Beiträge von yamaha4711

    Je nach Modell und Hersteller werden da gewisse Intelligenzen in die Standardalgorithmen noch eingebaut, damit das Zeug etwas fehlertoleranter ist bzw. überhaupt erst (irgendwie) funktioniert oder es werden gar properitäre Protokolle eingesetzt. Bei günstigerem Spielzeug entfällt dies eben.


    AT, Shure, Sennheiser werden sich wohl ob ihreres Images auch überlegen, ob sie gewisse Kisten so auf den Markt werfen oder lieber doch nicht oder etwas nachschieben, so wie Shure mit dem Frequenzmanager.


    Allerdings ist für mich WLAN als auch ISM Bereich einfach out of scope, da diese Frequenzbänder eben durch Hinz und Kunz bedient werden und vor allem im 2.4 GHz die Wellenphysik immer und immer wieder zuschläg: Abschattung, Dämpfung. Das ist einfach unberechenbar und letztendlich ein Fall für jugend forscht.


    Jeder Nutzer, welcher sich solche Möchtegernfunkkisten bedient muss eben damit rechnen, dass man damit eher früher als später und immer wieder auf die Nase fällt, besonders im Budgetbereich.


    Ich für meinen Teil habe beschlossen solche Kisten rigeros durch vernüftige Strecken oder leitungsgebundene Mikros zu substituieren, da es ja auch mein Name ist, der bei einer VA da steht und wenn es nicht funktioniert, dann ist es immer der Typ, der an den Knöppen dreht.

    Wo ist denn der Unterschied zwischen InEar Sendestrecke und Funkmikrostrecke?

    Sobald jemand einen Taschensender hat, ist das doch irgendwie dasselbe oder steh ich da auf dem Schlauch?


    Gut, bei einem Handsender liegt zumindest die Antenne mehr oder minder frei. Dennoch sollte die Strecke immer auf das möglichste Minimum reduziert werden. Der damit gewonnen Sicherheitsgewinn minimiert einfach die Mölglichkeit von Dropouts wesentlich.


    Und bei dem heutigem Wellensalat im Äther weiß man nie was da für Intermodulationsprodukte rumkommen.


    Wie ich schon schrieb: Wenn man schon anfängt, dann gleich die modernere und zukunftssichere Infrastruktur mit aufbauen. Budget ist ja bei der Wahl einer Qu noch ausreichend da.

    Das ist wie wenn ich mir auf einen Bauplatz ne riesige Hütte hinstelle und 10 Ferraris in der Garage parke, aber du Zufahrt ein schlechterer Feldweg ist.


    Meiner Meinung nach sollte man zunächst für die richtige Infrastruktur sorgen, so dass man dann auch das Potential nutzen kann.


    Wie schon erwähnt: 7k€ Budget! Da bleiben doch ein paar € übrig, wenn man das Pult samt Stagebox abzieht und das reicht doch wohl für ne vernüftige IT Intrastruktur, also CAT Leitungen, Dosen, kleines Rack mit Layer 3 Switch.

    Also bei vorhandenen 6 Rückwegen würde ich mir dann bei 7 AUXen keine Gedanken machen. :)

    Du brauchst auch ein neues MuCo, wenn du mehr Rückwege hast. Und nein, man soll das nicht über Strecke funken, wenn man die Strecke minimieren kann.


    Wenn dann auch Video und so Zeugs noch dazu kommt, lohnt sich die Überlegung für eine vernüftige IT Verkabelung mit CAT Leitung dreimal. Da kann man dann alles drüber machen, sowohl Audio als auch Video und anderes Zeug.


    Daher zunächst auch erst mal eine grundlegende Infrastruktur aufbauen.

    Ja dann auch gleich das analoge MuCo raus und auf ein digitales umsteigen, denn dies ist in gewisser einfacher erweiterbar und auch flexibler. Evtl. auch dabei überlegen, ob man nicht noch ein paar CAT Leitungen mehr zieht und nebenstehende Räume mit verkabelt, um hier dann per DANTE z.B. Audio rein bringt.


    Bei 7k€ Budget sollte das mit einem Pültchen in der Q oder SQ Klasse locker drin sein.

    Er benutzt sowohl kleine Arrays mit zwei, drei Gehäusen pro Seite

    Dann hat diese Person die Arbeitsweise eines LA entweder nicht verinnerlicht oder ignoriert dies einfach. Beides mal keine guten Ansätze.


    Auch würde ich so eine Box nicht verbasteln. Das kann nur schief gehen. Lieber aus dem weltweit verfügbaren Produktportfolio eine Box raussuchen, die das so macht. Allerdings wird dann auch der Anwendungsbereich wohl deutlich eingeschränkter sein.


    Ähnlich zu den EVs, aber eine Klasse drüber wären da wohl

    d&b T10, E12

    TW Audio M10, M12

    Meyersound UPA, UPJ

    Coda Audio (die haben wohl was neues in der Ecke rausgebracht)

    L'Acoustics.

    zu nennen. Vor allem die Meyers haben einen sehr weichen HT Bereich. Ansonsten eben Alcons mit den Bändchentreibern.


