Beiträge von zegi

    Ich glaube, es ist kurzfristig günstiger, etwas zu mieten, als die Tops kurz rauszuballern, weil man in der Hitze des Gefechts keine Zeit für ein schlaues Setup hatte. Die Tops sind nich gerade für die Einsteigerliga geeignet. Wenn du da was falsch anschliesst, ist schnell fertig lustig. Eine Anlage zu mieten ist sicher billiger, als dann alle Hochtontreiber zu ersetzen.


    Es kommt allerdings auch noch darauf an, wie viele Nasen auf dem Floor tanzen wollen.

    Die Zusammenstellung ergibt keinen Sinn. Du hast 3 Tops und einen Subwoofer. Sinnvoll wäre eher etwas in der Richtung: 4 Bässe und 2 Tops.


    Ich würde das KF-650e abstossen und beim SB600e entweder den Sub verkaufen oder noch mindestens einen weiteren dazukaufen.

    Wenn ich nicht total falsch überlege, ist das ja so:


    1m = Schalldruck XY

    2m = -6dB

    4m = -12dB

    8m = -18dB

    16m = -24dB

    32m = -30dB

    64m = -36dB

    128m = -42dB

    256m = -48dB

    512m = -54dB


    Wenn ich also über 100m Distanz keinen allzu grossen Druckverlust haben möchte, muss ich rund 512 Meter weg mit der Schallquelle. Und wenn ich dann noch 100dB haben möchte, muss die Kiste rund 154dB Schalldruck @ 1m haben.


    Scheint total praxistauglich zu sein.

    @HerySalayne: Ich weiss nicht, wie das in Deutschland die Regel ist, aber in der Schweiz werden viele Löhne in 13 Betreffnissen ausbezahlt (der 13. Monatlohn wird im November oder Dezember ausbezahlt). Da wäre es denn auch nicht so unwahrscheinlich, dass der nebenberufliche Kleinbeschaller gerade dann eine grössere Investition tätigt.

    Irgendwie blick' ich nicht mehr ganz durch. Ist denn jetzt die Katze aus dem Sack? Oder kommen noch weitere Videos ohne konkrete Inhalte? Jetzt wäre ja der Zeitpunkt für den Release eines neuen Geräts nicht so übel, wo das Weihnachtsgeschäft beginnt.

    Hallo zusammen


    Demnächst habe ich ein kleines Konzert, das ich betreue. Es sind einige Singer/Songwriter mit Gitarre, Keys und Gesang. Die Location ist übersichtlich und es werden knapp 100 Personen Publikum erwartet. Der Raum ist relativ hallig, jedoch muss ich kein Brett fahren, deshalb geht das auch entspannt. Vom PA her reichen zwei 10" Tops ohne Subwoofer.


    Jetzt hätte ich Lust, etwas Neues auszuprobieren. Meine Idee war es, eine Art 4-Punkt Beschallung zu machen. Die hinteren zwei Lautsprecher wollte ich nur mit dem Effektsignal versorgen (ganz wenig Hall, Chorus der Gitarre, ...) und erhoffe mir damit, ein etwas räumlicheres Erlebnis. In dieser Location kann man auch gut mit Stereo-Effekten arbeiten, weil sie dafür klein genug ist.


    Meine Fragen an euch: könnte das mit dieser 4-Punkt-Idee gut werden? Oder eher weniger? Gäbe es sonst etwas, was man in diesem überschaubaren Rahmen einmal anders machen könnte? Ich freue mich auf Ideen!



    Noch kurz zum Raum: Er ist grob geschätzt etwa 10 x 10 Meter gross, hat eine Bühne (ca. 70cm hoch) und einen Balkon (ca. 8m Breite und 3m Tiefe). Auf der Bühne können keine Lautsprecher geflogen werden, auch sonst gibt es keine Hängepunkte.

    Es gibt ja ein paar eiserne PA-Regeln, die man als Anfänger berücksichtigen sollte (sofern man zu müde ist, sich all die Themen, die sich mit fast der selben Frage beschäftigen, durchzulesen):


    1. Wenns geil aussieht, klingts auch geil! Ist ja so logisch, dass man es gar nicht gross erklären muss. Einfach alles, was nach Lautsprecher aussieht auf einen Haufen bauen. Laufzeiten, Phase, Kammfilter, Auslöschungen - das sind alles nur Verschwörungstheorien, damit die Muskhäuser dem gemeinen Beschaller teures Equipment verkaufen können.


