Beiträge von JS-Sound

    Ebenfals, wie JS-Sound , hätte ich auch Avolites erwähnt - die neue Diamond9 hat echt was verliebbares an sich :) Hybrid für Video zu nutzen in Verbindung mit dem AI MediaServer, oder auch mit 'nem Pioneer DJ-Pult (BeatSync für's Licht/Video)


    ...und 'n überarbeitetes Logo gab's auch nach über 40 Jahren 'mal :D

    Naja, die kleinen Konsolen können das ja auch alles (DJ Link, Medienserver über Synergy (mit AI Server)), nicht nur die Neue...

    Aber - trotzdem schickes Pult :)

    Generell die Frage: wie empfindet Ihr haben sich die verschiedenen Hersteller in der Krise bewegt? Stillstand? Anpassung der Entwicklung? Neue Produkte wie erwartet? Dinge zurückgestellt?



    Was fällt Euch zu dem Thema so auf?

    Positiv habe ich das bei Avolites gesehen.

    Dort gibts schon länger auf der Homepage ein "Ideas and features" Board, in dem man Wünsche einstellen, bzw. andere Wünsche bewerten kann. Einige der hochbewerteten Wünsche wurden auch wieder umgesetzt:

    Neue Version der Software (V15) mit tollen neuen Features vorgestellt und als öffentliche Beta in Versionen mit "30 Tagen Ablaufdatum" herausgegeben. Features wurden präsentiert und es gab die Möglichkeit für Feedbacks und zwei-wöchentliche Updates.

    Dann vor einigen Wochen noch ein neues Pult vorgestellt.


    Für mich ein positives Beispiel.

    Danke für die Antworten bisher! Dann liege ich ja nicht so weit davon entfernt und habe auch noch keine offensichtlichen Arbeitsweisen übersehen ;-)


    Die Frage ist: was wird nachher noch geändert? Die 2. Git um 0.5 dB leiser? Das ist dann ja eh eher Nummern spezifisch.

    Ich habe doch ab und zu das Thema dass beim Durchhören aller Stücke ein Kommentar wie "ach, vielleicht sollten wir den Sologesang doch noch etwas weiter vorholen" (Änderung Solo-Hall, EQ, Kompressor, verteilt auf mehrere Spuren), "Chor doch wieder etwas mehr Mitten geben" (Anpassung Einzelspuren plus Summe Chor, dafür Zurücknehmen Mitten in der Band-Summe).

    Das bedeutet in den Fällen eben in vielen einzelnen Tracks in mehreren Kanalzügen oder PlugIns Anpassungen.

    ich nehme livemitschnitte entweder mit Samplitude oder mit Reaper auf.

    die spuren werden direkt hinter dem preamp abgegriffen, so dass ich wirklich nur die komplett unbearbeiteten signale der mikros/linesignale aufnehme. das bedeutet maximale dynamik und damit auch maximaler störsignalabstand.

    Die Aufnahme läuft bei mir auch so.


    die nachbearbeitung erfolgt dann per "virtual soundcheck" modus direkt in meinem pult.

    in sehr seltenen fällen mache ich das auch zuhause mit Samplitude.

    Das kommt bei mir stark drauf an. Für sehr simple Mitschnitte (nur für die Band zum Nachhören mit paar Anpassungen zum Livemix) kann ich mir das vorstellen.

    Sobald es etwas mehr wird und die Stücke veröffentlicht werden sollen kommt bei mir in der DAW doch ein deutlich besseres Ergebnis raus.

    Spurautomation nutze ich dabei viel, aber auch "Unschärfen" im Rhythmus oder eine Unsauberheit beim Bass, Vocals etc. wird schnell glattgezogen. Stille oder Übersprechen lässt sich da auch recht einfach säubern. Das würde ich mit einem Livemix am Pult so nicht schaffen.

    Teils auch einfach noch Bassdrum oder Snare in Midi gewandelt und ein Sample für einen besseren Sound beigemischt, ...


    Gibts noch andere Herangehensweisen?


    Grüße

    Ich bin nun alles andere als ein Musical-Experte. Aber ich nutze ein E-Drumset als Midi-Controller via USB für Slate Drums als Plugin in Ableton. Dazu ein simples 8-kanaliges Interface und schwupps hast du 8 Drum-Outs mit unterschiedlichsten Sounds für bezahlbares Geld.

    Ja, diese Lösung habe ich auch schon öfter gesehen.

    Zwei andere Gruppen haben z.B. ein Roland TD-50 im Einsatz.


    Die Drumsets können schon Dynamik, ich glaube man muss aber viel Zeit in die Abstimmung zwischen Trigger und Soundmodul stecken. Bzw. falls sie aus der gleichen Serie kommen auf seine Spielart anpassen.


    Grüße

    Hallo zusammen,

    Wie ist denn eure Arbeitsweise beim Nachbearbeiten von Livemitschnitten über mehrere Stücke?

