Beiträge von yamaha4711

    Nein, das mit dem Repekt meine ich durchaus ernst. Deswegen geh ich auch nicht mehr einkaufen, sondern lass mir das liefern, deswegen gehe ich auch zur Tanke mit Tankautomat, um eben niemanden zu nahe zu kommen. So einfach ist das. Es gibt Mittel und Wege sich dem ganzen zu entziehen. Bisher bin ich da ganz gut gefahren.


    Auch bei uns in der Firma ist das kein Thema und keiner von uns trägt einen MNS, weil eben unzumutbar. Wenn man sich krank fühlt bleibt man zu Hause und ansonsten achtet man auf sich und kommt sich nach Möglichkeit nicht zu nahe. Bisher - vielleicht hatten wir nur Glück - ist keiner krank. Ob einer oder mehrere infiziert sind wissen wir auch nicht und wenn schon... es wird uns alle mehr oder minder erwischen, die Frage ist eben wie schwer. Ist wie mit jeder anderen Injektionskrankheit. Wenn man normale und verhältnismässige Hygiene betreibt, dann ist dies meiner Meinung nach ausreichend. Leider ist eben gerade dies in der Vor-Coronazeit massiv vernachlässigten worden. Und jetzt so ein Faß aufzumachen ist vollkommen daneben.


    Schnallst Du Dich denn im Auto an oder ist das auch Deiner Meinung nach nicht verhältnismäßig?

    Das ist in diesem Fall mein Selbstschutz und es ist mehr als erwiesen, dass der Sicherheitsgurt in Verbindung mit Airbag und einer modernen Karrose wirksam schützt. Allerdings bringt das beste Rückhaltesystem nix, wenn die Karrose Mist ist und keine ausreichende Knautschzone hat. Der Gurt bringt auch nix, wenn man über die Klippe fährt und 30m in den Abgrund stürzt oder wenn man mit mehr als 200 sich um einen Baum wickelt. Alles eine Frage der Verhältnismässigkeit.


    Wie ist es mit roten Ampeln - macht das für Dich Sinn oder eher nicht? Mal ernsthaft, an roten Ampeln halten doch nur hirnlose Lemminge

    Naja, die StVo sagt halt nunmal, dass du da halten sollst. Machst du es nicht, dann siehe Bußgeldkatalog. Niemand zwingt dich aber an einer roten Ampel oder einem Stopschild zu halten.

    Gegenfrage... Ist es sinnvoll Abstand zu seinem Vordermann zu halten, angepasste Geschwindigkeit freiwillig zu fahren, bei Regen oder verschmutzter Fahrbahn vorsichtiger zu fahren, langsamer zu fahren, wenn man Kinder am Wegesrand sieht und vieles mehr. Damit schützt ich auch anderes Leben und dies deutlich effektiver und verhältnismässiger. Meine Karre hat so ziemlich jeden elektronischen Schnick Schnack für teueres Geld verbaut, was mich niemals aus der Verantwortung nimmt, aber mir hilft meine Mitmenschen im Straßenverkehr ein wenig besser zu schützen.

    Der Gurt ist reiner Selbstschutzt.

    Dieser Vergleich mit dem Sicherheitsgurt hinkt also.


    Und wer jemals in Italien oder Frankreich war... rote Ampeln? Da wird auch mehr auf Sicht gefahren und dennoch kracht es dort weder mehr noch weniger.


    Allerdings hat der Straßenverkehr nix mit dem Virus zu tun, von daher....


    ICH kann wohl selber entscheiden, ob ich hier fahren kann oder nicht!

    Ja, kannst du. Darfst du auch. Sich daraus ergebende Konsequenzen sind dann eben auch zu ertragen.


    Ruhestörung nach Mitternacht, geht das oder nicht?

    Naja, gab, gibt es und wird es weiterhin geben. Da sind wir in der VA Branche ja nicht unbedingt Unschuldslämmer. Einfach einen nicht überbrückbaren Limiter mit Uhrwerk verbauen und gut ist.

    Dann dürften wir ja nix mehr Vermieten oder keine Dienstleistung mehr ausführen und müssten den Stecker nach 22:00h ziehen bzw. dafür sorgen, dass zumindest der Schalldruckpegel unter 35 dB (A) geht (in Wohngebieten).


    Jemand mit einer ansteckenden Tropenkrankheit, sollte der Deiner Meinung nach eher zuhause bleiben oder kann der ruhig neben Dir stehen und Dich anhusten?

    Ein klares nein, denn dies gilt für alle und jede ansteckende Krankheit, egal ob nun Tropenkrankheit oder ein bagateller Schnupfen. Wenn ich krank bin, mich krank fühle und durch die gegend Huste, dann bleib ich halt ein paar Tage zu Hause und setze mich nicht in überfüllte U-Bahnen, Busse, gehe in die Kneipe oder auf ein Festival wo ich mehrere hundert Menschen erreiche. Leider war das vor Corona fast üblich und wird es, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, wieder so sein.

    Wie oft habe ich mittlerweile offensichtlich angeschlagene Personen gesehen, alle mit MNS, die hustend und schniefend durch die Prärie laufen, ohne sich Gedanken zu machen, denn sie tragen ja alle MNS. Super idee. Und das geilste dabei ist, dass sich manche noch dabei erdreisten einem mitzuteilen, dass man auch gefälligst MNS tragen soll. Geht's noch?


    Und vor allem: Soll das wirklich jeder für sich entscheiden? Oder kannst nur Du das?

    Ein ganz klares Ja und nein, nicht nur ich kann das.


    Sicher scheint es vielleicht Mitmenschen zu geben, welche dies nicht so ganz erfassen können, warum auch immer. Und dennoch sollte jeder mündige Bürger in diesem Rechtsstaat das Recht haben eigene Entscheidungen zu fällen. Eine eindringliche Empfehlung auszusprechen ist OK. Bitte wasch dir die Hände nachdem du auf Toilette warst. Manche haben es gemacht, andere nicht. Zwingt man dich dazu? Das wäre freilich deutlicher effektiver und nützlicher als Bettlaken zu tragen, welche dann nicht korrekt sitzen, mehrmals (niemand weiß wie oft) getragen werden. Doch leider erkennt man eben nicht (so einfach), ob jemand sich seine Hände gewaschen hat. In meiner Heimatstadt wurden mehr als 300.000 € in nicht ganz 3 Monaten an Bußgeldern durch "Verletzung" der Coronaverordnungen generiert. Naja...


    Ich bin auch der Meinung:

    Man darf sich frei entscheiden von der nächsten Brücke zu springen, sofern man darauf achtet, dass man niemand anderen damit gefährdet.

    Man darf sich frei entscheiden mit 200 auf die nächste Wand zu fahren, sofern man dies alleine macht.

    Man darf sich frei entscheiden sich mit einer Walther PPK das Hirn rauszuschiessen.

    Man darf sich frei entscheiden sich einen goldenen Schuss zu setzen.

    Keiner kann und wird dies verhindern und solange niemand anders damit gefährdet wird, wegen mir.

    Man darf auch lustige Pillen und Pilze essen, rauchen, schnupfen. Alles gut.


    Der eine achtet halt so auf seine Mitmenschen, der andere ein wenig anders und solange man bereit ist etwas im positiven Sinne zu tun, alles gut. Doch leider hat das die Menschheit in Summe nicht verstanden und so versucht man im Moment eben durch Bettlaken und auch Angst Dinge durchzusetzen, welche prinzipiell selbstverständlich sein sollten und dazu braucht es eben keinen MNS, zumindest nicht in dieser Art und Weise.

    Nö, denn ich sehe die Verhältnismässigkeit nicht gegeben. Um mehr geht es mir gar nicht.


    Wenn es kein Zwang ist und es eine Empfehlung wäre, dann super. Dies wäre verhältnismässig. Aber ich lasse mich nun mal nicht dazu zwingen, damit ich täglich notwendige Dinge (Essen einkaufen, Tanken, etc.) erledigen kann. Ich versuche dem einfach gänzlich aus dem Weg zu gehen und damit auch meinen Mitmenschen, welche ich unter umständen gefährden könnte. Ich halte Abstand und bin mir über die Gefahren bewusst, mehr noch ich habe Respekt davor, denn wenn du eine Sache nicht respektierst, dann bringt sie dich irgendwann mal um.


    Zudem trage ich MNS zwar ungern, musste ihn aber - weil verhältnismässig - schön des öfteren tragen: Lebensmittelherstellung (mein erster erlernter Beruf), Biolabor in R&D Stufe 3. Es ist mir also nicht gänzlich unbekannt und ich wage zu behaupten, dass ich mir der Gefahren mehr als bewusst bin, sowohl für mich als auch für andere.


    Allerdings ist diese Maßnahme eben vollumfängllich in dieser Art und Weise über das Ziel hinaus.

    Och, ich wollte nur mal lesen wie die Experten hier das einschätzen und was da nun Sache ist. Ja, ich habe das alles wieder ganz falsch verstanden. Auch haben meine Ohren sicher wieder nur selektiv in diesem verlinkten Beitrag, auf welchem dieses Video zu sehen ist (oh weh, auch noch öffentlich rechtliche Quelle) auch alles falsch Verstanden oder ich bilde mir das alles ein:

    https://www.zdf.de/nachrichten…sichtbare-gefahr-100.html

    Ich höre da mal grob zusammengefasst:

    Anfangs waren es die Tröpfchen, dann doch auch Aerosole und nun heißt es - und das verstehe ich nun nicht - dass "der Schutz durch Masken begrenzt sei", "es bringt etwas, wenn ich einer Person sehr sehr nahe komme" ... "aber ansonsten bringt es relativ wenig".

    Die Partikel kommen dennoch an, zwar verdünnt aber sie kommen an.


    Ich weiß, dass die Experten hier sofort eine Antwort wissen und mir genau das Gegenteil beweisen.

    Dies zeigt einmal mehr, wo eigentlich die Wurzel des ganzen ist: ausuferende Massen VAs und Zusammenkünfte mit großem Personenvolumen auf engem Raum. Siehe auch England letzte Woche, als alles sich ins kühle Nass stürzte, was ja auch durchaus verständlich ist. Stuttgart am Wochende mit Randale. Wo waren nochmal immer gleich die Brennpunkte? Im Weiteren ist sowas wie Fußball sowieso etwas ganz anderes und deswegen wurde zuvor schon (das nicht abgesagte Spiel vor dem Lockdown in der Nähe Heinsberg oder wo das nochmal gleich war) und auch nun (das Drängen der Fußballvereine, das alles wieder mehr und mehr aufzustocken und zu zulassen) mit anderem Maß gemessen. Ich mochte diesen netten Sport noch nie leiden.


    Allerdings ist es auch nicht sinnreich zwanghaft zu versuchen die Menschheit davor zu schützen sich selbst auszurotten oder sich zumindest groben Schaden zu zufügen. Wenn man sich ansieht, was in den Kampfmittelbunkern der Staaten lagert, vom niedlichen Atomsprengköpfchen, über Nervengifte bis eben auch zu Biokampfstoffen und wie wir sehen unterscheiden gerade letztere Gesellen nicht zwischen Freund und Fein und Grenzen sind vollkommen egal.


    Mit persönlich wäre es viel lieber die Waffen in den Munitionsbunkern abzuschaffen und einzustampfen, als komische Vorordnungen zu erlassen, die andere Schützen sollen.


    Wie heißt es so schön: Eine Person allein kann hochintelligent und gewissenhaft sein, vieler dieser Sorte sind einfach nur dumm.


    Achso.. Wie war das bei Tönnies? Nach HACCP Verordnung für lebensmittelverarbeitende Betriebe sind MNS, Haarnetz und Kittel verpflichtend. Wenn denn dam so ist und dort jeder einen MNS auf hatte, dann hätte das doch nicht passieren dürfen, oder?

    Auch ein Edding funktioniert im All. Und ein Bleistift wird im All nicht verwendet.


    Sicher funktioniert der Edding im All und auch jedes andere Schreibgerät, welches nicht auf die heimische Schwerkraft setzt. Habe nie etwas anderes behauptet und zum Bleistift hier mal ein wenig Lektüre.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…C3%A4ten_in_der_Raumfahrt


    Zitat

    Der Holzbleistift wurde anfänglich sowohl von sowjetischen Kosmonauten als auch amerikanischen Astronauten genutzt.

    Ob dies heute auch so ist... keine Ahnung. Vermutlich wird man aber ein Backup, welches in jedem Falle funktioniert mit an Bord haben.

    Für eine solide Verschwörungstheorie kann man garnicht krude genug denken...!

    Ist ganz einfach: Stecker raus, Strom raus, Akku raus, Batterie raus und zurück zu Papier, Bleistift und Radierer samt Geodreick. Ansonsten darf man gerne auch Hammer, Meisel und geeignetes Steingut zur Niederschrift verwenden. Aber bitte nicht die teuren Marmorblöcke, das ist Geschäftspapier.


    Das schöne an der altmodischen Bleistiftmine ist, dass sie so ziemlich in jeder Lebenslage funktioniert, selbst im All. Mach das mal mit einem handelsüblichen Kugelschreiber. Alternativ auch Edding.

    Den positiven Befund musst du ja nicht "veröffentlichen". Niemand bekommt mit, daß DU infiziert bist, nur daß er selbst in der Nähe eines Infizierten war.

    Und genau das ist der Grund weswegen MNS zwanghaft verpflichtend ist, weil es eben Personen gibt, welche insbesondere auch bei wissentlicher Infizierung sich unter das Volk begeben.


    Maßgebend bei einer Pandemie ist die effiziente Unterbrechung der Infektionskette und dies ist insbesondere nur durch Quarantäne und Isolierung ALLER möglichen beteiligten zu bewerkstelligen. Wenn dies auch so durchgezogen würde, dann wäre wiederum ein MNS nicht wirklich erforderlich. Aber lassen wir das.


    Die "Lockerungen" bezgl. fliegen, durchmischen von vielen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Hygieneverständnissen und vor allem (Massen) Veranstaltungen wieder zu erlauben finde ich für nicht zielführend. Wie ich schon postulierte wird sich dies in den nächsten Monaten soweit wieder "normalisieren", als dass alles wieder beim Alten ist und man nicht wirklich etwas daraus lernt.


    Meiner Meinung nach sollten Veranstaltungen generell auf eine maximale Personenanzahl gedeckelt werden, sagen wir mal max. 2000 Personen bei entsprechender Platzfreiheit um sich herum. Als netter Nebeneffekt hätte unsere Branche evtl. dann daraus durchaus gewisse monitäre Vorteile, da mehr kleiner VAs zu betreuen wären, welche meiner Meinung nach auch noch viel "persönlicher" sind. Ich möchte keine Riesen VA, wo die Band dann auf Großbildleinwand zu sehen ist, nur weil das ganze so groß ist, dass die Bühne selbst und die Personen darauf nicht mal als Briefmarke mit blosem Auge zu erkennen sind.


    Diese Deckelung würde ich auch für alle anderen diesbezüglichen Events, so z.B. Bäder, Messen, Wochenmärkte, Einkaufszentren, öffentliche Nahverkehrsmittel, Wartezimmer, Bildungseinrichtungen etc. als erstrebenswert erachten. Ich persönlich mag es gar nicht, wenn man mir zu nahe auf die Pelle rückt und daher habe ich schon immer Massenveranstaltungen oder eine hohes Personenaufkommen auf kleinem Raum stets gemieden.


    Wenn im Parkhaus keine Plätze mehr frei sind, dann bleibt die Schranke einfach unten.


    Zur App.

    Ja, es macht Sinn so etwas einzusetzen. Ein sehr guter Mosaikstein im Ganzen. Auch aus Datenschutzsicht ist die App wirklich gelungen, da die Datenspeicherung eben dezentral auf dem jeweiligen Handy erfolgt und dieses eben nur dann Alarm schlägt, wenn eben eine auf dem Server gemeldete ID, welche ja zufällig generiert wird, mit einer auf dem Handy gespeicherten Kontakt IDs übereinstimmt und dabei dann auch die zeitliche Kontaktdauer inkl. einem nicht näher bewertbaren Abstand zur Risikoberwertung herangezogen wird. Die Daten werden ja im Weiteren nach einer bestimmten Vorhaltezeit auch gelöscht.


    Super ist auch, dass es Open Source ist. Jeder der ein wenig Ahnung hat, kann also nachvollziehen wie und was die App macht.


    Schlecht ist allerdings die Tatsache, dass es nur mit den neuesten Betriebssystemen läuft. So habe ich mit meinen altem Handy keine Möglichkeit die App zu nutzen, was ich durchaus gerne machen würde. Wenn das ganze noch aktuell ist und mein Handy mal das zeitliche segnet, dann gerne. Deswegen aber nun ein neues Handy zu kaufen mache ich dann auch nicht.


    Auch wäre es durchaus anderen Ländern möglich diese App zu nutzen bzw. zu implementieren. Das ist ja auch Sinn von OpenSource.


    Zentral gespeicherte Daten, wie in Frankreich, waren immer die Möglichkeit des Mißbrauchs.

    Vielleicht zwei Gedanken dazu...


    Im Falle der Entfernung könnte es ja sein, dass der Empfänger durch den Sender irgendwie übersteuert wurde, obwohl ich mir dies aufgrund der geringen Sendeleistung nicht vorstellen kann oder man hatte sehr dumme destruktive Interferenzen am Start und durch die örftliche Verlagerung diese dann eben nicht mehr so stark vorhanden waren.

    Vielleicht kann man das ja mal nachbauen und dann messen was da ab geht, sofern es sich reproduzieren lässt.


    Die Phantompower hat ja nur eine sehr begrenzte Leistung und soll in der Regel ja nur eine Polarisierung der Kondensatorplatten eines entsprechenden Mikros bewerkstelligen. Manchmal darf auch noch zusätzlich Kleinstelektronik im Mikro selbst mit Energie versorgt werden, welche in der Leistungsaufnahme doch sehr begrenzt sein sollte. So ein Empfängerchen wird sicher ein wenig mehr Leistung aufnehmen und könnte dabei dann dafür sorgen, dass die Phatompower einfach zusammenbricht oder gar eine Schutzeinrichtung am Eingangskanal des Pultes auslöst, eben um "schlimmeres" zu verhindern.


    Evtl. handelt es sich auch nur um einen Wackelkontakt, denn wer weiß wie mit der Sache umgegangen wird. Oftmals ist die Lösung das naheliegendste. Dies würde dann beide Phänomene erklären.

