die wirtschaftliche Lage inder sich Deutschland befindet kommt nicht von irgendwo her. Man hielt es nie für nötig sich daran zu orientieren was die Nachbarländer maches, es wurde stets emsig an unserem einzigartigen Sozialstaat gezimmert der nun langsam aber sicher untergeht da diese Dinge im internationalen Wettbewerb nicht bezahlbar sind und bleiben.
Der Beitritt zur "EU" zeigte weitere Folgen, selbstverständlich ist in einer Staatengemeinschaft immer ein Durchschnitt aller das erstrebenswerte Ziel, und dieser liegt klar unterhalb von dem was hier Lande als "normal" angesehen wird. Es ist nun absolut normal italienische Fachleute hier arbeiten zu lassen, sie sind imho billiger. In ein par Jahren legt sich die Aufregung, dann haben alle und überall dasselbe für ihre Arbeit, so ist das ziel.
China ist einer der größten Handelspartner der ganzen Welt, weltweit ist jeder vierte Mensch ein Chinese
Chinas größter Handelpartner ist Deutschland. Wir sollten stolz darauf sein. Ist nicht in jedem Mittagessen schon irgendwas enthalten daß chinesische Bauern gepflanzt haben?
Man darf nicht vergessen daß auch China einen internationalen Handelsausgleich anstrebt, sie kaufen bei uns mit Milliardensummen ein, die Anzahl der Arbeitsplätze die davon abhängen ist nur schwer schätzbar.
Und wir arbeiten teurer - sprich weniger für das Mehr was wir von ihnen bekommen. Bei uns ist Arbeit nunmal sehr teuer, das war aber schon immer so.
Was mich allerdings sehr verärgert ist, daß Deutschland zuwenig forscht und entwickelt. Somit ist es garkein Wunder daß alle neuartigen Sachen aus anderen Ländern stammen - bei uns hat man zum Forschen einfach keine Ambitionen. Mit der Folge daß die Geschäfte für unseren Kram schlechter werden. Es gab mal eine Zeit da war "made in germany" ein weltweit anerkannter Qualitätsbegriff. Derzeit gehört das auf die hinteren Ränge des Weltmarktes.
Und in dem Wahnsinn der hier blüht springen hochkarätige Politiker herum und versuchen die verschlafenen Erfolge mit Gesetzen zu behüten und der konkurenz die Türen zu versperren, wäre es nicht doch billiger gewesen mehr in Forschung und Entwicklung zu stecken?
Wir richten uns nun ein auf unser Europa, also arbeitet mehr, verdient weniger, und kriegt dieselbe Rente wie Italiener, Franzosen und sonstige Nachbarn. Das ist der Plan und so kommts auch :grin:
Billigstgeräte, China und Menschenrechte
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So isses.
Hab mich mal ein bisschen beruhigt, es lohnt einfach nicht, sich wegen ein paar Leuten aufzuregen, das ist die Sache nicht wert.
...und jetzt, gute Nacht!
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Es ist nicht richtig wie in China mit der 'Ware Mensch' umgegangen wird. Leider wird dies aber auch passieren, wenn wir den Chinesen ihren Müll nicht abkaufen. Das hat nichts mit Ignoranz zu tun, sondern 'einfach' mit der Weltwirtschaft.
Genau deswegen würde ich dieses Thema hier auch schließen, mehr als überschäumende Emotionen ist eh nicht mehr zu erwarten...
Über die Verklärung der DDR muss ich ja wohl nichts sagen, oder?
Gruß, Simon -
Ok, du hast nicht mitbekommen, was ich meine.
Ich sags nochmal kurz und knapp.
Die DDR war ein falsch angesetzter Versuch, der von Misstrauen geprägt war und so zu die DDR entwickelt hat, die sie zum Schluss war.
Und ich finde nicht alles war schlecht und auch nicht alles gut. (aber es gab eine Grund sicherheit...oder welcher Trottel würde >>heute<< in eine Verfassung schreiben "Recht auf Arbeit")Damit meine ich nicht die DDR ist erstrebenswert, wie sie war, sondern ein Stückchen mehr Kommunismus in uns allen, mehr Vertrauen, mehr Menschlichkeit, mehr Denken und das alles auch gegenüber anderen Völkern (anstatt sie billig auszurauben).
