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Eingangsempfindlichkeit von Endstufen senken

  • AndyK
  • 25. September 2005 um 15:44
  • AndyK
    Beiträge
    118
    • 25. September 2005 um 15:44
    • #1

    Hallo!

    Habe ein kleines Problemchen.
    Ich will die Eingangsempfindlichkeit meiner Endstufe etwas senken. Der Limiter des DCX steht auf -24db und das ist hart an der Grenze zum Clipping, wenn das Stüfchen voll aufgedreht ist.
    [Und der Limiter wäre ja kein Limiter, wenn man die Enstufe immer zurückdrehen muss ;-)]

    Kann man das einfach realisieren, z. B. mit Wiederständen? Dürfte doch normal nicht schwer sein. [Umschalter am Verstärker gibts nicht, könnte ich damit aber ja einbauen]
    Besagte Endstufe hat glaube ich 0,9V Empfindlichkeit 1V dürfte normal schon ausreichen, um im DCX wieder etwas Spielraum zu bekommen oder?
    (Hab mir auch schon überlegt, im Patch vom Controller zum Amp ne Ader zu kappen, aber das wäre Pfusch ;-))

    Hat jemand ne Ahnung ob und wie ich das schaffen könnte?

    Danke schonmal
    Gruß
    Andy

    PS: Kann es sein, dass der DCX immer mit einer Art "Absolutpegel" rechnet? Wenn ich an den Eingängen oder Ausgängen z.B. -3db einstelle und den Limiter gleich lasse, clippt der Verstärker wieder, wenn ich dementsprechend Schub aus dem Mischpult gebe

  • schrecki7289
    Beiträge
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    • 25. September 2005 um 15:57
    • #2

    Öhm, da gibts doch so drehbare Widerstände an der Endstufe...

    Meines Wissens zeigt der DCX den digitalen Pegel (dBf) an und 0dBf entsprechen beom Behringer +22dBu. Ist deshalb so, da bei digitalen Geräten kein Headroom vorhanden ist. -24dB am Behringer entspricht also grade mal -2dBu, somit ist der Limiter fast auf max 1V am Ausgang eingestellt. Das müsste aber eigentlich passen, ansonsten halt eben noch etwas runterstellen.

    Gruß
    Thomas

  • AndyK
    Beiträge
    118
    • 25. September 2005 um 16:35
    • #3

    jo schon klar ;-)...
    Aber dann ist der Limiter kein Limiter mehr! [Hab ich oben schonmal gesagt] Wenn z. B. ein Spielkind daherläuft und sieht: "hui, da geht ja noch was an der Laustärke" und dreht die "Verstellbaren Wiederstände" an der Endstufe ganz auf, hab ich ein Problem, weil meine Endstufe, wie oben auch schon erwähnt, ca. 0,9V Eingangsempfindlichkeit hat!
    Bei Konserve reicht der Limiter ganz knapp noch aus. Beim Liveeinsatz nicht mehr [z. B. wenn ein Schlagzeuger mal kurz seine Snare bearbeitet]

    Hoffe das war jetzt deutlicher, trotzdem Danke für deine Hilfe [nächstes mal genauer Lesen hilft ;-)]

    Gruß
    Andy

  • skyper
    Profi
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    • 25. September 2005 um 23:29
    • #4

    ähnliche Problemstellung:

    https://paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=41440

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • schrecki7289
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    • 26. September 2005 um 12:59
    • #5
    Zitat

    [nächstes mal genauer Lesen hilft ]


    ich weiß gar nicht, was du hast! Limiter noch etwas weiter runterstellen und fertig!

    Gruß
    Thomas

  • Clyde
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    • 26. September 2005 um 13:06
    • #6

    Schraub doch einfach die Lautstärke des DCX runter, entweder am Eingang direkt oder in den Ausgangskanälen.
    Das hat nämlich auch einfluss auf die Limiter und Du kannst es mit dem Passwortschutz vor Kinderhänden bewaren...

  • schrecki7289
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    • 26. September 2005 um 13:21
    • #7

    Sag ich doch, besser als irgendwelches rumgebastel!

    Gruß
    Thomas

  • databass.ch
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    • 26. September 2005 um 13:35
    • #8
    Zitat von "Schrecki7289"


    ich weiß gar nicht, was du hast! Limiter noch etwas weiter runterstellen und fertig!

    Geht doch nicht tiefer als -24dB :!:
    Ausserdem verliert man pro 6dB ungenutztem Headroom 1Bit Auflösung :wink: Ich würde auch den Link von Skyper beachten, da steht alles drin...