    Ich denke auch es lag am Generator, werde das ganze demnächst dann nochmal mit einem zusätzlichen Generator testen.

    Ich rate dringend davon ab, da du offensichtlich nicht genau weißt was du da machst. Im schlimmsten Fall verletzt du dich oder andere dabei und du hast im besten Falle nur noch mehr Elektroschrott.


    Fachmann, z.B. Elektriker mit ins Boot holen.


    Es gibt da halt so nette Kleinigkeiten wie z.B.

    Potentialausgleich, Grundlast, symetrische Lastverteilung bei Mehrphasengeneratoren und anderes. Ebenso sollte man die Regelung des Generators im Auge haben. Gut sind Generatoren mit Inverterschaltung.


    Es ist halt nicht einfach damit getan sich so ne Kiste auf Feld zu stellen, Sprit reinzukippen und das Ding anzuwerfen und den Stecker in die Dose zu stecken. Das kann nur in einer Katastrophe enden, ausser du betreibst damit nur deine elektrische Heckenschere, Rasenmäher, Kreissäge oder Kühlschrank. Und selbst letzteres in Modern ist mittlerweile sehr wählerisch was das angeht.


    Also nochmals die wirklich sehr ernstgemeinte Bitte: Lass es sein und hol dir Hilfe vom Fachmann/Fachhfrau.

    Lehrgeld du zahlen tust. Niemals nicht empfindsame Elektronik du an billig Aggi betreiben sollst.


    Wie die Kollegen schon vorher anmerkten sind die Stichworte: zu kleines oder eben Budgetaggi und Schieflast wohl noch gepaart mit nix Ahnung von all dem.


    Sei froh, dass da nicht noch mehr über den Jordan gegangen ist und vor allem keine Personen zu schaden gekommen sind.


    Strom macht klein, schwarz und hässlich, selbst wenn er aus Budgetaggi kommt.


    Das Ohringerteil entsorge in der Elektrotonne, denn jeglicher Reparaturversuch vom Fachmann wird wohl dein Budget sprengen und wird auch durchaus teurer sein, als ein Neugerät desselben Types.

    Dies liegt in der Natur des neuzeitlichen Menschen, welcher eben in manchen Situation dazu tendiert egoistisch, selbstverherrlichend und machtbessen zu sein. Daher können solche Konzepte nicht funktionieren und sind schon zu beginn zum Untergang geweiht.


    Die Geschichte zeigt es immer und immer wieder: Hussein, Hitler, Gaddafi, Churchill, Stalin, Dschings Kahn, Cäser und andere. Meist egoistische und machtbesessene Persönlichkeiten, welche andere durch Korruption, Panik, Angst und Terror einschüterten und sich Hilfsbedienste zugute hielten, bis eben diese dann die Macht an sich nahmen.


    Dies sieht man sowohl auf der großen weltbühne, als auch im kleine, im kleine Betrieb in dem der Gründer immer mehr zum Patriarch und Despoten mutiert und jegliche andere Meinungen unterdrückt, sofern sie seinem Gesinnen nicht sind oder nicht dienlich sind, um die Macht auszubauen.


    Ist leider so und genau deswegen wird so etwas wie eine ganzheitliche und wohlwollende, friedliche Gesellschaft niemals etabliert werden, so wie sie sich wohl Marx und Lenin sich vergestellt haben. Aber auch bei Lenin und Marx hege ich gewisse Zweifel....


    Man sieht einfach, dass das System jeden prägt.

    Nur noch ein Beispiel: Die Grünen waren einst Revoluzzer und haben durchaus vernüftige Ideen gar im heutigen Deutschland durchgesetzt und Menschen zum Umdenken angeregt. Allerdings wurde auch dieses "Völkchen" mittlerweile durch das System zurecht gerückt und man versucht oftmals seine Schäfchen ins trockene zu führen, was eben gleichbedeutet mit Macht, Einfluss und vor allem Geld ist.


    Ich nehme mich an dieser Stelle auch nicht aus. Sobald einem etwas zu seinem eigenen Vorteil erscheint greift man unweigerlich zu.


    Es wird sich nie etwas ändern: Eine machthabende Minorität wird immer über die Majorität "gebieten" und diese auf die eine oder andere Art und Weise unterjochen und sich gefügig machen, obwohl dies nach alt griechischer demokratischer Sicht her genau anders herum sein soll.

    Da ich mit sowas gerechnet habe sie Post vor deinem.... hatte ich ganz vergessen.


    Und noch was... bei der Verwendung von Safties gehe ich im Normalfall davon aus, dass so etwas nicht von Laien genutzt wird, sondern von Fachpersonal, die durchaus wissen wie man mit so etwas umgeht und wissen wo die Pferdefüsse sind.


    Bettlaken sollen und werden aber von Laien genutzt, welche mitunter auch zuvor von Hygiene nicht das geringste wussten. Also hör mir auf mit solch einem Lättengschwätz wie der Schwabe sagt.

    Nö, ich trage MNS deswegen nicht, weil es meiner Meinung nach nicht verhältnismässig ist und ich mich nicht dazu zwingen lassen.


    Aber ich kann es gerne für dich verständlicher formulieren: Benutze bitte, nein du musst dies aufgrund einer Verordnung so machen, derer du als Lemming ohne Hirneinsatz nachkommst, über eine längere Zeit immer wieder dasselbe Taschentuch, um deine Nase zu putzen, deine Finger daran abzuwischen, dir damit über den Mund zu fahren, um dieses dann an einer warmen Örtlichkeiten in einem mehr oder minder feuchten Zustand aufzubewahren, um dies dann eben über mehrere Male immer wieder zu nutzen.


    Was meinst du weswegen Stofftaschentücher so gut wie out sind und man deswegen mittlerweile Einwegpapiertaschentücher eingeführt hat, welche ja auch durchaus genutzt werden. Leider werden sie aus Sparsamkeit auch nicht immer gleich entsorgt, obwohl dies deutlich zuträglicher der Hygiene wäre. Als nutzt der mündige und durchaus gebildete Bürger EINWEGTASCHENTÜCHER auch oftmals mehrmals.