    Ausserdem gibt es ja auch noch kleinere, heimische Hersteller wie

    Ritterbusch, harmonic designs und Voice Acustics.

    M32/X32 ist etabliert und funktioniert, allerdings schon ein wenig in die Jahre gekommen.


    Das SQ ist die deutlich modernere Maschine und wird wohl auch in Zukunft noch ein paar nette Überraschungen bieten, so hofft wohl auch die Nutzergemeinde.


    Das TF, hmmm. Irgendwie für mich ein gedoptes LS mit zu wenig Fleisch, um in die Klasse eines alten M7 aufzusteigen. Ich kenn aber die Maschine nicht wirklich, daher...


    Willst du was solides, dann ne M32, ansonsten SQ.


    Bei 7k€ hast du aber auch noch andere Optionen, wie z.B. DigiCo S21.

    Ich kenn die kleineren HK Kübel.... is nix, Macht Dröhn und eben typischer OneNote Bandpass Bass. Es gibt nur sehr wenige gute Bandpasskonstrukte, die auch wirklich über einen "weiten" Frequenzbereich funktionieren.


    Auch die FBTs sind Bandpässe. Das Problem bei der Sache ist, dass du in jedem Fall die Laufzeiten anpassen musst, wenn du da mischt, sonst gibts böse destruktive Interferenz und das Ergebnis ist dann eher weniger Bass. Zudem wirds auch meist schwammiger, d.h. die Impulstreue leidert darunter.


    Daher kann ich das oben genannte nur unterschreiben.


    Bei BR ist es ein wenig einfacher, da man hier auch ohne Messen die Kisten aufeinander einstellen kann und meist die Wegedifferenz in einem noch nicht wirklich relevanten Bereich liegt, d.h. man könnte BR Kisten mit anderen BR Kisten mischen, sofern diese einen ähnlichen Frequenzgang und ähnliche Pegel/Empfindlichkeiten aufweisen.

    ... jedes Stück eine andere CD, oder Playback vom mega billig soundkarte schlecht klingenden Handy (ja auch Samsung)

    Calm down. Ist doch ganz einfach. Für das Handy/iPod/was auchimmerdrückwischdingens habe ich gerade leider keinen passenden Adapter da, um das an den Start zu bekommen. Sorry.

    Naja, das dauert mit den CDs ein wenig. Bis die Schublade aufgeht, die CD gewechselt ist, die Schublade wieder zu ist under Player die CD erkannt hat. Auch so, es kann vielleicht auch mal vorkommen, dass ich nicht gleich auf anhieb den richtigen Track erwische. Sorry.

    Wenns klirrt dann schlägt der Kompresspr gnadenlos zu. Pumpt halt ein wenig dann auch noch. Ist doch ein hübscher Effekt... nee? Gefällt nicht? Naja mir auch nicht, aber ich kann das leider nicht ändern. Kommt so von der Quelle.

    Das kostet jedes mal viel Zeit.

    Das ist nunmal die Arbeit die du zu machen hast, wenn du den Job gut machenmöchtest.


    Also den ganzen Kram in Augenschein nehmen und in einer von dir angepassten Liste jeweils zusammenfassen. Wenn du dich mit Excel auskennst, dann kannst du dir evtl. noch ein paar Makros basteln, die dir ein wenig arbeit abnehmen.



    Getränke
    Handtücher

    Sind wir im Hotelgewerbe? Service in ehren, aber um das muss ich mich wirklich nicht kümmern, vor allem nicht in der wohl hier angedachten Größenordnung. Wie hätte der Künstler es denn gerne? Noch ein paar frische Erdbeeren und wo soll ich das Handtäschchen mit dem Chiwauwau drin hinparken?

    Also die Ultralite Quadro sind ehrlich, günstige Stufen und machen was sie sollen. Sind nun keine Arris, aber besser als die DTS, die ich kenne.


    Aleine schon die Spindelverstellung für den Fokus/Zoom ist "gold" Wert. Das funktioniert einfach. Im Falle der DTS ohne Spindelverstellung haken die Dinger und sind bei weitem nicht so feinfühlig justierbar.


    Auch das Gehäuse ist deutlich wertiger.


    Die optischen Eigenschaften gemügen auch hinreichend, also was will man mehr.


    Selecon, ADB u.a. machen dasselbe. Einzig ETC könnte noch weiter vorne sein, aber eben auch nicht auf Höhe eines Arris.

    Im Prinzip schon, nur gilt grundsätzlich: Shit in - Shit out und so ein Mischgerät so eine komplette Beschallungsanlage ist nicht mit einer Kläranlage zu verwechseln.


    Tret-Mich-Tot für Starkstromgitarre wegen mir. Tret-Mich-Tot für die singende Abteilung, ohne externe Einwirkunsgmöglichkeit, geht nicht. Das ist dann eben ein Fall fürs Klärwerk.

