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Erfahrungen Yamaha DM-1000?

  • wora
  • 29. Juni 2003 um 03:15
  • wora
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    • 29. Juni 2003 um 03:15
    • #1

    kann man damit arbeiten, wenn man bands hat die nicht mehr als 16 kanäle belegen, ohne das man sich in der bedienung verheddert?

    von einem bekannten weiss ich, das das DM1000 offenbar nicht so tolle ausgangswandler hat, er nutzt immer externe wandler und ist dann zufrieden.

    aber wie ist das mit der bedienung?
    kann man live damit arbeiten ohne sich dauernd gedanken zu machen, wie man nun an welche funktion herankommt??

    wie sind denn die erfahrungen mit dem teil?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkawila
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    • 2. Juli 2003 um 17:55
    • #2

    Die DM 1000 Konsole ist erstens zu teuer und eher für Studio gedacht.
    3/4 der Features brauchst du nicht im Livebetrieb. Die neue O1v 96kHz hat die gleichen Wandler und Effekte wie die grosse Konsole DM 2000 und hat gerade die nötigen Features für den Livebetrieb, daher so billig. Das teure an solch einer Konsole sind nicht die Wandler sondern die Features und die dazu verwendeten DSP Prozessoren. Die Qualität der Wandler ist in allen Konsolen identisch. Ich habe mir jetzt die neuen O1v96kHz gekauft, einfach spitze. mfg. FRED.

  • wora
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    • 3. Juli 2003 um 02:05
    • #3

    danke für die einschätzung.

    ich mache sehr viele clubgigs mit einer 01V gurke...
    das DM1000 wäre für mich besser geeignet als das 01V96, da es etwas mehr in und outputs hat.
    für mich ist die möglichkeit wichtig, externe effekte anzuschliessen und trotzden 6 monitorwege zu fahren.

    mit diesem pult könnte ich tatsächlich min. 80% meiner jobs machen und müsste endlich nicht mehr mit dem 01V kämpfen...

    aber kann man damit live vernünftig arbeiten?
    wie sieht das mit den vielen untermenüs aus, ist das live überhaupt benutzbar??

    mit dem 01V geht das ja gerade so...
    z.b. das DM2000 finde ich fürchterlich verbaut und unübersichtlich, ausserdem ist es für clubs und firmenevents meist schon zu groß.

    offenbar hat hier aber noch niemand live-erfahrungen mit dem DM1000 gesammelt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkawila
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    • 3. Juli 2003 um 09:21
    • #4

    Hallo Wora, klar das wenn du soviele Auxwege brauchst das Pult schon nicht schlecht ist. Ich finde die internen Effekte jedoch super und habe trotzdem noch 4 Aux Wege frei. Wenn ich mich nicht irre kann man diese auch Wegrouten und alle 8 Aux Wege benutzen anhand einer Steckkarte. Da ich aber grundsätzlich immer ein Monitorpult hinstelle habe ich nie weiter überlegt. Selbst bei kleinen Gigs habe ich immer ein Monitorpult dabei. Ich hasse es wenn man Front und Monitore am gleichen Pult hat. Man ist immer irgendwie begrenzt und kann nicht alles machen bzw. diverse Sachen machen ohne den Monitorweg zu beeinflussen. Ich benutze fürs Monitoring ebenfalls ein O1V mit 5 Aux Wegen, das reicht völlig aus, mache die Grundeinstellung und überlasse dann den Rest meinem Kollegen. Ich bin dann frei unten und kann meiner Phantasie freien lauf lassen. Ich liebe verrückte Sachen und mag Effekte. Ich versuche immer die Sachen sehr breit zu machen und versuche immer die Originalstimme anhand der Effekte nachzubasteln. " Chorus, Flanger, Wah Wah, Symphonic , Distortions usw......"
    Ich wollte mir am Anfang auch das DM 1000 kaufen. Als dann das O1V96 rauskam habe ich meine Meinung wieder geändert. Das DM 1000 ist von der Arbeitsoberfläche eher für Studio gedacht, ist schon ganz schön kompliziert von der Bedienung. Wie schon erwähnt, 3/4 der Features sind fürs Studio gedacht, Sourround,Midi, Remote, Pro Tools Steuerung, usw....
    Das O1V96 ist eher auf Live getrimmt und ist viel einfacher zu bedienen und hat wirklich gerade das nötige Zeugs dabei was man so im Alltag braucht. Hinzu kommt noch das ich meine zwei O1V96 zum fast gleichen Preis bekommen habe als ein DM 1000 !!!!!!!!!!!!! Da überlege ich nicht lange was ich nun kaufe !!!!!! mfg. FRED.

