Zitat von "Peerless"wie issen das bei behringers "zero-attack limiter" 10x0ms ist ? :grin:
ok, sagen wir attack 1ms, dann ist das 10fache 10ms ? find ich etwas arg kurz für ne speaker protection....
... auch ein digitaler Limiter braucht eine gewisse Zeit, um ein Musiksignal "zu erkennen". Diese "vorausschauende" Sache basiert ja auch nur darauf, indem in der Signalverarbeitung eine Verzögerung eingebaut wird, damit ein schneller Pegelanstieg nicht als Ausgangssignal unbearbeitet "durch" geht.
Kurze Attackzeiten (und auch Releasezeiten) sind sicher nur sinnvoll, wenn ausschließlich kurze Spitzen aufgefangen werden sollen.
Am besten wäre es, wenn man gar nicht erst den Spitzenlimiter bemühen muß (zumal diese bei undisziplinierten Usern auch nicht verhindern, daß die Schwingspulen "so nach und nach" aufgewärmt werden ... :? ).
Sofern man kein Lautsprechermanagement-System einsetzt, wo sowohl Spitzenwerte (gegen kurzzeitiges Übersteuern) UND Mittelwerte (gegen unzulässige Erwärmung der Schwingspulen) berücksichtigt werden, sollte man Zeiten einstellen, die "irgendwo dazwischen" liegen (auf jeden Fall sind längere Releasezeiten - den Grund nannte ich bereits - für die Lebenserwartung der LS-Systeme - nicht nachteilig).
Ich könnte hier jetzt sicher Zeitangaben machen, die ICH PERSÖNLICH (z.B. beim Triple-C ...) verwende - allerdings führt sowas erfahrungsgemäss dann nur dazu, daß der eine oder andere Kollege hier SEINE PERSÖNLICHE Philosophie mit ggf. anderen "richtigen" Werte vertreten wird. :wink: