ich denke das Problem hat eher weniger mit Produkten, als mit den Werten zu tun.
vor 20 jahren haben sich viele deutsche Arbeiter noch mit dem Produkt identifiziert das ein Werk verlassen hat, es gab ein bündniss Arbeitnehmer <-> Arbeitgeber, heute streben alle nach Gewinnmaximierung und die es nicht tun kämpfen ums überleben.
ein guter Arbeiter war mal angesehen, heut ist er eine nummer auf den Zetteln der Wirtschaftsberater, und Gewinnoptimierer.
wenn du heute made in germany kaufst, förderst du maximal Aktienkurse, und wenn die steigen wird mit sicherheit wer auf die idee kommen, noch mehr aus dem Unternehmen herauszukitzeln.
ich mag unser klima einfach nicht mehr, und ob es den japanern oder chinesen, die zwar viel weniger geld bekommen, so viel schlechter geht wage ich auch noch zu bezweifeln, wer nie überfluss hatte braucht dies nicht zum glücklichsein,
das hat nichts mit markenbewusstsein oder so zu tun, es geht hier um werte die schwinden, der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.