    Dennoch ist die Benutzung eines Einwegpapiertaschentuches durchaus verhältnismässig, im Gegensatz zu Bettlaken, bei denen man die Vermutung hat, dass diese durchaus eben nicht sach- und fachgerecht genutz werden, ähnlich wie mit Einwegpapiertaschentüchern.


    Auch gilt, dass bei falscher Nutzung dieser Bettlaken diese eben überhaupt keinen Sinn machen. So denn... es sei dir und jedem anderen frei gestellt Lemming zu sein und eine nicht sach- und fachgerecht genutzte Sache als wirksames Mittel zur Verhinderung möglicher Unfälle anzusehen.


    Ist wie mit dem Safty, dass schon mal etwas gefangen hat, bei dem die Kausche so gut wie am zerbrösseln ist, das Seil spliss hat oder man das Ding einfach ohne Hirn irgendwie an dem zu sicherenden Gegenstand anbringt und/oder an der Sicherungsstelle der Gegenseite. Aber das Safty ist ja dran, gell.


    Achso... beim Safty reden wir ja nicht über SARS-CoV-2, welches eine gewisse, im unteren Prozentbereich oder kleineren Wahrscheinlichkeit hat, damit eine infizierte Person eine andere oder mehrere Ansteckt und dass bei diesen angesteckten Personen dann gar noch die Krankheit ausbricht.

    Nein, wir reden bei einem dummen Safty ja nur über die Tatsache, dass so ein lächerlicher PAR64 mit seinen nicht mal 2 kg lebendgewicht aus einer Fallhöhe von nicht mal mehr als 3 m zu schweren und schwersten Kopfverletzungen führen kann, wenn man das Ding direkt abgebekommt welche oftmals auch direkt tödlich sind. Bei einem MH mit deutlich über 10 kg oder Downfills ist die Streuwirkung noch größer und in jedem Falle tödlicher, gar zu 99,9% bei einem direkten Treffer.

    Ob das ‘’Bettlaken’’ was hilft oder nicht weiß man in Asien schon lange. Den Geldautomaten den man verseucht muss ja hinterher jemand anderes anfassen. Der ist dann vielleicht 80 und hat Asthma.

    Sorry, das ist vollkommener Bullshit.

    Derjenige, der das Bettlaken benutzt, und ich unterstelle mal, dass diese Person sorgsam und fachlich richtig damit umgeht oder es sogar ein Einmalartikel ist, der dann beim Verlassen des Institutes in der Mülltonne landet, muss auch diese Person die Kiste anfassen oder gilt für diese Personen dann Sprachsteuerung oder gar Telephatie?

    Anfassen muss ich die Kiste also so oder so und das Atmen kann ich leider für eine längere Zeit (wenn die Kiste schneller wäre würde das gar auch gehen) einstellen.

    Der Raum ist/war belüftet (offene Türe), hinreichend groß und der Typ kam nur wegen seiner Message an mich näher ran.

    Gut, ich sondere natürlich Tröpfchen und vor allem Aerosole beim Atmen ab, aber das machen die anderen auch und wenn ich Zeitgenossen mit Laken sehe, welche dieses nur kurz über die Mundwinkel ziehen, bei denen selbiges sehr zusammengeknüllt aussieht und ich davon ausgehe, dass diese Formierungsgestalt nicht wirklich von einer sorgsamen und fachlich richtigen "Aufbewahrung" herrührt, dann darf man sich schon Fragen, was nun wirksamer ist; Eine gute, persönliche Grundhygiene und die Tatsache eben nicht auf den Automaten zu Husten, Niesen oder Spucken (ja, es gibt immer noch Leute die vor allem auch wegen des Bettlakens diese Etikette sträflich vernachlässigen) oder Personen, denen man schon von weitem ansieht, dass sie sich schon immer so verhalten haben, was Grundhygiene angeht (bäh).


    Wenn denn dem so wäre und dies auch so gefährlich ist, dann Frage ich mich wo die Automatenfrau/mann ist, welcher die Kiste nach jeder Benutzung reinigt und desinfiziert. Diese wäre auch vollkommen unabhängig vom Bettlaken.


    Und was Streeck angeht.

    Hendrik Streeck 1/3

    Ich hätte schon im Januar die Grenzen dicht gemacht. Ich habe auch nie behauptet dass alle Maßnahmen schlecht oder wirkunsglos sind. Ich bemängele nur das Stricken mit heißer Nadel und die Verhältnismässigkeiten zueinander.

    Auch lassen sich die einzelnen Maßnahmen nicht mehr auseinanderdividieren und man kann erst recht keine vernüftige Rückschlüsse auf deren Wirksamkeit/Unwirksamkeit ziehen, eben weil das alles hoppla hupp entschieden wurde. Genau das sagt auch Streeck.


    3/3

    Eben so ist es. Es wurden keine großflächigen (öffentlich bekannte) Tests unternommen, obwohl schon Testverfahren vorhanden waren (z.B. von Drosten). Ich Frage mich warum.

    Wenn die Dunkelziffer hoch ist und man sich ansteckt, jedoch keine Sympthome hat aber dennoch Überträger ist, dann wäre dies essentiell gewesen. Wurde aber wohl irgendwie im Verordnungswahn vergessen.


    2/3

    MSN kann hilfreich sein, wenn er denn richtig und sinnvoll eingesetzt wird. Hatte nie etwas anderes behauptet. Allerdings gilt es auch und insbesondere hier die Verhältnismässigkeit abzuwiegen. Leider ergeben sich eben gewisse konträre Punkte.

    Abstand halten ist deutlich essentieller als MNS. Dieser bringt prinzipiell nur effektiv etwas, wenn er

    a) dieser sauber oder gar steril ist

    b) richtig getragen wird

    c) nicht mehrfach angewendet wird

    d) dieser dann zeitnahe desinfiziert oder entsorgt wird

    Alles andere führt zu einer gar größeren Infektionsgefahr, nicht nur für die Menschen in der nächsten Umgebung, sondern auch für den Träger selbst.


    Bitte nochmals in sich gehen und sich Fragen weswegen überhaupt so eine Katastrophe entstehen konnte. Ich bin der Meinung, dass dies aus einer immer weiter vernachlässigten Einstellung der Menschen zu einer gewissen Grundhygiene (Händewaschen, Niesen/Husten in Armbeuge, Zuhause bleiben wenn man sich krank fühlt, etc.) in Verbindung mit immer größer, höher, weiter herrührt. Und jetzt sollen diese Menschen einen MNS tragen und dies fachlich und sachlich richtig oder man erzählt ihnen gar, dass es ein Schal ebenso tut. Das ist Humbug und gefährlich.


    Ich sehe täglich Personen, die ihren persönlichen "MNS" nicht richtig tragen, ihn nach Anwendung zusammenknüllen und in die Hosentasche stecken, um ihn dann wieder und wieder zu nutzen und ihn des Weiteren anfassen und zwar auch an Stellen, welche tabu sind. Da wäre es echt besser ganz darauf zu verzichten.


    Wenn nicht richtig anliegend getragen, dann kommt an den offenen Stellen noch genügend an Aerosolen raus, um die nähere Umgebung damit zu versorgen/verseuchen. Daher ist ein Abstand von 1,5 m durchaus richtig und wenn dieser nicht einzuhalten ist, warum auch immer, dann darf man gerne einen MNS nutzen, dann aber richtig. Nochmal das Ding bringt nur in nächster Umgebung etwas.


    Eine Infizierung wird auch nur dann umso wahrscheinlicher, wenn folgende Parameter näher erfüllt sind: längere Zeit in einem geschlossenen und wenig gut durchlüfteten Raum mit vielen Personen. Bei uns im Büro trägt keiner einen MNS und wir leben alle noch und keiner hat sich bisher wissentlich infiziert.


    Und das mit Asien... Die Asiaten haben zunächst eine ganz andere mentale Einstellung zu sich und ihrer Umwelt. Ich habe regelmässig Kontakt mit in China lebenden Personen und diese sagen unter anderem, dass die ihren MNS hauptsächlich wegen der schlechten Luft (Smog) in den Innenstädten tragen und nicht um andere vor einer Infektion zu schützen, d.h. der MNS wird hier primär als Selbstschutz/persönlich Schutzausrüstung interpretiert.

    Auch sind die Asiaten schon viel länger mit MNS unterwegs (eben und vor allem wegen Umweltproblemen, was ja auch so gesehen SARS-CoV-2 wäre) aber eben doch mehr in Richtung schlechte Luft wegen anderweitigen Expositionen. Daher haben sich die Menschen dort daran gewöhnt und es hat sich quasi als Selbstverständlichkeit in ihr alltägliches Leben integriert. Auf dem Land sieht das wieder gaaaaanz anders aus.

    Jepp, sehe ich auch so.

    Gerade bei Bandpässen müsste man die Systemlaufzeit im Auge haben, denn die Unterscheiden sich in den meisten Fällen von Konstrukt zu Konstrukt und damit erhält man sehr feine Phasensauereien, welche im Endeffekt dann eher kontraproduktiv sind.

    Das ist alles falsch und unwissenschaftlich, denn Prof. Dr. Streek ist ja kein allwissender SARS-CoV-2 Experte wie so manch anderer, die sich seit einer halben Ewigkeit (seit Frühjahr 2003 - https://www.swr.de/swr2/wissen…ziert-sars-virus-100.html) damit beschäftigen. Damals war es aber SARS-xxxx und nicht SARS-CoV-2. Dies ist ja, wenn man es maximal eng fasst, erst seit dem Ausbruch in China wirklich auf dem Schirm. Aber mancher Forscher ist eben besser, schneller, intelligenter und hat vermutlich auch die bessere Kristallkugel oder doch das besser Management und Marketing?! Leider war die (Kristallkugel) bei Herr Drosten schon des öfteren in Reparatur (Vorhersage der unsäglichen Pandemie eben in 2003 zu SARS-xxxx). Aber egal.


    Kollege Streeck hat ja nicht wirklich Ahnung und vor allem nicht von SARS-CoV-2, also von daher ist das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit alles falsch was Herr Streeck hier zum Besten gab. Mit Sicherheit. Wie kann man nur solche Gerüchte in die Welt setzen.


    Im Ernst.

    Prof. Dr. Streeck scheint mir einer derjenigen zu sein, der mit Verstand an die Sache rangeht und mögliche Maßnahmen in ihrerer Verhältnismässigkeit abwiegt.

    Ja, man darf dieses Virus und die Folgen einer möglichen Erkrankung nicht unterschätzen.

    Ja, bestimmte Maßnahmen sind notwendig (gewesen), wie das Unterbinden von Großveranstaltung und auch Abstandsregeln temporär einzuführen.

    Ja, man sollte die Infektionskette möglichst konsequent unterbrechen und HotSpots abschirmen. Allerdings eben auf diesen HotSpot beschränken und eben an dieser Stelle gezielt eine Karantäne verhängen. Eindämmung verläuft nun mal so. Das gute an dem Virus ist ja, dass man schon zu Anfangs recht genau die Inkubationszeit kannte und damit dann einen zeitlichen Rahmen hatte. Auch wurden und sind ja nach kurzer Zeit Tests (DNA, Antikörper, etc.) verfügbar, nur wurden diese nicht konsequenz eingesetzt.


    Man darf hier auch Drosten keine Vorwürfe machen, denn er ist ja nur Berater. So wie jeder Manager die Firma an die Wand fährt, wenn man den Verstand ausschaltet und eben nur auf bevorzugte Berater hört und diesen Folgt, so hat es die Regierung an sich verbockt und das ganze eben an die Wand gefahren.

    Merkel, deren Kabinett und die Landesminister folgten und folgen blindlings Beratern und prüfen nur bedingt deren Vorschläge gegen. Das ist das traurige daran.


    Im Nachhinein kann man dann immer sagen: Wir haben das alle toll gemacht, wenn man auf keine Kontrollgruppe zurückgreifen kann, um dies zu verifizieren. Dies ist aber Grundlage allen wissenschaftlichen Handelns und nur so kann man Aussagen über die Wirksamkeit einer Maßnahme treffen. Das bringt Streeck ja auch vollkommen korrekt zum Ausruck.


    Die Zeit wird uns in gewissen Grenzen aufzeigen, wenn man Länder wie Schweden sich ansieht, ob das wirklich alles notwendig war. Leider rennt die Welt bzw, deren Leitung statt dessen ungestüm wie die Lemminge hirnlos solchen Beratern hinterher und Gegenstimmen werden eben nicht gehört oder gar unterdrückt.


