Beiträge von Loloverde

    Howdy


    Dann habe ich die Sache doch richtig interpretiert.

    Schade, wenn diese Latenz nicht wäre, wäre das ein guter internationaler Frequenzbereich. Aber vielleicht gibt es dazu mal was mit weniger Latenz. Das System von Shure liegt bei 18ms.


    Zum 1,8GHz Bereich: Ich habe selber zwei Strecken in diesem Bereich. Die funktionieren, solange man nicht um Ecken muß und der Abstand unter 25m bleibt, sehr gut.

    Erst gestern hatte ich ein Gastspiel, bei der die Künstler drei 1,8er Strecken mitgebracht haben und es hat wunderbar funktioniert.

    Zugegeben, die werden aufgrund ihres Dialektes kaum Gigs außerhalb von Deutschland haben. Die kommen nichtmal aus dem Schwabenland raus ;-)

    Aber 1,8GHz darf z.B. in Italien und den USA nicht eingesetzt werden.


    Gruß

    Rainer

    Und prompt springt mir beim googeln Sennheiser Strecken bei 1,9GHz auf (SpeechLine Digital Wireless). Scheinbar weltweit lizenzfrei einsetzbar.


    Gibt es dazu schon Erfahrungen?


    "das erste digitale Funkmikrofonsystem, das speziell auf die Übertragung des gesprochenen Wortes zugeschnitten ist."

    Kann man den Marketing-Sprech in "zu hohe Latenz zum Singen" übersetzen?

    Ich habe hier ein übersichtliches PDF-Dokument gefunden, dass schon einige Überschneidungen zeigt. 470 MHz und darüber sind recht häufig vertreten, genauso wie der VHF-Bereich.

    Danke für den Link.


    Ich fasse zusammen: wenn man Geräte hat, die von 470 bis 600MHz arbeiten, dann ist man in so gut wie allen Ländern auf der sicheren Seite. Trotzdem muß man sich in jedem Land vorher informieren (Norwegen z.B. 510 - 790MHz) was man darf.

    In vielen Ländern muß man die Funke anmelden.


    Anmeldefrei aber wackelig gehen in ganz Europa 863-865MHz. Die sind in den USA aber tabu.


    Zu den Geräten mit hoher Schaltbandbreite. Die sind so teuer, daß sich der gemeine Künstler lieber für jedes Land extra eine Mittelklasse Funke kaufen kann.

    Ich entnehme meine Informationen von der Thomann Seite und da ist mancher Bereich (400-600MHz) in Belgien verboten, andere in Irland. Allgemein ein großes Durcheinander.

    Der einzige Bereich, der in Europa komplett grün ist, ist 863-865. Der geht aber in den USA nicht.

    Eine Anmeldepflicht, die in jedem Land anders ist, ist für einen Künstler der im Schnitt drei Länder pro Jahr bespielt auch sehr aufwändig.


    Ich hatte mit meiner Frage die, vielleicht unbegründete, Hoffnung, auf eine einfache Antwort ;-)


    Gruß

    Rainer

    Howdy


    Ich durchforste gerade das Netz nach Funkmikrofonen (Frequenzbereiche) die man sowohl in Europa als auch in den USA einsetzen darf.

    Kann es sein, daß es da keine Schnittmenge gibt? Außer 2,4GHz, was ich aber für zu unzuverlässig halte.


    Gruß

    Rainer

    Ich bin gerade mit einem ganz ähnlichen Problem auf der Suche - sieben Bläser, ein Drumset, ein Sänger.

    Puh, jetzt hatte ich kurz Angst, daß eine meiner Lieblingsband sich einen anderen Mischer geangelt hat. Aber bei mir ist noch ein Keyboarder dabei ;-)

    Aber auch 100% IEM.

    Howdy


    AH nennt die DX Erweiterungskarte "DX-Hub". Darum gehe ich davon aus, daß der Threadstarter schon diesen meint. Damit hat er zwei Ports.


    Gruß

    Rainer

    ich sehe das problem allerdings bei den "nachmachern", die die krawattenmikros dann immer so anbringen ... obwohl sie vielleicht nieren oder supernieren verwenden. denn welcher hausmeister kennt schon den unterschied.

    Ein bißchen Vorsprung durch Wissen brauchen wir Tontechniker schon. Also ich hab einen regelmäßigen Auftrag, weil es der Hausmeister eben nicht erledigen konnte.