    Wenn du nicht weißt was du zu machen hast, dann lass es. Kein Mischbetrieb, denn das wird schief gehen. Warum?

    Die RCF sind BR Kisten, die B2 ist ein Bandpasskonstrukt, d.h. man muss die Laufzeiten untereinander anpassen. Wenn das nicht geschieht erhälst du Interferenzen die dir nur Bassmatsch liefern werden und gar den akustischen Output hörbar dezimieren werden.


    Des Weiteren ist die B2 als "Effektbass" bzw. Infra gedacht, d.h. dieser Bass koppelt unterhalb der normalen Bässe an und sollte am besten auch in seinem Pegel nochmals getrennt regelbar sein, damit es stimmig wird. Ich leg solche Kisten gerne am Pult auf einen AUX und füttere dann wirklich nur tieffrequente Instrument.


    Es kommt auf den Raum an sich an, wie man nun die Bässe stellt. Für einen breiten, jedoch nicht langen Raum würde ich Zahnlücke machen. Die B2 in jedem Fall als Monoarray.

    Wenn der Raum tiefer ist und man auf der Bühne Ruhe haben will, dann EFA oder ein gedrehtes EFA. Das schiebt nach vorne wie blöd und nach hinten ist Ruhe.

    Was ist das denn? Spielt da eine Band oder ist das nur Konserve?


    Auch habe ich bei den Nexos so meine bedenken, denn die sind nur bedingt für im Rudel gedacht. Es ist solche Boxen als Front PA irgendwie zu stapelen. Das geht auch schief, sofern man sich nicht gedanken über das notwenidge Coverage macht. Bei der R2 kann man das Horn, welches asymetrisch ist, ja 4-fach drehen und damit den Abstrahlwinkel entsprechend anpassen. Die Winkelung der Boxen untereinander dann nicht vergessen.


    Wenn es eine Mehrzonen- oder Mehrpunktbeschallung werden soll, dann wäre es sinnvoll die Dinger auch entsprechend auszurichten, damit die sich vom Schallfeld her nicht in die Quere kommen, sonst phaset es.

    Im WLAN Bereich ist Unify super. Keine Frage. Swtiche von denen hatte ich noch nicht in den Fingern. Da steh ich eher auf HP und Cisco. Anyway... wird schon funktionieren, solange es kein Switch aus dem M...markt ist. Consumer Switche eben.


    Zum Thema Redundanz...

    Bisher haben wir ja nur über den Tonbereich sinniert. Wie sieht es denn beim Licht aus, nicht jetzt nur netzwerktechnisch, sondern schlicht und ergreifend Beleuchtungstechnisch. Das ganze LED gedönse mag ja schickk und stromsparend sein, doch was ist, wenn das Leuchtmittel abfackelt? Ich stelle mir gerade eine Aufsichtsratsitzung vor und der LED Profiler raucht ab. Und dann?


    Bei einem normalen Profiler wechsele ich einfach den Brenner und gut. Bei entsprechenden LED Dingern kann ich letztendlich nur die Lampe oftmals wegwerfen, da eine Reparatur sich nicht lohnt bzw. das LED Modul nicht mehr verfügbar ist oder eben nicht wirklich tauschbar ist. Schöne neue Welt.


    Vor allem ist ein einzelner Brenner auch deutlich einfacher im Transport, als nunmehr 3-4 Ersatz LED Lampen mitzunehmen.

    Welche grundsätzliche Maßnahme erfordert zwingendermaßen ein Headset? Fahren die Solisten Fahrrad oder Jounglieren nebenbei auf einem Elefanten? Ist es unbedingt notwendig, dass die ihre Hände frei haben müssen und wenn ja warum?


    Wie oft wechseln die Solisten pro Aufführung? Ich nehme an, dass das nicht immer dieselben über die gesamte VA sind, richtig?


    Wo ist das Problem einen Handsender oder gar ein drahtgebundenes Handmikro zu nehmen. Das wäre in diesem Fall deutlich einfacher und kosteneffizienter, ganz zu schweigen von der Handhabung und dem Abmischen. Wenn die Solisten durchwechseln, dann müssen jeweils immer wieder die Headsets getauscht werden, oder jeder Solist bekommt sein eigenes. Ich bitte dich, geh doch mal in dich und reflektiere dies selbst.


    Ein Handmikro auf Stativ ist schnell durchgewechselt und deutlich einfacher in der Handhabung, gerade wenn auch Laien am Mischpult stehen und keine besonders gute Anlage zur Verfügung steht. Ein Handmikro macht einfach deutlich weniger stress, vor allem auf solchen Baustellen.


    Ansonsten, ja. Das MU 55HNS (nicht das nicht S, das ist nämlich schwarz und fällt wiederum auf) wäre das Maß der Dinge. Ansonsten gerne auch DPA oder Crown. Sennheiser mag ich nicht so sehr, denn da muss man immer recht viel am EQ kurbeln bis es mal passt. Zudem haben die MiPros mittlerweile auch unterschiedlich große Nackenbügel, so dass auch Kinderköpfe optimal bedient werden können.