Beiträge von rockline

    Klar, da hatte ich schneller geschrieben als gedacht. Ich schaue eigentlich immer nur auf K2 und K3, die weiteren K4, K5 usw. sind dann meistens Wiederholungen, die ich dann nur noch selten erwähne.

    Von daher - gute Ergänzung zum Beitrag!

    1% entspricht der HIFI Norm :D und Lautsprecher haben deutlich mehr...


    Wenn dir 0,1%THD zu viel sind dann beschäftige dich mal mit D- Class Endstufen bei 10KHZ :D. Da reden wir je nach Preislage der Filter um 10% und mehr und keiner stört sich wirklich daran.

    Da hat der Marco einen wichtigen Punkt angeschlossen, denn speziell Klasse-D Endstufen, also pulsweitenmodulierte Schaltungen, benötigen im Ausgang größere Filter um die Musik hörbar zu machen. Diese Filter erzeugen mitunter beträchtliche Verzerrungen, wie man im nachfolgenden Bild erkennen kann. In der Messung ist der Frequenzgang von 5Hz bis 25kHz einer Klasse-D Schaltung zu sehen, und parallel dazu die Klirrgänge K2, K3 und THD Gesamt. Dazu Bedarf es kaum einer Erklärung.

    Vielleicht noch mal kurz zur Definition THD: das bedeuutet "Total Harmonic Distortion" und ist die Summe aller Verzerrungen. Also gradzahliger und ungradzahliger Klirranteile. Man unterscheidet zwischen K2 Verzerrungen, die man allgemein als harmonische bezeichnet, und die immer doppelt zur Messfrequenz anliegen. Beispiel 1kHz hat dann harmonische K2 Anteile bei 2kHz, 4kHz, 8kHz usw. Das klingt gut. Unharmonische K3 Verzerrungen sind dann bei 3kHz, 5kHz, 7kHz usw. zu sehen, und klingen rauh und nervig weil sie nicht zur Grundfrequenz passen. Im Beispiel sieht man es ganz gut. Da ist zum einen der Klirrfaktor bei 1kHz und 1W an 8 Ohm gemessen. Die Testfrequenz ist die hohe Spitze (1kHz), während die K2 Verzerrung mit 0,034% bei 2kHz zu sehen ist. Die K3 Anteile sind sehr gering (0,0035%), so dass der Gesamt-THD 0,04% beträgt.

    Das andere Bild zeigt die gleiche Endstufe bei 19 Volt Ausgangsspannung, und man erkennt sehr gut das die K2 Verzerrungen auf 0,14% gestiegen sind. Zusätzlich ist noch der K3 Anteil dazugekommen, dieser beträgt 0,013%. In Summe errechnet der Analyzer daraus 0,15% THD.

    Diese Verzerrungen sagen erst mal nur aus, dass diese Schaltung bei 1kHz diese Klirrwerte selber erzeugt. Die Ursachen sind vielfach, und gründen in der Art der Gegenkopplung über den Ruhestrom bis hin zur Kombination aus Treiber- und Endstufenkonzepten.

    Diese Messung betrifft aber einzig das Verhalten bei 1kHz, und sagt nicht oder nur sehr wenig über den Sound so einer Endstufe aus. Es gibt nur Anhaltspunkte auf zu erwartende Nichtlinearitäten im Betrieb. Hohe Klirrwerte sind aber generell ein Zeichen für ein Schaltungsdesign mit ungünstig gewählten Arbeitspunkten. Viel auffälliger als der THD eines Verstärkers sind die Verzerrungen vom Lautsprechern, manche Verstärker machen aber auch erst Probleme sobald sie Induktiv/Kapazitive Lasten an ihren Ausgängen sehen. Diese Artefakte sind dann besonders interessant, da die ursächliche Problematik für daraus resultierenden schlechten Sound nicht sofort erkennbar ist.

    Es gibt noch einen Wert, der THD+N genannt wird. Das ist dann die Summe aller Verzerrungen einschließlich des Eigenstörgeräusches, also Brummen, Sirren und/oder Rauschen, was ebenfalls nicht zum ursprünglichen Signal gehört hat.


    Och nö..soviel (negativ) Wirbel um einen eigentlich nicht mal schlechten Job. Ich kenne die Schlagerszene ziemlich gut, und habe zigfach vor Ort Support dafür gemacht, und die Aufträge reißen auch in Zukunft nicht ab.

    Speziell der Axel Fischer ist ein ausgesprochen freundlicher und symphatischer Zeitgenosse, der seine Auftritte ordentlich vorbereitet und professionell durchzieht. Ich habe den Mann mindestens 7 x auf diversen Schlagerfestivals in unserer Region "gemischt", und fand die Zusammenarbeit jedesmal bemerkenswert unkompliziert. Technisch sowieso, ich meinte das jetzt eher vom Typ her. Viele Entertainer dieses Genres kommen mit eigenen Technikern/Tourbegleitern zu entsprechenden Veranstaltungen. In der Regel wird das genutzt was steht. Es gibt aber auch Kollegen, die bringen einen eigenen Player mit, haben ein InEar Set, sowie ein eigenes Funkmikrofon, und manchmal auch noch ein kleines Pult dabei. Übergabe ist fast immer L/R am bauseitigen FoH - und schon geht es los. Natürlich fährt der technisch versierte Tourkollege auch das Auto, und man fährt gemeinsam zum Auftritt. Separate Anreise wäre ja bei den meistens zu erwartenden Parkplatzsituationen ein nogo. Und das der Barde nicht selber vor Ort durch die Gegend rennt, und die lokalen Belange und Organsiationen besser seinem technisch versierten Kollegen überlässt, ist doch wohl auch klar. Alles in allem einfach verdientes Geld, bei dem man in hohem Maße sicherlich auch eigene Ideen (Lieblings Pult) einbringen kann. Und was die Gage angeht, wird das wohl gut verhandelbar sein, und sich an dem tatsächlichen Gesamtzeitaufwand orientieren.

    Ja, solche Artikel sind natürlich auch „Werbung“ aber da wir ja gerade das Thema hier haben wollte ich euch das zumindest zeigen.


    Clean Bandit ein mittelmäßig bekannter internationaler Act spielt vor 4000 Leuten mit einem Point Source ( VHD 2.0 ).


    https://www.prosoundweb.com/ch…the-stage-with-kv2-audio/

    Hmm...in der Box sind 2 x8"er hinter kleinen Schallverteilern montiert, und obenrum spielt ein 1,4" von 18sound (NSD1480N vermute ich) auf ein 80 x 40° Horn. Die beiden Grundton 12er tun zum maximalen Pegel jetzt nicht so viel bei. Also insgesamt keine Raketenwissenschaft. Ich kenne die KV2 Sachen vom hören her, in Frankfurt auf der Freifläche. Das klingt super - aber das ist auf keinen Fall lauter als beispielsweise unsere alten SL-2. Für 4000 Peoples wird das, was da aus Jordanien beschrieben wird, aber kein echter Rock n Roll Pegel werden. Wir haben früher mit insgesamt vier GAE Director die Kapelle "Knorkator" mal bei einem Festival vor 5000 Besuchern beschallt - das ging und war auch laut, wenn der Abstand bis zur letzten Reihe überschaubar ist. Man sollte das einfach mal wieder 1:1 vergleichen, also gutes Hornzeug vs aktuelles Array.

    es gibt übrigens duchaus nauch ein paar alte hornsysteme, die sich mit aktueller verstärker- und controllertechnik in ihrer performance überhaupt nicht hinter linearrays verstecken müssen. fragt mal den kollegen Rockline.

    Das Thema Hornkisten habe ich soeben erst zufällig entdeckt. Ha, wie Wora erwähnte nutzen wir solche Kästen nach wie vor. Konkret haben wir zehn Audio Performance SL-2 in der Bude rumstehen, die wir immer noch mit großem Eifer verwenden. Dazu gibt es ein paar gute Gründe:

    a) Kostet nix

    b) geht gestackt auf zwei quer liegende 218er ruckzuck auf Höhe

    C) guter Sound

    Die SL-2 ist eigentlich eine Meyer MSL-3, aber mit einem gescheiten Gehäuse. Während man eine MSL3 nicht gut packen und transportieren kann, hat die SL-2 hinten zwei Bockrollen verbaut und lässt sich wie eine Sackkarre fahren. Zudem ist der Griffabstand bei der SL-2 im Gegensatz zur MSL-3 so gewählt, dass ein normaler Mensch auch beide Griffe seitlich packen kann. Bei der MSL-3 muss man dazu 1,3 Meter breit greifen.

    Zu unseren SL-2 haben wir Controllereinstellungen die den Dingern zu beachtlich gutem Ton verhelfen, und dank sehr defensiver Limitereinstellungen nahezu ewig halten.

    Die Kisten haben mächtig, mächtig Grundton...die Teile machen sogar "Bass" dank tiefer cutoff Frequenz bei etwa 75Hz/24dB. Trennung der beiden 12er zum 1,4" ist 1K.

    Was tun wir damit? Viel, eigentlich zuviel. Aber die Kisten muss man erst mal adäquat ersetzt bekommen, denn zwei SL-2 pro Seite machen mehr Druck als beispielsweise 9 Karas je Seite. Wieviel Leute man damit volles Brett zupegeln könnte, kann ich nicht sagen. Wir machen damit viele große Sachen mit hohem Besucheraufkommen, und bei dem "fun" Preset mit progressiverer Limitereinstellung geht es unfassbar ab. Bei den "safe" Presets ist bei den 12er bei 400 Watt Ende - das ist die typische Stadtfest und Gastmischerkonstellation, die völlig ausreichend ist. Im Gegensatz zu Kara oder V spielt das SL-2 natürlich nicht so homogen gleich an jedem Platz, aber der Sound im Nahfeld bis ca. 20 Meter ist derart explosiv und lebendig - das kann eine Arraykonstruktion nicht in der Form wie solche Horntrichter. Weiter weg lässt die Reichweite deutlich nach, dennoch ist die Verständlichkeit selbst in großer Distanz noch verblüffend gut und laut. Alles in allem für alles zu gebrauchen, Zelte, Open-Air und große Stadthallen mit einem Sound, der mit hohem Drehmoment bei Autos zu vergleichen ist. Und wie zu Anfang erwähnt: altes Zeux kostet nix, und spielt nur noch Gewinne ein :)

    Kommt drauf an was Du wissen willst?

    Die MS-12/15/18 waren OEM von Ciare aus Italien. Diese Lautsprecher konnte man nicht von Ciare bekommen, wurden ausschließlich über Meyer Vertriebswege und/oder Audio-Performance aus der Schweiz verkauft.

    Die Chassis mit dem HTS am Ende hatten nach wie vor die Ciare Körbe und Membranen, aber der Magnet kam aus einer anderen Bude. Eventuell wurden die dann auch schon bei Meyer in USA gebaut, möglicherweise hat man seinerzeit den Ciare Leuten die Korb und Pappenformen abgekauft, und die Magnete irgendwo lokal bezogen.

    Die neuere Lautsprecher wurden/werden bei Meyer zusammengebaut. Ein ST 815 bedeutet dann 15" und 8 Ohm. Es gab in den UPA-1P auch einen MS ST-212, also ein 12er mit 2 Ohm.

    Die Lautsprecher hatten/haben recht dünne Pappmembranen, und klirren recht wenig. Die 12er beispielsweise klingen sehr gefällig und sind extrem haltbar. Die 3" Spulen vertragen zwar nur 450 Watt, sind aber prinzipiell sehr robust. Probleme macht der Ciare Korb durch Risse am oberen Rand (wo der Magnet ist), wo die Streben einfach abreißen können. Zudem neigen ältere Chassis zu Membrandeplazierungen, also meistens hängt in so einem Fall die Pappe zu weit hinten drin.

    Tja, viel mehr kann ich dazu nicht beitragen. Mit Ausnahme der fürstlichen 12er sind die älteren Ciare/Meyer MS - HTS nichts außergewöhnliches. Es gab damals nicht mal Polklemmen.

    Es gibt den HF200 in 8 oder 16 Ohm, also denke ich mal das dieser Buchstabe wohl auf die Impedanz hindeuten wird.

    Der HF200 ist ein preiswerter Treiber der oben rum erheblich präsenter glitzert als der DE750. Und laut kann er auch. Ich habe gute praktische/klangliche Erfahrungen mit diesen Treibern gemacht, und finde dessen Sound recht ansprechend. Vom Pegel her spielt das Teil in der Klasse des DE750, hört sich aber um einiges besser an. Gegenüber einem JBL2450 kommt da allerdings weniger Gas raus, und bei hohen Lautstärken ist dann auch deutlich feststellbar wann SPL Ende ist.

    Die PSE Box hatte ich schon mal in einer Festinstallation mit einem Kollegen eingebaut, und fand die klanglich ganz weit unten. Mit dem Kasten konnte man versuchen was man wollte - das Ding konnte einfach keine Höhen und hatte nahezu null Auflösung. Vielleicht ist's den relativ großen Hörnern geschuldet - dann würde der HF200 auch keinen Mehrwert bringen. Die PSE sind nach wenigen Wochen wieder ausgebaut worden, und gegen ein trickiges Eigenkonstrukt (PM90 oder so hieß diese Falthornkiste) ausgetauscht worden.

    Aber grundsätzlich ist der Faital ein schöner Treiber.

    Der Fehler liegt manchmal an der hinteren Platine wo die Buchsen drauf sind. Rückwand abbauen und Fehler suchen. Seltener an der vorderen Potiplatinem respektive an den Verbindungsleitungen. Ich tippe auf die OP Amps hinten, oder eine defekte Leiterbahn.

    Mehr kann ich nicht beitragen. Und ohne Oszilloskop zur Signalverfolgung wird das nicht so einfach, sonst hättest Du ja wahrscheinlich schon rausgefunden, ob an dem Powerboard überhaupt Signal reingeht.

    Ganz eindeutig QL5 und Rio3224. Warum? Weil jeder das bedienen kann, und eine einmal im Dante angemeldete Rio immer gefunden wird. Zudem ist alles mit dem TS editierbar, jeder Aus- und Eingang kann einzeln hin und her gepatched werden, und das Gerät funktioniert obendrein wirklich gut.

    Midas M32 ist viel frickeliger in der Bedienung (geht auch, wir haben auch eins für ab und zu), und ein DLive hat sicherlich einen höheren Nerdfaktor - ist aber auch nicht wirklich jedem geläufig. Zudem da die Arbeitsoberfläche je nach Gusto grundverschieden sein kann, und nicht alle ihre eigenen Oberflächen dafür immer parat haben.

    QL5 kennen eigentlich alle, und wer damit nicht arbeiten kann spielt in einer Liga, wo eh was anders als ein Yamaha stehen soll. Zudem kann man sehr schön das zweite Layer (32-In via XLR sind ja schon physikalisch vorhanden) über ein leicht aufzutreibendes (fest verlegtes) MuCo 32 aktivieren, und hat für kleines Geld dann ein 64 Kanal Set in der Bude stehen. Wir haben mit QL1 und QL5 bisher kaum ablehnende Erfahrungen gemacht, und wenn doch konnte man das dann mit einer CL5 machen. Bei allen anderen Wunschkisten sagt man dann ja auch schon mal "bring selber mit".

    CL3 wäre weniger interessant wegen der geringen Fader, und den wenigen XLR Eingängen an der Kiste selber.

    Nun ja, bevor ich mir Gedanken über die Organisation und Anstellung eines geringfügig Beschäftigten machen, sollte auch das Rahmenprogramm stehen. Ohne Handwerkskammereintrag ist nämlich - offiziell - nichts mit Installation.

    Und nun zur Frage: die für Deinen Betrieb zuständige Handwerkskammer wird zu allen Belangen rund um die Betriebsorganisation und Mitarbeiterbeschäftigung sämtliche Antworten aus erster Quelle und obendrein kostenlos beantworten können. Und das meine ich ernsthaft.

    Mein Betrieb ist eine reine Boxen-und Lampenbude....... Bissl Verkauf/Installation. ............bezüglich falscher Zugehörigkeit folgt?

    Bei solchen Sachen denke ich zuerst mal an die zuständige Kammerzugehörigkeit? Für Installationsarbeiten muss der Betrieb nämlich in der Handwerksrolle eingetragen sein, andernfalls gibt das im Falle eines Unfalls (oder ähnliches) ohnehin erst einmal jede Menge Fragen seitens BG und Versicherer. Das wissen die wenigsten, und fast 80% der selbsternannten Installationsbuden sind IHK gemeldet.

    Bei den Invertern muss man die komplette Wechselrichterelektronik im Kopf haben! Das ist immer ein riesen Aufriss an vielen MOSFET's, von denen garantiert irgendwann auch mal einer "einfach so" defekt geht. Die Hersteller bauen sehr schnell reagierende Strombegrenzungen ein, die bei Impulsförmigen Stromentnahmen dem Treiben ein schnelles Ende bereiten (abschalten), um genau diese MOSFET Ausgangsstufen zu schützen. Trotz allem, für grobe Impulslasten ist das nur im oberen Preissegment brauchbar. Im Segment "paar hundert Euro" kann man da keine Wunder erwarten.


