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  5. Boxen und Amps

die Sache mit dem Wirkungsgrad.

  • Fränkie
  • 10. Juli 2003 um 20:42
  • Fränkie
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    1.137
    • 10. Juli 2003 um 20:42
    • #1

    Nun da ich ein fleißiger Student bin und immer schön in den Vorlesungen Aufpasse, ist mir doch folgendes Aufgefallen.
    Die Verstärker die wir so durch die gegend schleppen sind also gegentakt-B Endstufen, die haben einen maximalen Wirkungsgrad von 78.5%

    wie machen das die Jungs von Digam und Vortex und wie sie alle heissen das dei mit den Schaltnetzteilendstufen auf nahezu 98% kommen??

    Schaltnetzteil bedeutet doch das die Betriebsspannung nicht aus den Trafo sondern aus dem Schaltnetzteil auf die Transitoren gegeben wird?

    oder ist der Fränkie da wieder auf dem Holzweg???

    Danke

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • Jens Droessler
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    • 10. Juli 2003 um 21:43
    • #2

    Die Amps, die HEUTE herum geschleppt werden, sind hauptsächlich Class G oder H, wenn nicht gleich Class D.

    Bei Class G/H hat das Netzteil (egal ob Schaltnetzteil oder konventioneller Trafo mit Glättung/Pufferung, dazu später mehr) mehrere Spannungsabgriffe, z.B. 35V und 70V, also zwei "Rails". Die untere Spannung ist hoch-strom-fähig und liefert die Power für die RMS-Leistung (ums mal zu vereinfachen), also das, was ständig benötigt wird bei üblicher Musik und Pegel bis ab und zu Clipping. Die hohe Rail-Spannung versorgt die Endstufe dann mit dem wenigen Strom, der dann für die hohen Spitzen gebraucht wird. So muss, im Gegensatz zu Class A, B und AB, nicht die hohe Spannung, die für die Maximalleistung einfach gebraucht wird, mit den hohen Strömen zur Verfügung stehen. Das spart schonmal Gewicht. Gleichzeitig wird dadurch auch die Verlustleistung an den Transistoren minimiert, ergo höherer Wirkungsgrad.

    Class D Endstufen konvertieren das Signal in ein PWM-Signal, mit dem die Endtransistoren angesteuert werden. Die Transistoren fungieren dabei rein als Schalter, also idealisiert mit 100% Wirkungsgrad (in Wahrheit ist es nicht ganz so, da die Transistoren eine Rampe machen statt "klick-klack", also ansteigen und abfallen). Hinten wird das PWM-Signal durch einen Filter wieder in ein für LS brauchbaren Signal umgeformt.

    Alle diese Endstufen-Konzepte (Class A, B, AB, D, G und H) können jeweils mit einem konventionellen, schweren Trafo-Netzteil oder auch mit einem Schaltnetzteil gekoppelt werden.
    Ein konventionelles Netzteil dürfte jedem klar sein.
    Netz ---> Trafo ---> Gleichrichter ---> Glättung ---> Pufferung
    Schwer!

    Schaltnetzteile:
    Netz ---> Gleichrichter ---> Zerhacker (~200kHz) ---> kleinerer Trafo ---> Glättung ---> Pufferung
    Durch die hohe Frequenz, die auf den Trafo gelangt, fällt der Gleichstromwiderstand relativ zur Gesamtimpedanz des Trafos wesentlich geringer aus als bei 50Hz, deshalb kann ein kleinerer Trafo die gleiche Leistung transformieren. Das macht die Sache leichter.

    Geregelte Schaltnetzteile können zudem ihren Zerhacker steuern und sich so dem Netz anpassen. Weniger Spannung vom Netz ---> Netzteil nimmt dann mehr Strom auf ( = gleiche Leistung am Ausgang). Das kann aber in Verbindung mit ungeregelten Endstufen zu Problemen führen!

    Mindestens ein Hersteller behauptet, digitale Amps zu verbauen, die völlig ohne Trafo auskommen. Da wird direkt das Netz gleichgerichtet und von den Transistoren PWM-moduliert, dann gefiltert. Ob das der Wahrheit entspricht, konnte ich nicht ausmachen. Möglich wäre es, aber ich denke, es wäre ein hoher Stress für die Bauteile.

  • trockenbassfetischist
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    3.555
    • 11. Juli 2003 um 00:10
    • #3

    das untere - Allstromnetzteil - macht man gerne bei aktiv modulen NEtztrennung benötigt man ja nicht weil den eingang trennt man per übertrager und aussen ist ja druch die box isoliert . lautsprecher wechseln bei eingeschaltetem Aktiv AMp ist nicht zu empfehlen :) Vorteil: viiiiiiiiel mehr billiger

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Jens Droessler
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    • 11. Juli 2003 um 13:10
    • #4

    Und was leichter...

  • JF
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    2.934
    • 11. Juli 2003 um 14:20
    • #5
    Zitat von "Jens Droessler"

    Mindestens ein Hersteller behauptet, digitale Amps zu verbauen, die völlig ohne Trafo auskommen.

    Hab' ich wohl verschlafen - welcher Amp ist denn so gebaut?
    Für Aktivbass ja eine coole und supereinfache (naja ;-)) Möglichkeit - solange das Netz hält ....

    mfg
    JF

  • JF
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    2.934
    • 14. Juli 2003 um 12:50
    • #6

    Ist nach 2 Sekunden nachdenken auch klar warum ....
    Für einen Woofer aber eine coole Sache!
    Der Übertrager am Eingang ist wohl das teuerste ... *g*

    mfg
    JF

  • lextrax
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    • 14. Juli 2003 um 12:56
    • #7

    hallo.

    prinzipiell keine blöde idee, das netz als zwischenkreis mit relativ harter charakteristik zu verwenden. was aber, wenn da dann ein langes kabel mit zuwenig querschnitt (dürfte eigentlich nicht sein), zuviel stromverbrauch (dürfte auch nicht sein) oder ein schwankendes netz auftritt???

    böse sache das!

    geil, aber zu einfach!

    lg alex

  • JF
    Verifiziert
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    • 14. Juli 2003 um 13:03
    • #8

    Hm....
    Da bräuchte es wohl brutale Filter-C's - teuer und groß.
    Aber die Impulsleistung wäre dann spitze, für 2" Hochtöner ideal :D

    mfg
    JF

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 14. Juli 2003 um 13:48
    • #9
    Zitat von "JF"

    Impulsleistung wäre dann spitze

    Ist sie immer! :)

    Ich habe den Vertrieb eines Herstellers, der es so tut, auch darauf hingewiesen, aber man will natürlich keine Schwächen zugeben...... verständlich.....

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