    Bild dazu: https://instagram.fzrh3-1.fna.…fna.fbcdn.net&_nc_cat=107


    2. Never touch a running System! Wenn es einmal klingt, dann soll man es unbedingt genau so lassen. Auch dir Raumakustik ist nur ein Begriff aus der Esoterik. Statt einen guten Equalizer oder Controller zu kaufen, kann man das Geld besser in Alkohol investieren.


    Bild dazu: https://instagram.fzrh3-1.fna.…fna.fbcdn.net&_nc_cat=100


    3. Lautsprecher aufhängen ist immer cool! Logisch - das sieht man an jedem grossen Konzert so. Mach' dir keinen Kopf, denn jeden Lautsprecher kann man aufhängen. Ein Stück Schnur oder ein Tesa-Powerstrip und das Problem ist gelöst. Auch Gaffa oder Kabelbinder sind ok.


    Bild dazu: https://instagram.fzrh3-1.fna.…fna.fbcdn.net&_nc_cat=101


    4. Linearrays sind der heisse Scheiss! Die Steigerung zu Punkt 3 sind Linearrays. Mittels Klebeband, Kaugummi, alten Zahnriemen oder was halt noch so rumliegt, werden ein paar Boxen untereinander zusammengetackert und schon spielst du in der Königsdisziplin der Beschaller.


    Bild dazu: https://instagram.fzrh3-1.fna.…fna.fbcdn.net&_nc_cat=103



    (Quelle aller Bilder: Instagram, "PA of the Day)


    Disclaimer: der Beitrag könnte Ironie enthalten.

    ...da kommt mir allerdings gerade noch ein anderer Aspekt in den Sinn. Ob ich Musik über Spotify (oder was auch immer höre), oder ob ich ein Konzert besuche, sind doch zwei ganz verschiedene Sachen. Als Konserve interessiert mich nicht zwangsläufig das, was ich live sehen möchte. Bestes Beispiel ist hier die elektronische Musik. Ich wüsste nicht, wozu ich etwas zahlen sollte, um den DJ dabei zu sehen, wie er seinen Track spielt.


    Bei einer Band ist das schon eine andere Sache. Da ist es mehr, als nur das akustische Erlebnis. Da lebt die ganze Sache ja gerade von diesem "live" Aspekt.

    Ich glaube nicht, dass es so dramatisch ist. Schon in meiner Jugend wurde Rock vom Techno "bedrängt" und mit dem Aufkommen der ganzen Technoparaden hätte man denken können, dass das Gitarren-Genere am Aussterben ist. Es kam ja doch ganz anders. Und wenn ich sehe, wie schnell z.B. ein Stones Konzert ausverkauft ist, trotz Ticketpreisen, die an Wahnsinn grenzen, sehe ich schon eine Zukunft für Gitarren.


    Bei uns ist aktuell gerade der deutsche Asi-Rap hoch im Kurs. Aber ich hoffe sehr, dass dieser Trend so schnell vorbei ist, wie er kam.

    das hat jetzt nicht direkt was mit funny stuff zu tun, aber ich wollte das zur ehrenrettung des kollegen einfach mal erklären.

    Das "Nullen" kenne ich auch noch. Aber *dieser* Kollege hat den EQ nicht aus Anstand auf Null gestellt, sondern seine Erklärung war tatsächlich dazu, dass er nicht wolle, dass seine Arbeit gratis genutz werden könne.

    Das können auch Techniker ;-)


    Bei meinen ersten Begegnungen mit PA Technik gab es einen Kollegen, der stellte nach den Events immer den 31-Band EQ flat, damit niemand "sein Setting" klauen konnte.^^


    Und da war noch der Musiker, den ich auf einer Tour begleitete, der sich beschwerte, weil ich ihm indoor eine andere PA hingestellt hatte, als am Tag zuvor bei einem kleinen Openair. Er habe doch gestern alles so toll eingestellt und nun müsse er die ganze Arbeit nochmals machen, weil er jetzt eine andere PA habe...


    Klar. Openair und indoor ist ja auch sonst quasi identisch...:/