    Ich habe z.B. Multitrack Mitschnitte eines ganzen Konzertes mit bis zu 40 Spuren, in meinem Fall in Logic Pro X.

    In der Nachbearbeitung beginne ich erst mit dem Aufräumen, setze Marker für Stücke, schneide, lösche Spuren die in einzelnen Stücken nicht verwendet werden, stelle mein Routing über Busse und Effekte zusammen.

    Dann baue ich meinen Grundsound, der für eine Vielzahl von Stücken schon passt.

    Hier nehme ich zum ersten Mal mit Ausschnitten den Kunden mit ins Boot, ob die Richtung an sich passt, oder passe im Gesamtprojekt an bis der Rahmen stimmt.

    Danach habe ich unterschiedliche Ansätze, alle mit Vor- und Nachteilen:


    Ich bearbeite im Gesamtprojekt weiter. Bei Soundunterschieden etc. arbeite ich durch das Auftrennen von Spuren auf mehrere Kanäle, Automation, etc.

    Also Gitarre bekommt eine Spur Solo, eine Spur Backing, eine Spur Stück 1 Special Fill, ...

    Effekte werden mehrfach mit verschiedenen Parametern eingesetzt und über Automation gefahren.

    Vorteil: wenn ich später allgemeine Anpassungen machen will/soll kann ich die schnell in einem Projekt machen

    Nachteil: bei unterschiedlichen Sounds muss man auch immer aufpassen dass eine Änderung in Stück 5 nicht den Sound von Stück 1 kaputt macht.


    Ich mache für jedes Stück eine eigene Datei. Geht recht schnell, die Dateien werden kleiner und übersichtlicher.

    Vorteil: jedes Stück an sich ist besser anpassbar, man muss weniger aufpassen, es wird übersichtlicher.

    Nachteil: eine spätere allgemeine Änderung muss ich durch alles durchziehen. Deutlich mehr Arbeit.


    Oder aber - Kombination aus beidem.

    Also eine Datei für schnelle Nummern, eine für langsame Nummern, eins für Akustik / Acapella / Whatever Nummern.

    Kombination aus den Vor- und Nachteilen von oben 😉


    Wie löst ihr das?


    Grüße

    So ich hab' da bisserl was renoviert, umbenannt und umsortiert.

    Die Trennung 'Mischpult' und 'Audio on PC' macht aus meiner Sicht so keinen Sinn mehr.

    Weg damit. Ich schaffe das natürlich nicht ad hoc, das alles um zu sortieren. Ich verschiebe aber orientiernd schon mal ein paar Themen.

    Vielen Dank für die super Arbeit, gefällt mir gut so!!

    Hat dazu jemand schon Erfahrungen gemacht und gute Ideen?

    Habe auch mehrere Gruppen mit EDrum.

    Entweder Soundmodul mit Einzelausgängen (8-10 Kanal), oder aber PC mit entsprechender Software und Einzelausgängen...

    Funktioniert soweit ganz gut, die Dynamik der EDrums ist öfter mal Thema.

    Also es ist so, dass sich ein Mitglied in diesem Verein 24 Funkstrecken von t-bone privat gekauft hat. Was den Rest der PA angeht, habe ich ein entsprechendes Budget. Ob ich hier nun zwei Line-Arrays mit Fluggeschirr und Truss miete oder 8 kleine Lautsprecher auf Ständern, ändert zum Glück nicht viel am Endpreis.

    24 Funkstrecken über t-bone? Läuft das soweit stabil? Vielleicht habe ich da auch einfach ein falsches Bild im Kopf, es klingt für mich zunächst etwas erschreckend.


    Wenn ich eine Veranstaltung betreue will ich dass es so reibungslos wie möglich funktioniert.

    Und falls ich zuvor das Gefühl habe dass ich mir mit der Veranstaltung keinen Gefallen tue lasse ich es lieber.


    Bei den Musicals würde ich z.B. auf vernünftige Mikrofone und Funkstrecken wert legen. Wenns während der Veranstaltung kracht, es Aussetzer gibt etc. ist man ja doch derjenige der vom Publikum angeschaut wird - nicht der der die Funkstrecken privat gekauft hat. ;)


    Ansonsten kann ich aber auch nur oton zustimmen - mit einem dynamischen EQ-Band testen...


    Grüße

    Hallo zusammen,

    wenn wir parallel über andere Boards diskutieren:

    Macht das Profi-Board überhaupt noch Sinn?

    Die Nutzung ist sehr gering, durch das Hinzufügen des "Hobby-Forums" gibts ja eine Möglichkeit das "normale" Brett von anderen Beiträgen zu befreien ;-)

    Die Qualität der Beiträge ist durch die Nutzerbeschränkung sicher höher, aber wenns pro Jahr nur zwei Beiträge gibt.....

    Oder können "Profis" beim Erstellen von Themen im normalen Board einfach den Schreibzugriff für ihr Thema beschränken?


    Das FOH Board könnte man auch in "Aktuelle Firmware-Information" umbenennen.

