Beiträge von lisa f.

    In Verbindung mit den erwähnten Strecken (ULXP und PSM300) schießt der AXT600 aber weit über das Ziel hinaus.

    (1. von den Kosten im Vergleich zu den Strecken)

    2. weil er das einzige Gerät ist, das dann direkt mit der WWB komuniziert (glaube ich)

    Wie meinst Du das?

    Immer wenn ich einen AXT600 im Rack hatte konnte ich alle anderen Strecken normal in WWB sehen und kontrollieren.

    Was ich mich ganz allgemein frage - wie sinnvoll und nötig sind Hinweise wie:


    "Die Bühne sollte mindestens 6x4 Meter groß und bei Open Air Veranstaltungen von 3 Seiten gegen Wind und Regen geschützt sein. Alle geltenden technischen Vorschriften, Regeln und Normen sind selbstverständlich einzuhalten."

    [...]

    Das sagt mir, dass wer auch immer den Rider mitgestaltet hat mal irgendwo gespielt hat, wo die Bühne unzureichend gegen Wind und Regen geschützt war.


    Es gibt ein Haufen Passagen im internationalen Durchschnittsrider, wo man beim Durchlesen schon die Geschichte hört von dem Gig, bei dem xyz schief gegangen ist und das daher seitdem als Klausel im Rider vorkommt.

    Teilweise persönlich, teilweise weil das irgendwann mal irgendjemand passiert ist, und daher von der Agentur standardmäßig im Rider steht.

    Firewall war es.

    Habe einen Kollegen hinzugebeten, der deutlich fitter in Netzwerken und Win10 ist als ich. Die erweiterten Firewall Einstellungen legen Zugriff für einzelne Programmserver fest, dort mußte ich den Zugriff für WSM in öffentlichen Netzwerken erlauben.

    Lol.

    Rosinenpicker Bande Ihr.

    Auch wenn man keine Verstrebungen sieht auf dem Bild heißt es weder, dass es keine gab noch, dass diese Hinterbühne unsicher war. Falscher Gig für unsichere Bühnenbauten, selbst wenn dies hier "nur" Rolling-Riser-Land ist.

    Beim weiteren nachdenken bin ich darauf gekommen mir erstmal noch ganz genau die Netzwerk und Firewall Einstellungen des neuen Rechners anzuschauen.

    Und ja, auch die direkte Verbindung zu suchen.

    Morgen als erstes.

    Werte Forengemeinde.


    Zur Info: Ich habe mich auch schon an Sennheiser gewandt, aber vielleicht hat ja hier jemand eine Lösung:


    Ich habe mir (endlich) einen neuen Computer gekauft und natürlich meine ganzen Helferlein installiert, darunter die neueste Version des Sennheiser wireless system managers.

    Leider sträubt sich die Software auch nur ein einziges der genetzwerkten Sennheiser Hardware zu erkennen, nicht mal als Firmwareupdate unit.


    Setup: Fixed IP Netzwerk von ca. 40 Kanälen Shure und Sennheiser Gerätschaften über mehrere dumme Netzwerkswitches, alle im 255.255.255.0 Subnetz, alle IPs im 192.168.1.xxx Bereich. Sennheiser Geräte sind 4x EM2050, Firmware 1.7.7. und 10x IEM 300 G3, teilweise in 1.8., teilweise in 1.7.7.

    Mein Rechner: Win 10 Pro. WSM hat kein einziges Gerät gesehen. WWB hat problemlos sofort alles was Shure ist im Netzwerk erkannt. Ich kann alle Geräte per ping ansprechen.

    Habe ein paar Sennheiser aus DCHP gesetzt, kein Erfolg. Habe meinen Rechner auf DCHP gesetzt. Ebenfalls keinen Erfolg.


    Habe meinen alten Laptop mitgebracht, Win 7 Pro mit WSM 4.4.3: Sieht sofort alle angehängten Sennheiser Geräte.


    Was könnte mein Problem sein?

    IWMO Monitor mischen.


    IWMO a) Festival. Mit einer guten alten M7CL, einem Rudel M2 und Arcs Sidefills - und vorwiegend fürchterlich netten Bands.


    Selbst der internationale Headliner der überraschend doch mit Monitortech ankam - besagter Tech sah die M7, runzelte die Stirn, ich so: ups, ich wußte nicht dass Du kommst - sagt er, naja, vielleicht habe ich noch irgendwo ein File... Ich: mhm, Festivalpatch und so, er: ach was auch immer, ist ja nur die kleine Besetzung, ich mach's on the fly.

    (Vor dieser Konversation hatten wir uns begrüßt, vorgestellt, festgestellt, dass ich den alten Rider von vor irgendwann habe und das mal wieder die Kommunikation irgendwo gehakt hatte, das das Festival cool ist und die Bühne direkt am Strand ja eh der Hammer, und überhaupt Leben ist gut)


    IMWO b) "Tour" mit SD10 und PSM1000 - ach, klang das schön. Einfach sauber und aufgeräumt. Die Supportband (als Monitortech darf man ja gerne mal die Supportband mischen...) war auch sehr angetan - und die Techs der Hauptband waren sowas von glücklich mit unserer Arbeit, nachdem sie in Australien wohl die absolute Horrorcrew mit auf die Tourdates bekommen hatten.


    Nur zur Info: "Tours" von internationalen Bands in Neuseeland bestehen aus etwa 2-3 Konzerten. In dem Fall waren es 2.

