Beiträge von zegi

    Ich glaube auch, dass ein Ampelsystem bei den Toiletten nicht funktioniert. Ich würde von Anfang an die Lösung mit den getrennten Wegen wählen. Alles andere wird schnell der Anarchie zum Opfer fallen, egal wie schön das technisch gelöst wurde.


    Einzige Möglichkeit wären sonst Lotsen, die dort stehen und die Leute nur einzeln durchlassen. Das will aber sicher niemand bezahlen.

    Ich kann dir die Frage leider nicht beantworten. Aber die Software kann, so viel ich weiss, kostenlos heruntergeladen werden und so findest du sicher heraus, ob sie kann, was du brauchst.


    ...und wenn die Software ein einziger Murks ist, weisst du auch schon, dass du besser nach etwas anderem Ausschau hältst.


    Ob man für 4 Lampen allerdings eine Software zum "Szenen speichern" braucht...? Da würde ich für einmal tatsächlich eher ein ganz banales Lichtpültchen hinstellen...


    https://www.thomannmusic.ch/st…e_ddc6_dmx_controller.htm (Shop = Hersteller)

    Kann man die Hausanlage kostenlos abbauen lassen? Wärs meine Location, würde ich das auch verrechnen. Man hätte dann die Wahl:

    1. Haus PA zum Kurs von XY benutzen

    2. Haus PA steht nur da und sieht toll aus

    3. Haus PA wird abgebaut zum Kurs von XY

    IDN: Nachts auf der Autobahn einen Turboschaden. Kurz etwas Geräusche, Leistungsabfall und schliesslich mit sehr viel Rauch zum Stillstand kommen. Und dann natürlich die halbe Nacht deswegen verbrauchen.

    Ach so. Ja, das ist schon richtig. Ob 1-16 oder 17-32 oben sind, ist an sich egal.


    Für die Stagebox ist es dann schon angenehmer, wenn man in der Tendenz die oberen Inputs umstecken muss, statt diejenigen auf der unteren Reihe (S32).


    Ich weiss, dass viele mit Kick auf 1 beginnen. Aber dann hören die Gemeinsamkeiten auch oft schon auf. Ob es dann für dem Fremdtechniker so viel einfacher gewesen wäre, wenn meine Kick auch auf 1 gewesen wäre? Ich glaube, er hätte exakt einen einzigen Kanal nicht ändern müssen. Bei ihm war da noch Kick innen/aussen, Snare t/b, ...

    Auf Kanal 1-16 hatte ich das, was am häufigsten im Einsatz war. So hatte ich direkten Zugriff. Das Schlagzeug war auf DCA1. Somit hatte ich mit 17 Fadern meistens alles im Direktzugriff. Wäre das Schlagzeug auf den ersen 16 Kanälen gewesen, hätte ich viel öfter hin und her wechseln müssen.

    So sah meine Stagebox-Beschriftung aus:


    roh:


    image.jpg


    und bei den Bands je so:

    image.jpg


    Die Kanäle 8 - 12 waren je nachdem akustische Gitarren oder auch mal ein Piano oder Synthi. Das Schlagzeug war bewusst auf dem 2. Layer, da es über eine DCA gefahren wurde. Auf Kanal 32 kam schliesslich noch die Moderations-Funke.

    Ja, so einen zweiten Mann auf der Bühne hätte ich sehr gut gebrauchen können. Die Stagebox hatte ich beschriftet; so eine Art Tabelle, bei der jeder Kanal für jede Band passend beschriftet war, inkl. der leeren Kanäle. Also z.B.


    Band 1

    1 - vox

    2 - vox

    3 - gitarre (di)

    4 - bass (di)

    ...


    Band 2

    1 - vox

    2 - leer

    3,4 Piano (je 1 di)

    ...


    Shoutbox hatte ich noch nicht (wäre dieses Jahr auch keiner gewesen, der hätte shouten können). Wie löst man das am einfachsten? Bühnenmann hat ein Headset, das auf einen FOH-Monitor sendet und ich nehme den Talkback auf die Monitore?


    Falls ihr Bilder von euren Lösungen habt, würde mich das sehr interessieren!

    Also das mit dem Master ist so eingestellt, war aber nicht das Problem. Wir hatten mehrere Files geladen, wovon nur sein File stumm blieb.

    2. Wenn die Phase 'showfiles zum umpatchen hin und her schicken' verpennt wurde, gibt es auch noch die Option backstage einen Editorläppe zu parken und den Kollegen nach seinem Eintreffen zum Umpatchen seiner in- und outputs auf die Festivalbelegung zu schicken. Wenn er da zickt oder das nicht in 20 Minuten schafft, hat er keine Ahnung und darf gar kein file laden.;)

    Das wäre tatsächlich möglich gewesen. Aber auf so eine schlagfertige Idee bin ich im Stress nicht gekommen. Statt dessen habe ich die umpatcherei am Laptop gemacht (ich mache tatsächlich einige Dinge lieber am Laptop, als am Pult. Die Software finde ich extrem gelungen und übersichtlich). Der Kollege baute zwischenzeitlich die Bühne um (was auch nicht nur Begeisterung bei allen Beteiligten auslöste).

    Ja, genau das umpatchen habe ich so gemacht. Kanal für Kanal au eine andere Quelle gelegt und neu beschriftet. Es birgt aber die Gefahr, dass am Ende ein Kanal auf einem "toten" Fader liegt, und dort Schwierigkeiten macht.

    Nachdem quasi alle Events in diesem Jahr abgesagt waren, flatterte kurzfristig eine Anfrage für ein Festival ins Haus. Obwohl ich schon viele Konzerte technisch ausgestattet und betreut hatte, war das mein erstes Festival. Und ich war nicht nur als Mischmensch gebucht, sondern für "alles", was Technik anging.


    Die Sache war im kleinen Rahmen; 7x3m Bühne, 20x20m Publikumsbereich, 8 Bands, 10 Konzerte, 3 Tage, 4 Monitorwege (vom FOH gemischt).


    Ich habe mir also alle Rider schicken lassen und habe einen Ablaufpla verfasst, der beschreibt, welche Band welche Inputs mit welchen Quellen bespielt. Die Kabel habe ich mit kleinen Nummern versehen, damit auch bei den grossen Umsteckorgien noch nachvollziehbar bleibt, was wo hin gehört. Auch die DI hatte ich deutlich beschriftet und die Monitore hatten gut lesbare Nummern.


    Es ging dann sehr gut los. Meine ziemlich umfassende Vorarbeit schien sich zu bewähren. Die Umbaupausen konnten kurz gehalten werden und am Pult hatte ich eine gute Übersicht. Schnell hatte ich ein Sprach-Chaos aus Französisch, Englisch, "Gestensprache" und Deutsch, aber man hat sich trotzdem gut verstanden. Tag 1 lief reibungslos. 3 Bands und eine "Open Stage" mit Jamsession liefen unerwartet locker ab.

    Am Tag 2 war eine Band mit eigenem Techniker angereist. Ich freute mich darauf, bei Musikgenuss etwas essen zu können. Doch das kam anders. Das Bandfile des Gasttechnikers hatten den Wurm drin. Es wollte kein Mucks aus dem Master kommen. Es war für mich nicht nachvollziehbar, wo das Problem lag. Kam noch hinzu, dass er die Kanäle 100% anders gepatcht haben wollte. Also habe ich das funktionierende Bandsetup der letzten Band geladen und dem Kollegen die Kanäle umgepatcht. Der Soundcheck dauerte 90 Minuten und dank der Verzögerung davor hiess das, dass ich 0 Zeit hatte, für meine Soundchecks.


    Der Singer/Songwriter, der eröffnete, startete mit dem Setup des Gasttechnikers. Während dem ersten Song bekam ich das einigermassen hin. Dann die Band mit dem Technikerkollegen. Und schliesslich "meine" Band. Perkussion, Schlagzeug, Bass, E-Gitarre, Klarinette, Querflöte, Posaune, Saxophon und 3x Gesang - Umbau und Soundcheck während der "Primetime". Das war relativ hektisch. Nach dem Bühnenumbau hatten wir 15min Soundcheck und sind dann mit viel Optimismus ins Konzert gestartet. Die ersten 2 Songs war der Sound noch etwas "wacklig" und ich hatte etwas zu kämpfen mit sich ankündigenden Feedbacks. Doch dann pegelte sich alles ein und es wurde doch noch gut.


    Am Tag 3 lief alles reibungslos und das Festival konnte erfolgreich abgeschlossen werden.


    Ich habe einmal mehr viel gelernt und anderes hat sich bestätigt (Rider stimmen nur in groben Zügen, Techniker = Psychologe).


    Schief gelaufen ist an sich nur die Sache mit dem Technikerkollegen. Ich hätte verlangen sollen, dass er sich mit mir abspricht. So wären die Pultprobleme vielleicht zu vermeiden gewesen und das Chaos auf der Bühne wäre nicht so ausgeprägt gewesen.


    Wie macht ihr das in dieser Liga? Also wenn der Fremdtechniker das eine Pult mitbenutzt, die Bühne nur Platz für eine Band zulässt und Monitore am FOH gemischt werden? Gibt es da einen Konsens? Vielleicht muss man noch dazu sagen, dass das Drumkit nie gewechselt wurde. Das war also fix dort und blieb fix mikrofoniert.

    Vespa wird auch oft stellvertretend für Roller verwendet, Harley bezeichnet unter Laien alle Chopper. Bei uns bezeichnen viele ihr Handy als "Natel", was ebenfalls ein Markenname war.


    Googeln - für Internetsuche

    Viagra - für Potenzmittel

    Fön - für Haartrockner

    Da gibts noch mehr:


    Korrekturflüssigkeit: Tipp Ex

    Haftnotizzettel: Post-It

    Heftgerät: Bostitch

    Klebestreifen (im Welschland): Scotch

    Schmerztablette: Aspirin

    Acrylglas: Plexiglas

    Schaumplatte: Styropor

    ...