Beiträge von billbo

    dass man mit einem Yamaha und "Szene null laden" am besten fährt,

    ... bleibt selbstverständlich die zweitbeste Lösung, falls mal aus der Idee mit dem eigenen Spielzeug - aus welchen Gründen auch immer - doch nichts wird. Yammi ist Pflicht, Fanboypulte (incl. z. Zt. noch Wing) sind Kür.

    (Hab' neulich mal mein derzeitiges Lieblingsspielzeug mit W am Anfang im Auto gelassen und stattdessen das örtliche CL5 genutzt, weil das aus mehreren Gründen stressfreier war. Dürfte im Publikum niemand bemerkt haben - ich kam mir allerdings schon so ein bisschen 'amputiert' vor... ;))

    Auch das ist bloß AWG24. Draka (davon haben wir die eine oder andere 100m Leitung; leider vergessen wie es heißt) schafft das gleiche immerhin in AWG23, allerdings auch 'solid'. Starre Leiter in Verbindung mit 'Tourbetrieb' verweigern die Kompatibilität mit meiner Technikerseele.

    Stranded AWG22 gibt's (als Industriekabel) bisher nur 2-paarig. Nutzt AES50 eigentlich wirklich alle Paare? :/:evil:

    Das hängt stark vom Durchmesser ab. Ab AWG22 geht der gemeine Netzwerkkabelhersteller davon aus, dass die Dämpfungsverluste von 'stranded' gegenüber 'solid' vernachlässigbar sind. Das behauptet er sicherlich nicht einfach so ins Blaue hinein. Hier wird's z.B. ganz gut erläutert:

    https://www.quabbin.com/tech-b…and-length-stranded-cable

    Daher ja meine Frage: warum findet man buchstäblich nirgendwo 'AWG22 stranded'?

    (Die Antwort ist vermutlich: weil außer ein paar Festival - Livetonlern niemand flexible 100m Netzwerkleitungen braucht und sich die Herstellung deshalb nicht lohnt.)

    Könnte Uli B. nicht mal versuchen, irgendeine Chinabude dazu zu überreden? Den einen oder anderen guten Kontakt hat er dort mittlerweile ja bestimmt... :/


    (Und die Repeater - Lösung (noch dazu ohne die Möglichkeit von PoE ?() ist streng genommen natürlich Bastelkram, auf den man wenn's geht in der Praxis auch gerne verzichtet.)

    aber mal ganz ehrlich: 50.000 leute - und dann ein M32?

    also bei der besucherzahl geht doch die miete für ein richtiges pultsystem völlig im rauschen unter...

    Auch vor 50.000 Leuten bin ich mit einem 5000 Euro System, was ich in und auswendig kenne und auf welchem ich mit einem vielfach erprobten Startfile an den Start gehe, um Welten besser als auf einem 100.000 Euro System, welches ich zum ersten Mal nach einem Jahr oder so wiedersehe. Und außerdem rauscht es dann (zumindest ein bisschen) in meinem Geldbeutel statt in dem eines mir unbekannten Pultevermieters.


    Bzgl. AES50 bin ich nicht ganz so uneingeschränkt optimistisch wie Guma. Mag daran liegen, dass ich (mit M32, 100m local CAT und vor knapp fünfstelliger Zuschauerzahl) schon mal das Vergnügen von 1, 2 Sync- Knacksern und Sekundenbruchteil- Aussetzern hatte. Wie sich's gehört natürlich nicht beim Soundcheck, sondern erst nach 30 Minuten Show. Zum Glück waren wir 'Special Guest' mit 45 Min. Spielzeit; musste ich also nicht mehr all zu lange schwitzen. Klar, Episode; vielleicht hat ja auch nur irgendjemand ungünstig aufs Kabel getreten...

    Andererseits hat Behringer die maximale CAT5e - Länge beim Wing wohl auch nicht ganz ohne Grund mit 80m statt 100m angegeben.

    Mit meiner 75m 2x CAT5e AWG24 + 1x Schuko auf Schilltrommel - Lösung (trotz Corona schon einige Male im Echteinsatz) sowie der einen oder anderen vorgefundenen örtlichen Installation läuft's jedenfalls einwandfrei. Für 'Großfestival' hab' ich mir 'nen Klark Teknik Repeater nebst zusätzlicher 50m Trommel mit 2x CAT5e-Patchcord aus der Resterampe besorgt - spielt alles zusammen ebenfalls einwandfrei. Plan für den Fall der Fälle (musste ich verständlicherweise leider noch nicht umsetzen): 75m vom FOH bis vor die (Groß-)Bühne, von dort 50m bis zum dem nicht Top-Headliner zugestandenen Monitorplatz irgendwo im Bühnenhintergrund.


    Trotz 80m Spezifikation läuft's (probeweise im Langzeittest) allerdings auch mit 100m AWG23 Starrleiter CAT5 völlig zuverlässig; mit teurem 100m AWG26 Flexcore dagegen nicht. Insbesondere Dicke und Ausführung der Innenleiter scheinen da also entscheidenden Einfluss auf die Performance im Grenzbereich zu haben (lässt sich ja auch den diesbezüglichen Ethernet Spezifikationen problemlos entnehmen). Für mich daher ziemlich unverständlich, warum bis heute niemand flexibles AWG22 anbietet. Wenn ich schon bereit bin, für eine professionelle, trittsichere, flexible, geflechtgeschirmte PUR-Mantel Lösung Geld auszugeben, dann kommt's auf die paar Cent für ein paar Gramm zusätzliches Kupfer doch auch nicht mehr an.

    Man muß halt wissen, ob man irgendeinen Job trotz jeder Menge Unzulänglichkeiten trotzdem ungedingt annehmen muss.

    Ich will doch bloß durch die Weltgeschichte reisen, nette Menschen kennen lernen, lecker gratis essen, in schicken Hotels wohnen, hin und wieder ein schönes Konzert mischen, und für all das sehr ordentlich bezahlt werden. Ist denn das etwa schon zu viel verlangt?

    Im Gegenzug verzichte ich halt auf's Luxuspult im Luxuscase und erscheine mit B. WING (oder ähnlichem) in der Pappschachtel. Irgendwas is' ja immer. :)

    Da muss eben ein weiteres Fahrzeug eingesetzt werden; so wirklich nichts verzichtbar ist.

    Ganz einfach.

    Es ist sogar noch einfacher: ob zusätzlich ein weiteres Fahrzeug eingesetzt wird, ob irgendetwas verzichtbar ist oder ob es ggfs. auch Tourtonler gibt, die prima mit dem jeweiligen örtlichen Angebot klar kommen, erklärt dir dann zum gegebenen Zeitpunkt schon der Auftraggeber. ;)

    'Tetris' ist nur selten das Problem. Ich behaupte: praktisch jedes mit technischem Tourneezubehör randvollgestopfte Fahrzeug unterhalb der Größenordnung 12- oder 18-Tonner ist hoffnungslos überladen. Zu Normalzeiten finden täglich hunderte internationale (also auch grenzüberschreitende) solcher Tourneen statt, durchgeführt von Menschen, die rechnen können und ziemlich gut wissen was sie tun. Und denen ist, nicht selten aufgrund persönlich gemachter Erfahrungen, durchaus geläufig, dass sich 'Stehenbleiben wg. Überladung' (an der Grenze/ in der Verkehrskontrolle) sich im Zweifel genau so wenig rechnet wie 'zusätzlicher 12-Tonner + Fahrer statt Bushänger'.

    Erst Gerätschaften wie das hier besprochene Pult machen die Annehmlichkeiten des eigenen mitgeführten Werkzeugs in solchen und vielen anderen Anwendungsfällen wieder möglich (zu Zeiten, in denen jede 08/15 Clubtour mit Sattelschlepper - Vollproduktion unterwegs war war's egal, was der Frontplatz wog). Wer das dann mittels eines fetten Luxus- Klappcases* in die Größenordnung PM5D oder XL3 aufblasen zu müssen meint hat irgendetwas nicht richtig verstanden.


    *Was nicht bedeutet, dass ich das für z.B. den Einsatz in einer festen Location, wo's je nach Bedarf aus dem Lager in die eine oder andere Halle und danach wieder zurück gerollt wird, nicht auch total klasse finde.

    Ich find' die ganze Gewichtsdiskussion irgendwie seltsam.

    Immer bedenken: es gibt mindestens genau so viele Nutzungsprofile wie Nutzer.

    Wenn es etwa darum geht, den Spezialhänger hinter dem überlangen Setra 431 tourgerecht zu bestücken, zählt im Zweifel jedes Kilo und jeder Kubikzentimeter. Instrumente, Backline, Deko, Lichtspecials, In Ear + Pult, Mikros, Sendeanlagen, Werkzeugkisten, Merchandise, Sponsoren- und Promotionkrempel, überzähliges Musikergepäck. "Wir überlegen gerade, wo wir ein bisschen Gewicht und Platz sparen können. Musst du eigentlich wirklich unbedingt auch noch dein FOH - Gedöns mitschleppen?"