    Shure AXT600

    Kannste als Standalone Gerät kaufen, kostet ein bißchen aber redet direkt mit WWB.

    Ist auf meiner Nice-to-have Liste.

    Ich scanne vorwiegend mit Winradio 33 und importiere das File nach WWB zum koordineren, Spektrum überwachen mach ich direkt in der Winradio software.

    Hat jemand schon Minidiscs erwähnt? Wenn Ihr schon bei Kassetten ward, ich meine, wenn schon Totengräber dann aber richtig, oder nicht?


    Zuspieler für normale Veranstaltungen:

    QLab für alles Showrelevante

    Spotify (vom Kunden erstellte oder genehmigte Liste bitte) für Backgroundmusic


    Comunity Gigs:

    Doppel CD Player mit Kopfhörerausgang für die Old-School Truppe, mehrere Stereo DIs mit Miniklinkenkabel für alle Mobiltelefone und sonstige Kleinstplayer, QLab Maschine für alle USB sticks.


    Und seitdem ich zwei Jahre Diwali Festival hinter mir habe rege ich mich auch nicht mehr über die Audioqualität irgendeines mitgebrachten Tracks auf - es sei denn die Veranstaltung wird übertragen oder aufgenommen.

    Weil wir schon bei den Monitornummerierungen sind: Weis noch jemand von euch warum der Monitorplatz immer (meistens) Stage Left war? ;)

    Weil SR die Dimmer stehen...

    8o

    Und plötzlich steht da ne Delta Monitor :P

    Oh my. Auf einer Delta Monitor habe ich monitor mischen gelernt. Schöne Erinnerungen :)

    Und dann kommt da noch 1 Tag am Offline Editor dazu. Das bezahlt keine Sau.

    Ernsthaft? Ist die Konkurenz in D so böse dass man das mitmachen muß?


    Mir sind meine echt freien Tage zu wertvoll als das ich sie irgendeinem Kunden schenken würde, der mit meiner Arbeit Geld machen möchte.


    Einzige Ausnahme mache ich für Projekte, die mir am Herzen liegen und bei denen kein Geld im Spiel ist.

    Ja genau so.

    Wenn kein Kontakt ersichtlich gehe ich zum Promoter und lasse Kontakt herstellen.

    (Also der politisch korrekte Weg hier ist: Dispositionschef - Projektmanager - Kunde = Festivalpromoter - Bookingabteilung - Kontakt zu Bandmanagement - Kontakt zu Bandtechnik (oder Band, falls die keine eigenen Techniker*innen haben) Der kurze Weg ist, wenn man weiß, wer für Band xyz arbeitet.)


    Da eines meiner Hobbies im Sommer Funkfrequenzkoordination diverser Festivals ist bin ich tatsächlich sehr auf korrekte Informationen angewiesen, versuche immer zwischen den Zeilen zu lesen* und alle Fragen vor der Veranstaltung zu beantworten. Beim diesjährigen Laneways Festival in Auckland klappte das dann so gut dass die Trefferquote bei über 95% lag und die Fehler leicht abgefedert werden konnten


    *Ambient mics in der Inputliste sind so ein Klassiker, wenn ansonsten kein Hinweis auf In-Ear Monitoring besteht frage ich nach. Oder "4 vocals und DJ" schreit nach HipHop, da liegt der Gedanke an Funkmikrofone nahe.

    Ach. Je nachdem habe ich schon einige verschiedene Lösungen durch. Idiotensicher und Künstler geeignet ist eine großzügige flache Fächerlösung oder ein großer Tisch mit Gaffastreifen und ein-eindeutiger Beschriftung (z.b. Nummerierung und Name für's Feld und für's Gerät, plus mit P-Touch am Kabel des Headsets.)



    Mein Büro bei einer größeren Awardshow. Keine Selbstbedienung hier.

    Wir haben einen Stapel Nady HM-10 für Lo Budget Schul und Gemeinde VAs dieser Art. Klingen furchtbar aus der Box, aber sobald man ca 2 Frequenzbereiche rausgezogen hat sind sie stabil, klingen ok, Feedbackresistent. Kosten nicht viel und sind relativ einfach anzupassen (transpore etc hilft)

    Erfahrung: Kinder und Jugend Musical.


    Plus 1 für Omni Kapseln!!!


    Wir haben dpa 4088 für Industrie, und sobald die verrutschen hat man ne echt harte Zeit am Pult. Nach einem relativ schrecklichen Gig andem mein Mikrofonierer nicht pedantisch Headsets anpasste will ich die irgendwie nicht mehr sehen... tolle Headset wenn sie korrekt sitzen und nützlich mit Band. Ansonsten viel lieber Omni!

    Flug gestrichen. Nun mit fast kompletter Audiocrew im Minibus zum Festival.

    Und dort wird uns 4 Tage Dauerregen erwarten falls man dem Wetterbericht glauben schenken kann. “Meine” Bühne ist zum Glück eine permanente Struktur mit befestigten Ladewegen, was man vom Rest nicht sagen kann. Vor drei Jahren war es so schlimm, dass die Sperrholzstraßen weg geschwommen sind.

    Einhören

    Trinity Roots: the way i feel

    Chris Jones: long after you’re gone oder no sanctuary

    Suzanne Vega


    Bgm und rausschmeiß: was auch immer zum event passt - spotify.