Beiträge von Stage Left

    ich werde mal nachfragen, gut wahl war für jahre mein lieblings Pult ;-)

    Also sexchanger, MaleMale, FemaleFemale, benutze ich doch mal hin und wieder um fehlende Kanäle umzudrehen. ClubJobs bieten auch nach 20 Jahren immer wieder Überraschungen.

    Meine Adapter haben aber alle ein Stück flexible Leitung dazwischen. Die mechanische Last auf den Buchsen der Endgeräte ist echt nicht zu unterschätzen, wenn dann noch ein Kabel dran hängt können wir uns das mit dem Hebelgesetz aus der siebten Klasse herleiten. :)

    Hey Ulf,

    ich hatte früher immer par Z Kabel dabei die ich mir selber zusammen gelötet habe, sprich 2mal XLR/M auf 2mal XLR/F ;-)

    das ist imho nicht zwingend grütze. wenn man als team zusammenarbeitet, dann geht das schon. problematisch wird das ja erst, wenn ein zweiter mischer ins spiel kommt, der sich nicht an die spielregeln hält.


    zu iLive zeiten gab es auch kein gain tracking, da hat man es so gelöst dass der master den gain nach dem soundcheck nicht mehr auf der oberfläche hatte, sondern wie das slave-pult nur noch den trim. dann konnte da nix mehr schief gehen.

    ob das auch mit anderen pulten so easy umzusetzen ist, weiß ich aber gerade nicht. ich kenne weder das X32 noch das QL.

    Bis jetzt das einzig was top spielt ist mit der S6L mit gain sharing aus meiner sicht ;-)

    ich delaye die PA nur dann, wenn ich genug zeit für das setup habe.

    wenn´s mal wieder schnell gehen muss, lass ich das weg.


    und manchmal will ich mit meinem signal auch einfach ein bisschen vor dem band-mulm sein ;-)

    Der Kollege spricht etwas an was oftmals nicht vorhanden ist, Zeit. Mir ist durchaus bewusst das wir hier von kleineren Gigs sprechen und ich bin durchaus einig egal welches holz wie und wo die null zeit ist die Snare solange direkt schall noch relevant ist, danach sollte man sich gedanken machen über die Subs, back in the days gab es einen simplen trick um halbwegs ein gut schiebendes PA zu kriegen, einmal Phase drehen beim Sub und ein Sinus ton den man solange verzögert hat bis die maximale auslöschung....you now

    binn jetzt gerade etwas konsterniert, hands up für die tiefgründige Diskusion über comps. hoffe nicht alle sind so drauf wie back in the the days wo einige 402 und160 nach "Auge" gleich eingestellt haben...tja ist im end Effekt immer nur gieb dem Affen Zukker und halte die Zügel straff oder straffer ;-)

    Ich finde die graphische Darstellung auch super.

    Und ja, eine EQ-Kurve darf auch mal richtig krank aussehen oder muß es sogar. Der soll ja auch teilweise richtig was tun.

    Ich darf mal aus dem echten Leben eines Monitor Engineers zitieren hehe danke Chris ;-)


    Ich muss schnell sein in erster Linie, klar habe ich schon alle Vocal Micros auf betriebs Temparatur hochgedreht und auf alle verfügbaren Laut und leise sprecher auf der Bühne verteilt, weil Komunikation ist ja das A und O gerade bei einem kurzen Soundcheck oder halt auch wenn der Kater vom Vorabend etwas grösser ist und die Aussage weniger ist mehr schon mal vom sich profilierenden ambitionierten nicht audio verkäufer deutlich abhebt aber denoch gewillt ist sich selber in ein durchaus positives licht zu stellen...zumindest an diesem Abend....Und sagte ich schon ich muss schnell sein...kein top Mon Engineer kommt ohne own default presets aus gerade an Festivals, weil merke eins erst kommt die Nachfrage und dann die Qualität, sprich erst machste laut für alle und schön drehen kannste auch noch beim zweiten Song !!

