt.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Ja, ist mir schon klar. Ich habe vor Jahren (anlässlich der Einführung von SD8 z.B.) schon darüber gemeckert, dass man bei jedem popeligen 500 Euro Laptop ganz selbstverständlich den Bildschirm so einstellen kann, wie man ihn braucht – das gleiche aber bei 50.000 Euro angeblichen Pro Mischpultsystemen offenbar ein Ding der Unmöglichkeit ist. Hat meine innere Einstellung zur "Pro" VT – Szene durchaus ein bisschen geprägt. ;)

    Insofern sind (und waren) die Omas tatsächlich leuchtende (aber leider ziemlich einsame) Beispiele dafür, dass sich ein Hersteller dessen bewusst ist Arbeitsgeräte zu bauen und keine bunten Angeberspielzeuge.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Jepp, so richtig einfach mag es einem diese Firma zumindest hierzulande offenbar nicht immer machen, wenn es um einen Überblick über die Produktlinien geht. Hinterher kauft das noch einer – wäre ja kaum auszudenken.

    Zum Glück spielt in der besagten Band der eine oder andere Ami – Musiker, die kommen immer ganz zwanglos mit so was rüber. Da drüben scheint das mit dem Vertrieb (zumindest aber mit der Informationspolitik) also irgendwie besser zu klappen.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Da darf ich Wora mal beipflichten. Wir haben die Teile bei Kunden im Einsatz, bei denen es auf der Bühne richtig zur Sache geht (natürlich in Verbindung mit individuell angefertigten professionellen Ohrhörern). Bei dem einen oder anderen Beltpack haben sich infolge intensiven Schweißkontaktes im Laufe der Zeit bereits Teile der Pulverbeschichtung aufgelöst – aber die funktionieren trotzdem alle noch wie am ersten Tag.

    Die Musiker ziehen sie den Shure- und Sennheiser Pendants (die sie bei Fly In Shows oder auf Festivals gelegentlich auch mal nutzen) wohl insbesondere deshalb vor, weil das Poti relativ schwergängig ist und sich daher auch bei intensiver 'Action' auf der Bühne nichts so ohne weiteres von selbst verstellen kann.


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Zumindest in Asien waren Mitte/ Ende der 80er die Fassaden der Großstadt- Geschäftshochhäuser schon flächendeckend übersät mit aktiven Videoscreens (ich war damals einige Male in Tokyo/ Osaka/ usw.). Das war m.W. Mitsubishi Diamond Vision und bereits LED Technik.

    Hier in D gab es das ebenfalls Ende der 80er auch schon mobil auf 12m Schwanenhalsaufliegern; die Größe des Screens dürfte da etwa bei 6x8m gelegen haben. Tagesmietpreis ab DM 40.000 + Ust.; immerhin incl. Crew. Aber plus Hotel, versteht sich. :)


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo