Beiträge von Loloverde

    Ja, Nieren-Headset sind rückkopplungsärmer. Solange sie ideal sitzen.

    Verrutschen sie aber (was gerade bei Headsets oft vor kommt) werden sie schlagartig schlechter. Das hast du weiter oben ja selber geschrieben (nachregeln).

    Hi Wora


    Mir geht es hier nicht um Qualität. Mit einer CL1 hat er genau die gleiche Qualität, aber nur 60% der Kosten. Insofern geht es hier nur um dicke Hose. In deinem Beispiel geht es um Qualität.


    Natürlich vermiete ich auch gerne viel, und freue mich über das eingenommene Geld. Es sollte aber Bands, Agenturen und Veranstaltern bewußt sein, daß sie sich mit solchen unvernünftigen Forderungen der Techniker schaden.


    Und uns als rider-schreibende Techniker schadet es, weil dann die vernünftigen Rider auch hinterfragt werden.


    Interessant wäre bei dem Beispiel von Volker noch, die Größe vom Veranstaltungsort.

    Ich finde es nicht in Ordnung. Irgendeiner wird dafür zahlen müssen. Die Gäste, die Steuerzahler mit den Subventionen, oder vielleicht der Techniker selber, weil er bei den hohen Produktionskosten keinen höheren Tagessatz durchsetzen kann.

    Man schießt sich hier bei solchen Fantasie-Ridern ins eigene Bein.

    da ich gerade nicht weiß wie ich hier die bilder der youtube-links reinbekomme, mach ich das auf dem herkömmlichen weg,

    Du mußt einfach nur den kompletten Link aus Youtube in den Text kopieren und es wird automatisch das Vorschaubild angezeigt.

    Howdy


    Wichtig ist bei einem Vergleich die gleiche Lautstärke beim abhören.


    Ich habe vor ein paar Jahren auch einen Test gemacht, um das optimale Mikro für eine Sängerin zu finden. Da habe ich zusätzlich zum Gesang noch einen Take mit einem definierten Rauschpegel aufgenommen, um herauszufinden wieviel Übersprechen ein Mikro hat.

    Da ist aber kein Mikro richtig durchgefallen. Am Ende hat der Klang entschieden.


    Feedback wurde nicht untersucht. War nicht notwendig, weil es nicht so laut bei der Band zu geht und der Übersprechtest, in dieser Hinsicht, kritische Mikrofone angezeigt hätte.


    Gruß

    Rainer

    Oder verursacht schlicht der geringere Pegel im "Oberbassbereich" den EIndruck des labbrigen Sounds, weil die "knackigen" Anteile (u.a. die man auf Bauch/Brustbein spürt) mit 3dB fehlen? Zumal dazu weiter unten im Bereich der Abstimmreso nichts fehlt (was man so evtl gar nicht erwartet hätte).

    Dann müßte man das alte Klangverhalten mit etwas EQ wieder herstellen können.

    Ich denke aber, daß das Problem in Zeitbereich ist. Die weichere Aufhängung führt zu Überschwingern. Ähnlich wie ein kleiner Dämpfungsfaktor durch lange Kabel.

    Howdy


    Nachdem ich 25 Jahre alte D&B Bässe gehört habe, die mir etwas labberig/weich klangen, machte ich mich auf die Websuche und fand folgendes:

    https://www.klippel.de/fileadm…%20suspension_Klippel.pdf


    Zusammenfassung: Eigenschaften von Lautsprechern ändern sich über die Zeit, abhängig von der Belastung, Klima,,. Die Steifigkeit der Membrane wird geringer.


    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen und nicht-wissenschaftlichen Einschätzungen. Wobei man sich ja oft nicht sicher sein kann, was die Ursache einer Hörerfahrung ist.


    Wie geht ihr damit um? Ist das ein Argument für Neuanschaffungen? Ist es egal, weil das alte Equipment eh nach unten durchgereicht wird? Wenn ich in einen anderen Thread über das reconen reinschaue, wäre ein reconter Lautsprecher sogar ein Pluspunkt, weil die Membrane jünger ist.


    Gruß

    Rainer

    Jetzt mein ernsthafter Beitrag:


    Seit Jahr und Tag: Counting Crows - Anna Begins. Sehr schöne T-Bone Burnett Produktion.

