Beiträge von guma

    Thema war ‚one man mixer stand‘, dann ist ‚one man stand four man carry‘ schon ein Diskussionspunkt im Thema. ‚Camping FOH‘ ist OT und wir wissen seit Wurst Werners denkwürdigem Thread ja alle wie das geht. Ich suche aber bei Gelegenheit gerne noch mal den betreffenden Thread raus. :)

    sowas macht man zu zweit, indem man die seitlichen diagonal anfasst. Sollte die Treppe zu eng sein, dann kann das ganze Gespann auch noch diagonal hochgehen.

    Doppeltes Gewicht, ein Arm .. schönen Gruß an das Schultergelenk :rolleyes:


    Und dann gibts da noch Rundschlingen. Ein Ende unter die Rollen, dass andere um den Hals. :D

    Klar, wenn's gar nicht anders geht, wissen auch wir, wie man ein Klavier transportiert ;)

    für die kollegen mit ein wenig bastelgeschick und dem unbedingten willen, weiter unten nochmal weitere griffe zu haben, gibt es aber eine recht einfache lösung für das dilemma: man baut sich einfach weitere griffe ein. das holz hat damit sicher keine probleme ;-)

    ich kann mir auch gut vorstellen, das man solche zusätzlichen griffe auch ....

    deshalb schrieb ich auch

    Zitat

    Konstruktionsbedingt?

    wenn‘s dort unten kein Hindernis für die Stichsäge gibt, ist ja alles prima! :):)

    hier noch ein bild

    Trotz meiner Vorbehalte wegen des Gewichts schicke Sache. Was mir auf dem Bild auffällt:

    Die Griffe an der schmalen Seite sind sehr weit oben. Wenn man das Teil zu zweit eine schmale Treppe hoch tragen muß, stelle ich mir das für den, der hinten unten geht, ziemlich sch... vor und für den oben, der die Caseunterkante am Schienbein hat, erst Recht. Muß das konstruktionsbedingt so sein?

    Dass der Klappmechanismus geil ist, ist klar. Kannst Du zu Gewicht und Handling beim Transport was sagen?

    Wenn man Dante jedoch nur als P2P-Verbindung (vergl. AES50, MADI, etc.) ohne Extras zwischen Pult und 1-2 Stageboxen einsetzt, kann man es im Grossen und Ganzen auch genau wie solche Protokolle handhaben.

    Das ist natürlich völlig klar. Benutzen ja auch viele von uns so.

    Ich meine natürlich Situation 1.


    Zum Thema „Festinstallation“ sage ich nur

    Das ist das seeehr weite Feld ‚Wartungsverträge‘: Wer bezahlt sie, wer versteht was drin steht und warum das Geld kostet und wer erfüllt sie. Das war schon lange vor der digitalen Revolution das Problem... :)

    - zu wenig Unterteilung der Systemblöcke (= Kombination o.g. Punkte). PA ist PA, Pult ist Pult - Solange man keine aufwändigen Mehrkanalbeschallungen produziert, gibt es keinen sinnvollen Grund warum man die Signale per Dante/AVB oder ähnliches vom Pultsystem ins Beschallungssystem schicken muss. 2x AES3 mit SRC oder analog und gut ist.

    :thumbup:

    Äh, ... und sollte das auch nicht funktionieren und es sich über besagtes 'follow mute' nicht ändern lassen, liegt es, wie in oben genanntem Thread erwähnt, an der A&H Logik, nach der die Mute Gruppen 'VCA Style' sind. Dann sollte es gehen, wenn der Abgriff für den 'direct out' 'post fade' gewählt wird.

    Rätsel gelöst:

    1. Manual Seite 31

    Zitat

    Channel trigger sources follow the Global Direct Output setting. This would typically be set to Follow Fader, Follow Mute. The Direct Out source is set in the input channel Routing screen.

    und

    2. Manual Seite 89 Blockdiagramm:

    Es gibt im routing für den 'direct out' neben vier 'global audio tap points' noch die globale Auswahl 'follow mute' ja/nein. Das ist es. Man sollte es einstellen können. Wenn es dann nur funktioniert, wenn der Quellenkanal für den trigger ebenfalls Mitglied der Mutegruppe ist und der aber offen bleiben soll, muß man den Quellenkanal eben doppeln und den "stillen" Kanal als Triggerquelle wählen. ;)

    Hm, was Mute-Gruppen so machen und was nicht, ist immer so ein bisschen Ansichtssache, siehe diesen mute / unmute Thread. Ich würde da nicht direkt von einem bug sprechen.

    Wenn ich Zeit habe, werde ich aber mal nachprüfen, wie sich Pulte anderer Hersteller bezüglich diesem Punkt verhalten. Einen Anwendungsfall, bei dem das von Bedeutung gewesen wäre, hatte ich noch nicht.

    Interessant wäre auch, ob sich Pulte anderer A&H Serien auch so verhalten. Das kann ich nicht testen, weil ich derzeit kein A&H Pult am Lager habe.

    Wunderbar Kimix! Vielen Dank für die Infos!

    Na gut das ist dann doch nicht so sinnvoll einen Slot dafür zu verschwenden, zumindest nicht für einen einzigen Kanal.

    Wie 'Kimix' bereits sagte, das 'overlay' wandert mit dem plugin 'midas analyzer' via 'follow channel' mit dem selektierten In- oder Outputkanal, so wie das die X/M 32 Nutzer kennen. Das funktionierte mit der immer noch ebenfalls vorhandenen Klark Anneliese nicht.

    Es funzt jedoch nicht, wenn die parametrischen EQs der Outputs durch Terzband-Eqs ersetzt werden. Es können nicht beide EQ-Typen gleichzeitig genutzt werden wie bei X/M32 und 'overlay' über die Klark Terzband EQs gibt es nicht.

    Der Midas Analyzer wandert jedoch via 'follow channel' trotzdem mit der Kanalauswahl der Outputs mit und hängt post EQ, sodaß man auf dem Schirm im großen Analyzer-Bild aus dem FX Rack zumindest die Wirkung der EQ- Änderung sehen kann. Der Terz-EQ kann dann bequem über 'EQ on Fader' oder den Mixtender bedient werden.

    Was leider nicht geht, ist Anneliesen-Overlay auf dem Mixtender, wie wir das von 'Mixing Station' kennen.

    ... vom Neuen Deutschen Jammerbardenpop ...

    sehr treffende Beschreibung, hoffentlich dauert die Phase nicht so lange ... :rolleyes:

    Die Kofferräumler sind zwar auch Kinderpop aber wenigstens lustig.

    Da ich Busse durchaus mag heißt's jetzt "DEEP Processing ermöglicht Plugins direkt in Kanäle und Mix-Busse einzubinden".

    Perfekt! :)


    Nächstes Problem wäre jetzt, dass ein Kunde auf die Idee kommt "da steht Plugins einbinden". Wo kann ich jetzt meine VSTs installieren? Warum spielt mein Waves nicht nativ auf der Kiste? Das muss also auch noch irgendwie bedacht / klargestellt werden. Stichwort DAU.

    Das DAU Problem zu lösen, würde den von Dir genannten Rahmen sprengen. Vergiß es.

    Zudem hält sich das DEEP Processing ja bisher eh in Grenzen - Tube Stage Preamp und das war's, richtig? Da kommt irgendwann noch was? Das kannst du halt alles nicht schön in einem kompakten Featuretext mit begrenzter Bearbeitungszeit rüberbringen. Die Aufgabe ist also das, was der Hersteller teils auf mehreren Unterseiten auf der Produktseite erklärt und darstellt, kompakt aber verständlich auf eine Feature-Liste zu komprimieren - und je nachdem mit wie viel Liebe und vor allem Zeit das passiert kommt halt ein bestimmtes Ergebnis dabei raus.

    Auch klar.

    Und vergiss bitte nicht - je nach Hersteller / Vertriebs-Weg hängen da unterschiedlich viele Leute dazwischen, im Worst Case von 1. Variante des Produkttextes bis beim Händler online:

    - der Hersteller-Produktmanager oder Marketing Texter-was weiß ich wer

    - evtl. jemand beim Vertrieb

    - Einkäufer beim Händler

    - evtl. Fachabteilung oder eben Content Team .....

    Deshalb ja auch mein Spruch: "Übernimm die Fehler der anderen und füge eigene Fehler hinzu."

    Urlaub war super, ich freue mich, wenn ich helfen konnte. :)

    Ich lese ja die 'feature suggestions' im Hersteller-Forum mit und finde es schon interessant, was sich da so abspielt. Man kann neben echtem Unsinn vier Gruppen von Wünschen finden:

    1. Dinge, die GLD kann und die man als 'basics' erwarten würde, weil es die schon im LS9 gab wie z.B. das Speichern von librarys auf ein externes Medium oder das 'book marking' von Menueseiten des screens auf 'user keys'. Da ich annehme, dass das ja nichts völlig neu zu Programmierendes ist, finde ich da die Herstellerpolitik des "hochgehängten Brotkorbes" um das dann als update zu präsentieren etwas, naja, unzeitgemäß. :rolleyes:

    2. Wünsche von M/X32 Umsteigern. Da gibt es einen recht umfangreichen Katalog und die sollte der Hersteller nicht ausser Acht lassen. Das lässt sich nicht einfach mit 'unterschiedliche Produktphilosophien' erklären, da diese Geräte unter- oder gleichpreisig sind und sich diese Konkurrenz nicht einfach mit "Ihr kriegt 96KHz, müsst aber dafür auf jede Menge nützliche Softwareeigenschaften verzichten" vom Tisch wischen lässt.

    3. Dinge, die es nur in deutlich hochpreisigeren Pulten dieses oder auch anderer Hersteller gibt. Läuft für mich unter "man kann das ja mal versuchen" aber da kann ich den Hersteller verstehen. Da finde ich auch die Idee mit dem Zuzahlen für die 'Deep Processing' plugins nicht abwegig.

    4. So richtig neue Ideen sind eher selten. Sofern sie aber sinnvolle Folge des Hardwarekonzepts sind (z.B. Funktionen der Kanaldisplays), sollte der Hersteller sie unbedingt berücksichtigen.

    Sound einer Trailerbühne ...

    In dieser Hinsicht "soundmäßig" auch nicht zu verachten:

    Die Tönnchen-Bühne!

    Das Gewerk hat halt mit Ton meist so gar nichts am Hut, tritt aber sehr gern als Komplettanbieter auf und schafft es gerade bei mittelgroßen Veranstaltungen gerne sich besonders früh zu verkaufen. :rolleyes: