Beiträge von jakobus

    So was geht in BW seit heute bereits nicht mehr: 4er-Gruppen sind das Maximum:


    Zitat

    (3) Die zulässige Teilnehmerzahl nach § 10 Absatz 3 CoronaVO erhöht sich bei Veranstaltungen in Kunst- und Kultureinrichtungen sowie in Kinos auf bis zu 500 Personen, wenn

    1. den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern in alle Richtungen zuzuweisen werden, sofern nicht § 2 Absatz 2 CoronaVO in Verbindung mit § 9 Absatz 2 CoronaVO etwas Anderes zulässt; hiervon abweichend dürfen bis zu vier Teilnehmenden Sitzplätze ohne Abstand zugewiesen werden, sofern deren Tickets mit derselben Rechnungsadresse oder demselben digitalen Warenkorb bestellt worden sind,
    2. die Teilnehmenden auf den Verkehrswegen, Verkehrsflächen und in allen Publikumsbereichen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen,
    3. die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt und
    4. ein Hygienekonzept vor Beginn des Kinobetriebs oder der Veranstaltung der zuständigen Behörde vorgelegt wird.

    Ich hatte diese Woche einen Vortrag bei uns im Theatersaal.

    Die Referentin konnte nicht anreisen und hat das dann von daheim gemacht.

    Ich musste von null auf hundert improvisieren (5 h Vorlaufzeit).


    Ich habe dann zu einer Zoom-Konferenz eingeladen.

    Es sind auch weniger Besucher erschienen als ursprünglich geplant war;

    die meisten haben den Vortrag von daheim (Chips&Beer) verfolgt:

    - Wlan Accespoint im Theatersaal

    - Teilnehmer Nr1 (Laptop) für die Administration der Veranstaltung (ohne Videostream)

    ist über die externe Soundkarte und das Mischpult ein Funkmikrofon ( mit

    Teleskopstange) verbunden, um Publikumsfragen zu ermöglichen.

    - Laptop Nr2, Videostream der Referentin (als Teilnehmerin) auf Leinwand gebeamt;

    den Ton über zweite externe Soundkarte und Mischpult auf PA ausgegeben.

    - Handy ohne Simkarte (Moto G7) mit Zoom-App als Kamera auf Stativ, steht unter der

    Leinwand und zeigt das Publikum für die Interaktionen (Fragerunde). Mit der Angabe der

    Kontaktdaten gleich die Genehmigung für den Public-Stream eingeholt (erkennen

    konnte man die Leute aber eh nicht - war alles zu weit weg).


    Die Zuschauer im Saal durften Fragen stellen, die Gäste in der Zoomkonferenz wurden

    konsequent gemutet und auch die Videostreams wurden unterdrückt.


    Hat alles prima funktioniert, lässt sich bestimmt auf Deine Anwendung übertragen,

    machst das halt ohne Beamer und Leinwand . Hilfreich ist halt mehrere Teilnehmer zu

    schalten, also den Vortragenden und die Administration getrennt anzumelden.



    Grüße von Jakobus

    Zur Zeit gibt es ja keine umfangreichen Veranstaltungen bei uns, daher wird sich erst in den nächsten Monaten herauskristalisieren, was den besten Workflow ergibt.

    Ich habe verschiedene Patchfiles für das ETC-Pult und lege jetzt auch Patch/Showfiles,

    sowie cues und cuelists für das LS-Core an. Unter anderem auch für die Movinglights.

    Ich kann mir jetzt auf dem Lightshark ein paar Bausätze zusammenstellen, die je nach Bedarf hier oder dort zum Einsatz kommen.

    Jetzt kommt es darauf an wer Beleuchten wird:

    Selber, für mich stelle ich mir ganz gut vor, nur noch fertige Cuelists als PlayBacks vom

    Lightshark zu fahren (Bedienung mit dem nanoKontrol2 oder auch mal aus dem Saal mit dem Tablet auf dem Schoß). Fremdbeleuchter mit Erfahrung können dann selber entscheiden, welches Pult ihnen mehr liegt und die Semiprofessionellen, die auf meine

    Vorarbeit angewiesen sind, kriegen die Playbacks auf das ETC kopiert können dann selber

    überblenden oder per Crossfade/Go-Taste ihre Show fahren. Ich sehe gerade unbegrenzte Möglichkeiten.

    Ich sehe den Mehrwert vom LS-1 gegenüber dem LS-Core nicht. Das Korg nanokontrol2 hat zwar nur 8 Fader, aber die kann ich über alle 30 Pages ziehen. Die Spielerei mit den Encoder-Rädern vom LS-1 ist nur zweitrangig von Bedeutung, da Du alle Levels beim Programmieren auch auf den Touchoberflächen der Tablets einstellen kannst. Wenn Du das LS-Core testen willst, leihe Dir so einen midi-Kontroler dazu, dann weißt Du, was ich meine ...

    Wenn Du dann spezielle Fragen hast, können wir auch telefonieren/skypen/zoomen.


    Gerade auch im Theaterbereich ist das Lightshark-System gut einzusetzen.

    Ähnliche Situation wie bei Dir:

    Viele Analoge Lampen (72 Dimmerkanäle) ein paar LED-Funzeln mit RGBW und RGBA und 4 Stück ML-Washer (2 hängen L+R am letzten Beleuchterzug und 2 sind auf den Frontlichtstativen L+R). Schick bei mir ist, dass ich alle cues, welche mit der Lightshark-Konsole erstellt wurden auf Speicherbänke des ETC-Pultes (im Backup-Mode) kopieren kann und dann auch von dort aus (stand allone) abspielen kann. Fällt also eine Konsole aus, kann die jeweils andre den Job zu Ende bringen.


