Beiträge von zegi

    Wenn man das positiv sehen möchte könnte man sagen, dass sich die "geizigen" Musiker auf die Kompetenz der Tontechniker verlassen (das kann durchaus auch besser sein, als das eigene Mikrofon).


    Andererseits gibt es Musiker, die ein Mikrofon als Instrument sehen lernen - das Instrument, das ihre Stimme im Idealfall am besten rüberkommen lässt. Wenn Musiker das SO sehen, sind sie auch oft bereit, relativ grosse Summen für ihr persönliches Mikrofon auszugeben.


    Ich hatte durchaus schon schöne Erlebnisse mit mitgebrachten Mikrofonen :-D

    Stimmt. Tante Google meint, dass die zwischen 5-10% liegt. Ich dachte, dass der aufguss für eine höhere Feuchte sorgen würde. Demfall ohne Gummi ;-)


    Fragt sich trotzdem, ob das für die Mikrofone gut ist. Ich würde immer noch mit den Behringer Billiggurken arbeiten.

    Ich behaupte, dass alle Vorteile von einem SM57 in dieser Anwendung nicht zum Tragen kommen, im Vergleich zum Behringer Mikrofon.


    Es kommt vielleicht auch darauf an, wie lange das funktionieren soll. Für ein paar Stunden würde ich wirklich eine Billiggurke nehmen. Wenn das Tagelang funktionieren soll, würde ich es erst mit einer Billiglösung probieren und nur im Notfall auf eine teurere Lösung wechseln.


    Wie es klingen würde, kannst du ja überall testen. Die Idee mit dem Kondom ging mir auch durch den Kopf - dort hätte ich aber etwas Bedenken wegen dem Geschmiere. Vielleicht kann man auch irgendwie einen Einweg-Latex-Handschuh drüber ziehen. Oder nur Einmachfolie (aus Plastik) und dann mit einem Gummiband fixieren.

    Die enorme Feuchtigkeit und die hohe Temperatur sind sicher schlecht für jeden Mikrofon-Typen. Ein dynamisches Mikrofon wird auch meiner Meinung nach am ehesten den Stress bestehen.


    Vielleicht könnte man mit einem Gefrierbeutel das Mikrofon sorgfältig einpacken, damit es zumindest nicht so extrem der Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Wenn es sich nicht bewegt, könnte man mit einem Equalizer die Färbungen des Beutels (Schätzungsweise obenrum etwas matt) möglicherweise kompensieren.


    Ich würde für den Zweck zu einem Billigmikrofon greifen, z.B. zu dem Behringer XM1800S. Da kostet das Stück so um die 10 Euro, es klingt eher hell und man hat gerade noch 2 Ersatz. Die Griffgeräusche sind unterirdisch - spielt aber bei dem Zweck eh keine Rolle.

    wora : das sehe ich auch so. Aber mit den Monitoren könnte man immerhin die einzelnen Schallereignisse dosieren und kontrollieren, bei Bedarf auch mittels EQ so verbiegen, dass es eben am Ende mehr GBF gibt, als wenn der ganze Mix als Reflexion vom Raum auf die Mikrofone trifft. Es braucht da enorm viel Fingerspitzengefühl, damit man auch nicht zu viel Monitor auf den Chormics hat am Ende.


    Ich habe aber auch schon festgestellt, dass nur die Anwesenheit von Monitoren zu grösserer Akzeptanz bei den Musikern führte - auch wenn die am Ende total stumm blieben. Wenn die Monitore am Ende nur Mittel zum Zweck sind, dass sich der Chor auf die eigentliche Bühne traut, und sich dort auch an andere akustische Verhältnisse gewöhnt, war es den Versuch wert.

    Chor-Setups aus der Vergangenheit (direkt an der Bühnenkante weil die Bühne akustisch ziemlich "tot" ist und der Chor sich da nicht wohl fühlt):

    Noch eine andere Frage - ziemlich "tot", heisst etwa so viel wie "sehr trocken"? Also wenig Sound vom Saal dringt auf die Bühne?


    Das wäre ja grundsätzlich eine ganz brauchbare Ausgangslage. Wenn sich der Chor deswegen unwohl fühlt, kann man die Sache auch anders lösen. Wie wärs, wenn man dem Chor kleine Monitore auf die Bühne legt, und ihm dezent das gibt, was er für ein besseres Gefühl braucht? Ein wenig Instrumente? Evtl. ein wenig Solos?

    Ich mache schon seit Jahren eine ganz ähnliche Geschichte 2x pro Jahr. In dieser Zeit habe ich einiges durchprobiert und habe für mich folgende Lehren gezogen:


    - Die Anzahl der Mikrofone und deren Positionen hängen Jahr für Jahr von den einzelnen Stimmen im Chor ab

    - Lieber nicht zu viele Mikrofone einsetzen (3:1 Regel)

    - Ein ORTF in der Front funktioniert bei Laien im Chor und Instrumenten nur mittelmässig

    - Pro Stimme ein Mikrofon (oder zwei), ggf. auch die Aufstellung des Chors überdenken

    - Im Zweifel die guten Sängerinnen/Sänger näher ans Mik... (es müssen ja nicht alle wissen, was dabei geschieht)

    - Bei uns hat das mit dem EM800 vom grossen T sehr gut funktioniert. Da kann man auch mal einen Totalschaden verkraften bei dem Preis. Die Ergebnisse waren damit besser als die des Kollegen mit "amtlichem" Material. Aber eben - die Aufstellung ist wichtiger als das Mikrofon. Wäre das Budget kein Thema, wären es sonst Rode NT-5 geworden.



    Nachtrag: http://blog.shure.com/how-to-mic-a-choir/

    „In fact two D20 systems will deliver same level of low frequency range and output as a single 18” subwoofer”.

    Wenn man so allgemein formuliert, gibt es entsprechend auch nicht richtig oder falsch. Es gibt schon 18"er, bei denen fast nix raus kommt. Aber dass zwei Fullrangetops mit 12" TT-Treiber einen guten 18" Sub ersetzten können, wage ich zu bezweifeln.


    Ich habe z.B. ein System, das zwei single-12" Subwoofer und zwei 10"/1" Tops hat (also von der Bestückung her ähnlich wie das Coda). Das mag aber Peglemässig nicht mit dem single-18"-Subwoofer-System mit.

    Ich finde Anspielungen an Gewalt in diesem Kontext sehr unpassend. Schon die Ärzte haben doch festgestellt "Gewalt erzeugt Gegengewalt."

    In diesem Sinne: Peace!

    Von Bose halte ich persönlich nix.


    Aber bei der Preisrange und den Abmessungen und in aktiv gibt es nicht so viel.


    Es gäbe da noch den Achat 108 Sub A. Davon könntest du zwei hinstellen. Ich habe den für mein Wohnzimmer. Ist halt ein 8" Sub mit den damit verbundenen Pegelgrenzen.


    Dann wäre auch noch der LD Systems Sub 88 A. Den kenne ich nicht, passt aber sonst auch in die Auswahl.


    Die beiden Subs sind dann aber eher potente HIFI-Subs und haben nicht so viel mit PA zu tun.