    Pro Gerät (oder Software) ein Thema, und es wird bei einem Firmware-Update mit Link darüber informiert. Keine Diskussionen, nicht pro Firmware-Update ein neues Thema - machts vielleicht übersichtlicher. Begrenzter Schreibzugriff um die Diskussionen gleich auszuschließen. 8)

    Diskutiert werden kann ja in den Themen über die Geräte an sich.


    Grüße

    Jürgen

    Wobei bei der Anzahl an Kommentaren hier auch die Frage ist ob Streaming und (Live-)Recording separate Themen wären. Aber da könnten wir ja abwarten wie hoch die Anzahl der Beiträge überhaupt ist, ob man es in Zukunft mal auftrennt oder zusammengefasst lässt.

    Versuche es doch mal hier mit deinen Fragen, falls sie musicalspezifisch sind.

    Ich kann ja zu der Frage "Kompressor auf den Mikros" mal meinen Senf geben:

    In dem Amateurbereich in dem ich arbeite habe ich pro Kanal einen Kompressor aktiv.

    Allerdings mit höherem Treshhold und stärkerer Ratio - geht in die Art Limiter falls mal ein Level aus der Reihe fällt. Ich baue mir eine Struktur mit 2 Subgruppen, einmal für Solo, einmal für Chor. Die Zuordnungen wechseln dann je nach Szene.

    Die Gruppen komprimiere ich auch leicht, kommt aber auf die Umgebung, etc. an.

    Grüße

    Ich hatte bei meiner Antwort im "Audio on PC" eher an den Audio-Bereich gedacht.

    So richtig würde ein neues Board mit Recording und Streaming aber nicht unter "PA" passen, falls es unter "Technik" liegt könnte ja auch beides abgebildet werden.

    Oder "PA" wird auf Sicht in "Audio" umbenannt ;-)


    Den Videopart des Streamens hätte ich noch im Board "Video und Konferenztechnik" gesehen.


    Grüße

    Vor Allem war es scheißteuer... 8)


    Dabei fällt mir auf, dass wir zwar kein Recording-Forum sind, aber für entsprechende Fragestellungen immer noch kein Recording-Brett haben, obwohl wir das ja alle mehr oder weniger machen.

    Sollen wir das einrichten?

    Ja bitte - ich hätte auch direkt Fragen im Recording-Board. ;-)

    Und gerade in der aktuellen Situation verschiebt es sich glaube auch für einige Leute in die Richtung Nachbearbeitung, Mischung für Stream oder Aufnahmen...

    Ich denke bei sowas ist es es auch wert es davor einfach mal zu testen.


    Lösung 1: Einfach davor mal zwei oder drei Sänger plus ein Instrument (Piano oder Gitarre) mit dem Mikrofon auf getrennten Spuren bei einer Probe aufnehmen. Dann die Demoversion von Waves Tunes RealTime herunterladen, in der DAW deiner Wahl die Stimmen laufen lassen und testen / zeigen was machbar ist. Klar - anders als der Liveeindruck (Übersprechen von Headsets, ....), aber für einen Eindruck ist es doch ok.


    Lösung 2:

    Du setzt das X32 bei einer Probe ein, und routest 1-2 Mikrofone über USB in deine DAW, setzt dort das PlugIn ein und schickst es zurück ans Pult. Hat halt ein höheres Delay, zum Zeigen des Effektes sollte es aber auch gehen.


    Wenns dann konkret wird und es umgesetzt werden soll würde ich empfehlen etwas zu mieten.

    Falls ein solches Tool im Wing enthalten ist wäre das vermutlich sogar die günstigste Lösung.

    Beim Mieten eines Waves-Systems oder ähnlichen Lösungen ist die Hardware vermutlich einfach zu bekommen (z.B. Waves Karte fürs X32, Soundgrid Server), mit den Lizenzen vielleicht nicht ganz so einfach (Bei Waves z.B. Superrack als Host, Tunes Realtime).


    Insgesamt denke ich aber auch dass man bei einem Musical in der Kategorie genug anderes um die Ohren hat und auf vieles sonstiges reagieren muss... Da ist das sicher nicht so zielführend.

    Hallo!

    Für was soll Autotune denn eingesetzt werden? Als Effekt oder zur Korrektur?

    Wie viele Kanäle brauchst du?

    Entweder machst du es über mehrere Bodentreter über einen Insert am FOH, dann kannst du die Geräte auch hardwareseitig ein- und ausschalten.

    Schickere Lösung entweder über Liveprofessor (wenn du das Autotune PlugIn nutzen willst, z.B. Autotune Artist) oder über Waves (Tune real-time oder Kaleidoscopes / Soundshifter oder ähnliches).

    Damit kannst du am Pult über Insert aktiv / inaktiv oder über die Waves oder Liveprofessor-Software den Effekt ein- oder ausschalten.

    Ein Bekannter hatte mit einem C3500 das gleiche Problem. Mehrere Sticks, sehr oft probiert, irgendwann hat’s mit dem gleichen Stick dann funktioniert.