Beiträge von Hanseat

    Da bin ich jetzt auch angekommen. Entweder ich verbinde einen Urlaubsbesuch bei Freunden mti einem längeren Ausflug zum Abholen des Pultes oder das Ding muss auf die Palette und mit einer Spedition auf die Reise gehen. Alles andere ist wohl zu heikel.

    Der entscheidende Unteschied ist meinem Verständnis nach nicht die Pappe - sondern der wichtige Zwischenraum zwischen Außenhaut und Inhalt und dessen Polsterung. Dieser verhindert, dass bei Stößen oder gar Beschädigungen der Außenhaut gleich der Inhalt in Mitleidenschaft gezogen wird. Aber so gesehen übernimmt das dann eben der Schaumstoff IM Case.


    Und zur Bahn: Tante Trude fährt mit ihrem Fahrrad sicher nicht im ICE - denn da kriegt der Schaffner sicher einen Tobsuchtsanfall und Tante Trude wird mit dem Fahrrad nach Hause fahren müssen...


    P.S: Kennt jemand "Janta-Logistics" ?

    Update:

    • Dachser macht laut Homepage keine Transporte für Privatkunden
    • Verkäufer würde mir zum Bahnhof entgegenkommen. Das Case ist aber mit rund 1m x 0.75m x 0,3m echt nicht mehr schnuckelig - bei meinem letzten Transport in der Bahn war das Teil nur halb so groß!
      Wenn dann noch ein netter Schaffner beim Einsteigen Einspruch geltend macht, dann stehe ich echt blöde da. (Umsteigen müsste ich aber zum Glück nicht).
    • Kartonagen halten ja allenfalls ein paar Kratzer ab, daher kann ich mir nicht vorstellen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man da einfach ein paar Umzugskisten-Kartons drumrumklebt oder doppelschichtige Wellpappe. Wenn es hart auf hart kommt und so ein Case mal stürzt, dann nützt das sicher sowieso nichts. Aber wenn du meinst, dass so ein Case für den Versand kein unnötiges Risiko darstellt, dann geht das sicher auch per UPS.

    Der Verkäufer ist sehr freundlich, hat aber keinerlei Erfahrungen im Versand so großer Gegenstände, daher sind wir gemeinsam auf der Suche nach einer passenden Lösung.


    Ich möchte mir eben lieber im Vorwege etwas mehr Gedanken machen, als hinterher "Lehrgeld" zahlen.

    Ein privater Kurier ist unverhältnismäßig teuer, UPS wäre normalerweise meine Wahl, mit Speditionen habe ich keine Erfahrung (und günstige Anbieter/Vermittler bringen anscheinend einigen Ärger mit sich, wenn man den Bewertungsportalen glauben darf).

    yamaha4711 O.K. - nun müsste der Verkäufer aber erstmal bereit sein, mir das Pult an den Bahnhof zu bringen (sind für ihn eben auch 2 Std. Fahrt hin und zurück) - das werde ich mal klären.


    Aber abgesehen von Tante Trudes Bahntransport... was würdest du für eine Lösung empfehlen?
    (Abholung Privatadresse, Paket oder Palette, Zustellung an Schuladresse)

    Nützt ja nichts, wenn Baustellen und Stau im Wege sind.

    Falls (!) der Verkäufer das Pult zu einer größeren Stadt (1Std. entfernt) bringen würde, dann könnte ich mit einem günstigen Bahnticket hinfahren (das ginge fast doppelt so schnell!). Aber wie verstaue ich das "Päckchen" dann unauffällig im Zug? Ist ja nicht gerade Handgepäck...

    Danke für den Tipp - geht das auch privat oder sollte ich das lieber über meine Schule machen?

    Da ich bisher keine Erfahrung damit habe - was wäre etwa ein "guter Tagespreis"?


    Ist nur der Palettenversand ausreichend sicher oder geht das auch als Paket?

    Beim Palettenversand wird's anscheinend recht teuer, wenn die Palette nicht "stapelfähig" ist. Das wäre bei meiner Sendung aber wahrscheinlich nicht der Fall, oder?


    Bei DHL Express und UPS käme ich für ein Paket (keine Palette) inkl. Versicherung auf ca. 55 (UPS) bis 70€ (DHL Express) laut "jumingo.com" - wenn ich den Preis direkt bei UPS recherchiere komme ich auf knapp 70€.

    Moin,


    ich möchte mir gern ein gebrauchtes X32 im einfachen Thon-Case (also kein spezielles Tourcase) zusenden lassen und bin mir nicht sicher, wie das am sichersten gehen kann und auch noch halbwegs bezahlbar bleibt. Die Größe des Cases beträgt ca. 98cm x 73cm x 30cm. das Gewicht knapp unter 40kg.


    • Reicht das Case mit etwas Pappe außenrum, aber ohne weitere Stoßdämpfung als geeignete Versandverpackung? Äußerlich dürfte da nichts passieren (ein paar Kratzer interessieren mich nicht), aber ist das Pult im Inneren sicher? Insgesamt wiegt das Paket ja knapp 40kg und bei den meisten Paketdiensten läuft das über Sortierbänder mit Fallhöhen bis zu 1m (oder wird auch sonst nicht gerade zimperlich angefasst) - das ist schon eine Menge kinetischer Energie, die auf das Paket einwirkt.
    • Für den versand als Paket kämen z.B. UPS und DHL Express in Frage. Ein Versand auf Palette wäre evtl. etwas schonender, da Paletten sicher nicht über Sortierbänder laufen. Leider habe ich zu den günstigen über Onlinerechner zu findenden Speditionen/Vermittler in etlichen Fällen sehr unzufriedene Erfahrungsberichte gefunden (Iloxx, Cargo International...) Die Probleme reichten von Nichteinhaltung von Terminen (+ zusätzlicher Kostenberechnung für angeblich erfolglose Anfahrten), ramponierter Ware und schlechtem Service.

    Vielleicht habt ihr Erfahrungen damit und könnt mir hilfreiche Tipps geben?

    Kurzer Bericht aus der Schulpraxis:

    Gestern während eines Tontechnik-Workshops mit Schülern der Technik-AG haben wir vor den weiteren Workshopteilen Sicherheitsfragen thematisiert. Nach einer kurzen Einführung in das Thema ging es dann um die Konkretisierung anhand diverser Beispiele nach folgenden Gesichtspunkten:

    • Worin liegt jeweils die potentielle Gefahr?
    • Was könnte schlimmstenfalls passieren?
    • Wie kann das Gefahrenpotential minimiert werden?

    In vielen Bereichen haben wir das schon immer "mitgedacht" - in zwei Bereichen haben wir Optimierungsmöglichkeiten besprochen (für diese hatte ich die entsprechenden Lösungen bereits vorbereitet). Diese werden wir nun bei unseren Veranstaltungen umsetzen.

    Gestern während eines Tontechnik-Workshops mit Schülern der Technik-AG kam das Mess-System erstmals testweise zum Einsatz:

    • Behringer Messmikrofon ECM 8000 (evtl. kommt später was anderes)
    • über 30dB Dämpfungsglied (Spitzenpegel können sonst vom System nicht korrekt verarbeitet weren)
    • an Centrance MicPort Pro USB-Soundkarte (liefert auch 48V Phantom)
    • am Notebook mit Demo-Version von Level-Check.
    • kalibriert wird vor und nach der Messung mit dem Center 326 Kalibrator.

    Für die Schüler war's sehr lehrreich und äußerst hilfreich bei der Einhaltung sinnvoller Pegel (Leq30 kleiner 95dB), z.B. bei Schülerdisco-Veranstaltungen (meine Ohren hätten auch nicht mehr gewollt).

    Ein Hinweis auf mögliche Gehörgefährdungen (weil >85dB) kommt noch an die Tür.


    Unsere Topteile (HK Audio L5 112FA) sind übrigens mit einem max. Pegel von 135dB peak angegeben - hinsichtlich der Einhaltung des maximal zulässigen Lcpeak nicht unpraktisch :)

    Was war denn das Problem mit den iSemCon-Adaptern?


    Klar - grundsätzlich will ich nicht einfach nur "billig" kaufen (das ist hinterher immer teurer), aber auch nicht unbedingt mehr ausgeben als notwendig.


    Für die Messungen nach DIN 15905-5 könnte eben auch das Behringer ECM schon ausreichend sein - wir fahren sicher nicht an der obersten Grenze der zulässigen Werte, daher kann eine sinnvolle Aufstellung in der Nähe der Boxen - oder Open Air auch an der Mischposition (da gibt's sicher keine Probleme mit zu lautem Störschall bzw. Publikum - da spielen ja keine Teenie-Stars).


    Im Verhältnis scheint mir das Center-Modell eben etwas teuer. Andererseits wäre es blöde, ein sehr gutes Messmikrofon (iSemCon) mit einem möglicherweise langfristig nicht stabilem Billig-Gerät zu kalibrieren. Vielleicht mache ich meine ersten "Gehversuche" erst einmal nach Kalibrierung mit Rosa Rauschen und einer Vergleichsmessung mit einem nach "Werksstandard" kalibrierten Schall-Datenlogger.


