Beiträge von yamaha4711

    Also die Ultralite Quadro sind ehrlich, günstige Stufen und machen was sie sollen. Sind nun keine Arris, aber besser als die DTS, die ich kenne.


    Aleine schon die Spindelverstellung für den Fokus/Zoom ist "gold" Wert. Das funktioniert einfach. Im Falle der DTS ohne Spindelverstellung haken die Dinger und sind bei weitem nicht so feinfühlig justierbar.


    Auch das Gehäuse ist deutlich wertiger.


    Die optischen Eigenschaften gemügen auch hinreichend, also was will man mehr.


    Selecon, ADB u.a. machen dasselbe. Einzig ETC könnte noch weiter vorne sein, aber eben auch nicht auf Höhe eines Arris.

    Im Prinzip schon, nur gilt grundsätzlich: Shit in - Shit out und so ein Mischgerät so eine komplette Beschallungsanlage ist nicht mit einer Kläranlage zu verwechseln.


    Tret-Mich-Tot für Starkstromgitarre wegen mir. Tret-Mich-Tot für die singende Abteilung, ohne externe Einwirkunsgmöglichkeit, geht nicht. Das ist dann eben ein Fall fürs Klärwerk.

    Wenn du nicht weißt was du zu machen hast, dann lass es. Kein Mischbetrieb, denn das wird schief gehen. Warum?

    Die RCF sind BR Kisten, die B2 ist ein Bandpasskonstrukt, d.h. man muss die Laufzeiten untereinander anpassen. Wenn das nicht geschieht erhälst du Interferenzen die dir nur Bassmatsch liefern werden und gar den akustischen Output hörbar dezimieren werden.


    Des Weiteren ist die B2 als "Effektbass" bzw. Infra gedacht, d.h. dieser Bass koppelt unterhalb der normalen Bässe an und sollte am besten auch in seinem Pegel nochmals getrennt regelbar sein, damit es stimmig wird. Ich leg solche Kisten gerne am Pult auf einen AUX und füttere dann wirklich nur tieffrequente Instrument.


    Es kommt auf den Raum an sich an, wie man nun die Bässe stellt. Für einen breiten, jedoch nicht langen Raum würde ich Zahnlücke machen. Die B2 in jedem Fall als Monoarray.

    Wenn der Raum tiefer ist und man auf der Bühne Ruhe haben will, dann EFA oder ein gedrehtes EFA. Das schiebt nach vorne wie blöd und nach hinten ist Ruhe.

    Was ist das denn? Spielt da eine Band oder ist das nur Konserve?


    Auch habe ich bei den Nexos so meine bedenken, denn die sind nur bedingt für im Rudel gedacht. Es ist solche Boxen als Front PA irgendwie zu stapelen. Das geht auch schief, sofern man sich nicht gedanken über das notwenidge Coverage macht. Bei der R2 kann man das Horn, welches asymetrisch ist, ja 4-fach drehen und damit den Abstrahlwinkel entsprechend anpassen. Die Winkelung der Boxen untereinander dann nicht vergessen.


    Wenn es eine Mehrzonen- oder Mehrpunktbeschallung werden soll, dann wäre es sinnvoll die Dinger auch entsprechend auszurichten, damit die sich vom Schallfeld her nicht in die Quere kommen, sonst phaset es.

    Im WLAN Bereich ist Unify super. Keine Frage. Swtiche von denen hatte ich noch nicht in den Fingern. Da steh ich eher auf HP und Cisco. Anyway... wird schon funktionieren, solange es kein Switch aus dem M...markt ist. Consumer Switche eben.


    Zum Thema Redundanz...

    Bisher haben wir ja nur über den Tonbereich sinniert. Wie sieht es denn beim Licht aus, nicht jetzt nur netzwerktechnisch, sondern schlicht und ergreifend Beleuchtungstechnisch. Das ganze LED gedönse mag ja schickk und stromsparend sein, doch was ist, wenn das Leuchtmittel abfackelt? Ich stelle mir gerade eine Aufsichtsratsitzung vor und der LED Profiler raucht ab. Und dann?


