Beiträge von zegi

    Als Schaumstoff nutze ich einen 5cm hohen, welcher 5 Lagen hat. Die Tiefe bestimme ich immer Anfangs anhand eines Tesstücks des Schaumstoffs, bei dem ich die Geschwindigkeit und Leistung so abstimme, dass er bei jedem Durchlauf ca. 1cm schneidet.

    Bekommst du so nicht ein Problem mit dem Fokus des Lasers, wenn du bei der 3., 4. und 5. Schicht bist?

    Ja, tatsächlich. Ich war zuletzt bei den Helmholtzresonatoren stecken geblieben und habe mich gefragt, ob ich vielleicht sinnvollerweise noch die Werklehrperson ins Boot hole, die für uns sowas bauen könnte.


    Es wurde mir bewusst, wie wenig ich von Studioakustik weiss... scham*


    ...Nachtrag - also nicht einen Helmholtzresonator, sondern allgemein beim Bau von Akustikelementen.

    Spannend! Sehe ich das richtig, dass das "nur" ein simpler Rahmen ist und die Software den Rest übernimmt? Eine Rezension suggeriert, dass es bei kleineren Dingen unsauber arbeitet. Wie würdest du das einschätzen?

    Wie hast du das probiert?

    Ich habe der KI gesagt, dass sie die Umrisse vom SM58 als .svg Datei zeichnen soll (sie hat im Vorfeld damit geprahlt, dass sie das gut könne). Eine Seite des Mikrofon-Umrisses sah noch einigermassen plausibel aus, die andere Seite war sehr wild...


    Bei meinem Laser kann man die Linse ersetzen und das Gerät kommt bereits mit einer Ersatzlinse. Offensichtlich wird das als "Verbrauchsmaterial" gewertet. Zusätzlich gibt es ein Luftsystem und eine Haube, was die Rauchentwicklung und deren negative Folgen reduzieren sollte.


    Mein Laser ist ein Diodenlaser. So wie ich das verstehe, ist der CO2-Laser von Julian prinzipbedingt vielseitiger und leistungsfähiger. Mein Gerät ist ausserdem kleiner und hat keine so hohe Leistung. Insofern gibt es wohl eine Schnittmenge, was die Möglichkeiten angeht, aber auch Unterschiede, die man nicht überwinden kann.


    Die "Interaktion" mit dem Material ist wohl auch je nach Laser unterschiedlich. Dennoch gibt es Materialien, die man relativ gut schneiden kann und andere, die explizit nicht für Laser empfohlen wird, weil sie entweder eine sehr starke Rauchentwicklung haben, explosive oder giftige Gase entwickeln würden.


    Styropor hätte beispielsweise eine Reihe uncooler Nebeneffekte beim Schneiden. Es würde unschön geschnitten, es gäbe gesundheitsschädliche Gase, die Brandgefahr wäre sehr hoch und ein klebriger Film könnte die Optik des Lasers schädigen.


    Auch beim Holz gibt es nuancen. So gibt es auch bei Kiefersperrholz und Pappelsperrholz feine Unterschiede, die für das eine oder andere Material sprechen. Rein bearbeitungstechnisch hat hier die Pappel die Nase vorn.



    Die Sache mit dem Casebauer - ich kenne auch Leute, die Inlays in bester Qualität verkaufen. Der Witz ist aber, dass ich das bei mir im Lager produzieren kann. Dann, wenn ich es brauche, so wie ich es möchte und zu einem relativ günstigen Preis. Ein fertiges Inlay kostet mich am Ende fast nur Schaum und Leim. Ist so gesehen ein DIY Projekt. Die Profivariante wäre mir zu teuer und zu unflexibel.



    Und wenn sich hier vielleicht ein paar Leute finden, die eine ähnliche Idee verfolgen, könnte man eben auch Vorlagen tauschen. Wenn ich z.B. ein SM58 zeichne, kann Julian das in ein Inlay einfügen und mischen mit anderen Typen, die er in seinem Inlay haben möchte (bitte keine SM58 Diskussion. Ist nur ein Beispiel).


    Man könnte sogar Projekt/Tourbezogene Inlays schneiden, weil der Kostenaufwand überschaubar ist.

    Der Laser ist das Tool, das mir zur Verfügung steht. CNC sprengt für mich alle möglichen Dimensionen und ist keine Option.


    Die Idee mit dem Laser - den Schaum in 1.5 - 2cm Schichten schneiden und dann aufeinander kleben. Die unterste Schicht bleibt unbehandelt. So entstehen dann 3D-Mulden für Mikrofone oder ähnliche Dinge.