    :rolleyes:

    X/

    "Ach so, ist nur so'n Köfferchen. Okay, wir schaun mal...".

    dagegen spricht, dass es gerade bei den sehr günstigen produkten interessanterweise doch sehr viele kunden gibt, die dazu noch gnadenlos die preise vergleichen.

    Das haben sich die 'Kleinen' aber bei den Profis abgeschaut. Älteste Kaufmannsweisheit: Im Einkauf liegt der Gewinn.

    Ich würd' gerne mal Mäuschen spielen, wenn z. B. der Herr Sixt den Vertriebschef von VW bei sich antanzen lässt, um ihm seinen Preisvorschlag für die nächste Quartalslieferung zu erläutern. "Der nette Herr von Opel war übrigens vor 2 Stunden hier."


    Vielleicht ist Billbo ja so nett und läßt uns an seinem Testergebnis Teil haben?

    Hab ich doch schon:

    'Meiner' hat Seriennummer 1910.....02 (wenn ich die kursierenden Seriennummern zutreffend deute offenbar der 2. zum Verkauf bestimmte Gerät, der je gebaut wurde) und läuft seit ein paar Stunden im Testmodus mit 'Zero Touch Events'.

    Irgendwann sind mir schlicht die Stunden ausgegangen. Offenbar hab' ich also das Exemplar mit dem funktionierenden Screen erwischt.


    Die Servicemisere bei Music Tribe habe ich vor einiger Zeit allerdings auch schon hautnah erleben dürfen. Das hatte aber auch mit den besonderen Umständen zu tun: M32 als 'Versandrückläufer/ dritte Wahl mit diversen Schönheitsfehlern' über ein großes Versandunternehmen, mit fast 35% Nachlass. Bei so was bin ich normalerweise schmerzfrei - Schönheitsfehler hat's nach 2 Wochen Gebrauch eh genug, und kleine Funktionsfehler repariere ich auch bei Neugeräten sowieso lieber selbst, als mir den Stress mit der Hin- und Herschickerei anzutun. Aber bei dem Teil wollte partout AES nicht funktionieren; also zurück mit der Maßgabe "keine Kaufrückabwicklung, stattdessen bitte instandsetzen" (Umtausch kam in diesem Fall ja aus naheliegenden Gründen nicht infrage). Nachdem sich aber auch nach Wochen und energischem Nachhaken einfach überhaupt nichts tat (außer immerhin einem Anruf aus England "we are very sorry Sir, but ..."), lief es letztlich doch auf Annullierung und Geld zurück hinaus.

    Also, im PKW habe ich StArN-mäßig immer noch den aktuellen ADAC-Atlas mit Innenstadtplänen... der Teufel ist ein Eichhorn, wer weiß, wann wer aus welche Gründen demnächst mal GPS/GLONASS/GALILEO abschaltet...

    Im 'privaten Tourbus' hab' ich noch für alle Fälle einen "Großen Straßenatlas Deutschland". Zustand tiptop und nahezu unversehrt neuwertig, im schicken dunkelbraunen Kunstledereinband. Originalausgabe 1956.

    Macht riesen Spaß, den mal beiläufig einem mitfahrenden Kollegen oder Musiker in die Hand zu drücken. "Hier, kannst du mal eben schauen, wann die nächste Raste kommt und ob wir hier so ungefähr richtig sind?"

    So wird das aber nix mit dem Konjukturaufschwung - dabei haben die sich solche Mühe gegeben, damit du wenigstens bei der Mwst sparen kannst. 😁

    Tja, im Ernstfall (und den haben wir ja z. Zt. zumindest für fast alle, die normalerweise von Veranstaltungen leben) beflügeln 50% Abgabenquote allenfalls die do-it-yourself - Konjunktur. Sich heldenhaft dagegen zu stemmen kann dann ganz schnell für bedenkliche Ebbe in der Kasse sorgen.

    Aber sobald die Spalte mit den grünen Zahlen auf dem Kontoauszug sich irgendwann mal wieder zu füllen beginnt werde ich auch wieder tapfer am Bruttosozialprodukt mitwerkeln. Versprochen!

