Beiträge von yamaha4711

    Licht von unten: Lass es. Geht gar nicht, außer eben als Effektlicht.


    Wieviel Platz ist zwischen Bühne und 1. Reihe? Gibt es Platz direkt vor/neben der Bühne und wenn ja passt da ein Windiup hin? Falls ja, würde ich exakt hier Stative hinstellen und versuchen von dort aus zu beleuchten. Der Winkel ist sicherlich mehr als suboptimal, aber wenn man auch direkt von der Seite beleuchtet sollten sich Schlagschatten in Grenzen halten.


    Mit einem entsprechenden Lift könnte man auch eine Truss vorne direkt ab Bühne spannen und da Stufen reinhängen. Die Lichtkante liegt dann eben, je nach Einstellmöglichkeiten und Abtand, nicht mehr an Bühnenkante und bei konventionellen Scheinwerfen (welche Pflicht sind, außer man hat prof. LED Stufen) wird es auch gemütlich warm.


    Allerdings wird das bei diesen Umständen nichts, ohne Stative, Windups, Trusslift inkl. Truss. Dann lieber lassen bzw. die installierte Beleuchtung nehmen. Alles andere würde mehr Schaden anrichten.


    Argumente wie Budget und kein Geld vorhanden lassen sich zwar nachvollziehen, allerdings kostet so was nun mal Geld und Equipment gibt es nicht für umme, daher wie immer wieder gerne zitiert: KKKK -> Keine Kohle, kein Krach.

    Sponsoren, Spenden?! Evtl. auch selbst etwas beisteuern, wenn es was werden soll. Ansonsten tut es mir leid für dich/euch, aber ein gewisser Standard kostet eben oder man muss mit dem Leben was man bekommt/hat und wirklich nochmal darüber nachdenken, ob man sich das und vor allem dem Publikum antun möchte.


    Seh ich auch so. Bei so wenigen Produktivtagen, wo das im Einsatz wäre, lohnt ein Kauf nicht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Stative im Publikumsbereich entsprechend zertifiziert und geprüft werden müssen. Da zahlt man pro sich wiederholender Prüfung mehr, als dass es sich lohnen würde. Mietet euch das Material zu und gut ist und alle werden zufrieden und glücklich sein. Auch wird selbst der pingelichste Erbsenzähler einsehen, dass es wirtschaftlicher ist, als sich das Material selbst anzuschaffen. Eine einzige Hochrechnung über 5 Jahre inkl. Lagerung, Wartungs- und Prüfungskosten geben überhaupt keinen Anlass mehr über Kauf nachzudenken.

    Also ich wäre ja für so was:

    https://www.bose.de/de_de/supp…rt/soundlink_mini_ii.html


    Da nimmt man pro Seite 4-6 von den Dingern und tackert die untereinander und bringt sie auf Höhe, sozusagen ein Nano Linearray. Die können ganz schön böse laut. In einem Gewölbekeller haben wir zum Spass einen oben ins Rick reingepflanzt. Das hat ganz gut auch bis nach hinten (30m) gereicht. Gut ist zwar anders, aber immerhin war es nicht ganz nur Matsch.


    So ein Nanoarray aus eben 4-6 solchen Dingern unter die Decke genagelt und ausgerichtet sollte schon gut Alarm machen. Dazu noch 'n Doppel 16er und gut.


    Allerdings sind die Dinger nicht ganz billig, um nicht zu sagen unverschämt teuer.

    Jetzt kommt das was man nie hören will: Budgetmäßig ist leider nicht viel drin...

    Jetzt kommt das was man auch nicht hören will: KKKK = Keine Kohle, kein Krach.


    Ich stimme zegi zu 100% zu. Der richtige Ansatz wäre das Analogpult durch eine Plaste-Digitalkiste mit oder ohne Knöppe zu substituieren. Diese Kisten haben in der Regel in jedem AUX Weg einen 31-Bänder und lassen sich per WLAN fernsteuern. Das sollte reichen, um halbwegs taugliche Monitore (nein, die bisher genutzten Monitore sind nicht tauglich) zu entzerren und laut zu kriegen, denn ansonsten siehe letzen Absatz von guma.

    Ich hatte in diesem Sommer auch mal wieder so ein "ich mach das selbst und misch mich selbst denn ich weiß wie das geht und der profi kann das nicht" Mensch vor der Nase. Wenn aus den Boxen noch Licht gekommen wäre, hätte ich daheim bleiben können. Besser wärs gewesen.


    Auch Bose Stäbchen (eins) in der Mitte direkt hinter der Person (war nur einer) und zwei ordentlich Tops links und rechts dazu jeweils noch drunter je ein Sub, ebenso für die Bose (sonst tut das Stäbchen ja nicht spielen wollen).


