Beiträge von Loloverde

    Howdy


    Als Ladegerät nutze ich das MEC AV4m. Immer mit der niedrigsten Stromstärke (lädt in vier Stunden). Damit komme ich mit zwei Sätzen Akkus aus (einer lädt, einer spielt). Schneller laden bringt nicht wirklich was, weil das Ladegerät einen Temperatursensor hat und ab einer bestimmten Zellentemperatur eine Pause einlegt.

    Und alle viertel Jahr werden sie im im Recycle Modus konditioniert und die gemessene Kapazität dokumentiert.


    Gruß

    Rainer

    Howdy


    Mal ein kleiner Hinweis zu der Zellenchemie: Die höhere Kapazität wird sich durch eine kürzere Lebensdauer erkauft. Eneloop haben laut Hersteller 2000 Zyklen. Die Pro mit mehr Kapazität hat nur noch 500. Die oben getestete Ladda nur noch 250 Zyklen.
    Für eine Handvoll Einsätze im Jahr wird das wohl reichen. Ich habe (in normalen Jahren) 200 Vorstellungen pro Jahr. Dann hätte ich mit der Ladda alle zwei Jahre frischen Sondermüll (doppelte Sätze). Die klassischen Eneloop dagegen fallen eher mechanisch auseinander, bevor die Kapazität nach läßt.

    Und mir ist es egal, ob sie 6 Stunden oder 9 Stunden in den Funken halten. Meine Shows gehen 2-3 Stunden und mit Vorlauf komme ich auf maximal 4h Betriebszeit.

    Kauft euch also lieber günstige langlebige Akkus als überteuerte Rennpferdchen.


    Gruß

    Rainer

    IDN: 6 Monate Wartezeit bis zum Boostern, obwohl man nur 2x Astra hat. Da sollte man eigentlich nach 4 bis 5 Monaten noch eine mRNA-Spritze nachdrücken, weil nach dieser Zeit der Schutz dramatisch nachlässt.

    Bei Sonderaktionen wird nicht so genau auf die 6 Monate geschaut.

    Hier in der Gegend (Stuttgart, um genau zu sein in Renningen) ist morgen eine Aktion bei der man schon ab drei Monaten den Booster bekommt. Sie empfehlen zwar 5/6 Monate Abstand, aber nehmen wohl auch Leute mit weniger Abstand.

    IDN: ...dass man scheinbar überall Software und Dinge nur noch "mieten" kann und nicht mehr kaufen. Man muss für jeden Rotz all seine Daten hinterlassen und kann das Ding dann ein Jahr lang benutzen, bis man wieder blechen muss.


    Gleiches auch für viele andere Webseiten und Dienstleistungen. Ich will zurück zum KAUFEN und danach auch BESITZEN!

    Früher hatte man auch einen Grund, alle 2/3 Jahre neue Hard- und Software zu kaufen.

    Aber mittlerweile reicht der Stand von vor 5 Jahren nochmal 5 Jahre.


    Da fehlt der Softwarebude der Umsatz.

    Mal wieder eine Funktion gefunden, die sich wie ein Bug anfühlt:

    Die Farbe des IEM Strips kann man nicht auf Recall Safe stellen. Oder habe ich da was übersehen?


    Ich weiß, daß das Delay des PFL Monitorings global gelten. Aber bis ich herausgefunden habe, warum die Kiste nur in diesem Strip immer auf die Default-Farbe springt. Das hat gebraucht.

    Der Praktiker in mir nimmt für enge Bühnen nur eine Grenzfläche innen, damit die Sänger nicht ständig das Stativ wegtreten. Für größere Bühnen kommt das D6 vor (nicht in) die Öffnung.

    Die Musikrichtung bestimmt aber auch die Auswahl. Je härter, desto Grenzfläche.


    In meinem großen Rocksetup habe ich für zwei Kicks in der Kanalliste Platz gelassen, aber bisher gab es noch nie die passende Gelegenheit.


    Gruß

    Rainer

    Bunte Windschütze sind manchmal nicht gern gesehen.

    Aber bei der Situation "vier Handfunkken werden wild herumgereicht", hilft mir der Automixer und der Blick auf die Meterbridge.