    Die einen gehen protestieren, schreien Mord und Brand und fordern externe Hilfe, die anderen setzen ihre Talente halt in Bereichen ein, in denen es Geschäft gibt.

    Bei den "Solo-Selbständigen" frage ich mich zum Teil aber woher diese Lethargie und Erwartungshaltung gegenüber Geldgeschenken von der Regierung herrscht.

    Klar, man kann auch z.B. unterqualifiziert arbeitend etwas dazuverdienen - In meinem Fall würde das vllt. gerade einmal die dann notwendigen Betreuungskosten für die Kinder abdecken.

    Eigentlich hat jeder ein bisschen Recht – was allerdings daran liegt, dass das derzeitige Dilemma auf praktisch genau so viele individuell unterschiedliche Lebenssituationen trifft wie individuell Betroffene.

    In der Tat haben auch und gerade eine ganze Menge hauptsächlich jüngere Soloselbständige aus meinem direkten Umfeld und Bekanntenkreis vorübergehend umgesattelt. Einer fährt für 'Flaschenpost‘, einer reinigt Hochhausfassaden, einer verlegt im Akkord Elektroleitungen, einer schafft bei Lidl Logistik, einer hat einen Minigolfplatz übernommen^^, usw. usw.. Die sind und waren sich sehr schnell darüber im Klaren, dass sie (als bislang gut gebuchte 'Freie') vermutlich die Letzten sein werden, die wieder gebraucht werden – sofern ihre bisherigen Auftraggeber bis dahin überhaupt wirtschaftlich überleben.

    Für mich persönlich sieht‘s, knapp 4 Jahre vor offiziellem Rentenbeginn, dagegen ganz anders aus. Einerseits ist 'schackern im Akkord' da keine wirkliche Alternative mehr. Andererseits zahlt sich jetzt die Disziplin vergangener Jahre (nur noch wenig in zukünftigen Elektroschrott, dafür um so mehr in langweilige geschlossene Immobilienfonds u.ä. mit regelmäßiger Ausschüttung zu investieren) in Form eines ansatzweise ausreichenden passiven Einkommens aus. Zusätzlich habe ich das Glück, dass Teile meiner Kundschaft durchaus erfolgreich bemüht sind, zumindest die eine oder andere 'alternative' Veranstaltung durchzuziehen. Insgesamt reicht‘s ganz gut zum Überleben; incl. Aufrechterhaltung der Höchstbeitragszahlungen in die Rentenkasse (diesen Bereich hatte ich über viele Jahre leider sträflich vernachlässigt).

    Außerdem funktionieren trotz fortgeschrittenen Alters Denken und Rechnen noch einigermaßen. Statt irgendwo überqualifiziert und unterbezahlt Stunden zu kloppen, das Geld zu versteuern und den kümmerlichen Rest dann für teure Handwerker auszugeben, erledige ich folglich z. Zt. an Haus und Hof alles mögliche in Eigenleistung, was eigentlich immer schon mal erledigt werden wollte. Vorläufige Erkenntnis: Abwasserleitungen erneuern ist spürbar weniger sexy als Rockbands mischen. Aber zumindest ist es in diesem Fall wirtschaftlich sinnvoll.

    Zusätzlich bin ich es als Selbständiger gewohnt, bei allem immer auch etwaige steuerliche Auswirkungen im Hinterkopf zu behalten. Also habe ich, abgesehen von der eigentlich nicht geplanten (aber sinnvollen) vorzeitigen Realisierung eines schönen Spekulationsgewinns, für dieses Jahr alles stunden lassen, was irgendwie möglich war. Einkommensteuervorauszahlungen sowieso; Krankenkassenbeiträge (außer dem Minimum), IHK, Gewerbesteuervor- und Nachzahlungen – all das ist steuerlich im nächsten Jahr sicherlich bedeutend besser aufgehoben als 2020. Vorausgesetzt natürlich, ab spätestens Mitte kommenden Jahres normalisiert sich die Situation im Veranstaltungsgewerbe wieder nennenswert.


    Aber selbst das kann im Moment ja noch niemand einigermaßen sicher sagen.

    "Leben ist, was sich anstelle dessen ereignet, was wir mal geplant haben." (John Lennon)


    Mit freundlichem Gruß

    BillBo (der seinen derzeit nur höchst sporadisch stattfindenden paar-hundert-Euro Shows hinterhertrauert)

    Klar, muss man nicht unbedingt mögen oder gut finden.

