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Langt diese Anlage für Live beschallung?

  • 1-Watt
  • 23. Juni 2004 um 16:09
  • nixchecka
    Beiträge
    67
    • 24. Juni 2004 um 00:01
    • #21
    Zitat von "mischpultschorsch"

    Falsch! Bei der Abnahme auf die PA ein Mikro vor den Amp!


    DI box dazwischen?! - je nach amp natürlich!!! bei nem billigamp bestimmt besser!!!

  • niethitwo
    Beiträge
    215
    • 24. Juni 2004 um 15:39
    • #22
    Zitat von "nixchecka"


    DI box dazwischen?! - je nach amp natürlich!!! bei nem billigamp bestimmt besser!!!

    Nene, des war anderst gemeint:

    Wenn du keinen Amp hast, und über ne PA gehst, dann nur mit Ampsim.

    Bei nem Billigamp kannst du auch mit Ampsim kaum was retten, weil der über die Simulation seinen schlechten klang drüber legt.

  • redbaron
    Beiträge
    24
    • 13. August 2004 um 01:26
    • #23

    Hi,
    da ich schon viele Konzerte gemischt habe, selbst Guitarre spiele, unser Album und andere Bands schon mit eigenem 16 Spur DAW aufgenommen habe und auch über Röhrenamp/Multi FX/SM 57/Vox Tonelab verfüge und insgesamt 5 4x12" 3 Röhrentops und 3 Behringer Vamps im Proberaum stehen, denke ich, das ich auch etwas zum Thread beitragen kann :mrgreen:

    Zu Amp Sims:
    1) POD 1 -> Müll
    2) POD 2 + XT sind brauchbar, aber sind sehr stark auf authentizität der Sounds und Vielfalt ausgelegt. Klingt zuerst ganz nett, aber wenn ich die AC/DC Guitarre 1:1 abbilde, werde ich schwer meinen eigenen Sound daraus basteln können. Zudem sind die Line6 Geräte sehr Hall überladen, da immer noch die Mic-Simulationen hinzukopmmen, die dem Sound einen undirekten Touch geben. Für den Profi ist das kein Problem, wenn er weiß, welchen Sound die Aufnahme braucht, fürs Proben oder fürs experimentieren, gibts bessereres -> 3
    3) Vox Tonelab. Hat weniger Effekte, sind dafür aber auch alle top (soll die von Line6 nicht schlechter machen!). Der Sound geht "direkt ins Gesicht", wobei ein gewisser Grundcharachter nicht zu verleugnen ist. Trotzdem ist diese Simulation das beste, was derzeit möglich ist, auch verglichen mit teueren Plugins (Amplitube, etc...). Das Display ist klein, aber man braucht es im Gegensatz zu Line6 nicht, da alles mega-intuitiv ist und man direkt seinen Sound zusammenschraubt. Was noch genial ist: Das Gerät arbeitet wirklich, wie ein echter Amp. Man kann durch das Volume Poti an der Guitarre die Verzerrung regeln, auch wenn das Mega-Metal Brett eingestellt ist. Versuch das mal mit nem Multi-FX!
    4) Vamp: Eigentlich wie POD 1. Ist meiner meinung nach nur als HiGain Transistor-Verzerrer tauglich oder als FX-Zusatzgerät. Die Simulationen sind meilenweit hinter den andreen Geräten hinterher. Wer sparen will, kann sich ein gutes Korg-FX mit Amp Sim holen.

    Zum Live ins Pult spielen:
    Es klingt niemnals so gut, wie Anbenommen. Zudem ergibt sich durch eine leise Guitarrenbox und der Front gerade bei kleinen Gigs ein voller Guitarrensound. Die direkte Guitarre klingt sehr spitz, gerade verzerrt ist das totaler Schrott! Ich könnte mir das nur als zusatzkanalk vorstellen, aber mir graut auch vor dieser Vorstellung. Zudem ohne frequenzkorrektur (Simulation) kann man das eh direkt vergessen. Bei größeren Auftritten werden nicht umsonst auch die SM 57 eingesetzt, wie in fast allen Studios zumindest auch als Unterstützung andreer Mics. Durch den Frequenzgang und die Eigenschaftren des Mics geht eh kaum was schief.

    Wenn eine Band zu laut ist, muß man sie darauf hinweisen. Wofür gibt es einen Mischer, wenn er nichts zu tun hat? Wenn sie nicht hören wollen, kann man auch nichts machen, stimmt schon. Aber ich hatte auch schon einen 1000Watt SWR Bass, der sich mit einem 120 Watt Marschall ein Duell geliefert hat, ohne das der Sänger noch eine Chance hatte, trotz PA. Aufgrund der Erfahrung muß man jedoch sagen, daß dies, zusammen mit dem Monitormix, der meistgemachte Fehler von jungen Bands ist. Sobald man etwas erfahrenere Musiker bedient, braucht man sich darüber keine Gedanken mehr machen. Und ich kann aus Erfahrung sagen, das gerade die bekannteren Punk/Metal Bands und andere als "krass" eingestufte Musiker dies am besten im Griff haben, da dies mit zunehmenden Lautstärken immer problematischer wird. Wenn man das nicht im Griff hat, wird der Sound schlecht und keiner will die Band mehr hören... Wenn also jemand meint durch Lautstärke zu imponieren, zeugt dies nicht von Professionalität. Zudem ist eine 4 x 12" eh schon 10 mal zu laut für die Abnahme. Lediglich in Studios werden einige Amps voll aufgerissen, um den letzten Schliff zu bekommen (alte Marshalls z.B.). Life tuts eigentlich auch schon ein kleiner Combo, der nicht für eine Probe geeignet wäre!

    Zu Röhrenamps:
    Line6 und Co machen vor, das auch nicht-Röhren Amps mächtig einheizen können. Trotzdem ist da noch ein riesiger Unterschied, wenn man die beiden vergleicht. Es geht hier um die letzten 5%-10% Sound gegen Vielseitigkeit. Aus der DSP Literatur wird man sehr leicht entnehmen können, daß es zu den schwierigsten Aufgaben überhaupt gehört, eine Röhrensättigung und das nicht-lineare Verhalten von Röhrenverstärkern nachzubilden. Ich besitze zudem einen Röhren Hifi Verstärker, weil mich die Glimmenden Kolben in ihren Bann gezogen haben. Wenn man den Vergleich zu "modernen" Verstärkern gehört hat, wird man dem Wort Klirrfaktor bald keine Bedeutung mehr zukommen lassen, versprochen!

    Gruß,
    Dennis


    Live habe ich ach schon mit Bands mit POD direkt ins Mischpult gearbeitet

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