    Gemäss meiner Recherche müsste PE-Schaum bis 2cm gut machbar sein mit dem Laser. Aber ich bin am Anfang einer Lernkurve. Das kann am Ende eine coole Sache sein oder ein gescheiterter Versuch.

    Ich probiere es gerade eher Oldschool.



    Und zeichne das Ganze nachher als Vektorgrafik (hier ein EM800 einmal in der Variante liegend und einmal mit dem Stativadapter nach oben zeigend (rechts). Damit könnte man Inlays am Ende sehr modular gestalten, wenn man von den gängigsten Mikrofonen die Zeichnung hat.


    Mein Anspruch ist nicht, dass es zu 100% exakt wird. Hier habe ich beispielsweise etwas Toleranz für den Stativadapter gelassen, damit es nicht zu frickelig wird, wenn man die Dinger rein und rausnehmen will.


    Ich bin mir nicht sicher, ob die Sache mit dem Leuchttisch schneller geht? Aber da fehlt mir die Ausrüstung und das Know-How.

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    Da bin ich weit weg von :D


    Könntest du mit .svg Files von Mikrofonumrissen etwas anfangen? Ich bin dabei, solche zu zeichnen. Hab's zuerst mit KI probiert, aber das war ... sehr speziell.

    Hallo zusammen


    Ich arbeite schon länger mit Diodenlaser, die ich anfangs für Dekorationen benutzt habe und mit der Zeit (und der zunehmenden Qualität der Geräte) immer produktiver einsetzen konnte. Der ganz ursprüngliche Gedanke war beim ersten Laser, dass ich damit vielleicht meine Cases beschriften könnte (was ich bisher noch gar nie gemacht habe).


    Aktuell möchte ich PE-Schaum schneiden, um damit Inlays für Transportkisten zu machen.


    Als Software habe ich bisher LaserGBRL, die Atomstack-Studio und die Lightburn Software benutzt, wobei Lightburn in meinen Augen die beste Software ist.



    Vielleicht gibt es hier auch Leute, die mit solchen Lasern arbeiten und es könnte einen Austausch über Projekte geben, bis hin zu einer Bibliothek von .SVG Dateien?

    Also ich finde die Orginal Web App eigentlich ganz brauchbar.

    Ich würde mir eher wünschen ein Faderboard wie die z.b. X-Touch (ich weiß, anderer Hersteller) anschließen zu können.

    Auf einem Volksfest könnte man dan das Ding hinstellen ohne das man was "verdrückt" bekommt oder das Tablet einen neuen Besitzer findet.

    Durchsage -> hier linker Fader hoch bis zur Zumbelband Makierung. Viel Spaß....

    Da bin ich zu 100% bei dir. Ich finde an sich die Bedienlösung ohne App mega cool und hatte auch keine Probleme damit.

    Morgen gibt es den grossen Härtetest für das kleine Pult. Es ist mit einer Kundin raus, die 0 Vorwissen hat.


    Wir haben uns die Signalkette zusammen angeschaut und bei mir aufgebaut, sie hat Bilder und Videos gemacht und mir vorhin berichtet, dass ein Probeaufbau soweit geklappt hat. Wenn das morgen ohne Zwischenfälle funzt, spricht das für das Pult.


    Signalkette ist: 2x Handfunke - Pult - 2x Aktivlautsprecher. Möglicherweise kommt dann noch ein Laptop dazu, der über Bluetooht oder Stereo-Miniklinke angeschlossen würde. Wir werden sehen :D

    Die Sache nimmt immer konkretere Formen an. Die Mikrofone und Tischstative sind jetzt da. Auch ein paar farbige (Orange, Rot, Gelb, Grün, Schwarz) Popschutz-Filter habe ich mitbestellt (macht dann die Zuordnung am Pult auch gleich intuitiver, wenn das mit den Farben korrespondiert.


    Es sind Rode M2. Das Tischstativ hat eine gute Höhe, wenn man auf dem Stuhl sitzt. XLR Kabel mit Winkelstecker machen den Kabelsalat etwas hübscher und kompakter.


    So sehen die Akustikelemente aus. Dazu ist jetzt noch eine grosse Packung Stecknadeln unterwegs. Damit kann ich eine grössere Menge an der Pinnwand befestigen. Das sollte dort schon einen gewissen Effekt haben.


    Sobald das Buch von Herr Nink da ist, können wir das auch mit etwas mehr Hintergrundwissen gestalten.