    Howdy


    Der Standard Port im Avantis ist ein SLink. Dieser schluckt alle Expander von AH.

    Du könntest also den AR84 an den SLink anschließen und den Rest an den DX-Hub.


    Gruß

    Rainer

    Howdy


    Ich schaue in letzter Zeit oft Sendungen der BBC auf youtube an und da fiel mir auf, daß die englischen Kollegen die Anstecker oft nach unten ausgerichtet anbringen (siehe Screenshot). Ja, das werden Kugeln sein, aber trotzdem streubt sich da was in mir. Die Kabelführung ist damit aber besser. Ich sehe das in Studioaufnahmen und auch in Bühnensituationen.

    Den Screenshot habe ich von einem Clip eines englischen Comedians geschossen, der oft mit zwei Ansteckern auftritt. Meistens sind diese am Revers des Jackets angebracht, aber am Hemd erkennt man die Ausrichtung besser.

    Machen das nur die Engländer oder auch die Kollegen hier?


    Gruß

    Rainer


    Seitdem definitiv kein PA Prozessing mehr im Pult

    - für meinen Tonbereich: Controlling der Ausspielwege aus dem Pult verbannen

    Und schwuppdiwupp ist mir auf der Nachhausefahrt heute eingefallen, wie ich die vorhandenen Ressourcen im Haus anders verteilen kann, so das zumindest die beiden Delaylines nicht mehr aus dem Pult heraus gesteuert werden.

    Manchmal bekommt man hier auch in den Anekdoten-Threads gute Denkanstöße.

    Finde ich gut, wenn das hier ein Sammelplatz für Havarieberichte wird. Hier nun meiner. Betrifft mich zwar nur als assistierenden Zuschauer aus der Tonecke heraus, aber trotzdem hoffentlich interessant:


    Eine Stunde vor Einlaß und zwei Stunden vor Showbeginn stirbt das Lichtpult beim Lampencheck (die Show lief schon 6 Wochen reibungslos).

    Bis wir in der Regie zwei drei Neustarts und oberflächliche Fehlersuche hinter uns hatten, war schonmal eine halbe Stunde rum. Den TL (der sich mit dem Pult sehr gut auskennt) ist am Sonntag nicht erreichbar, aber zum Glück war der Geschäftsführer da, der sich ums Publikum kümmern konnte und Kontakt zur gegenüber liegenden großen Spielstätte hat. Von da kam dann ein Lichttechniker, der sich mit dem doch exotischen alten Pult hier auskennt. Aber auch der konnte nur den Tot feststellen.

    Parallel richtete die Kollegin vom Licht die in irgendeiner Ecke verstaubte Wing vor, um sie an den alten verstaubten Rechner anzuschließen. Um mit Schrecken festzustellen, daß die Software nur ein Universum kann. Als sie schon anfing Lampen aus der aktuellen Show rauszuwerfen, um von zwei auf ein Universum zu kommen (ja, es war ein Backup des Showfiles auf Stick da, Uff), viel dem Kollegen vom Nachbarhaus ein, daß der Dongle für mehr Universen bei diesem System als USB-Stick im Gehäuse verbaut ist. Also altes Pult nochmal aufschrauben, Dongle ausbauen, in den PC stecken, Lampencheck und Go.

    Einlaß mit 60min Verspätung. Showstart mit 45min Verspätung.


    Die GrandMa3 wurde kurze Zeit später bestellt. Sie steht jetzt in der Ecke und wartet auf ihren Einsatz bei der nächsten Produktion.


    Konsequenz für mich:

    - Schaue, daß Backup-Systeme auch schnell einsatzbereit sind.

    - sie sollten auch von den Assistenten aufgebaut werden können

    - Exoten vermeiden (darum jetzt MA)

    - für meinen Tonbereich: Controlling der Ausspielwege aus dem Pult verbannen


    Gruß

    Rainer

    das ist mir noch gar nicht aufgefallen.

    Weil du ein S-Class Mixrack hast.

    Meine C-Klasse knackt. Nicht Lautsprechertötend laut, aber doch deutlich.

    Wobei mir das nur an Veranstaltungsorten auffällt, bei denen die richtige Ein-Ausschaltreihenfolge knifflig einzuhalten ist.