    Ja, man muss mit diesem Virus vorsichtig sein, doch man kann es wie so oft auch übertreiben, Ängste schüren und Panik verbreiten.


    Maßnahmen wie diese unsäglichen Bettlaken sind dann der Gipfel davon. Wie im Bericht dargestellt bin ich auch voll und ganz davon überzeugt, dass diese Maßnahme mehr schadet als Nutzt bzw. in keinster Weise im Allgemeinen zu einem wirksamen Schutz beitragen kann und mehr oder minder als Schikane anzusehen ist, im Gegensatz zu höheren Bußgeldner im Straßenverkehr. Aber letzteres ist ja unverhältnismässig.


    Heute hatte ich das Erlebnis der Dritten Art, als ich Geld am Bankautomaten abheben wollte, welcher im Vorraum der Bank stand. Ich wurde recht harrsch auf die Bettlakenpflicht hingewiesen. Auf meine Frage ob der Bankangestellte, welcher sich gerade wohl wegen dem notwendigen Hinweis meines Frevels aus dem Schalterraum in den Vorraum begab, Angst hätte, dass ich den Automaten mit einem Virus infizieren könnte, kam nur erneut, dass ich gefälligst ein Bettlaken nutzen sollte. Ich verließ dann die Bank und habe mir ein anderes Institut gesucht, an welchem ich ohne Schikane den Automaten mit meinen Viren und Bakterien verseuchen kann.

    Ich bin ja doof und naiv.


    MNS ist keine Atemschutzmaske und somit auch keine PSA. Damit ist Deine Rechnerei hinfällig.

    Sicher ist es keine PSA, da man ja seinen gegenüber Schützen möchte. Allerdings: Wird dadurch nicht die im Arbeitsschutz niedergeschriebene Verordnung übergangen. Sehr clever gelöst. Einfach behaupten, dass es keine PSA ist und eben den anderen Schützen soll. Das macht natürlich alles gaaaaanz anders.

    Für mich macht es irgendwie keinen Unterschied, ob ich nun durch so ein Ding atmen muss, weil ich mich selbst oder andere Schützen möchte. Und selbst bei der PSA ist es mir in manchen Teilen erlaubt selbst zu entscheiden, ob ich mich Schütze oder nicht. Wenn etwas passiert, dann bin ich unter Umständen selbst verantwortlich und keine Versicherung zahlt.

    Anyway.... Ich bin ja doof und kapier das nicht.


    Übringens sehr interessante Quelle. Da geht ja alles durcheinander. Die Suppe möchte ich lieber nicht löffeln.


    Zitat


    Soll der Beschäftigte aber vor einer luftgetragenen Infektion geschützt werden, reicht der Mund-Nasen-Schutz nicht aus. Es müssen partikelfiltrierende Halbmas-ken getragen werden, welche als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) den Anfor-derungen der europäischen PSA-Verordnung (EU) 2016/425 unterliegen.

    Sind Aerosole nicht dazu in der Lage eine eben luftgetragene Infektion auszulösen? Ja, man weiß es nicht und wenn, dann sind es ja immer und ewig die größeren Tröpfchen, die ja eben durch ein Tuch, Schaal oder sonst was effektiv aufgehalten werden.

    Und der Schutzmechanismus geht ja dann immer noch vom Träger zum Empfänger und nicht umgekehrt, also alles wieder gut.

    Zitat

    Was ist ein Mund-Nasen-Schutz?

    MNS (Mund-Nasen-Schutz; synonym Operationsmasken – OP-Masken) wird über-wiegend in der medizinischen Erstversorgung, der ambulanten Behandlung und in der Krankenhausversorgung sowie in der Pflege verwendet und ist ein Medizinprodukt. Er muss die Anforderungen der DIN EN 14683 Medizinische Gesichtsmasken – Anforderungen und Prüfverfahren erfüllen.

    Wenn ich richtig lese, dann steht hier - entgegen der Aussage, dass so ein MNS keine Anforderungen erfüllen muss - dass ein MNS DIN EN 14863 zu erfüllen hat.

    Achso, gültig nur für und wenn im OP und überhaupt als Medizinprodukt. Die Bettlaken sind ja da aussen vor.

    Hatten wir ja alles schon durchgekaut. Ich bin ja soooo doof.


    Zitat

    Das Tragen von MNS durch den Behandler schützt vor allem den Patienten vor möglicherweise über Mund oder Nase abgegebene (potentiell infekti-öse) Speichel-/Schleimtröpfchen des Behandlers.

    Ups... MNS ist keine PSA. OK. Es soll ja den Gegenüber schützen. Steht hier ja auch so. Hier ist dann von MSN die Rede. Oben heißt es dann, dass MSN ein Medizinprodukt ist, aussgenommen wieder die selbstgemachten Bettlaken. Ich bin verwirrt.


    Alles gut bis dahin und es lässt sich ja immerhin (was ja auch so gemacht wird) entsprechend hinbiegen, als dass es legitimiert ist.


    Nun werde ich aber echt hellhörig:

    Zitat


    Welchen Atemschutz muss ich bei Tätigkeiten mit Corona-Virus SARS-CoV-2 benutzen?Zum Schutz von Ärzten oder Pflegekräften vor einer Ansteckung durch den Corona-Virus SARS-CoV-2 ist mindestens Atemschutz der Schutzklasse FFP2 notwendig, bei Tätigkeiten mit ausgeprägter Exposition ist Atemschutz der Schutzklasse FFP3 erforderlich.

    Also, wenn ich nun in einem kleinen, nicht gut belüfteten Raum mit meheren Person, wovon ich nicht weiß ob die nun Infektiös sind oder nicht, bin, dann müsste ich als PSA.... Achso, kapiert. Ist ja dann meine eigene Sauce, klar. Da soll ja ich selbst vor den anderen geschützt werden und nicht umgekehrt.

    In der Kirche, beim Einkaufen im Tante Emma Laden, im Bus, im Flugzeug....

    Ausserdem ist ja hier der Personenkreis Ärzte und Pfleger angesprochen und nicht die der gemeine Kirchgänger, Verkaufspersonal, Fahrzeugführer, Luft- und Bodenpersonal bei den Fluglinien, etc.

