Beiträge von floger

    Nur nochmal zur Klarstellung:

    Digital beduetet Wert- und Zeitdiskret.

    Bei PWM steckt die Information in der länge der Pulse. Folglich ist das ein astreines analoges Signal.

    Bei Delta-Sigma gibt es ein Zeitraster. Man kann die Bits wirklich ohne Informationsverlust als Einsen und Nullen aufschreiben. Folglich ist es Digital. Dass man aus dem Bitsream duch ein simples Tiefpassfilter wieder ein analoges Signal machen kann, ändert nichts an dieser Tatsache.

    Dass diese Methode natürlich nicht mit den schwanken Versorgunsspannungen einer Endstufe harmoniert versteht sich von selbst.

    Ist die Endstufe selbst der Delta-Sigma-Wanlder werden diese Fehler natürlich kompensiert. Nur ist das ganze dann eigentlich nichtmehr digital, weil die Spannungshöhe der Pulse einen Teil der Information enthält.

    Durch den unterschiedlichen Aufbau verschiedener Amps gibt es durchaus Phasenverschiebungen in einzelnen Frequenzbereichen.

    Die gibt es aber nur am Rand des Spektrums.

    Am oberen Rand durch die Geschwindigkeit der Bauteile, oder das Ausgangsfilter bei Klasse D. Ist eher irrelevant, weil man da räumlich schon mehr Schweinereien bekommt als so ein Filter je anrichten kann.

    Und am unteren Rand durch Koppelkondensatoren. Hier dürfte sich im sinnvoll Nutzbaren Bereich auch nicht soo viel tun.


    Aber klar, besser ist das:

    identischer Endstufentyp für identischen Schallwandler,

    Demnach ist ein Digitalamp ein Class D Amp.

    Ja was denn nun.

    Nichts anderes wurde behauptet.

    Klasse D wird von vielen als Digitalamp bezeichnet, obwohl daran nichts digital ist.


    Es gibt durchaus Konzepte, bei denen das DSP in der Regelung des Amps hängt. Das ist aber relativ selten. (Gibt's das überhaupt im PA-Bereich?) Außerdem wird das dann auch deutlich genug hervorgehoben, dass da ein DSP drin steckt.

    Vielleicht wegen Verwechslungsgefahr mit einem nicht unbekannten Hersteller von Mischpulten?

    Ich weiß nicht wie man auf so eine Idee kommt, den Namen einer Firma zu Nutzen.

    Was ,macht das HDCP denn intern mit dem Signal, welches analog raus geht. Könnte das durch den Receiver "manupuliert" werden, da man da je eben keine Kontrolle mehr über das Signal hat?

    HDCP macht garnichts, weil es ein Protokoll von HDMI ist.

    Aber das DRM des Receivers könnte so etwas wie Macrovision auf dem Composite-Ausgang aktivieren.

    Allerdings verstehe ich nicht, warum HDCP überhaupt nötig ist. ARD und ZDF nutzen kein DRM. (Zumindest nicht über Sat)


    Kann es sein, dass das einfach eine Interferenz durch das Downscaling ist?

    Die Daten sind ja dann oft genug nur Augenwischerei der Marketingabteilung...

    Naja, die CL hat das, was die beim Dave im Subwoofer nennen, schon im Top verbaut. (8")

    Der Sub beim CL ist ein Ausgewachsener 15"er. Alleine schon deshalb sollte mit dem CL deutlich mehr gehen als mit dem Dave. So viel kann man garnicht falsch machen, dass das nichts wird.

    Die Dave wird vermutlich mehr nach Hifi klingen, aber das war ja von Anfang an nicht gefragt.


    Maui fliegt aufgrund des Budgets eh raus.


    Aber klar, wenn die Möglichkeit besteht probe zu hören, sollte man das tun.

    Der waldläufig als Digitalamp bezeichnete Endstufentypus ist nix anderes, als eine herkömmliche Endstufe mit einem andersartigen Netzteil.

    Auch wenn es irgendwie sinnlos ist sich um die richtige Definition falscher Bezeichnungen zu streiten, so bin ich mir doch ziemlich sicher, dass die meisten mit Digitalamp eine Klasse-D-Endstufe meinen.


    EON 515 XT´s die mit Bässen mit Ringkerntrafoamp versorgt werden als auch um 2 andere Systeme mit mit diversen SynQ Amps 1k0, 2k2, 3k6 in Kombination mit QSC RMX2450, tamp Proline 3000 u.a.

    Wenn ich das richtig überblickt habe, dann ist an diesen Amps garnichts digital.

    => Keine Latenz.

    Bei Kopfhörern hilf auch ein Ambient-Mic. Damit hörst du noch was vom Bühnensound.

    Das kann man auch relativ empfindlich stellen und stark komprimieren. Das hat den Vorteil, dass man in Spielpausen die Umgebung hört, sobald es laut wird aber nicht den Monitormix vermatscht.

    Mal was grundsätzliches: ES GIBT KEINEN DIGITALAMP!


    Wenn du Class D, SMPS, ... meinst, das sind ebenfalls analoge Konzepte. Latzenz = 0,0 ms

    Es gibt höchstens durch das Ausgangsfilter am oberen Rand des Frequenzspektrums eine kleine Phasenverschiebung.


    Egal welches Konzept der Amp hat, kann aber immer ein DSP drin sein, das eine Latenz hinzufügt. Typischerweise irgendwas im unteren einstelligen ms Bereich.

    Wenn ein Lautsprecher zwei Höner stumpf nebeneinander verbaut hat, negiert dies schon einen guten und halbwegs gleichmäßigen Klang.

    Tu deinen Gästen den Gefallen und kauf keine Piezos.


    Was in dem Preisbereich halbwegs taugt:

    - LD Systems Dave 8 Roadie

    - LD Systems Dave 10 G3


    Kein Tiefbass, kein Discopegel, aber mit sicherheit ordentlicher Klang bei halbwegs glaubwürdige Angaben.