Beiträge von zegi

    Im Prinzip müsste man die technischen Daten einmal bei Seite legen, 10-15 der gängigstens Subs nebeneinander legen und in 10m einen subjektiven Blindvergleich machen. Dessen Resultate könnte man dann im Anschluss einmal gegen die Datenblätter vergleichen.

    wora ; das war bei uns genau so. Irgendwie hatten wohl alle vermutet, dass ich da ganze Wagenladungen an Technik auffahren würde oder mindestens Party bis in die tiefe Nacht machen würde.

    Es war ein Singer/Songwriter, eine mini-PA und eine sorgfältig zusammengestellte Playlist, die leise im Hintergrund lief.

    Dafür gabs leckeres Essen, guten Wein und eine Hüpfburg für die Kleinen. Ich würds wieder so machen.

    da bin ich absolut deiner meinung.


    dennoch hat es natürlich auch gute gründe, warum es einige wenige hersteller zum global player geschafft haben.

    dazu gehört natürlich auch, das einige kleine hersteller gar nicht in diese richtung gehen wollen. ich kenne so einen kleinen hersteller ganz gut, der zwar hervorragende lautsprecher baut, aber gar keine webung macht. er sagt er möchte gar nicht weiter expandieren, denn das würde bedeuten dass er nur noch im büro sitzt um die firma zu verwalten... es ist eine persönliche entscheidung, größe bedeutet eben auch viel mehr arbeit und auch verantwortung gegenüber den mitarbeitern. das kann und will nicht jeder umsetzen. überhaupt bin ich der ansicht, das der grundgedanke des stetigen expandierens mittlerweile längst an seine grenze gekommen ist. da sollte man ein bisschen umdenken und neue wege finden.

    aber das ist jetzt wieder ein gaaanz anderes thema ;-)

    Du sprichst vom mittelalterlichen Söldner in der Flora? Dessen Webauftritt ist etwas veraltet. Baut der jetzt auch LA's?

    Eigentlich passt ja der Titel nicht (mehr) zum Thema. Es geht ja nicht darum, ob l'acoustics oder Voice Acoustic besser ist, sondern darum, ob man mit kleinen Pappen 300Pax Rock machen kann.


    Richtig dimensioniert kann Voice Acoustic sehr viel Spass machen! (Das sei der Vollständigkeit halber noch erwähnt.)

    Die Frage hatten wir doch auch schon. Wie viel Zeit/Material ich in die Redundanz investiere ist abhängig von:


    a) Budget des Events

    b) Wichtigkeit der Technik für den Event

    c) Wichtigkeit des Events für mein Unternehmen


    Die Frage kann auch mit dem Veranstalter geklärt werden, so dass dieser im Spannungsfeld Budget/Redundanz mitbestimmen kann.


    In der Regel versuche ich jeweils ein Konzept so zu gestalten, dass der Ausfall einzelner Geräte nicht zum Ende der Show führen würde. Da steht dann auch mal ein Soundcraft Ui16 als Notnagel im Bus, ein paar Endstufenkanäle als Reserve, ein, zwei MUFUs als Reserve, etc.


    Aber so pauschal kann man die Frage nicht beantworten. Bei der letzten Diskussion wurde erwähnt, dass z.B. beim Papst alles doppelt aufgebaut wird - also 100% Redundanz. Wenns einer bezahlt...

    Blöd ist nur diese Latenz, bei MA einiges besser als bei Daslight, aber selbst MA hat noch locker 0,5s drin.

    Da muss ich klar widersprechen. Mein Daslight Setup hat keine wahrnehmbare Latenz. Wenn ich z.B. einen "Flash" button am Midipult drücke, habe ich gefühlt zeitgleich auch die Lampe, die leuchtet. Also definitiv weit entfernt von einer halben Sekunde.


    Wenn ich dazu komme, mache ich mal ein Video.

    Finde ich jetzt nur mässig lustig und würde mich als Kunde beschweren. Es ist die Kunst eines guten Dienstleisters, hier ein Passwort zu wählen, welches man in der Institution gut merken kann, aber nicht so leicht geknackt werden kann.

    Das Problem kenne ich auch. Das Budget ist klein, die Ansprüche sind hoch. Man sollte schnell agieren können, es sollte aber keinen Platz wegfressen.


    Für mich hat sich eine Kombi aus Daslight4 mit dem APC Mini bewährt - in Kombi mit Merger und Splittern. Damit mache ich Hauslicht, bewegtes Licht, LED-Kannen, Dimmer.