    Ich soll ja die anderen Schützen und die brauchen deswegen keine PSA und deswegen reicht ja dann auch das Bettlaken, welches oftmals nicht richtig getragen wird und wer weiß wann überhaupt mal gereinigt wird und sowieso nach dem x-ten mal angewendet nach 4 Stunden noch vollkommen knochentrocken ist.


    Aber es kommt noch besser...

    Im oberen Teil heißt es MSN reicht nicht, unten wird es dann revidiert, wenn denn beide Personen einen MSN tragen. Dann ist ja alles wieder gut. Wegen mir.

    Dann ist es auch klar, dass man in der Öffentlichkeit mit Bettlaken rumrennen soll. Alles gut.... hmmm.... Was steht da?

    Zitat

    Achtung: Dies gilt nicht, wenn der Patient an Erregern der Risikogruppe 3 nach Biostoffverordnung er-krankt ist (z.B. SARS-CoV-2).

    SARS-CoV-2 gehört in die Biostoffgruppe 3. Ja so was. Hatte ich nicht schon auf so einem Level gearbeitet? Hmm....

    Oh, ja. Das war echt anstrengend. Neben Zugangsbeschränkung, Personenschleuse und einem enormen technischen Aufwand bei der Luftfilterung, ging es nicht ohne PSA...

    Achso... PSA ist das Zauberwort. Und es war ja im Labor. Klar wir haben da das Zeug ja gezüchtet. Ganz andere Baustelle.

    Im öffentlichen Raum, im Zug, Bus, Flugzeug, Kirche, Einzelhandel ist das ja alles anders.


    Also ich war angehalten meine gebrauchten PSA (Einmalhandschuhe, FFP3 Maske) nach Nutzung bzw. innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls in die Verbrennungsanlage zu geben. Verdammt... wieder reingefallen, da PSA. Die durch den Träger verseuchte nicht PSA aber DIY MNS zählt da ja nicht dazu.

    Ich hätte da mal eine Frage an die hoch versammelte Elite hier.


    Heute habe ich in den Nachrichten gehört, dass in manchen Bundesländern Visire (face shield) NICHT als Ersatz des MNS zu werten und lediglich als Erweiterung zu sehen sind. Gut, die Experten sind sich da auch wieder uneins und Institute wie das hochangesehene RKI, welches ja noch vor einiger Zeit der Meinung war, dass selbstgenähte Bettlaken keinen Schutz bieten würde, nun eindeutig der Meinung sind, dass das Gegenteil der Fall ist. Wegen mir.


    Der Punkt dabei, an welchen ich dabei denke, ist, ob es nun eine Kollision zwischen Infektionsschutzgesetz (welches ja über allem im Moment steht) und dem Arbeitsschutzgesetzt zum Tragen und Anwenden von Atemschutz(geräten) kommt und wenn ja was nun die höhere Priorität hat.


    Im Arbeitsschutzgesetzt lese ich, dass das Tragen einer "filtrierenden Halbmaske ohne Ausatemventil", welches ja so ein Bettlaken in der Tat wohl darstellen soll, 75 min. beträgt, mit einer Erholungsdauer von 30 min. und der maximale Einsatz pro Schicht auf 5 mal begrenzt sei.

    https://www.arbeitsbedarf24.de…temschutz_getragen_werden


    Nun rechne ich mal, sofern dies alles wie oben zutreffend ist, was es mit Sicherheit wieder nicht ist (Erklärung bitte):

    Gültigkeit z.B. im Gastrobereich. Hier ist MNS zwingend für die Bediensteten vorgeschrieben.

    Schichtdauer einer Kellnerin/Kellner oder gar Koch: 8 Stunden, eher etwas mehr.

    Die Arbeit müsste demnach nach 75 Minuten für 30 Minuten (PAUSE, also nicht arbeiten, da hier ausdrücklich von Erholung gesprochen wird) unterbrochen werden.

    Ein "Arbeitstakt" umfasst also 75 + 30 Minuten = 105 Minuten.


    Bei 480 Minuten Schichtdauer sind dies dann 4,5 "Arbeitstakte". Es erfolgt also keine Überschreitung der maximal zulässigen Einsatzdauer pro Schicht, da kleiner als 5. OK.

    Ich frage mich allerdings, ob denn die Erholungsphasen auch wirklich so durch den Arbeitgeber eingehalten werden. Da steht dann die Kellnerin/der Kellner halt satte 2 Stunden irgendwo rum und krault sich sonst was, anstatt Tische abzuräumen, Essen zu den Gästen zu bringen oder gar Bestellungen aufzunehmen.

    Wie sieht es bei den Friseuren aus, die im Moment im Dauerstress sind und all die anderen Berufzweige, bei welchen unbedingt das Bettlaken zu tragen ist.


    Alles sehr seltsam.


    Wenn allerdings Herbert Maurer auf der Baustelle beim Gips ansetzen im Akkord seine Atemschutzmaske nur kurzfristig länger auf dem Gesicht hat, dann steht sofort der Arbeitsschutz auf der Matte und weist den Polier in die Schranken. Wie denn nun?


    PS

    Ich hatte neulich abend ein nettes Gespräch mit meinem Eheweib. Es ging mal wieder um die Wirksamkeit der Bettlaken. Ich denke ihr wisst wie ich dazu stehe. Es kam dann die Idee dies (meine Frau ist raucherin) mal mit dem meilenweit von SARS-CoV-2 Erregern entfernten Zigarettenrauch zu simulieren, nur um zu sehen wie super die Schutzwirkung doch ist. Gesagt getan. Ohne Bettlaken gaaaaanz klar. Der Qualm wird voll lotte sozial in der Umgebung und vor allem direkt in Ausatemrichtung verteilt.

    Nun mit MSN und siehe da oh wunder.... Es qualmt aus allen Ritzen. Der Ausstoß ist zwar deutlich beschränkt, aber dennoch bekommt die nächste Umgebung genügend mit. Rauchpartikel sind in der Regel deutlich größer als Aerosole und noch viel größer als das Virus selbst. Hmmm......

    Ja, ist Zigarettenrauch und kein Virus und vor allem kein SARS-CoV-2, welches sich sowieso jeglicher Physik widersetzt.