  • wora
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    • 3. Juli 2003 um 11:54
    • #5

    hmmm... ist ja toll wenn du immer einen 2. mann dabei hast, der den monitormix macht. das wäre mir auch lieber.
    ich könnte schon einen zweiten mann mitnehmen, müsste ihn dann aber von meinem geld bezahlen. doch wer kümmert sich dann um meinen kühlschrank und die miete?
    in kleinen clubs ist auch erstens meist kein platz auf/neben der bühne, da muss ich unbedingt allein zurechtkommen.
    und ich brauche halt die 6 monitorwege, weil ich diesbezüglich ganz schön zickige künstler betreue.

    aus diesen gründen kommt das 01V96 leider nicht in frage, auch wenn es vielleicht das bessere livepult sein sollte... für meine anforderungen gibt es mal wieder nix gescheites auf dem markt.
    ich könnte kotzen :evil:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkawila
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    • 3. Juli 2003 um 12:04
    • #6

    Nö, nicht immer, hängt halt davon ab mit welchen Künstlern oder Musikern man gerade arbeitet. Wenn sie pflegeleicht sind dann mache ich alles ganz alleine. Ich setzte mich erst oben hin und mache den Monitormix. Wenn alle zufrieden sind laufe ich dann runter und mache dann den Frontmix !!!!! Ich gehe dann während der Veranstaltung mal kurz rauf auf die Bühne um nachzufragen ob noch alle zufrieden sind. So ist das leben, hängt halt vom Budget ab, mfg. FRED.

  • tufkawila
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    • 3. Juli 2003 um 12:14
    • #7

    Wem 5 Auxwege nicht reichen der kann nach Hause fahren. Scheiss drauf, bei den Preisen sehe ich das nicht mehr ein. Ich habe bisher noch keine negativen Erfahrungen gemacht bezüglich der Monitore, ganz im Gegenteil, alle waren immer begeistert und hatten Verständnis dafür das ich nicht gleichzeitig oben und unten sein kann !!! Der Platz reicht immer für ein kleines O1V- Baby !!! mfg. FRED.

  • wora
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    • 3. Juli 2003 um 13:53
    • #8
    Zitat von "willaudio"

    Wem 5 Auxwege nicht reichen der kann nach Hause fahren...


    mit dieser einstellung hätte ich wohl nicht mehr allzu lange mit profimusikern zu tun und dürfte wieder die schönen bierzeltgigs machen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkawila
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    • 3. Juli 2003 um 14:38
    • #9

    Was machst du denn für Beschallungen ? Wir sprechen hier von kleinen bis mittleren Gigs und nicht von Festivals !!! Das ist eine andere Dimension !!! Ich habe zu oft die Erfahrung gemacht das viele Stagerider einfach irgendwo abgeschrieben werden und die Musiker überhaupt keine Ahnung haben was da für ein Unsinn drauf steht. Wir sind hier nicht beim Michael Jackson Konzert !!!!! Bei meiner letzten Veranstaltung spielte eine
    anscheinend Profi Band zu 6 Leuten, eine Rolling-Stones Coverband. Das war der Topakt an diesem Abend. Keine einzige Band hatte irgendwelche Stagerider ausser halt diese " Cover-Rolling-Stones Band". Ich lese mir so den Stagerider und muss einfach grinsen: PA: EV X-ARRAY, FOH: MIDAS,
    10 Monitor Aux-Wege ???????? " 6 Leute !!!!!!" Ich habe alle Bands selber abgemischt ausser halt diesen Topakt. Ich bekam für den Job 600 Euro !!!
    Front: 4x Nexo Alpha Stacks, meine Digitalpulte und für den Topakt ein Soundcraft K2 mit Peripherie. 8x PS15 als Monitore, komplette Mikrofonie und das ganze drumrum. Ich habe dann den Tontechniker des Topakts angerufen und habe erstmal gesagt ich wäre " Aladin " und könnte das ganze Zeugs von ihrem Stagerider herzaubern !!!!!! Nach der Frage ob denn Nexo und Soundcraft Ihrer Majestät genügen würde kam dann die Antwort : " Na ja, wenn Sie kein EV haben dann würde auch Dynacord reichen !!! " Soviel zum Stagerider !!!!!!!!! mfg. FRED.

  • Frank Uhlig
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    • 3. Juli 2003 um 23:00
    • #10

    wora

    Das Pult ist asterein, flexilbel, & wie Du sagst: 80% aller Jobs gehen damit sehr gut.

    ruf mal Michael Hünteler an, der macht fast alles live mit dem DM1000, kennt die Teile in&auswendig, kann dir daher wirkliche Praxiserfahrung bieten. Yamaha heuert ihn immerzu an um Schulungen & Demos zu machen, am Telefon ist seine Erfahrung umsonst......

    Grüße ihn bitte vom Frank von LU Veranstaltungstechnik.

    Kontakt:
    PAN Music
    Michael Hünteler
    04442-92900

    Grüße,
    Frank

    Grüße,
    Frank

  • wora
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    • 4. Juli 2003 um 01:22
    • #11

    @willaudio:

    wie gesagt, mit dieser einstellung würde ich keine jobs mehr von meinen mädels und jungs bekommen... die buchen mich, weil ich genau so arbeite wie sie es sich vorstellen. es ist eher so, das sie mich ausbremsen müssen damit ich nicht noch mehr mache. und dafür lieben sie mich :wink:
    es geht keinesfalls nur um festivals, man kann auch in kleinen locations einen guten sound machen. 8)
    und meine rider schreibe ich seit vielen jahren ausschliesslich selbst und möchte nicht mit denen verglichen werden, die nicht wissen was sie wirklich brauchen. :P

    ende off topic.


    @frankbärchen:
    vielen dank für die adresse, ich werde ihn mal anrufen.
    schätze, er ist genau der richtige ansprechpartner...

    ich möchte aber nicht so verwegen sein und behaupten, das 80% aller jobs damit zu machen sind. ich meinte nur 80% MEINER jobs...;-)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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