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Seit wann gibts eigentlich "lautsprecher"

  • aw-audio
  • 5. Januar 2004 um 20:24
  • aw-audio
    Reaktionen
    47
    Beiträge
    4.243
    • 5. Januar 2004 um 20:24
    • #1

    Wann wurde der erste lautsprecher so wie man ihn kennt eigentlich erfunden.
    Wer war der erfinder, was hat einen bewegt einen "lautsprecher" zu entwerfen. Wie ist man damals auf die Idee gekommen.
    Womit und wie wurden die ersten Pioniere gefertigt.

    Soweit ich weis gabs nen Papplautsprecher als erstes im Jahre 1913.

    Was wisst ihr dazu?

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 6. Januar 2004 um 07:04
    • #2

    Der erste funktionierende Schallwandler wurde im Jahre 1861 von Johann Philpi Reis entwickelt. Dieser arbeitete jedoch ähnlich einem membrangesteuerten Kontaktes, naja fast relaismäßig, was nicht zu den erwünschten Erfolgen führte. Etwa 10 Jahre später wurde von Alexander Graham Bell dieses Prinzip um mittels Induktion modellierte Signale erweitert. Für mich die eigentliche Geburtsstunde des Lautsprechers.

    kind regards
    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

    Einmal editiert, zuletzt von Uwe 1 (6. Januar 2004 um 07:09)

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 6. Januar 2004 um 07:05
    • #3

    ... ach ja, der Zweck dieser ganzen Sache war der Wunsch nach Kommunikation, sprich das Telefon :D

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Online
    ds-audio
    Profi
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    604
    Marktplatz Einträge
    1
    • 6. Januar 2004 um 14:15
    • #4

    Ein erstes Patent für einen Lautsprecher mit schwingender Spule meldeten
    1924 die Herren W, Rice und W. Kellog von GE an. Erste Versuche machte ein Herr Ernst Werner von der Fa. Siemens bereits 1877.

    mfg
    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 6. Januar 2004 um 21:54
    • #5

    Hier nur ein kurzes Zitat aus einer biographischen Abhandlung A.G. Bells:

    "Die Erfindung Alexander Graham Bells bestand aus einem Sender, einem Empfänger und einem einfachen Verbindungsdraht. Aufbau des Senders und Empfängers waren identisch, wobei jeder eine biegsame Metallmembran und einen Hufeisenmagneten aufwies. Der Magnet war mit einer Drahtspule umwickelt, durch die ein konstanter Gleichstrom floss. Die in ihrer Intensität unterschiedlich starken Schalldruckwellen erzeugten Schwingungen auf der Membran, die sich auf das Magnetfeld übertrugen. Dadurch änderte sich die Stärke des anfangs gleichmäßig fließenden elektrischen Stromes (Induktion). Der so beeinflusste Strom wurde über eine Drahtverbindung zum Empfangsgerät weitergeleitet. Dort fand eine Umkehrung des Prozesses statt: Das durch den elektrischen Strom (genauer durch dessen elektrisches Feld) veränderte Magnetfeld versetzte die Membran in Schwingungen, die jetzt unterschiedliche Luftdruckwellen erzeugte, die als Schall im Ohr hörbar wurden. "

    Mithin handelt es sich hier eindeutig um Mikrofon und Lautsprecher und dies bereits 1876! Der Gute alte Reis versuchte das 10 Jahre früher mit einer aufgeblasenen Luftblase eines Störs und einem einfachen Metallkontakt, was wohl mehr wie ein mechanischer Schalter gewirkt haben muss, jedenfalls gelang es nicht eine notwendige Modulation des Signals zu erreichen

    kind regards

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

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