    Bei einem normalen Profiler wechsele ich einfach den Brenner und gut. Bei entsprechenden LED Dingern kann ich letztendlich nur die Lampe oftmals wegwerfen, da eine Reparatur sich nicht lohnt bzw. das LED Modul nicht mehr verfügbar ist oder eben nicht wirklich tauschbar ist. Schöne neue Welt.


    Vor allem ist ein einzelner Brenner auch deutlich einfacher im Transport, als nunmehr 3-4 Ersatz LED Lampen mitzunehmen.

    Welche grundsätzliche Maßnahme erfordert zwingendermaßen ein Headset? Fahren die Solisten Fahrrad oder Jounglieren nebenbei auf einem Elefanten? Ist es unbedingt notwendig, dass die ihre Hände frei haben müssen und wenn ja warum?


    Wie oft wechseln die Solisten pro Aufführung? Ich nehme an, dass das nicht immer dieselben über die gesamte VA sind, richtig?


    Wo ist das Problem einen Handsender oder gar ein drahtgebundenes Handmikro zu nehmen. Das wäre in diesem Fall deutlich einfacher und kosteneffizienter, ganz zu schweigen von der Handhabung und dem Abmischen. Wenn die Solisten durchwechseln, dann müssen jeweils immer wieder die Headsets getauscht werden, oder jeder Solist bekommt sein eigenes. Ich bitte dich, geh doch mal in dich und reflektiere dies selbst.


    Ein Handmikro auf Stativ ist schnell durchgewechselt und deutlich einfacher in der Handhabung, gerade wenn auch Laien am Mischpult stehen und keine besonders gute Anlage zur Verfügung steht. Ein Handmikro macht einfach deutlich weniger stress, vor allem auf solchen Baustellen.


    Ansonsten, ja. Das MU 55HNS (nicht das nicht S, das ist nämlich schwarz und fällt wiederum auf) wäre das Maß der Dinge. Ansonsten gerne auch DPA oder Crown. Sennheiser mag ich nicht so sehr, denn da muss man immer recht viel am EQ kurbeln bis es mal passt. Zudem haben die MiPros mittlerweile auch unterschiedlich große Nackenbügel, so dass auch Kinderköpfe optimal bedient werden können.

    wora

    Nimm vernüftige Switche und keine Spielzeuge. Der Switch muss mindestens managebar sein, also muss über eine gewisse "intelligenz" verfügen. Nimm also lieber Geräte von Cisco, Juniper oder HP und bleib dann bei genau diesem Hersteller und möglichst auch in der Modellreihe. Erspart wie schon geschrieben viel Zeit, wenn mal updates fällig werden.


    STP/MSTP ist wichtig und sinnig. Damit handeln die Switche untereinander die beste Route für die Datenpackete aus und es kommt in der Regel zu keiner Feedbackschleife, die dir dann, bei dummen Switchen, das gesamte Netzwerk augenblicklich lahmlegen.

    Wenn du einen Consumerswitch, mit ein paar Ports hast, dann Verbinde einfach mal zwei Ports direkt miteinander. Dann wirst du sehen was passiert und dasselbe kann ein böser Bube machen, wenn er Zugang zu zwei öffentlichen Ports hat, die an so einem nicht geschütztem Switch dran hängen.


    Deswegen immer pro Port einen Sense auf Feedbackschleifen, denn nur so kann man sich zumindest halbwegs sicher sein, dass niemand auf einfache Art und Weise dir dein gesamtes Netzwerk lahmlegt.


    Das Konfigurieren ist schon ein wenig tricky, vor allem wenn es sicher und fehlertolerant eingehend mit einer hohen Switchkapazität sein soll.


