Beiträge von zegi

    Wenn digital, dann gerne auch Behringer XR12 oder XR16. Aber da wird dir dann jeder sein Lieblingspult nennen.

    Das macht ja auch nichts. Ob jetzt Behringer oder Soundcraft - sind imho alle gut für den Zweck. Der Grundlegende Unterschied zwischen den beiden Marken ist der, dass man bei Behringer eine App benötigt, während man beim Soundcraft über einen Webbrowser das Mischpult steuert.


    Ich hätte für den angefragten Zweck bei beiden Marken keine Bedenken. Der XR16 wird allerdings eher zu gross sein für seine Bedürfnisse.

    Warum nicht einen kleinen Wettbewerb daraus machen?

    Jeder kann bis z.B. ende des Monats ein paar Entwürfe vorstellen, über die dann abgestimmt wird.


    Hier mal ein paar Varianten zur Anregung der Diskussion / des künstlerischen Prozesses :):S.

    Das erste Logo gefällt mir am besten. Evtl. kann man das Rot mit Photoshop noch zu einem Blau machen, das würde besser passen.

    wolferl : volles Verständnis dafür, dass man sich aufregt und ins Rotieren kommt, wenn da das falsche Pult steht. Dabei ist es egal, wie teuer das "falsche" Pult ist. Entweder habe ich nicht das passende File dabei oder ich kenne das Pult nicht oder es hat eine Funktion, die ich zwingend benötige nicht, ...


    Hat aber mit dem X32 gar nichts zu tun.


    Läuft das darauf hinaus: Millionen Fliegen fressen Scheisse?

    Es sind eben solche Äusserungen, die unprofessionell sind. Du kennst das X32 nicht und kannst es nicht bedienen. Ist ja ok. Sind jetzt deswegen alle, die mit einem X32 arbeiten (können) ...? (Ich wiederhole die Formulierung nicht)


    Es ist vom professionellen Standpunkt her sicher nicht schlecht, wenn man sich eine Strategie zurecht legt, wie man mit "falschen" Pulten umgehen will. Eine Möglichkeit ist eben, dass man sich mit den meistverkauften Pulten vertraut macht, weil man die statistisch gesehen am öftesten antreffen wird. Da gehört das X/M32 ganz sicher dazu.


    Alternativ dazu könnte man auch das Pult seiner Wahl selber mitbringen. Das machen auch einige Forenteilnehmer grundsätzlich so. Es hat auch viele Vorteile.


    Oder man sagt beim Eintreffen, dass man mit besagtem Pult nicht arbeiten kann. Das kann z.B. auch im Vertrag so geregelt sein, dass man ausschliesslich auf den Pulten X, Y und Z arbeitet.

    wolferl : Ich galube, du hast den Punkt nicht verstanden. Die "Behringer ist Müll" Phase haben die meisten im Forum überwunden und sind offen für sachliche Diskussionen über allerhand Beschallungswerkzeuge. Aber eben - pauschale Aussagen ohne Argumente sind ungern gesehen.


    Dass ein X32 nicht das beste Pult am Markt ist, ist Konsens. Dass es aber brauchbar funktioniert, gut klingt und man damit durchaus arbeiten kann, ist auch Konsens.


    Es ist halt einfach so, dass du die ganzen X32 Diskussionen hier verpasst hast, und jetzt deinen Standpunkt klar machen willst?

    Es ging um ein eher komplex angelegtes Ableton-Projekt das in sich verschachtelte Athmo und andere Dinge verwaltet hat.

    Wie muss man sich das vorstellen? Du musstest quasi einen Mix spielen? Etwas, was man vorher hätte als normales File vorbereiten können?

    Der Produktionsleiter echauffierte sich, dass ich nicht mit Ableton Live Version 9 aufkreuzte. (Da ich in der Regel Livebands betreue brauch ich derartige Zuspielsoftware nicht.) ist das den wirklich Standard und sollte das, wenn schon dringend bei der Produktion benötigt, nich von der Produktion selbst mitgebracht werden? Wir haben zwar dann irgendwie ein Laptop auf dem das lief aufgetrieben und alles lief gut, aber wie behandelt ihr solche Anforderungen?

    Ich würde das mit einem DJ vergleichen. Wenn der DJ gebucht wird, kann es mir als Kunde doch egal sein, ob der nun mit Pioneer, Denon oder was auch immer auflegt - solange er den Job gut macht. Und es ist eine Frage der Abmachung beim Booking, ob der DJ seinen Kram selber mitbringen muss (= kostet mehr) oder ob das alles vom Veranstalter gestellt wird.


    Beim Theater kenne ich das so, dass man als Techniker der Regie Vorschläge unterbreitet, wie man technische Aufgaben lösen könnte (eben z.B. Einspieler). Es fragt sich dann, ob die technische Lösung dem Drehbuch gerecht werden kann, ob ich als Techniker damit klar komme und ob das Budget das Ganze hergibt.

    Wären zuerst die Line Arrays gewesen und dann wären die Hornsysteme gekommen, wäre es heute in vielen Punkten genau umgekehrt. Es gäbe massig Line Arrays, die in drittklassigen Buden unterwegs wären und völlig falsch dimensioniert und unvorteilhaft installiert im Einsatz stünden.


    Die Hornsysteme wären der heisse Scheiss und es gäbe geniale Tools zum Einmessen/Ausrichten, nette Systemamps dazu und keiner hätte Zweifel daran, dass in diesen Systemen die Zukunft liegt. ;)

    Was ich mich ganz allgemein frage - wie sinnvoll und nötig sind Hinweise wie:


    "Die Bühne sollte mindestens 6x4 Meter groß und bei Open Air Veranstaltungen von 3 Seiten gegen Wind und Regen geschützt sein. Alle geltenden technischen Vorschriften, Regeln und Normen sind selbstverständlich einzuhalten."


    Die Passage habe ich aus dem Rider von Seven (direkt über diesem Post). Wenn jemand einfach etwas hinbaut und sich nicht für die besagten Vorschriften und Normen interessiert, wird er ja trotzdem sagen, dass alles im Butter ist. Und im Falle von juristischen Konsequenzen hilft der Rider auch niemandem, zu mehr Recht zu kommen (denn die Vorschriften gelten ja auch, ohne dass sie im Rider stehen).


    Und auch der Hinweis, dass die PA ausreichend dimensioniert sein soll (mit mehr oder weniger detaillierter Beschreibung dessen). So einen Satz habe ich ja selber im Rider. Aber was ist "ausreichend"? Da hat ja auch jeder eine andere Idee davon. Und auch wenn da ein namhaftes System steht, kann es immer noch schlecht klingen. Soll man solche Hinweise am besten komplett weglassen?


    Ich habe auch schon Rider gelesen, wo sinngemäss steht, dass am FOH der dB-Wert XY ohne Verzerrung gewährleistet werden muss. Aber selbst da könnte ja das schwarze Schaf einfach kurz vor dem FOH eine Delay-Linie hinstellen und dort volles Rohr gegen das FOH schiessen. Schön wäre es nicht, aber die dB-Vorgabe wäre entspannt zu erreichen.