Beiträge von guma

    In letzter Zeit häufen sich Fragen von Neu-Usern, die wir in den Hobby/Party-Bereich verschieben müssen, weil die User den Weg dort hin nicht finden.

    Bitte schaut in den Forenbereichen nach, was wirklich zum Level eurer Fragen passt.

    Falls eure gestarteten Threads nicht dort auftauchen, wo ihr sie primär eingestellt habt, gerne auch mal im Sub-Forum HOBBY-FORUM nachschauen.

    War mal ein Tipp des deutschen Support, um sicher zu stellen, dass die Architektur der jeweiligen (alten) Session definitiv der neuen firmware angepasst ist. Das war mal, wenn ich mich recht erinnere, die Lösung, als es vor längerer Zeit mal Probleme mit Übernahme von Mono/Stereo Kanälen gab. Seither mache ich es immer so, bevor ich ein älteres file in einer neuen Firmware Version speichere.

    Natürlich war der logistische Aufwand gigantisch und als Top/Sub in Mode kam ,

    ging das so nicht mehr , mit allen bekannten Auswirkungen .

    So ist es. Lauter gleiche Kisten waren zwar besser zu stacken und mit den passenden Maßen auch viel besser zu transportieren, dafür aber in vielerlei Hinsicht akustisch viel schlechter zu arrayen.

    Daher war für mich die 'gestackte-Schuhschachtel-Ära' erst mal ein Rückschritt gegenüber dem, was ich vorher an Freiheitsgraden beim Arrayen und an klanglichen Ergebnissen hatte, und B1/F2 eine Katastrophe. Erst als die PAs dann richtig fliegen lernten und damit besser ausrichtbar waren, waren die für die Logistik erkauften Nachteile wieder einigermaßen ausgeglichen.

    Damals, also vor 'Top/Sub' habe ich auch schon viel darüber nachgedacht, wie man bei einem konstanten horizontalen Winkel möglichst viele Systeme vertikal übereinander packen und ausrichten könnte. Das hat ja dann bekanntermaßen jemand anderes zu Ende gedacht .... ;)

    Ich habe das noch nicht probiert. Wenn Du das auf einem Editorrechner mit der älteren firmware zu laden geschafft hast, unbedingt eine 'restructure' Prozedur drüber laufen lassen:

    Files -> Session Structure -> Restructure, dabei alle anderen buttons auslassen z.B. nicht! rebuild banks, weil das Deine user layer zurücksetzt

    danach die session speichern.

    @ tenderboy

    Hab' mir mal den gearslutz-Faden zu Deinem Thema durchgelesen:

    Irgendwie verstehe ich nicht so richtig, warum der so komplett aus dem Ruder läuft. :/

    Wobei VSS3, wenn ich das richtig weiß, nicht gleichbedeutend mit M6000 ist, sondern nur einen Algo bezeichnet, der ab M3000 hardwaremäßig zu haben ist.


    Ich nutze weiter gerne M(reverb)4000, welches klein und leicht ist, als "Haupthall", das zusätzlich die Algos VSS4 und Reverb-4 sowie DVR-2 aus dem M5000 bietet oder ein pcm 92, welches ebenfalls schicker zu bedienen ist, als die älteren pcm Modelle und deutlich besser klingt.

    Die klassischen Stereomikrofonaufbauten finde ich ebenfalls sämtlich für live Drum-OH nicht so wirklich nützlich, weil es zusammen mit der Einzelmikrofonie von Snare, Hat und Toms und je nach Lautstärkeverhältnis zusätzlich durch die Laufzeitfehler zwischen unverstärktem Drumset und PA sowieso schon zu erheblichen Interferenzen kommt. Deshalb bevorzuge ich in meinen Anwendungen wie 'oton' und 'skyworker' eine bedarfsadaptierte Beckenmikrofonie, die ich mir so nah und so ausgerichtet aufbaue, dass ich möglichst wenig Snare darauf habe.

    Ausnahme Jazz in einem passenden akustischen und beschallerischen Umfeld. Da habe ich mit einer Zweimikromonotechnik (Kick + OH) oder eben Dreimikrostereo (Kick +XY OH) und einem dafür geeigneten Verhältnis O-Ton zu PA schon passable Ergebnisse gehabt.


