Beiträge von jakobus

    Die Erstellung des Threads (von einem neuen User) um einen Link zu Detanschutzerklärungsmustern zu veröffentlichen, riecht für mich nach

    Produktplazierung o. ä. ...

    Jaja, Mikrophone und Amateure.


    Weiß nicht mehr was schlimmer war, der griechische Heimatverein,

    wo zwei Handsender ständig weitergereicht wurden (vom Schreihals zum

    Flüsterer, dann weiter zum Spucker etc..), oder das Kindermusical mit den

    16 Headsets, die aber für 25 Sänger herhalten mussten (Backstage wurden die

    ständig getauscht); am Ende fehlten jede Menge Popschütze (Aua). Das einzig Gute

    daran war, dass ich fürs Licht zuständig war ...

    Trotzdem schmerzte das alles sehr und der Tonmensch hatte mein volles Mitgefühl :rolleyes:

    Rechtliche Grundlagen sind die Versammlungsstättenverordnungen der

    Bundesländer und die DGUV Vorschrift 18.


    Die von Dir zitierte Broschüre ist für Laien verfasst und wird gerne mal individuell ausgelegt.


    Seite 16:

    Zitat

    Da in Schulaulen oftmals Veranstaltungen mit geringer Gefährdung stattfinden, wird in vielen Schulen der für die Schulaula zuständige Hausmeister oder eine geeignete Lehrkraft als Aufsicht führende Person eingesetzt.

    "oftmals" heißt ja nicht grundsätzlich immer und wenn bei Euch solches Holz gefahren

    wird, wie Du es bereits woanders beschrieben hast, dann fallt Ihr nicht unter die

    Kategorie "geringfügig"


    Bitte mal auf Seite 17 weiterlesen. Da kommt dann auch wieder die Fachkraft ins Spiel.

    Die Unfallkasse NRW und einige private Firmen bieten übrigens Fortbildungen

    für Lehrkräfte bzw. Aufsichtsführende Personen an. Für Schulen in privater

    Trägerschaft gibt es Seminare bei der VBG.

    Hallo Hanseat.

    Die von Dir beschriebene Versammlungsstätte erfordert bei Auf- und Abbaubau

    bühnentechnischer-(dazu zählt auch die PA) und beleuchtungstechnischer Einrichtungen,

    sowie bei technischen Proben, Generalproben und der eigentlichen Veranstaltung

    zwingend die Anwesenheit einer Fachkraft für VT.

    Die von Dir zitierte "Hausmeisterregelung" bezieht sich eher auf das klassische

    Klavierkonzert, den Vortrag oder eine Kammermusik Matinee.

    Beim Einsatz von Beleuchtungseinrichtungen oder von Beschallungsanlagen, wie Du

    sie in Deinen anderen Threads angesprochen hast, kommt Ihr aus der Nummer nicht raus.

    Da bei einem staatlichen Gymnasium die Räumlichkeit von der Stadt oder Gemeinde

    betrieben wird, ist diese (als Betreiber) auch verpflichtet die Fachkraft zu stellen.


    Nicht alles was heutzutage in Versammlungsstätten an Schulen aufgeführt wird ist

    im Sinne der Versammlungsstättenverordnung als trivial anzusehen.

    Aus eben diesem Grund bin ich an einer Schule in privater Trägerschaft als

    ausgebildete Fachkraft für VT fest angestellt und als technischer Leiter für

    unseren Theatersaal zuständig. Dieser wird allerdings auch noch an Dritte vermietet.


    Grüße von Jakobus


    https://georgensaal.blogspot.de/

    Aber nur wenn der Rauch "aufsteigt".

    Bei Hazern lösen meine Rauchmelder in 14m über den Bühnendielen nicht aus!

    Bei beheizten Nebelmaschinen sieht das dann anders aus. Ich erinnere mich noch,

    wie 2012 ein PA-Forumsmitglied mit seine Company zu Gast bei uns war und nach der

    Vorstellung damit versehentlich die Kavallerie (mit den roten Autos) anrücken ließ ...

    An Hanseat.

    Ich habe Dir hier aber lediglich ein paar kritische Fragen gestellt (welche du nicht alle

    beantwortet hast) und sehe mich da auch nicht als beratender Fachmann, da ich lediglich

    FfVT bin. Wenn Du eine umfangreiche Beratung benötigst, kannst Du Dich (gegen

    Bezahlung) an den Admin wenden; er betreibt die Firma dBmess und ist Experte

    für Messungen.