    Das "professionelle Besteck" kommt dann eben erst im nächsten Etat...

    Stimmt - aber worauf muss man beim Kauf eines solchen Adapters achten? Im Wesentlichen geht es doch um Außen- und Innendurchmesser, die Länge dürfte eigentlich eine geringere Rolle spielen. Damit müsste doch auch ein Fremdadapter passen? Das Peaktech wäre in diesem Fall brauchbar.


    Zunächst würde mir sowieso die 1/2"-Messöffnung ausreichen (weil ich zunächst nur mit einem Behringer ECM8000 arbeiten möchte), später würde ich gerne ein iSemcon-Mikrofon mit 1/4"-Durchmesser nutzen, aber dann könnte ich ja von iSemcon auch einen entsprechenden Adapter kaufen.

    Noch einmal eine Frage in die Runde: Welchen - möglichst günstigen und dennoch brauchbaren - Schall-Kalibrator könnt ihr empfehlen bzw. nutzt ihr selbst?


    Reicht da eine günstige Lösung wie z.B. der von Reichelt angebotene Peaktech 8010 (115€)?

    Die nächsthöhere Preisklasse wären der Isemcon SC-1 oder der von Dr. Jordan angebotene Center 326 (scheint bauglich zum von Thomann angebotenen Gerät zu sein - das dort aber 100€ mehr kostet) - nur welchen "Mehrwert" liefern diese Geräte (außer evtl. 1/2" oder 1/4" Adapter im Lieferumfang)?

    Na dann ist das ja nun klargestellt - es wurde auch hinreichend darauf hingewiesen (und konkrete Fragen von einigen hier genau so hinreichend ignoriert). Mein Verständnis habe ich bereits deutlich gemacht; die gegenseitigen Positionen sind also klar.


    Wir als einzelne Schule werden uns zunächst nicht beim Bühnenwerk melden, die grundsätzlichen Fragen werden - auf meine Initiative - zunächst von den zuständigen "Großkopferten" der Behörde geklärt und dann sehen wir weiter. Tut mir also leid, wenn ich weiterhin einige hartnäckige inhaltliche Fragen stelle, auch wenn du persönlich dies nicht für sinnvoll hältst.


    Man darf übrigens auch als Autofahrer nicht die beschränkte Geschwindigkeit überschreiten, genausowenig darf man als Fußgänger bei rot über die Ampel gehen oder als Lehrer nervige Schüler für einen Moment vor die Tür schicken (weil ich damit meine Aufsichtspflicht verletze). Dennoch bin ich nicht der einzige Mensch auf dieser Erde, der das hin und wieder dennoch tut.


    Das Risiko auch in diesen Situationen mit dem "gesunden Menschenverstand" abzuwägen bedeutet, nichts zu tun, bei dem dieses Risiko nicht vertretbar erscheint. Es ist ja durchaus ein Unterschied, ob man bei völlig freier Autobahn etwas zu schnell fährt - oder in unübersichtlicher Situation vor einem Kindergarten.

    Bei voller Höhe ist das Verhältnis zwischen Hebelarm, Standfläche und Gewicht des Stativs so ungünstig dass die mögliche Last drastisch sinkt. Eine 4er Dimmerbar würde ich da gar nicht mehr drauf packen; sobald du auf eine sinnvolle Höhe von etwa 3m kommst ist das bei weitem nicht mehr kippsicher. Für diese Anwendung gibt es andere Stative mit grösseren Fusskreisen, stärkeren Rohren und mehr Eigengewicht.

    Das war mir grundsätzlich schon klar, dennoch ist der Unterschied zwischen maximalem Wert (eingefahren) und minimalem Wert (ausgefahren) bei den beiden Stativen schon seltsam. Ich hätte erwartet, dass das 126er nicht nur bei der maximalen Belastbarkeit im eingefahrenen Zustand vorne liegt, sondern auch im ausgefahrenen Zustand noch Vorteile bringt. Das Gegenteil ist aber der Fall.

    Wie oben schon erwähnt haben wir das Stativ mit Dimmerbar nicht ganz ausgefahren (aber schon recht hoch), allerdings auch immer mit je einem fest am Stativ verzurrten gefüllten 16HE-Rack beschwert, da kippt nichts. Dennoch werde ich mich nach einer besseren Lösung umsehen.