    Statt dessen habe ich mir mal diese Technik ( Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht ab Beitrag #34 ) erarbeitet, die ebenfalls mit weniger Mikros auskommt, recht natürlich und ausgewogen klingt und Prinzip bedingt weniger Interferenz behaftet ist.

    ;)

    Ich meine das eher so, dass die Rechenleistung keine Ausrede mehr ist. Wie Marcus schon sagte, ist in der Vi kein 480er Niveau und eben auch kein pcm92/96er Level eingebaut, wie in den Pulten anderer Hersteller auch nicht. Wäre mal Zeit, das zu ändern.

    =RS=

    Ich kann Dich gut verstehen. IMO hat es bisher ausser in der großen Rivage kein Pulthersteller geschafft, so richtig Edelhall mit Durchsetzungsfähigkeit für Live zu integrieren.

    Natürlich sind die Hall-Algorithmen in den Pulten inzwischen ganz ordentlich und sie sind alle ein bisschen unterschiedlich, das klangliche Level ist aber so, dass sich Hall in billigen Mischgeräten wie X/M 32 nicht mehr von der gehobenen Mittelklasse wie Vi oder dLive unterscheidet. Da dürften die Hersteller vor allem der neueren Mischgeräte, die genug Rechenleistung haben sollten, gerne so nachlegen, dass man dafür keine externen Lösungen mehr braucht, egal ob die nun aus hardware oder externen 'plug in' Plattformen kommen.

    Der Handkurbelbohrer hat kein Touchscreen, obwohl das jedes 60€ Smartphone hat.

    Dafür ist der SparEq und die SparAuxSchalterei genau das richtige für EinhandSpeedSMS Tickerer, jedoch nicht für mich. Deshalb benutze ICH in der Klasse lieber einen Akkuschrauber.

    Klasse Beispiel dafür, dass man viele auf den ersten Blick berechtigte Kritikpunkte beim genaueren Hinsehen mit einem 'stimmt, aber...' versehen kann/muß.

    Ich sehe das so:

    An der Hardware in der Preisklasse X32/Qu/Si habe ich nichts zu meckern weil einerseits sich die vorhandenen und die weggelassenen Bedienelemente gegenseitig die Waage halten ( also beispielsweise der vollständige Encodersatz EQ beim Qu gegen den farbcodierenden LCD scribble strip beim x32) und ich andererseits nach LS9 eh alles unglaublich finde, was inzwischen für 1200 - 2000 € so alles an doch recht zuverlässigem Mischgerät zu haben ist. :)

    Am jeweiligen Produkt sehe ich immer die Gesamtheit all dessen, was die Produktfamilie mit allem Zubehör und allen 3rd party Werkzeugen so kann.


    Zum Beispiel 'Screen' ist zu sagen:

    Stimmt, das eingebaute Ding ist in jeder Hinsicht für'n Arsch ...

    aber für mich kannste das auch gerne komplett zukleben. Ich nutze, meinen alten M7 Gewohnheiten folgend und mit dem CORE eh nicht anders möglich, am COMPACT immer mindestens einen 10" screen mit 'mixing station' und mindestens einen 14" Klapprechner mit dem gesyncten aktuellen Editor und schaue praktisch nie auf den eingebauten Spielzeugschirm mit seiner dämlichen Graphik. Der Mixing Station screen läuft während der show im 'follow console' Betrieb (was die Qu Version leider nicht kann) und macht genau das, was ich von einem eingebauten touch Schirm erwarten würde. Einen eingebauten Schirm kann man nicht aufblasen auch nicht bei einer 200.000€ Konsole, hier kann ich das, indem ich mixing station auf einem 18,4" Schirm laufen lasse, wenn ich mehr Komfort benötige.

    @ Ich finde neben dem obigen grandiosen "Ein-Satz-Trittbrettfahrer-Beitrag" noch aus dem "Harman Gerüchteküche" Thread genau diese:


    Was war daran innovativ in der Anfangszeit frech andere Hersteller, nur in billig, zu kopieren, dann Markennamen aufzukaufen um sie regelrecht herunter zu wirtschaften und wenn sie mal was Eigenes machen, wenn du schon das X32 ansprichst, es mit so einer grottigen Software zu versehen, das selbst Yamaha als Bedienungswunder da steht?

    Das wird von Yamaha auch immer noch hergestellt und in ansehbaren Stückzahlen verkauft. :D

    Erstens mal dreht es sich nicht um Hörensagen sondern Erfahrungsberichte zweier unabhängiger Kollegen, die dieses Pult ihr Eigen nennen und zweitens geht es nicht um eine dLive sondern um das X/M32.

    Natürlich, was denn sonst?

    Jeder gibt hier seine subjektive Wahrnehmung wieder.

    Es geht, wie eigentlich in jedem Deutschen Forum, um Wortglaubereien. ;)

    Wie du lesen konntest hat mir der Verleiher ein Midas angekündigt.

    Es stand aber ein M32 da.

    Da kann man sich nicht vorbereiten.

    Nee, leider nicht.

    In meiner Aufzählung kamen VI, CL3, SD9 und Midas Pro vor.

    Das Pro hat er dann aber unterschlagen.

    Meinst du mit leer, nicht konfiguriert?

    Aber genau da lag das Problem der M32. Ohne Bedienungsanleitung ging gar nichts.

    Da ist das Routing einer Midas Pro höchst intuitiv dagegen. :D

    Weiss zwar nicht warum man diesen Missstand so ausbreiten muss aber es war wesentlich mehr involviert als nur die Eingänge am Pult sondern noch 2 Stageboxen, 26 Eingänge von der Bühne 4 Lokale, ein nicht vorkonfiguriertes Pult und das vollkommen idiotische 8 Kanal Routing Problem.

    Das hat insgesamt ne gute Stunde Zeit gekostet die eigentlich nicht da war.


    Aber das Thema hat sich ja erledigt: Ich werde weder mit diesem Pult noch mit diesem Verleiher jemals wieder arbeiten.

    Punkt!

    Da ist nichts schief gegangen, der Verleiher hat mir schlicht und einfach nicht das Pult geliefert, das versprochen wurde.

    Wie ich schon geschrieben habe, ersetze grottig mit intuitiv und dann passt es besser.

    Ich will ja nicht behaupten das die Midas Logik intuitiver ist als die Behringer Logik aber das Midas Pult kenn ich eben in und auswendig aber mit Behringer war das eben die erste "Begegnung" und da hat sich das M32 eben nicht so verhalten als das ich das noch mal haben möchte.

    Ich hoffe, wir sind mit diesem Punkt jetzt endgültig durch!

    Statt "sachlich begründeter Kritik" am Produkt kann man daraus drei Dinge entnehmen:

    1. Ein VTler hat Dir ein anderes Pult hingestellt, als man Dir versprochen hat. Das ist verständlicherweise blöd, lässt aber nur eine sinnvolle Diskussion darüber zu, wie man das entweder vermeidet oder aber wie man damit zurecht kommt.

    2. Du konntest es nicht bedienen. Das ist auch verständlicherweise blöd aber nicht unvermeidbar. Viele von uns, zumindest die mit einem gewissen Realitätssinn haben sich aufgrund der schieren Anzahl an verkauften Geräten damit abgefunden, dass man in diese Situation kommen kann, wenn man damit Geld verdienen muß und sich passend darauf eingerichtet.

    3. ... und hier lässt Du die Realität hinter Dir

    DAS GERÄT WAR SCHULD DARAN, DASS DU ES NICHT BEDIENEN KONNTEST.

    Ganz klar gibt es für uns alle Mischgeräte, die viel komfortabler zu bedienen sind, einem ehemaligen Analogiker mehr entgegen kommen und uns seeehr viel mehr Spaß machen. Du vergisst allerdings, dass es ganz viele Menschen gibt, die dieses Ding flüssig bedienen können, also kann es nicht sooo schwer sein.


    So und jetzt wolltest Du uns im obigen wolferlschen Gesamtwerk noch mal gaaanz genau die Stelle mit dem sachlich Fundierten zeigen ...