    Auch was Dinge wie Broadcasts angeht. Damit kann man sich auch ganz schöne Eier legen und ist dann verwundert warum zum Teufel noch eins das Netzwerk schon wieder temporär hängt.


    Zum Thema VLAN. Das Hauptnetz ist immer, auch ohne Router zugänglich. Auch haben viele Switch heute Routereigenschaften auf Layer 3 Ebene und so ein Router z.B. Bintec kostet nun auch nicht die Welt, um so etwas auch redundant zu halten.

    VLANs machen schon Sinn, vor allem wenn man auf einfach Art und Weise Netzwerke llogisch trennen möchte oder gar muss. Ich möchte mein WLAN oder jedes andere öffentlich zugängliche Netz nicht unbedingt im Netz haben, in dem ich wichtige Steuer- oder Audiodaten übertrage.


    audiobo

    Alles gut, kein Ding.

    Hhihihi.... statt WLAN Steuerung gleich die höherwertige, sichere und einfacher zu bediende Voiceschnittstelle nutzen. Ist oftmals kostenneutral gar immer dabei, kann aber auch in speziellen Fällen mal misgelaunt und zickig sein. Da hilft dann meist ein Bier oder ein Kaffee. :)

    Also wenn du das nachhaltig und wirklich redundant haben möchtest, denn setze ich, zumindest im IT Bereich, immer auf zwei vollkommen unabhängige Systeme und aus dabei gleichen Geräten von zwei verschiedenen Herstellern und dann eben Markenware.


    Zum einen muss man nicht dauerend unterschiedliche Firmware Revisions pflegen, wenn es immer dasselbe Gerät ist und bei zwei Herstellern bleibts auch übersichtlich.


    Kepp it as simple as possible.


    Zusammenstöpseln eben überer mehrere redundante Wege und beim Backbone am besten gleich über 2 Leitungen und diese mittels Loadbalancing bzw. Trunkports koppeln. Wenn dann eine Leitung wegbricht ist die andere noch da und wenn der ganze Switch ausfällt, dann gibt es über STP/MSTP immer noch hoffentlich einen Weg, damit nicht gleich alles zusammen bricht.


    Gerade bei einer Festinstallation sollte man da dann schon ein paar Pfennig mehr im Budget planen, denn ne defekte Unterputzleitung ist nun mal hin und nur schwer ersetzbar.


    Auch sollte man zentrale Punkte an zwei verschiedenen Örtlichkeiten vorhalten und diesen eine entsprechend sichere Anbindung ans Strom netz gönnen. Dann wird das schon.


    Ein Monitoring wäre dann noch wünschenswert, damit man sieht an welchen Stellen es denn mal klemmt.

    Eben nicht, wenn die Dinger nur leicht verrutschen muss ich ständig nachregeln.

    Das ist genau das, was wir hier dir schon zig mal geschrieben haben. Das ist nun mal bei einer gerichteten Kapsel so, egal welcher Hersteller.


    Nimm also ne Kugel (z.B. MU55HNS) oder drück den Kiddis einen Handsender in selbige, wobei da auch das Problem der Handhabung besteht, nur nicht so krass, ausser sie werden zu Bauchsängern. Also muss man die Kids eben auch trainieren damit umzugehen. Ist ja jetzt auch nicht verkehrt.

    Bei 24 MHz Schaltbandbreite gehen da im Profibereich locker bis zu 12 gleichzeitig. Man kann ja noch dann andere Bereich belegen. Wenn man geschickt wählt sind da schon auch in Summe bis zu 36 Kanäle drin.


    Allerdings nur wenn man auch die vollen 24 MHz ausnutzen kann, was in der Mittenlücke eben nicht der Fall ist. Aber dieses Band sollte ja auch nur wirklich ein Notnagel sein. :-)


    Frage ist und bleibt, obwohl das Material nun schon da ist, ob man das wirklich so mächte. Wie schon damals und selbst vom TS so geschrieben, sind es Laien und oftmals verrutschen die Mikros und bei einer gerichteten Kapsel ist der anzurichtende Schaden gleich doppelt so hoch: Klangmatsch und Pegeleinbruch.


