Könnte mir bitte mal jemand erklären was es denn mit dem sogenannte Dämpfungsfaktor auf sich hat, habe diese tabelle http://www.musik-service.de/PA/paKabelQuerschnitt.htm
empfoöen bekommen, werde aber aus der Spalte dämpfungsfaktor nicht so ganz schlau. Wie wirkt sich denn das auf die musik aus? Hat aber nichts min Leistungsverlust zutun, denn der ist doch extra angegeben oder?
Was soll die fußnote bedeuten, von wegen dieser dempfungsfaktor ist von 200 heruntergerechnet?javascript:emoticon(':?')
Geschockt
Profis bitte helft mir!!
Danke schon mal
LG. Alex
Dämfungsfaktor bei boxenkabeln
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Moin, ich hab mir da mal was von einer netten Web-Site kopiert, hoffe das gibt aufschluss darüber, verfasst so wie ich das sehe von TheRogue:
Der Dämpfungsfaktor einer Endstufe ist für saubere präzise Bässe verantwortlich. Anhand dieser Werte kann man in etwa sage ob eine Endstufe einen guten oder schlechten Bass hat.
Eigentlich ist der Dämpfungsfaktor eine Schlussfolgerung aus dem Innenwiderstand einer jeder Endstufe. Je kleiner dieser Widerstand ist, desto größer ist der Dämpfungsfaktor und damit auch das Ausschwingverhalten des angeschlossenen Lautsprechers, das von diesem kontrolliert wird. Gerechnet wird das wie folgt:
Damp = Rbox / Rinnen
Beispiel:
Damp= 8 Ohm / 0,030 Ohm
Damp= 267
d.h. ein Verstärker mit dem Innenwiderstand von 30 mOhm hat an 8 Ohm einen Dämpfungsfaktor von 267.
Man sieht auch, dass bei einer Halbierung der Impedanz des angeschlossenen Materials sich der Dämpfungsfaktor ebenfalls halbiert. Nun hängt diese Größe natürlich nicht nur von den Lautsprechern und dem Verstärker ab, sondern auch von den verwendeten Kabeln. Diese können ganz einfach in die obige Formel mit eingebracht werden, ihr Widerstand wird dem der Endstufe hinzugefügt:
Dges = Rbox / (Rinnen + Rkabel)
Rkabel = 0,017 * Länge in m / Querschnitt in mm² * 2 (Angabe für Kupfer)
Warum *2? Ganz einfach, denn wir müssen ja nicht nur zum Lautsprecher hin, sondern auch zurück zum Verstärker. d.h. nehmen wir ein 2,5 mm² 10m langes Kupferkabel, welches also einen Widerstand von 0,136 Ohm hat ergibt sich folgender Dämpfungsfaktor bei 8 Ohm Impedanz:
Dges = 8 Ohm / (0,030 Ohm + 0,136 Ohm)
Dges = 48,2 (von ehemals 300)
Nehmen wir nun zum Vergleich eine Endstufe mit einem Dämpfungsfaktor von 1000 bei 8 Ohm am gleichen Kabel.
Rinnen = Rbox / Damp
Rinnen = 0,008 Ohm
Dges = 55,5 (von ehemals 1000)
Bei diesem geringen Unterschied werden sich jetzt einige fragen, warum man also überhaupt auf den Dämpfungsfaktor einer Endstufe achten sollte, wenn die Kabel das sowieso wieder zunichte machen. Machen wir den Vergleich mal mit einem 5m Kabel mit 4mm².
Damit ergeben sich für die erste Endstufe ein Gesamtdämpfungsfaktor von 110 und die zweite von 158. Hier ist der Dämpfungsfaktor schon wesentlich höher, genau wie der Unterschied zwischen den beiden Stufen. Ein Klangunterschied im Bass dürfte im Vergleich zu den längeren 2,5mm² Kabeln deutlich zu hören sein.
Folglich sollte man die Abstände zwischen Endstufen und Bässen und damit die Kabellänge möglichst gering halten und wenn möglich 4mm² benutzen. Auch sollte man die Dämpfungsfaktoren bei verschiedenen Endstufen nicht überbewerten, spielen hier doch andere Faktoren, wie ausreichend dimensionierte Netzteile und Kondensatoren eine wichtigere Rolle.
Für Topteile reichen schon 2,5mm², da für sie, wegen ihren höheren inneren Dämpfung, der Dämpfungsfaktor nicht so wichtig ist, wie bei Bässen.