    Würde ich als FOH-ler auch versuchen, ab zu wimmeln. Klar mischt es sich entspannter, wenn man sich nicht auch noch um die schrägen und abstrakten (nicht abwertend gemeint: Die stehen ja in einer ganz anderen akustischen Umgebung!) Wünsche der Musiker kümmern muss. Bei mir kam in wenigen Fällen trotz feinst ziselierten Monitoranordnungen dann wirklich ein Monitormixer der Band mit. Obwohl gerade das akustische Wohlbefinden der Musiker auf der Bühne entscheidend für deren Performance (gebt es zu: DAS war geil formuliert! ;)) ist. Könnte daran liegen, daß die Technik im Rider eben vom Veranstalter gebucht und bezahlt werden muss, der Monit(h)or hingegen aus der Ba(n)dkasse. Wenn einer mitkommt, hast du die (meist englischen) entspannten Typen, die kurz auf die Bühne schauen und alles ist gut. Oder aber die frisch gebackenen Absolventen, die das von ihnen ausdrücklich (Das und NUR DAS!) gewünschte Pult der regelmässig finanziellen Oberklasse offensichtlich noch nie selbst bedient haben, bedienen können und - für jeden Anwesenden nach dem Job ganz offensichtlich - auch nie bedienen werden können. Dann willkommen in der skurrilen Welt der One-Hit-Wonder! 8)

    ich gebe dir recht mit deiner Darstellung, aber möchte denoch etwas zum denken anregen, monitor mischen ist oft mehr als nur technik und knallende Bühne, viele Musiker schätzen es eine vertraute Ansprechsperson/ein bekantes Gesicht zu haben was bei dem oftmals ganzen herum gereise sicherheit und vertrautheit vermittelt. Würde mal sagen monitor mischen ist 60% Psychologie 20 % Technik 20% jedem Musiker ein Wohnzimmer schaffen.

    hmmm... musste über die Jahre feststellen gerade und vorallem beim Drum ist nicht so wirklich match entscheidend die feinen unterschiede der Mikros von verschiedenen Hersteller, die Spielweise des Musikers fällt um Welten mehr ins gewicht, sogar mehr als bei anderen Instrumenten...

    Erst mal mein aufrichtiges Beileid, solche Verluste von Kollegen dürfen nicht sein und stimmen

    mich nachdenklich.

    Bin dieses Jahr sicher an die zwei mal mit einer Tour in der Schleyer Halle vorbei gekommen und

    die Lokalen Jungs machen ein grossartigen Job was Sicherheit und Support anbelangt !

    Glaube anstatt nach gründen sich nach diesem Vorfall in wenn und warum Diskusionen zu verlieren,

    sollte mann sich eher wieder mal darauf besinnen und auch Leuten die neu oder noch nicht so erprobt sind nahe zu bringen das in unseren Gewerken sich der Job in vielen Ebenen abspielt. Natürlich begrüsse ich die heutigen Sicherheits Massnahmen aber denke oft wirt vergessen gerade z.B. den Hands zu zeigen wo und warum es gefährlich ist.....denke ist unsere Pflicht Sicheren Umgang best möglich zu gewährleisten.....und ja ich bin nicht immer ein gutes Vorbild wenn ich am Monitor Platz ohne Helm und den Clocks meine Frequenz berechnungen mache beim Aufbau, aber glaubt mir ich weiss genau wann und wo wer im Dach ist ....

    was gibt es denn heutzutage so an lösungen für dieses problemchen?


    habe viel rumprobiert mit Plugin Reverbs und Raum Antworten, lasse mir wieder ein Hardware Reverb Unit reinschrauben die Rechenleistung ist nicht zu toppen aus meiner Sicht, klar nutze Software Reverbs für viele sachen, aber auf den Main Channels brauche ich etwas, das beim abklingen nicht schmiert...das ist der unterschied...

    Alles liebe Philippe

    Ich masse mir ja nicht an, den Sound von Dave zu beurteilen, da ich ihn nie gehört habe. Aber wenn wir davon ausgehen, dass er sein Handwerk nicht wirklich gut macht - und dann noch so ganz unkonventionelle Herangehensweisen zelebriert (FOH-Pult seitlich stellen, tief in der digitalen Zeit noch analog mischen, keine Beschriftungen, ...) - wie kann man sich dann so lange in der Liga "internationale Topacts mit ausverkauften Stadien" halten? Ich meine die Frage ganz ernsthaft. Traut man sich nicht mehr, so jemanden zu kritisieren? Hören die Künstler selber nie den Sound?

    Würde da gerne mal zwei Seiten etwas beleuchten : Ich finds wunderbar das Kapellen Ton Leute bis richtig gross mitziehen und auch als Team oder Bandmitglider behandeln, auch wenn es vermutlich einige "besser klingende" Leute auf dem Markt gäbe, Loyialität bringt vllt nicht immer den pefekten Jazz Gig aber macht in dieser tristen Welt von Gewinn doch irgendwie noch mut !! Das andere wie sicher schon der eine oder andere festgestellt hat, oder sich ausgelassen hat es besser machen zu können weil der assistent des Tour Managers Monitor gemischt hat oder der Produktiönler knapp die Fader FoH gefunden hat, was technisch sicher durchaus sehr und zwar sehr schade ist, aber leider wir uns zum teil selber mit der Preis Politik in den letzten jahren zuzuschreiben haben....alles liebe Philippe

    Ich lerne ja gerade viel von Oldschool-Engländern.

    Jeden Tag an jeder Position das gleiche Mikrofon, das gleiche Kabel verwenden. Auf der anderen Seite die gleichen Wedges, die gleichen Lautsprecherkabel.

    Haha Chris, ich weiss von welcher Tour du sprichst.... ;-)


    Ja Touren heisst vor allen dingen Leute delegieren zu können, wenn nämmlich über mehrere Monate ganze Truck Ladungen selber aufstellen möchtets/willst/müsstest Tag für Tag wäre das ein kurzes Engangement....genau das ist die Chalange ob im tiefen Russland oder direkt neben der Haustür die Helfer so zu leiten das Zeitnah das ganze steht und "dein" eigentlicher Techniker Job nicht zu kurz kommt...weil wir essen ja alle zeitig nicht !


    Und wie Chris so treffend sagte routine ist das A und O wenn eine grosse Manschaft zusammen unterwegs ist pendelt sich das nach ein par Tage ein, wer wo und wann wie viel braucht...

    Hallo zusammen,


    denke bin weder ein besonders guter mischer oder über all die jahre meine taten nicht genug exclusive um legendäre Geschichten daraus zu machen....i don`t care !


    Wurde einige zeit Zurück von Midas eingeladen mit einigen anderen die viel mischen oder stram unterwegs sind unsere Meinung kund zu tun über das Digitale Heritage, Haben wir auch jeder so wie er dachte, ich finde da ist gar nichts falsches daran wenn sich eine Firma zeit lässt etwas zu entwickeln und hoffentlich ein spielendes System dem Markt übergiebt !

    die Vergangenheit hat uns ja zur genüge gelernt dass, das oft der grösste Schwachpunkt war !


    Habs zwar nur überflogen aber hier mein Senf :


    PM10 tolles Pult, nicht meins aber klingt wie eine eins war diesen Frühling zwei Monate mit Nickelback als Monitor/RF Tech damit unterwegs !


    Rick Pope : Alter Haudegen, sehr Freundlich, und wenn die Inputs stimmen....you now


    Alles Liebe

    Philippe

    der ursprüngliche ausgangspunkt dazu war die frage, wie man ein (z.b. von einem DJ erzeugtes) verzerrtes signal in den griff bekommen kann.

    dabei tauchte dann die frage auf, ob man mit einem übertrager, der ja keine gleichspannung durchlässt, trotzdem rechtecksignale (also quasi die maximalform einer übersteuerung) übertragen kann, bzw. wie die signalform dann wohl aussehen könnte.


    die signalform "rechteck" habe ich dann gewählt, weil das quasi die maximalform eines übersteuerten signals darstellt - und weil sie als definiertes messignal einfach vergleichbar ist.

    Danke dir Wora für die Aufklärung und auch den anderen Jungs fürs messen, wirklich sehr interessant, glaube grosse Thema das leider bei mir zwecksmässig als nimm mal ne pasive/active D.I. im praxis alltag vorbei gegangen ist....Best Philippe

    Vermutlich habe ich den ausgangs thread nicht mitgelesen, darf ich fragen warum diese messungen und in welchem Zusammenhang ? D.I. eine interesannte Sache die alltäglich oft angetroffen werden.....entschuldigt wenn ich gerade etwas auf dem schlauch stehe....schon mal danke für die info....best Philippe

    Danke für die Aufklärung, das wird wohl der Unterschied zwischen Profi und verifiziert sein...Haarspalterei... Liebe Grüsse