    Bob Dylans - Gotta Serve Somebody in der Reissue Fassung. Da darf der Bob nölen, aber nicht zu viel ;-)

    Skunk Anansie - My Ugly Boy. Wenn es rocken soll.


    Ich bevorzuge für die erste Einschätzung der Anlage/Halle erstmal eher schlanke Produktionen. Eine vollgepackte Produktion in einer halligen Umgebung überfordert mich erstmal.

    Zu 3: ist sicher Gewohnheit. Ist halt in SCS schön, etwas in die Zukunft schauen zu können.


    zu 4: Das hin und her springen während der Show mach ich erst, wenn ich in der Software sicherer bin ;-)

    Wäre eh nur für die Lichtfraktion, damit sie über die Wellenform ihre Cues besser timen können, ohne das sie Takte zählen müssen.

    Howdy


    Es scheint, daß ich Aufgrund eines neuen Auftrages, länger mit QLab arbeiten darf. Da ich mittlerweile seit sieben Jahren mit SCS arbeite, gibt es natürlich einige Fragen. Wahrscheinlich hakt es meist nur daran, daß ich ein Feature suche, welches in den beiden Programmen unterschiedlich heißt. Oder es schlichtweg nicht gibt.


    Folgende Fragen gibt es:

    - gibt es in QLab Exclusive Cues? Also eine Sperre der GO-Taste, solange ein vorangegangener Cue noch nicht fertig ist.

    - Vamp/Devamp - Devamp ist aus dem Loop springen - Vamp ist ein Loop?

    - In SCS sieht man in der Liste alle Stichworte (when required) der nächsten Cues. In Qlab sieht man nur das jeweils nächste Stichwort. Gibt es in Qlab eine Ansicht, in der man zumindest auch das übernächste Stichwort sehen kann?

    - Auch wäre es gut, die Wellenform des abgespielten Stückes in QLab zu sehen, und nicht die des nächsten. Geht das?


    Weitere Fragen werden wohl folgen ;-)


    Gruß

    Rainer

    Howdy


    Ich kenne den passiven A6 von einigen Sprach-Jobs und finde ihn sehr gut. Wobei ich ihn aber nie richtig laut hatte. Wie er sich im Grenzbereich verhält kann ich nicht beurteilen.


    Wenn ich aber den Preisunterschied zwischen passiv und aktiv sehe, würde ich zu einem passiven tendieren. Für 800€ pro Ampkanal bekommt man sehr gute Endstufen. z.b. die IPD2400.


    Gruß

    Rainer

    Wenn wir hier schon alte Kriegsgeschichten austauschen, dann mische ich jetzt auch mit:

    1988 Mannheim Maimarkt mit zarten 17 Jahren.


    Wenn ich mir die Bilder oben anschaue, war die 94er Tour sicher eindrucksvoller.

    Zur Quadrophonie: Ich kann mich erinnern, daß nicht weit von meinem Standpunkt ein Tower mit Lautsprechern stand. Die habe ich aber während der Show nicht bewußt wahrgenommen/gehört. Vor der Show liefen aber die berühmten Pings von Echoes drüber. Auch eine schöne Idee, auf das Konzert einzustimmen.


    Zu Schiller:

    Zur Musik kann ich nichts sagen, was nicht ehrabschneidend wäre. Die Lichtshow ist aber sehr beeindruckend und ein schönes Beispiel was man mit gut durchprogrammierten Shows erreichen kann. Ich gehe davon aus, daß da so gut wie nichts handgefahren ist. Da startet der Klick des Drummers den Rest der Maschinerie und das läuft dann durch. Was aber ja nichts schlechtes ist, bei der Menge an Material.

    Wenn ich meine Aktive PA in unterschiedlichen Steckdosen betreibe, entsteht eine Brummschleife.

    Dann mach das nicht. So einfach.

    Sternförmige Stromverteilung. Symmetrische Signalführung. Keine Defekte in den Geräten.

    Mit diesen drei Grundsätzen kommt man die meiste Zeit ohne Brummen über die Runden.

    "Zudem sei ein Frequenzmanagement üblich, da nicht nur Steuerungen, sondern etwa auch Mikrofone verschiedene Frequenzen benutzten und einander stören könnten."


    Dann wird wohl die Steuerung der Flugnummer gestört und nicht die Funkmikrofone.