    Andererseits: seit nunmehr vielen Jahren bin ich es gewohnt, meine komplette grobe berufliche Jahresplanung aus dem Inhalt diverser Facebook- und sonstiger Internetpräsenzen meiner Kundschaft zusammenzustellen. Muss man auch kein Fan von sein, funktioniert zugegeben aber ganz passabel. Da empfinde ich es beinahe schon als normal, wenn das für Informationen zum technischen Drumherum mittlerweile auch nicht mehr viel anders aussieht. Auch wenn's mitunter mehr aktive Mitarbeit erfordert: insgesamt fühle ich mich so heute durchaus deutlich besser informiert als vor 20 oder 30 Jahren.

    "The times, they are a-changin'" - und leider (oder Gott sei Dank?) tun sie das, ohne uns dafür extra um Erlaubnis zu bitten.

    wo hast du das her?

    Facebook/ 'Behringer Wing User Group'.


    wie aktiviert man den Test?

    Beim Einschalten 'Home' und 'Meters' gedrückt halten.


    Was kennzeichnet einen positiven Test, als dass man einen „nervösen“ Schirm hat?

    Es werden so lange alle 'Berührungsereignise' gezählt (und mit kleinen Sternchen angezeigt), wie man den Test laufen lässt - sowohl die, die man zum Ausprobieren absichtlich herbeiführt als auch etwaige Fehlereignisse. Letztere sollte/ darf es nicht geben, wenn alles okay ist; kann aber natürlich vorkommen, dass sich nach ein paar Stunden auch mal unbemerkt eine unglücklich aufgeladene Fliege auf den Schirm verirrt oder so was.

    Insbesondere wenn sich mehrere/ viele Fehlereignisse auf einen bestimmten Bereich konzentrieren ist der Schirm defekt. Das sollte man aber auch im normalen Betrieb feststellen - was dann im Zweifel allerdings ganz sicher überhaupt keinen Spaß macht...:rolleyes::D


    Und was macht man wenn man so einen Schirm hat?

    Hardwaredefekt - also austauschen lassen (oder gleicht das Pult umtauschen, wenn's nagelneu ist). In D m.W. über Händler- Gewährleistung in anderen Ländern ist das z.T. anders geregelt (Servicefall beim Hersteller eröffnen).

    Als ob ich's geahnt hätte.

    Über einen Doppelclick auf die Solotaste für Insert 2 hat noch niemand nachgedacht? Schwach...

    Vermutlich hat U. B. alle fähigen Featuresprogrammierer längst abgeworben =O

    (Aber gut - nach nunmehr 8 Stunden 'Zero Touch Events' ist mein Vertrauen in kapazitive Touchscreens auch wieder ein wenig gewachsen.)

    Aber offensichtlich auch nur über eine Solo- Taste.

    Da muss also noch ein Trick im Spiel sein, den du dem Entwicklerteam und uns hier mutwillig verschweigst. *finger

    "Problem": jeder Kanal oder Bus verfügt (abgesehen von den ohnehin vorgesehenen 'Gate'/ 'Comp' Slots) über 2 zusätzliche Insert Plätze.

    Irgendwas ist ja immer - ist schon ein Kreuz in Zeiten, wo 'Features' praktisch nichts mehr kosten.

    Dafür gibt's seit dem letzten Update noch etwas Neues: eine Testfunktion für eine potenzielle 'Nervosität' des Touchscreens. Hintergrund ist, dass wohl mindestens eine Charge von Screens verbaut wurde, die gerne mal von allein losgehen; liebevoll 'Ghostscreens' genannt. Die Tatsache, dass diese Testfunktion jetzt auch öffentlich gemacht wurde, lässt immerhin darauf schließen, dass man im Werk mittlerweile einen Überblick über die Anzahl der möglicherweise betroffenen Geräte hat. Und auch dass genügend Austauschhardware zur Verfügung steht - freiwillig neigt sicherlich kein Hersteller dazu, seine Gewährleistungsabteilung fahrlässig an den Rand ihrer Kapazitäten zu bringen...

    Angeblich trifft das für die eine oder andere frühe Charge zu. 'Meiner' hat Seriennummer 1910.....02 (wenn ich die kursierenden Seriennummern zutreffend deute offenbar der 2. zum Verkauf bestimmte Gerät, der je gebaut wurde8)) und läuft seit ein paar Stunden im Testmodus mit 'Zero Touch Events'. Ich klopf' aber sicherheitshalber mal ein bisschen auf die Holzimitat-Handauflage :/^^.