    Ich habe meine Bedenken deshalb geäußert, da ich weiß, wie "schmerzfrei" üblicherweise

    bei Schulveranstaltungen mit Beschallung umgegangen wird. Je lauter, desto besser ...



    Ganz kurz dazu:

    Die Grenzwerte der DIN 15905-5 gelten indoor wie auch für open Air.


    Auszug:

    Ab Lr = 85 dB(A) soll auf eine mögliche Gehörgefährdung durch laute Veranstaltungen hingewiesen werden.

    Ab Lr = 95 dB(A) Aufforderung zum Tragen von Gehörschutzmitteln.

    Ein Wert von Lr = 99 dB(A) soll nicht überschritten werden.

    Ein Wert von max = 102 dB(A) soll nicht überschritten werden.

    Ein Wert von max = 135 dB(C) darf nicht überschritten werden.


    Der Admin möge mich korrigieren, wenn da was falsch ist.


    Indoors (Saal/Aula/Schuldisco) kann das wegen der Enge schnell zu Problemen führen.

    Hier sollten die Tops grundsätzlich geflogen werden, besser noch mit kleinen LAs

    gearbeitet werden.


    Ich führe bei Schulveranstaltungen immer Messungen im Vorfeld durch, und

    limitiere die Anlage auf Werte unterhalb von Lr = 85 dB(A) (Theater) oder Lr = 95 dB(A)

    für Zirkus oder Tanzshows und so Zeugs.

    Keine BigBand und keine Disco.


    Ab Lr=95dB(A) müssen fortlaufende Messungen während der Veranstaltung durchgeführt

    werden. An sonsten sind die Pegel der Gerätschaften halt entsprechend mit Limitern oder

    vergleichbaren Maßnahmen im Vorfeld zu begrenzen.


    Günstige, geeichte Messgeräte und den zum justieren erforderlichen Kalibrator

    gibts in der Bucht, Beim großen T etc.. Beispiel: Digital Sound AZ8922


    Dann hast Du zumindest mal die Größenordnung der Schallpegel gecheckt.




    Jakobus

    Du willst ne brauchbare PA für ne Schule zusammen stellen?

    Irgendwie machst Du mir Angst, schon mal was von der Din 15905-5 gehört?

    Werdet Ihr dann im Saal immer Messprotokolle anfertigen oder wie ist das geplant?

    Weiß die technische-/schulführende Konferenz über diese Dinge Bescheid?


    Vielleicht jetzt noch nicht, aber eines Tages kommt der Bumerang zurück und dann

    steht plötzlich ein Lehrer (oder Elternteil) neben Deinem Pult und droht Dir mit Anzeige ...


    Nichts für Ungut, vielleicht Denke ich zu weit ...


    Jakobus

    Das Ammon F4 würde ich nehmen. PN geht raus ...


    Edit: Heute (19.Jan) gekommen und macht genau das, was es soll.


    Danke an Marc: schnell und unkompliziert. Empfehlung als Marktplatzpartner.

    T410 fände ich jetzt auch etwas Oldscool, aber ein gebrauchtes T430 vom Händler

    mit Garantie und absetzbarer Rechnung ist für die nächsten 4-5 Jahre ne sehr gute

    Anschaffung. Hat zwar keinen Structue-Frame mehr, ist aber trotzdem bockstabil.

    Die Prozessorleistung dieser Baureihe wird auch nicht von neueren Geräten getoppt,

    da diese eher auf lange Akkulaufzeiten getrimmt wurden. Das T430 bekommt man

    inzwischen für unter 200,-€. Zusätzlich ne mSATA SSD (ca. 45,-€) für das Betriebsystem

    und die vorhandene HDD als Datengrab benutzen.


    Wer es handlicher mag nimmt ein ThinkPad X230


    Edit:

    Letztes Jahr ist so ne Zirkustrainerin beim Rangieren mit ihrem Golf über die eigene

    Laptoptasche gefahren. Da war so ein legendäres T410 drin. Hatte danach die Spider-

    App auf dem Display, funktionierte aber noch!

    Wenn ich Notebooks als Zuspieler, Bildquelle oder auch für Videos verwende,

    haben die bei mir immer Linux drauf. Da gibt es dann keine Überraschungen,

    da man als Linux-Anwender selber den Zeitpunkt von Updates bestimmt.

    Zusätzlich gibt es immer ein zweites Läppi für die Redundanz.