    Da ich inzwischen bemerkt habe, das der Anfangsthread von dir gestartet wurde ist mir klar, das du in der Beziehung etwas biased bist und anscheinend Kritik an Behringer nicht gewollt ist.


    Kann man so machen aber als Moderator ist das jetzt nicht die subtile Art zu zeigen was für Präferenzen man verfolgt.

    Wenn Du Dir, statt voreilig diesen Quatsch abzusondern, mal die letzten 74 Seiten des X32-Threads durchgelesen hättest, hättest Du meinen folgenden Beitrag vom 18.4.13 , also ein Jahr und 7 Monate nach Eröffnung dieses Threads finden können:

    Nein ich besitze keins, finde aber, ich sollte es bedienen können und da ich dabei keine halben Sachen mache, will ich wissen, wie es tickt, wenn es auf den ersten Blick nicht so tickt, wie andere Digitalpültchen, die ich schon kenne. :wink:

    Threads eröffne ich als Moderator nicht nur dann, wenn ich ein eigenes Interesse an einem Thema habe sondern, wie Du selbst bereits bemerkt hast, auch dann, wenn Ich feststelle, dass Sinn macht, Fragen zu einem Thema/ einem Produkt in einem Thread zu bündeln.

    Bezüglich X32 habe ich kapiert, dass man dieses Gerät bedienen können sollte, wenn man mit einer regionalen Musikszene weiter etwas zu tun haben will und Dezember 2014 habe ich mir ein Core gekauft, weil ich zwar erklärtermaßen wie viele sehr skeptisch gegenüber Behringer Hardware war, an dem Ding aber nicht viel "Hardware" dran, es aber so unfassbar billig war, dass ich mir das zum Spass gekauft habe.

    Ein X32 Compact Mischpult mit Fadern besitze ich seit Ende 2018 aus dem Grund, den Sebastian Jäger im hier mit hineingeschnittenen Beitrag so trefflich formuliert hat.


    Sieben Jahre nach Erscheinen dieses Geräts wissen eigentlich alle Praktiker egal welcher Liga wo dieses Ding einzuordnen ist und was es macht. Deshalb muß man es zwar nicht mögen aber diese Sorte von undifferenzierter "Kritik", wie hier von einigen vorgetragen, zeugt eher von einer gewissen praxisfernen Ahnungslosigkeit oder zumindest einer sagen wir mal veranstaltungstechnischen Nischenexistenz.

    Es braucht tatsächlich ein gutes Maß an Sarkasmus, um aus dem Sach-Thread, in dem auch immer gerne an Konkretem gemeckert werden darf, den besagten Teil auszuschneiden und der Öffentlichkeit in seiner Reinform zu präsentieren, statt ihn der Aservatenkammer zuzuführen. Da hier der eine oder andere selbst beim Treten auf beide Großzehen nichts spürt, probiere ich gerade aus, wie drastisch man sein muß, damit auch der letzte versteht, dass hier nicht der Platz ist, an dem jeder inhaltsfrei all seinen mentalen Stuhlgang loswerden kann. Das Gschmäggle steckt im fehlenden Inhalt, bei in der gefundenem Überschrift ausformuliertem Selbstzweck.

    Sollte das zügig besser werden, verspreche ich, diese Art von Müllhalde wieder zu entfernen. Die Botschaft ist also:

    Mehr Thementreue, weniger unreflektiertes Drauflosquatschen,

    Meinung immer ordentlich mit Sachargumenten versehen,

    andere gern so behandeln wie man selbst gerne behandelt werden möchte.


    Dann muß ich auch kein Geschwafel mit pösen neuen Überschriften versehen. ;)

    @ e-on siehste mal so verschieden können die Geschmäcker sein. Ich hatte kurzzeitig überlegt auf eine QL1 umzusteigen, das Geld sehe ich allerdings im Vergleich zum M32R nie wieder. Wenn ich die Features brauche nehme ich einfach meine SD9, aber wenn ich mit nem Trio unterwegs bin steht das einfach in keinem Verhältnis. Der Userlayer würde dem guten Stück allerdings die Krone aufsetzten. Ich betrachte die Kiste als Werkzeug mit dem man durchaus arbeiten kann.

    Kommen mir irgendwie seehr bekannt vor diese Überlegungen:):)