Beiträge von Karel Noon

    Spannend. Ist denn der/die/das Wing schon besser als das X32? Und was zahlen die?


    Besser... was auch immer das heißt, aber vielversprechender und mit der 1.06 mindestens gleichauf.


    Die werbe Aktion ist natürlich clever :)

    @ Karel


    Du meinst jetzt Bands, die es nicht schaffen, beim SC Ernst zu machen? Wer meinen Grundkurs 'soundcheck' nicht verstanden und in seine Aufführungspraxis übernommen hat, wird es nicht schaffen, mich vom Gang ins Catering abzuhalten. Nein ich möchte dafür nicht die Aufnahme vom letzten Job benutzen. ;)


    Ich hab da eine Vermutung die ich mal überprüfen werde sofern möglich:


    für Fragen des EQing und der klanggestaltung ist die Aufnahme aus dem jeweiligen Raum hilfreicher. Für Fragen der Dynamik, vor allem im Verlauf der Show, ist die Aufnahme des vergangenen Auftritts im Vorteil.


    Denn auch wenn die Band es halbwegs ernst meint beim SC, es ist trotzdem noch anders nach 50 Minuten auf der Bühne.

    Bei hoffnungslosen Fällen kommt glaube ich der eigene Wunsch nach einem Virtuellen SC nicht mehr auf, da gehe ich dann mit dir Guma ins catering.

    Es gibt ja aktuell einen anderen Thread, in dem um Aufnahmen zum zuhause üben gebeten wird. Mir geht's beim Geschraube an fremden Live-Multitracks meist so, dass mir die Fehler, die beim Aufnehmen gemacht wurden, schon so auf den Sack gehen, dass ich die Lust am Bearbeiten verliere. Deshalb bin ich ganz dankbar, selbst gemachte Aufnahmen zum ausprobieren von Bearbeitungsideen oder als Nachbereitung nutzen zu können.


    Was für mich denkbar wäre und was ich mir auch durchzuexerzieren vorgenommen habe, (wenn wir dann im Herbst mal wieder dürfen:whistling:) ist, auf diese Art zwischen echtem SC und show zwei, drei Sachen per VSC akut nach zu arbeiten, mit denen man die Nerven der Künstler nicht belasten sollte. (Nochmal Voc kompressor Zeiten anpassen, Attack, ER, Delaycluster im Hall dem jeweiligen Raum anpassen, bei einer inear/Kemper Band, bei der das Bühnensignal leise bis "silent" ist auch nochmal Sachen "paarig" hören und am EQing feilen (Kick/ Bass, Keys/Git) ...

    Ist natürlich in diesem sensiblen Zeitfenster ne Frage von Zeit, Disziplin, Lust, der Belastbarkeit anderer in der Halle befindlicher Individuen und einem guten Management der eigenen Grundbedürfnisse (Essen, trinken, rauchen, entspannen, telefonieren oder dummes Zeug quatschen) Na, ich hab's mir jetzt immerhin mal vorgenommen ...

    zum ersten Teil hab ich mal in dem anderen thread was geschrieben, aber auch hier nur kurz:

    für den Virtuellen Check oder die Vorbereitung brauche ich ja das tatsächliche Signal was ich auch hinterher habe, und nicht ein ideales für ein echtes Recording.


    ich habe ganz am Anfang mal versucht aus einer Studio Session etwas zu übernehmen, die war sogar recht „live-angelehnt“ aufgebaut, also gleiches drumkit, gleiche Mikrofone etc.

    das hat aber überhaupt nichts gebracht, sinnvoll sind hier also wirklich nur live entstandene Signale.


    dazu zu deinem zweiten Absatz guma : ich würde dafür lieber einen Take aus den letzten Songs vom Vortag nehmen als aus dem Soudcheck, mal davon ausgehend man hat es nicht mit überaus disziplinierten Musikern zu tun, nicht umsonst lässt man ja gerne mal etwas headroom ;)

    guma :


    ich zitiere dich hier mal aus einem anderen thread:


    „Es gibt ja aktuell einen anderen Thread, in dem um Aufnahmen zum zuhause üben gebeten wird. Mir geht's beim Geschraube an fremden Live-Multitracks meist so, dass mir die Fehler, die beim Aufnehmen gemacht wurden, schon so auf den Sack gehen, dass ich die Lust am Bearbeiten verliere. Deshalb bin ich ganz dankbar, selbst gemachte Aufnahmen zum ausprobieren von Bearbeitungsideen oder als Nachbereitung nutzen zu können.“


    ich kann das absolut unterschreiben, mindestens eines der files von mir würde ich mir freiwillig nie zum mischen nehmen um Spaß daran zu haben. Da ich aber genau weiß das ich beim nächsten Job wieder mit dem gleichen input zu kämpfen haben werde ohne die Chance einige Dinge ändern zu können (c411 an der Geige z.b. ) ist das schon spannend und auch manchmal lehrreich.

    ich stelle für nich fest das ich diese diversen Multitracks schon nutze, aber eher zuhause, vorbereiten von Showfiles einer bekannten Band auf neuem Pult z.b.

    Live vor Ort eigentlich eher selten aus zeitgründen und wenn dann eher Spielerei oder um mal einen Hall zu optimieren, also nichts was nicht so auch geklappt hätte.

    aber der zuerst genannte Punkt, also das vorbereiten zuhause ist unendlich hilfreich finde ich.
    ich kann so auch mal Dinge probieren die ich während der Show so nicht machen würde.


    Fazit für mich: Deutlich mehr als ein Spielzug, aber anders in der Anwendung als uns die Werbung damals glauben machen wollte.

    schmal und lang ist ja eher vorteilhaft für Stereo, aber ohne weitere Details zur Art der Beschallung bzw. Des Programms ist das echt schwierig.

    Patriker : hast du irgendwo dein setup schon mal beschrieben? Finde sowas ja immer spannend.


    wora : ich mische nun schon fast 10 Jahre regelmäßig per Wifi, zuerst SAC mit einem Laptop und dann später immer häufiger per iPad und anderen Pulten.

    Das Risiko schätze ich mittlerweile nicht höher ein als das eines defekten Netzteils einer xl3 😇


    vielleicht hätte ich in der Größenordnung Rock am Ring noch Skrupel das von der Bühne aus zu funken, aber da treib ich mich ja eh nicht rum.
    gute vorarbeit mit guten wlan Komponenten vorausgesetzt natürlich, da gab es anfangs auch bei mir eine kleine Lernkurve.

    da ich ja jetzt erst aktiv in die AES50 Welt als Besitzer einsteige, gab es hier im Forum schon einen thread wo das Thema Multicore und Glas erschöpfend behandelt wurde?
    hab zwar AVB taugliche Medien converter aber noch keinen Plan ob die für AES50 taugen.


    ich denke auch das die Wing als passendes fog Pult zu den eh schon verbreiteten X32 rack Lösungen folgen wird, vermutlich auch bei gar nicht so kleinen Acts, spätestens wenn die Waves Lösung vorliegt.

    irgendwas ist da ganz komisch.... was für eine Firmware ist da drauf?


    Hättest du Lust das Teil mal in ein Päckchen zu stecken? Dann würde ich es hier mal mit meinem vergleichen.


    Denn auch die Nummer mit der zwingenden AVB Verbindung kann ich nicht nachvollziehen, bei mir läuft das wunderbar als USB auf Madi Adapter am Windows Rechner, ganz ohne AVB

    Das wird vermutlich mein erstes Arbeitsgerät mit > 10 Firmwareupdates vor dem ersten kommerziellen Einsatz. :huh:


    Wettlauf behringer team vs. corona.... wer nimmt Wetten entgegen?


    wenn das alles so drin ist und läuft würde ich der Kiste jetzt absolute Marktreife attestieren, ich freue mich auch auf meine ersten Jobs damit 🤘

    Hier mal der für den Antrag interessante Teil zum Thema Unternehmen in Schwierigkeiten:


    https://eur-lex.europa.eu/lega…T/?uri=CELEX%3A32014R0651



    18. „Unternehmen in Schwierigkeiten“: Unternehmen, auf das mindestens einer der folgenden Umstände zutrifft:

    a)

    Im Falle von Gesellschaften mit beschränkter Haftung (ausgenommen KMU, die noch keine drei Jahre bestehen, und — in Bezug auf Risikofinanzierungsbeihilfen — KMU in den sieben Jahren nach ihrem ersten kommerziellen Verkauf, die nach einer Due-Diligence-Prüfung durch den ausgewählten Finanzintermediär für Risikofinanzierungen in Frage kommen): Mehr als die Hälfte des gezeichneten Stammkapitals ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen. Dies ist der Fall, wenn sich nach Abzug der aufgelaufenen Verluste von den Rücklagen (und allen sonstigen Elementen, die im Allgemeinen den Eigenmitteln des Unternehmens zugerechnet werden) ein negativer kumulativer Betrag ergibt, der mehr als der Hälfte des gezeichneten Stammkapitals entspricht. Für die Zwecke dieser Bestimmung bezieht sich der Begriff „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ insbesondere auf die in Anhang I der Richtlinie 2013/34/EU (37) genannten Arten von Unternehmen und der Begriff „Stammkapital“ umfasst gegebenenfalls alle Agios.

    b)

    Im Falle von Gesellschaften, bei denen zumindest einige Gesellschafter unbeschränkt für die Schulden der Gesellschaft haften (ausgenommen KMU, die noch keine drei Jahre bestehen, und — in Bezug auf Risikofinanzierungsbeihilfen — KMU in den sieben Jahren nach ihrem ersten kommerziellen Verkauf, die nach einer Due-Diligence-Prüfung durch den ausgewählten Finanzintermediär für Risikofinanzierungen in Frage kommen): Mehr als die Hälfte der in den Geschäftsbüchern ausgewiesenen Eigenmittel ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen. Für die Zwecke dieser Bestimmung bezieht sich der Begriff „Gesellschaften, bei denen zumindest einige Gesellschafter unbeschränkt für die Schulden der Gesellschaft haften“ insbesondere auf die in Anhang II der Richtlinie 2013/34/EU genannten Arten von Unternehmen.

    c)

    Das Unternehmen ist Gegenstand eines Insolvenzverfahrens oder erfüllt die im innerstaatlichen Recht vorgesehenen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens auf Antrag seiner Gläubiger.

    d)

    Das Unternehmen hat eine Rettungsbeihilfe erhalten und der Kredit wurde noch nicht zurückgezahlt oder die Garantie ist noch nicht erloschen beziehungsweise das Unternehmen hat eine Umstrukturierungsbeihilfe erhalten und unterliegt immer noch einem Umstrukturierungsplan.

    e)

    Im Falle eines Unternehmens, das kein KMU ist: In den letzten beiden Jahren

    1.

    betrug der buchwertbasierte Verschuldungsgrad des Unternehmens mehr als 7,5 und

    2.

    das anhand des EBITDA berechnete Zinsdeckungsverhältnis des Unternehmens lag unter 1,0;