    Ergo: Überlegt euch wirklich ob da nicht eine klassische Chorabnahme effektiver und einfacher ist. Für das Geld könnt ihr in mind. 4-6 sehr gute Kleinmembraner ala Neumann KM 184 oder beyerdynamic MC930 investieren.

    Hui, das wird nicht billig. Um wieviele Headsets reden wir denn?


    Die MiPro sind gar nicht so übel, allerdings würde ich statt der gerichteten Kapsel eine Kugel bevorzugen, denn wenn das 53er verruscht, dann änderst sich der Klang schlagartig und wird allzu sehr dumpf. Passier bei einer Kugel wie dem 55er nicht.


    Bei Headsets muss man auch eher wissen was man tut, so von wegen EQing und Ausrichtung der PA. Scheint ja aber nun kein Neuland zu sein.


    Dann die Kosten, vor allem für die Funkstrecken. Kein billiger Spass, selbst wenn da MiPro drauf steht.


    Das eigentliche Problem sind die Kiddis selbst, denn wenn du keine Ruhe geben und an dem Mikro rumzippeln, dann gibt das gar arge Nebengeräusche. Auch wenn das Mikro sich verschiebt und plötzlich direkt vor der Nase oder dem Mund ist... Atemgeräusche sind dann unvermeidbar.


    Alternative wäre eine klassische Abnahme mit Kleinmembraner auf Stativen entsprechend positioniert und verteilt. Chorabnahme klassisch eben. Dient dann auch wirklich nur als Stütze meist.


    Spielt da eine Band mit oder ist das eher Akustik mit Klavierbegleitung/Gitarre?

    Im letzteren Fall auf jeden Fall eine klassische Abnahme mit ein paar guten Kleinmembranern.


    Wie die Kollegen und ich dir damals schon geschrieben haben: Mit Laien Headsets zu nutzen macht wenig Sinn.

    In erster Näherung wird das aber hinteichend genau sein.

    Bei einem Meßabstand von einem Meter werden auch Nebeneffekte wie Raummoden in erster Näherung untergehen und es wird genügend Direktschall auf den Meßwandler treffen. Also kein Ding. Einfach ausprobieren und keine wissenschaft daraus machen, in 1. Näherung.

    Oh, wrklich? Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf und wenn WIR messen, dann messen wir in 1. Näherung. Das reicht ja auch vollkommen.


    Also einfach mal Naiv so ne Kiste im Lager mit rosa Rauschen messen. Sollte jetzt kein Akt sein. Das geht mit jedem 08/15 Schallpegelmesser. Wegen mit 30 Sekunden Durchschnittswert. Sollte reichen, oder?


    Dann dieselbe Kiste an die Wand rücken, gleicher Meßabstand, gleiches Meßsignal, gleiche Durchschnittszeit und dann mal sehen was da raus kommt.


    Dann sollte da irgendwas in der Ecke von entweder +3 dB oder +6 dB rauskommen. Das sollte hinreichend genau machbar sein. Wegen mir mit anderen Subs noch verifizieren.


    Also kein Hexenwerk. Und ja, es ist so einfach. Die Kiste muss ja nicht unbedingt fliegen, sondern es muss nur zwigend eine weitere Begrenzungsfläche dazu kommen, mehr nicht und alles andere bleibt gleich.

    Kommt auf das Konstrukt an. Bei einem Hornbass sollte man die Kiste so stapeln, dass der Hornmund nicht zerfleddert wird.


    Bei BP Konstrukte kann ich nix wirklich brauchbares sagen, da ich selbst nur 2 von den Dingern habe. Alles andere sind BR Konstrukte.


    Bei BR Kisten sollte es egal sein. Jedenfalls habe ich bisher noch keinen wirklichen Unterschied hören können.