    Ergebnis: Sond suboptimal, um nicht zu sagen sägend. Dazu noch wiederholendes Feedback vom Stäbchen. Ich fragte direkt mal warum die Stimme nur aus dem Stäbchen kommt und die Instrumente (Sampler und Gitarre) aus den L/R Tops?

    Das muss so sein, damit die Stimme mittig ist. Hä?

    Zum Glück war das tontechnisch eben nicht meine Baustelle.


    Das ganze hat mich aber wieder bestätigt: Stäbchen ja, wenn es zum Job passt. Als eierlegende Wollmilchsau für Monitor und nach vorne raus geht das einfach nicht oder es klingt sch.... und piept.

    Auch 821 MHz ist noch innerhalb des "verbotenen" Bereiches. Die LTE Mittenlücke ist zwischen 823 - 833 MHz.


    Die meisten Sennheiser Mikroports haben schaltbare Frequenzen. Allerdings muss man eben auf das Frequenzband und auf die Rasterung achten, sonst wird das nix.

    Sehr schön. Man kann so oder so immer nur einen Sender mit derselben Frequenz einsetzen.


    Auch sollte man darauf achten, dass man im legalen Frequenzbereich operiert. Wenn du unfreiwillig das LTE Netz störst, jemand meldet das und das Funkwägelchen kommt vorbei, dann bist du im besten Fall die Anlage los, im worst case ist das mit einer sehr saftigen Geldstrafe bedroht.


    Obwohl es recht unwahrscheinlich ist, dass das LTE Netz aufgrund der deutlich kleineren Sendeleistung gestört wird, bleibt immer noch ein Restrisiko, dessen man sich bewusst sein sollte.

    Schon, nur sollte man bedenken, dass je näher man dem Grenzbereich zum LTE Bereich kommt, die Wahrscheinlichkeit zu Störungen eben durch LTE (Burstsignale) ansteigt. Die hören ja nicht scharf da auf.


    Ebenso bringt es nicht mehr viel, wenn man eben statt 16 nur 2 oder max. 3 Frequenzen im legalen Bereich hat. Wenns mal ein Kanal gestört ist, dann wird es sehr schnell mau mit Ausweichfrequenzen.

    Original gehört da der BF 1083-U dazu. Siehe auch Bedienungsanleitung:

    https://assets.sennheiser.com/…ads/file/3271/EM1031U.pdf


    Wie schon erwähnt müssen Empfänger und Sender im selben Frequenzband liegen, also dieselben Frequenzen haben.


    800 - 820 MHz und das bisschen darüber ist wegen LTE sehr kritisch, da dieser Bereich eben mittlerweile durch LTE genutzt wird. Je nach Örtlichkeit wird das Stress machen. Zudem müsste man sich die Frequenzen im Bereich 800 - 820 MHz durch die BNA genehmigen lassen und das kann auch wieder je nach Standort abgelehnt werden. Allerdings besteht noch die Möglichkeit sich diese Frequenzen genehmigen zu lassen. Da braucht es aber eine gute Begründung. Ganz Elektroschrott ist das noch nicht, aber wird es wohl doch bald werden.

    Die beiden vorhandenen Basskonstrukte würde ich nicht mischen. Sind zwar beides BR Kisten, jedoch sind beide voneinander grundverschieden abgestimmt. Miete dir also lieber noch ein paar von den JBLs dazu.


    Gerade wenn es um Arrays geht, sollten die Boxen untereinander gleich sein, sonst fliegt das ganze Array in Summe auseinander.


    Das beschriebene "Mischen" bezieht sich eher dann auch Infrabässe/Effektbässe, welche in der Regel auch vollkommen autark angesteuert werden.


    Breit und in die Tiefe geht leider nicht so einfach mal so. Je nach Array geht es eben in die Breite oder eher in die Tiefe. Es gilt, mal ganz grob: Je mehr Bässe da im Array arbeiten, desto weiter kann man damit gezielt schiessen. Ausserdem kommt es auch auf das Basskonstrukt an sich an. Mit BR wirst du im Vergleich zu Hörnern immer in der Richtwirkung und in der Reichweite unterliegen.


    Für mich wäre ein Zahnlücken CSA, welches man per Delay curvt das optimum hier. Das kann man dann per Delay in seiner Breite in gewissen Grenzen einstellen und erreicht auch eine gewisse räumliche Tiefe damit. Auch hat man nach hinten eine ausreichende Dämpfung.


    Wenn es doch weiter in den Raum gehen soll, dann ein EFA. Wäre bei 2 Reihen auch Ressourcenschonender im Gegensatz zum CSA. Ausserdem hast du beim EFA eben den maximalen Pegelschub nach vorne.

    Schon mal ein gedrehtes EFA versucht. Hatte ich vor ein paar Wochen mal versucht und das ging wie sau und auf der Bühne war echt Ruhe.


    Man könnte versuchen die HKs als die nach hinten strahlenden Bässe (CSA) einsetzen. Dann wären die auch in Nutzung und du musst nicht so viel zumieten. Wäre allerdings auch ne Bastellösung.


    Bisschen Literatur findest du hier oder vielleicht auch mal den Kollegen, den Herrn Volker Holtmeyer direkt fragen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/…marbeit%20Tom%20Hauck.pdf

    http://www.volkerholtmeyer.de/…Tieftonabstrahlung_VH.pdf

    Hm... wäre es nicht korrekter zu sagen:

    Bei konstantem Energieeintrag in einen Raum, welcher um den Faktor x in seiner Größe geändert wird, ändert sich der effektive Energieinhalt dieses Raumes reziprok zu diesem Faktor.


    Wobei Größe ja nicht wirklich das Volumen darstellt sondern eben die naheliegenden Begrenzungsflächen.

    Wohlfühlen vs. gehört werden ist die Alternative, das sollte man auch so klar kommunizieren.


    Das erzähl mal einem Chorleiter, der dies anders sieht. Oder auch was die Position von Lautsprechern angeht. Zum Glück sind die hier fest monitoert.


    Ist wie mit dem Licht: Entweder man sieht den Künstler auf der Bühne oder der Künstler auf der Bühne sieht das Publikum. Immer wieder lustig, egal welches Untergewerke.

    wie wäre es denn erstmal mit dem anmieten von mikrofonen?

    In deinem Fall hilft nur einen Schwung Mikros zu nehmen und zu probieren, welches am besten funktioniert.

    War auch mein erster Gedanke, der dies impliziert.


    Also bevor man Polardiagramme und sonstigen Kram studiert würde ich erst mal praxisgerechte und im Budget liegende Mikrofone auftun und diese mal mit dem Chor vor Ort antesten. Dann weiß man sehr schnell wohin die Reise gehen kann.

    Schieb mal die Polardiagrammtheorie beseite. In deinem Fall hilft nur einen Schwung Mikros zu nehmen und zu probieren, welches am besten funktioniert. Da könnte selbst ein beta57 funktionieren, why not.


    Alles ist erlaubt, was dich und den Chor nach vorne bringt, egal ob Grenzfläche, Rohrrichtmikro, Superniere oder Niere, egal ob Groß- oder Kleinmembraner.


    Zur Superniere/Niere noch was:

    Je mehr Superniere, desto geringer ist meist auch die Rückwärtsdämpfung auf Achse, da das Mikro wieder aufmacht. Daher ist eine (gute) Niere für eine gute Rückwärtsdämpfung gar nicht mal so schlecht, wenn es nicht in die Tiefe gehen muss/soll.

    Auch ist eine breitere Niere nicht verkehrt, denn damit bekommst du ja bei nur 4 Mikros auch die gesamte Breitseite des Chors abgenommen. Beim Chor brauchst du ja nicht wirklich eine gute Trennschärfe von wegen Übersprechen. Die Mikros sollen ja den Gesamtcharakter bzw. Gesamtklangkörper aufnehmen und nicht einzelne Gruppen oder Stimmen in diesem Fall. Daher halte ich das für zielführender.


    Evtl. wäre auch eine Kombination aus Grenzflächen direkt von vorne und seitlichen Nieren/Supernieren etwas.

    Autsch!

    Erwarte keine Wunder, denn so etwas ist nicht einfach. Zum einen wirst du niemals mit einer so geringen Anzahl an Mikros und einem so breit aufgestelltem Chor einen differenzierten und voluminösen Klang hinbekommen, egal welches Mikro man nimmt. Das ganze kann immer nur als Stütze dienen, also bitte auch so einsetzen.

    Wenn man die Mikros zu weit aufreisst, dann Piept es und man unerhört viele Nebengeräusche drauf.


    Wenn das alles ist, was da an PA zur Verfügung steht, dann ist das gar nicht gut, denn das Feedbackproblem bekommst du so auch nicht in den Griff. Dazu benötigt es für die hinteren Reihen eine Delayline.


    Also keine gute Bedingungen, daher kann man wirklich nur Schadensbegrenzung betreiben.


    Als Mikros hast du mit den Neumännern schon mal gut gewählt. Alternativ dazu das MC930 von beyerdynamic. Auch ein Rode NT5 geht hier. Als Allzweckwaffe das C1000 von AKG (geht auch als normales Gesangsmikro zur Not).


    Egal was du nimmst: Du musst genau wissen was du wo und wie schraubst und halte in jedem Fall einen vernüftigen vollparametrischen EQ bereit, den du in die Gruppensumme einschleifst.