Beiträge von zegi

    Positive Erfahrungsberichte bei solchen Produkten sind entweder getarntes Marketing oder von Käufern, die einfach mächtig stolz sind, ihre erste "grosse" Anlage zu besitzen und weder Ahnung noch einen Vergleich haben.


    Kauf dir besser eine LD Dave. Die sollte gebraucht zu dem Kurs zu finden sein und sicher besser als der verlinkte Ramsch.

    Musikevent mit vielen Musikern, Schauspiel und Moderation. Teilweise verstärkt, teilweise unverstärkt (aufgrund der eventgrösse und des budgets). In der Planungsphase war die Rede vo 18 Inputs.

    Es gab 1 Probe, Hauptprobe und dann die premiere.


    IDN; mit jedem Durchgang wieder eine Nase, die aus dem Nichts auftaucht und auch noch verstärkt werden will. Aus den 18 Kanälen sind jetzt 29 geworden. Der letzte Musiker kam 60min vor Türöffnung mit seinem Instrument, das auch nach Monitoring verlangt.

    Bei solchen Sachen braucht das "Schliessfach" schnell die Grösse einer Garage. Das ergibt für mich nur Sinn für Kunden, die regelmässig kommen und bei denen alles tadellos funktioniert.


    Wie oft schon musste ich den Kunden bei der Übergabe darauf aufmerksam machen, dass er für sein Vorhaben noch dies oder das benötigt? Solche Dinge erfährt man oft erst, wenn man sich gegenüber steht und sich noch kurz unterhalten kann.


    Spätestens, wenn man wegen einer Klinke/XLR-Kupplung nochmals ins Lager muss, ist die Ersparnis im Eimer.

    Nach all den Jahren der (rückwärts)Entwicklung finde ich nach wie vor am besten, wenn es einen Regler für "kalt" und einen Regler für "warm" gibt. Wenn dort noch ein Handtuch hängt, bin ich total happy. Je mehr Sensoren einem das Leben nach dem Toilettengang erleichtern sollen, desto länger dauert es in der Regel, bis man wieder raus ist.

    Es gäbe vielleicht noch das Szenario, dass sich die Wohlfühlzone des Mischmannes und die geltende Lautstärkebeschränkung in die Quere kommen.


    Gerade bei uns, wenn die 93dB Marke gilt, muss man unter Umständen nicht so viel Holz hinstellen, auch wenn da einige Ohren im Saal sind.


    Aber das gehört in die guma'sche Kategorie des taugenichtsigen Mischmenschens (oder evtl. auch des taugenichtsigen Veranstalters, der es versäumt hatte, einen höheren Grenzwert anzumelden und den Event entsprechend anders zu planen).

    Die spannende Frage für uns wäre nun, was dieses Phänomen mit unserer Arbeit am Mischpult macht?


    Da diskutieren wir Seitenlang über Preamps oder Pultklang und dabei lassen wir uns von solchen Banalitäten verunsicheren ;-)

    nasi : dort habe ich es auch gesehen. Mir fehlt allerdings noch der Bezug zur Verordnung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass private Veranstaltungen betroffen sein werden - wie auch - sonst müsste auch der "Power-HIFI" Freak zu Hause Aufzeichnungen machen.


    Aber wenn man die Sache auf die Spitze treibt, müsste man ja auch an jedem Rennen, wo ein Startschuss fällt, aufzeichnen, denn der Startschuss wird definitiv die 96dB überschreiten.

    und auch den Privatmietern für Hochzeiten, Geburtstage, etc. noch eine Pauschale dafür auf's Auge drücken.

    Steht das so? Ich hätte die entsprechende Passage nicht gesehen.


    Wie man das z.B. an der Fasnacht handhaben will, dass man das Publikum vor Hörschädigungen warnen will und dann noch allen Stöpsel verteilen will, ist mir auch ein Rätsel.


    Immerhin bleibt man bis 93dB noch von der Aufzeichnung verschont. Es soll wohl einfach die Hürde für lautere Veranstaltungen erhöht werden. Das resulitert dann wieder darin, dass es für seriöse Anbieter aufwändiger wird, und die Unseriösen noch mehr mit dem Preis drücken können.


    Das Dokument zu den Messungen ist auch lustig - die Aussage könnte man so zusammenfassen, dass die verdeckten Messungen kaum bis wenig Aussagekraft haben.

    Unter Umständen könnte ein DMX Merger das Problem in manchen Hallen lösen. Für den genannten Fall würde ich aber auch ein PC-Lösung anpeilen. Daslight 4 mit einem Rechner. Kann über MIDI gesteuert werden, läuft zuverlässig, kann sehr viel, ...


    Wenns ganz sicher werden muss, könnte man auch noch einen DMX-Recorder ins Rack packen und über den Merger (im Backup-Modus) laufen lassen. Dann hast du die perfekte Steuerung mit maximaler Sicherheit zum schmalen Taler.

    Wirtschaftlich gesehen, darfst du dir bei so einem Gerät nicht viel länger Zeit nehmen bei der Probelmlösung. Ich würde in dem konkreten Fall die Dinger nur noch S2L einsetzen, bis sie sich komplett verabschieden.


    Für mich gehören die in die Klasse der Einweglichteffekte.

    Wissenschaftlich ist die VU-Meter Sache logischerweise nicht. Aber wenn das Ding defensiv eingestellt ist und die PA genügend Headroom hat, würde ich das trotzdem der Kamera vorziehen, nur schon wegen dem Aufwand.


    Wobei mal unabhängig von der Methode - genügend Headroom in Verbindung mit einer sauberen Lautstärkeüberwachung sollte die Clipping-Thematik obsolet machen.

    Also wenn ich die Kamera und das VU-Meter vergleiche, finde ich letzteres tauglicher und einfacher.


    Ich gebe beim Soundcheck so lange Gas, bis sich die ersten roten Lämpchen melden. Bei diesem Pegel stelle ich das VU-Meter so ein, dass die ersten roten LEDs aufleuchten. So "sehe" ich quasi hinter die Box, wenn ich das VU-Meter anschaue.

    Dank 19" lässt es sich einfach einbauen, dank XLR in/out kann man es easy einbauen.

    Ich sehe da keinen Nachteil.

    wenn der kunde intelligent genug ist, dann sieht er von alleine bei wem der fehler liegt.

    Dafür habe ich gesorgt. Damit der Stromer sich wieder an die Abmachungen erinnert, hatte ich ihm nochmals alle relevanten Mails zugestellt - im Sinne der Transparenz mit dem Kunden im CC. Ich halte nicht meinen Kopf für die fahrlässigen Fehler anderer hin.

    Ich hab' auch mal wieder ein IDN.


    Vorgeschichte: Kunde sieht im Internet eine Show und möchte für sich eine eben solche. Auf einem steinigen Weg arbeiten wir uns vom Traum (der das Budget um etwa das 50-fache sprengt) zu einer Variante, die dem Kunden gefällt und ins Budget passt. Es gehen also viele Stunden Arbeit, Abklärungen und Konzeptionierung dahin, bis wir schliesslich an dem Punkt sind, wo alle Akteure zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen kommen.


    Und hier beginnt das "IDN". Es sitzen am Tisch jemand aus der Audio-Ecke, zwei Architekten, der Kunde, der Strommensch und ich (in diesem Projekt für das Licht zuständig). Alle bringen ihre Punkte ein, alles wird besprochen, alle Fragen werden geklärt. Alle beteiligen sich an der Sache, ausser der Herr vom Strom, der nur lässig da sitzt, herablassende Gesten und Kommentare von sich lässt, und sich kein Wort aufschreibt. Zwischendurch fragt ihn einer der Architekten noch, ob er sich keine Notizen machen wolle - er verneint.


    Heute ruft mich der Kunde verärgert an, weil die Installation verzögert wird, da der Stommensch keinen Schimmer mehr hat, was er tun soll. Er hatte schlicht nicht das installiert, was er hätte installieren sollen. Es liegt zwar alles schriftlich vor (in unzähligen Emails - was ich auch belegen kann, inklusive Spezifikationen und Datenblättern), aber es ärgert mich ungemein, dass dieses grossgekotze Verhalten nun dazu führt, dass mein Kunde indirekt auch von mir enttäuscht ist, da sich das Projekt endlos in die Länge zieht.


    Nicht zuletzt warte ich wegen seiner Unfähigkeit länger auf den Abschluss des Projektes, mit welchem dann auch meine Bezahlung verbunden ist - die Auslagen sind teils schon Monate zurück getätigt worden.