    Einmal editiert, zuletzt von databass.ch (26. September 2005 um 13:41)

  • schrecki7289
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    • 26. September 2005 um 13:39
    • #9

    mmmh, man kann aber trotzdem die Lautstärke am DCX runterregeln!

    Gruß
    Thomas

  • databass.ch
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    • 26. September 2005 um 13:41
    • #10

    Die ist aber, soweit ich weis, VOR dem Limiter.

  • Clyde
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    • 26. September 2005 um 13:43
    • #11
    Zitat von "databass.ch"

    Die ist aber, soweit ich weis, VOR dem Limiter.

    eben, darum hat die ja auch einfluss auf den Limiter, wurde im PA-Forum schonmal diskutiert.

  • databass.ch
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    • 26. September 2005 um 15:56
    • #12

    Das musst du mir jetzt aber erklären! Wie kann eine Pegeländerung vor dem Limiter Auswirkung auf dessen Threshold und damit auf den maximalen Ausgangspegel haben?

  • schrecki7289
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    • 26. September 2005 um 19:38
    • #13

    Eigentlich nicht.

    Gruß
    Thomas

  • Clyde
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    • 26. September 2005 um 20:13
    • #14

    naja, wenn ich z.b. einen separaten Compressor/Limiter habe und den auf den höchsten Pegel einstelle, so das er anfängt zu arbeiten, nehme dann den Pegel zurück (Mixer oder Weiche) dann hört er auf zu arbeiten.
    Seine Einsatzschwelle wird unterschritten.
    Um die wieder herzustellen, muss ich entweder wieder Pegel erhöhen oder ich schrauben die Einsatzschwelle des Limiters zurück.

    Gruß
    Clyde

    p.s. ich hoffe das es so verständlich ist.

  • AndyK
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    • 26. September 2005 um 23:33
    • #15

    aber im DCX sind vermutlich alle Gaineinstellungen [sowohl Ein, als auch Ausgänge] vor dem Limiter, wie Databass schon gesagt hat. Und die Signalreihenfolge ist nunmal fix.

    Ich hab ja probiert, im Ausgang z.B. -3db einzustellen, und trotzdem ließ der Limiter ein clipping zu.
    Das meinte ich eigentlich auch mit "Absolutpegel", dass der Limiter alle Gainveränderungen mit einrechnet, damit der Threshold immer absolut angegeben werden kann.
    Mir erscheint aber die Version von Databass logischer, dass der Limiter einfach nur am Ende der Signalkette sitzt und dann das Signal für sich auswertet.
    Nehme ich also irgendwo 6 db weg z.B.

    Mixer(0db)->Eingang(0)db->Ausgang(-6db)->Limiter->Amp

    und gebe dann am Pult die 6db "ausversehen" wieder hinzu, bin ich soweit wie vorher [1+1=2, 1+5-4=2.... wir drehen uns im Kreis :wink: :wink: )

    Somit brauche ich eine Signalschwächung zwischen Limiter und Amp!
    Und die Potis sind eine Sch... äh gefährliche Methode...

    Danke für die rege Diskussion und die bereits sehr guten Vorschläge.
    Versuche morgen mir was auszurechnen und frag dann nochmal...

    Thx & Greetz
    Andy

  • Jonnytrance
    Gast
    • 26. September 2005 um 23:37
    • #16

    Mal bei Behringer nachfragen, die helfen mit Sicherheit weiter.

  • databass.ch
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    • 27. September 2005 um 00:28
    • #17
    Zitat von "Clyde"

    naja, wenn ich z.b. einen separaten Compressor/Limiter habe und den auf den höchsten Pegel einstelle, so das er anfängt zu arbeiten, nehme dann den Pegel zurück (Mixer oder Weiche) dann hört er auf zu arbeiten. Seine Einsatzschwelle wird unterschritten.

    Joa sicher, aber darum geht's ja nicht. Der Sinn ist, dass ein gewisser Pegel nicht überschritten wird, egal wieviel Pegel man reinbuttert :wink: d.h. der Limit soll ja arbeiten!

  • Clyde
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    • 27. September 2005 um 07:08
    • #18

    Ehrlich gesagt kann ich das problem nicht nachvollziehen,
    mein DCX ist in den AUsgängen um 3,5db rduziert und den Limiter habe ich auf 16,5dB stehen und da clippt nix in den Stufen wenn ich am Mixer mal mehr stoff gebe als 0dB.
    Will sagen, das es bei mir so funktioniert...

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