    Grüße von Jakobus

    LS-Core rechts oberhalb der Tasse im Bild zu sehen


    Showtec-Lampy kann ich jetzt nichts zu sagen, aber zur LightShark LS-core:

    Ich habe jetzt seit seit 2 Wochen dieses "Steuergerät ohne Konsole" (LS-Core für 535,-€) und bin sehr angetan. Übrigens ist das LS-1 ohne Tablet nicht wirklich zu gebrauchen ... .

    Ich habe davor hauptsächlich Theaterlicht mit LightCommander und Konsorten gefahren,

    beherrsche aber auch den Umgang mit verschiedenen FX-Konsolen. Beim LightShark ist die

    Software identisch, egal ob jetzt das LS-1 oder das LS-Core (ohne Pultoberfläche) benutzt wird. Als Interface dient in erster Linie ein Tablet-PC (egal ob I-Pad, billiges Android-Tablet

    oder notfalls sogar Dein SmartPhone). Da die Steuerung Browserbasiert ist, spielt das Betriebssystem keine Rolle. Als Interfaces Dienen mir 2 Uralt-Android-Tablets (eines davon habe ich aus der Elektroschrottkiste gezogen) und ein altes ThinkPad Yoga. Drei Tablets/PCS/SmartPhones können gleichzeitig benutzt werden; sogar in unterschiedlichen Tab-Ansichten oder alle drei als virtuelle Faderboards (echt der Hammer). Als echtes Faderboard habe ich eine billige Midi-Konsole (KORG nanoKONTROL2 für 48,-€) im Einsatz. Das Template dafür von LightShark hat einen Fehler in der Playbacksektion1, den habe ich überschrieben und die noch unbelegten Schalter ebenfalls mit Funktionen versorgt, so dass dies nun eine runde Sache ist. Wer das MIDI-Mapping-File benötigt, kann mich anschreiben.

    Das LS-Core ist so klein wie ein W-Lan-Router und kann zum Programmieren gut mit nach Hause genommen werden. Zum Lernen hatte ich mir noch ne Winzige RGBW-Funzel in den Rucksack gepackt und nach spätestens 3 Stunden ist dann klar, wie das alles funktioniert. Läuft alles sehr intuitiv und man ist sehr flexibel. Das Wifi der LS-1 ist stark genug, dass ich in 16m Höhe in der Decke die Z-Brücke einleuchten und mit dem Handy die Dimmer bedienen kann ...


    Von mir eine klare Empfehlung für Maexico

    Seit 10 Tagen ist das LightShark LS-Core bei mir im Theatersaal.

    Als Faderwing dient zusätzlich ein korg nanokontrol2 Midiboard.

    Auf die Schnelle habe ich das alles ziemlich fix kapiert und im Einsatz

    sind zwei Uralt-Tablets, sowie ein ThinkPad Yoga mit Touchscreen.

    Insgesamt gefällt mir die Lösung. Der DMX-Out wird durch ein ETC-Smartfade

    geschleift, da gibt es dann sogar die Möglichkeit der "Weiterverarbeitung" ...

    Da im Moment erst mal keine Veranstaltungen stattfinden, kann ich mich

    gerade gezielt mit dem LightShark-Konzept befassen.

    Da das Manual nur in spanisch und englisch zur Verfügung steht und ich

    mich schwer tue mir so eine Englischlektüre einzuverleiben, bin ich jetzt

    dazu übergegangen, die Bedienungsanleitung selber zu übersetzen (bin

    bereits bei Seite 68 angelangt). Der Lerneffekt dadurch ist hoch.

    Wenn ich mit dieser Arbeit durch bin melde ich mich wieder.


    Grüße von Jakobus

    Für unseren Theatersaal suche ich noch einen zweiten Smartfade zwecks Kanalerweiterung und Synchronisation.

    Die Größe ist egal, 48 Kanäle würden reichen - mehr ist immer gut und die ML-Version wäre auch willkommen ...


    Angebote gerne per PN.




    Grüße, Jakobus

    idn: steigende Preise für gebrauchte Laptops wegen der eingebauten WebCams.


    Business Laptops der 2016er Jahre, welche Ende 2019 für 150,-€ zu bekommen waren,

    kosten nun wieder das doppelte, sofern mit WebCam ausgerüstet...

    Kleiner Erfahrungsbericht zu Beitrag#142, Online-Buchungssystem mit 2-er-Plätzen

    für Personen aus einem Haushalt oder Verwandte in direkter Linie.


    Zu jeder Reservierung kam zusätzlich eine Mail bei mir an. Groß auf Plausibilität habe

    ich das nicht überprüft, dafür hatte ich weder Zeit noch Lust.

    Aber einmal ist es mir dann schon ins Auge gestochen.


    2 Typen, von denen ich weiß, dass sie gute Kumpel sind, haben einen Doppelsitz gebucht.

    Rückfrage von mir per E-Mail:

    " Hallo Fritz*¹, ich wusste gar nicht, daß Franz*² und Du jetzt ein Paar seid.

    Nachträglich gratuliere ich Euch dazu. Habt Ihr nun eine gemeinsame Wohnung

    (Haushalt)? Ich frage jetzt nur noch mal wegen der Coronaverordnung ...

    Grüße von Jakobus "


    *¹,*² Namen geändert


    Die haben dann tatsächlich storniert und neu gebucht 8)