    Der Begriff "Drehstromgenerator" ist gefallen. Das ist ganz dünnes Eis, denn bei anständiger Schieflast durch hohe Stromentnahme an einer Phase, gibt der Motor aufgrund der hohen Anstrengung Gas, um die Spannung und Frequenz zu halten. Die anderen Generatorstränge, an denen weniger Last angeschlossen ist, haben dadurch nun aber eine höhere Ausgangsspannung, wodurch den daran angeschlossenen Geräten eine ziemlich hohe Betriebsspannung zugeteilt wird. Solche einfachen 3~ Aggregate sind mehr was für Elektro-Motoren und ähnlich symmetrische Verbraucher, als denn für den typischen 3-Phasen Betrieb in der Veranstaltungsbranche. Ganz klare Empfehlung im low budget Segment ist ein einphasiger Generator mit gut 3kW. Drehstromgeneratoren sollten in jedem Fall deutlich größer ausgelegt sein als die anzunehmenden Verbraucher benötigen. Stichwort Innenwiderstand der drei Generatorwicklungen und die Frequenzregelung (50Hz) > Drehzahlregelung des Verbrenners. Die billigen 300.- Teile von Einhell & Co stellen eine ausreichende Spannungsqualität zur Verfügung, und reichen in der Regel für kleine Musikaufbauten hin.

    Haben wir keine Endstufenfreaks mehr hier, die sich solche Leichtgewichte vornehmen? War das früher Rockline, der die Amps auf Herz und Nieren geprüft hatte?

    Ja, ich habe schon jede Menge Endstufen getestet. Viele davon im Auftrag für die tools4music. Die "alte" Inuke war auch schon dabei, und ich hatte mich seinerzeit recht intensiv mit dem Gerät beschäftigt. Die neue Serie war bislang noch nicht in den Fokus der Redaktion geraten - zumindest liegt bislang keine geplante Testanfrage dafür vor, ich kann das aber gerne mal anregen.


    Ich habe einen Mikrofonkoffer vorige Tage fotografiert. Das ist diese SKB Kiste, zu der ich mal einen Link geteilt hatte. Das spezielle an der abgebildeten Kiste ist die zusätzliche Facheinteilung in dem freien Bereich des Koffers. Die ist speziell für unsere Vorstellungen entstanden, und aus Sperrholz als Einsatz gebaut worden. In die 3 Fächer können Klemmen, größere Mikros, oder auch DI-Boxen untergebracht werden. Das zusätzliche Fach zwischen dem Holzeinsatz und dem Formschaumstoff kann weitere Teile unterbringen. Beispielsweise Grenzfläche, oder kleine Kondensatormics in einer Tasche etc. Zusätzlich bietet das Fach auch noch Platz für die Sennheiser Gummiklemme, die beispielsweise bei 604 und 904 dran sind. Davon bekommt man auf jeden Fall 4 Stück direkt verpackt, ohne was demontieren zu müssen. Solche Koffer sind bei uns für typische Livebandaufträge unterwegs, und reichen hinsichtlich Menge der erforderlichen Mikrofonauswahl völlig hin. Für größere Aufträge mit deutlich mehr Mikrofonbedarf haben wir dann große Explorerkisten nahezu baugleich aufgebaut. Dann aber mit dem selbst eingebauten 87406 Schaumstoffeinsatz für 25 Mikrofone, und in der anderen Hälfte entsprechende Aufbewahrungen für die Klammern und größeren Mikrofone in Taschen. Die Koffer sind bei uns nicht durchgehend identisch befüllt, sondern werden mehr oder weniger gezielt für die Aufträge inhaltlich zusammengestellt.

    Soweit mein Vorschlag. Frohe Feiertage!

    Bei uns kommen solche Kisten zum Einsatz, und haben sich mehr als bewährt: http://www.skbcases.com/music/…php?f=&id=764&o=&c=123&s=


    Für größere Geschichten haben das gleiche Ding "in groß" selber gebastelt, mit so einem größeren Explorer Kunststoffkasten als Basis, und einem eingeklebten 24-Loch Mikrofonblock aus Schaumstoff (Adam Hall).

    Bei den SKB Kisten haben wir noch eine 3-fach Unterteilung im freien Teil gebaut. Für Klammern, DI-Boxen etc.