    Auf dem APC wird das dann so abgelegt, dass z.B. eine Reihe verschiedene Bewegungsmuster der Movinglights abruft, eine andere Reihe ist für Farben, Gobos, etc.


    Nebel und Stroboskope fahre ich dann meist noch ganz mit Hardware.


    Mit Daslight4 kann man den APC mini so programmieren, dass die Buttons farbig leuchten oder blinken. So sehe ich auf einen Blick, was aktiv ist, oder auch wo ich spezielle Effekte abgelegt habe (z.B. blinkende Taste für Stroboeffekte LED-Kannen, weitere blinkende Taste für Strobo Movinglights, etc.).


    Die Geschwindigkeit der einzelnen Szenen lässt sich anpassen, auch Pause oder Masterdimmer sind möglich. So kann ich mit einigen vorprogrammierten Elementen eine immer wieder neue Show zusammenstellen.


    Das funktioniert auch für Theater/Musical. Dort ist dann einfach jeder Taster für eine komplette Lichtstimmung belegt. Fade-in/Fade-out Einstellungen sorgen dann für schöne Überblendungen.


    Obwohl ich auch eine Zero88 ML-Steuerung für Theater habe, bin ich mit dem Daslight Setup schneller unterwegs und kann viel mehr rausholen.

    Wenn du in der "Webseiten-Bearbeitungsabteilung" eines Musikhauses sitzt, und pro 5 Minuten ein Produkt in den Shop laden musst, wirst du nicht die Muse haben, jeden Text gründlich zu prüfen. CTRL C, CTRL V, nächstes Produkt.


    Sich darüber aufregen ist verschwendete Energie. Also entweder meldet man den Fehler an der Quelle oder sieht darüber hinweg.

    Positive Erfahrungsberichte bei solchen Produkten sind entweder getarntes Marketing oder von Käufern, die einfach mächtig stolz sind, ihre erste "grosse" Anlage zu besitzen und weder Ahnung noch einen Vergleich haben.


    Kauf dir besser eine LD Dave. Die sollte gebraucht zu dem Kurs zu finden sein und sicher besser als der verlinkte Ramsch.

    Musikevent mit vielen Musikern, Schauspiel und Moderation. Teilweise verstärkt, teilweise unverstärkt (aufgrund der eventgrösse und des budgets). In der Planungsphase war die Rede vo 18 Inputs.

    Es gab 1 Probe, Hauptprobe und dann die premiere.


    IDN; mit jedem Durchgang wieder eine Nase, die aus dem Nichts auftaucht und auch noch verstärkt werden will. Aus den 18 Kanälen sind jetzt 29 geworden. Der letzte Musiker kam 60min vor Türöffnung mit seinem Instrument, das auch nach Monitoring verlangt.

    Bei solchen Sachen braucht das "Schliessfach" schnell die Grösse einer Garage. Das ergibt für mich nur Sinn für Kunden, die regelmässig kommen und bei denen alles tadellos funktioniert.


    Wie oft schon musste ich den Kunden bei der Übergabe darauf aufmerksam machen, dass er für sein Vorhaben noch dies oder das benötigt? Solche Dinge erfährt man oft erst, wenn man sich gegenüber steht und sich noch kurz unterhalten kann.


    Spätestens, wenn man wegen einer Klinke/XLR-Kupplung nochmals ins Lager muss, ist die Ersparnis im Eimer.

    Nach all den Jahren der (rückwärts)Entwicklung finde ich nach wie vor am besten, wenn es einen Regler für "kalt" und einen Regler für "warm" gibt. Wenn dort noch ein Handtuch hängt, bin ich total happy. Je mehr Sensoren einem das Leben nach dem Toilettengang erleichtern sollen, desto länger dauert es in der Regel, bis man wieder raus ist.

    Es gäbe vielleicht noch das Szenario, dass sich die Wohlfühlzone des Mischmannes und die geltende Lautstärkebeschränkung in die Quere kommen.


    Gerade bei uns, wenn die 93dB Marke gilt, muss man unter Umständen nicht so viel Holz hinstellen, auch wenn da einige Ohren im Saal sind.


    Aber das gehört in die guma'sche Kategorie des taugenichtsigen Mischmenschens (oder evtl. auch des taugenichtsigen Veranstalters, der es versäumt hatte, einen höheren Grenzwert anzumelden und den Event entsprechend anders zu planen).