    Wenn es verschiedene Sänger ohne feste Position auf der Bühne gibt, gilt bei mir Ladies first. Zuerst die Frauenstimmen, dann die Herren. Dann können die Kanäle auch mal Female und Male heißen.


    Normalerweise sind alle meine Inputs grün. Allen-Heath Standard wenn man die erste Szene lädt. Bei der letzten Show habe ich, für bessere Übersichtlichkeit, die Farben den Charakteren der Künstler entsprechend zugeordnet: Hellblau für den griechischstämmigen Moderator. Rot für den feurigen Italiener, gelb für den Blonden, grün für den Jüngsten. Fand ich nett.

    H alleine kann man nun mit Headset verwechseln. Knifflig.

    Der Christopherus wird zu Chrs, Maximilian zu Max. Da sehe ich kein Problem.


    Und wenn denglish vermieden wird, dann gibts extra Pluspunkte.


    Wir können ja eine denglishfreie Beschriftung aufbauen.

    Ich fang mal mit Kanal 1 an: BD -> FußPauke

    bei mir ist

    Handheld = Hand

    Headset = DPA

    frech*

    Aber in den sechs Stellen muß noch der Name rein.

    HndKls

    DPAKls


    Da gefällt mir das HandHeld und HeadSet von Fabian besser.

    die abkürzung "Vox" hab ich früher auch immer für vocalisten genommen.

    habe dann aber mal ne band betreut, wo der gitarrist über Marshall- und Vox-amps spielte.

    seither kürze ich vocal-kanäle mit "Voc" ab ;)

    Berechtigter Einspruch. Ist auch verständlicher für Fachfremde.

    in meinen kanal-sheets gibt es für alle kanäle zwei spalten: einmal die bezeichnung, die im pult steht - und dann noch ein feld mit ausführlicher beschreibung. damit ist es für den helfer egal, wie ich meine kanäle im pult benenne.

    Das ist sozusagen das Ziel dieses Thread. In sechs Zeichen eine eindeutige Bezeichnung, soweit es möglich ist.

    Das mit den Pfeilen habe ich bei Handbeschriftungen auch oft gesehen. Auch bei Toms.

    Aber mit L und R habe ich wenig Probleme, weil die Kanäle auch entsprechend auf dem Pult angeordnet sind.


    Kick verwende ich nie. Immer nur BD.


    Gruß

    Rainer

    Howdy


    Nachdem wir nebenan die Reihenfolge diskutieren, will ich hier mit ein paar Anregungen für die eindeutige Namensgebung bei den Kanalzügen holen, die auch für Vertretungen und im Rider schnell verständlich ist. Das ganze am besten mit maximal sechs Buchstaben (Ja, jetzt lachen die CL und QL Benutzer. Aber wartet mal ab, wenn ihr eine Lesebrille braucht ;) ).


    BD, Sn, HH, FT, RT, OH gehören für mich zu den eindeutigen, verständlichen Bezeichnungen.

    Gleiche Instrumente bekommen einen Zusatz nach der Bühnenposition: Gtr-L, Gtr-R

    Ich versuche bei Bands Namen der Künstler zu vermeiden, lieber VoxKey, VoxDr usw., weil Besetzungen sich gerne ändern können und jeder es schneller versteht.

    Bei Theater und Musical bekommen die Funkstrecken den Namen der Rolle, nicht des Künstlers.

    Bei meinen festen Shows, die mehrere Wochen laufen, bekommen die Funkstrecken aber die Künstlernamen. Das ist eindeutig und ich Namenmerkerherausgeforderter kann mir schon in der Probe die Namen anlernen.


    Wie unterscheidet ihr, wenn Künstler mal mit Handsender und mal mit Headset auftreten?

    Zur Zeit verwende ich z.B. HSKlaus (Handsender von Klaus) und TSKlaus (Taschensender von Klaus). Wobei HS genauso gut für Headset stehen kann. Also ist das nicht eindeutig verständlich.

    Gibt eine bessere Lösung da draußen?


    Gruß

    Rainer


    P.S: Ja, ich weiß, HSKlaus sind sieben Zeichen. Normalerweise lasse ich bei längeren Namen die Vokale weg.