(wehe du fängst jetzt mit Zarenzeit an......dann zweifel ich ganz an deinem Verständniss)
Es geht hier einfach nur darum nicht den Quatsch zu glauben, den uns hier die Medien erzählen. (ich kann euch ja morgen mal ne kleine wahre Geschichte zur heutigen Musikindustrie erzählen...wie scheiße die ist, denn die Kunst und die Künstler sind nüscht....aber ich denke das wisst ihr)
Also, carpe Diem.
Benni.
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Danke Manu, das du auch das angesprochen hast, wozu ich nicht kam.
MfG.
Benni.
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ei ei ei,"das politische gespräch" im party-pa forum!
ich hatte hier eben schon einen ellenlangen text verfasst,den ich allerdings nicht abgeschickt habe,weil ich der meinungsfreiheit nicht so richtig über den weg traue. :wink:allerding haut die arroganz in einigen posts dem fass den boden aus.die schlauesten posts kommen von leuten die davon keine ahnung haben (können!).ich war nie überzeugter ddr-bürger und bin auch von der jetzigen situation nicht sonderlich beglückt.ich bin DEUTSCHER und MENSCH und wer das mit extremismus gleichsetzt ist zu bedauern...
mir geht dieses "ost west","früher war alles besser""hätten wir man" usw- gelaber mordsmässig auf den keks!ich muss an meinen kreislauf denken...
und ich kaufe deswegen kein pa-china-zeug weil mir die qualität nicht passt und sonst nichts.
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Ok, ich habe mit diesem Artikel angefangen - nun habe ich die zahlreichen Beiträge überflogen.
Zwei Bemerkungen von meiner Seite dazu, die Erste ist mir sehr wichtig:
1.
Weil wir für die Chinesen wichtige Handelspartner (und Vorbilder) sind, ist es wichtig, daß die Verantwortlichen in China unsere Sorge im den Umgang mit den Menschen(rechten) in China bemerken. Sonst ändert sich dort nichts. Und genau das ist unsere Aufgabe und unsere Verantwortung.
D.H. Ich kaufe die Produkte "des Chiensen" wenn dort Verhältnisse herrschen, die ich auch für mich akzeptieren könnte.
Das wird nur gelingen, wenn die deutsche Öffentlichkeit darüber spricht (und auch kontrovers diskutiert). Der andere Fall heißt bei den Juristen: "Tod durch Unterlassen"2.
muß nicht gelesen werdenDies ist ein PA Forum und soll es auch bleiben. Gerade "Off Topic" Themen verdeutlichen das menschliche Umfeld, den den Umgangston mit dem wir hier miteinander auch über technische Themen diskutieren. Heißt es dann:
[Beispiel] * * * vielleicht solltest Du lieber einen amtlichen Sub nehmen * * * [/Beispiel] so kann das ein gutgemeinter Hinweis sein, aber auch ein hämisches "Pech gehabt, Alter".Aber das hier:
ZitatIch bin auch der Meinung, dass wir damals besser den Bausparvertrag von Onkel Erich genommen hätten und die Mauer noch 2m aufgestockt hätten.
ist so daneben, das ich hoffe Du hast das mit jugendlicher Unbedacht geäußert.Ich habe/ hatte einige Mitarbeiter aus der ehemaligen DDR beschäftigt. Sie alle waren/ sind in der wirklich schwierigen Zeit sehr loyal, fleißig und ausgesprochen einsatzbereit. Außerdem zeigten sie im Durchschnitt deutlich mehr soziale Kompetenz, als ca. 90% der "Westbürger" in meinem Handwerksbetrieb.
:roll:
Die sogenannte "Wiedervereinigung" aus meiner Sicht:
Wir sind wie die Geier nach der Maueröffnung über die Bürger im Osten hergefallen und wollten möglichst schnell Ihr "Bestes" - also das Geld und Grundbesitz, später dann auch noch die Markenrechte der lukrativ erscheinenden Firmen (Meißener Porzelan, die traditionellen optischen Betriebe und Feinmechanik)
Wir sind über sie hergefallen wie die Wölfe über eine schlafende Herde Schafe, die- z.B. unsere Versicherungsvertreter oder Gebrauchtwagenhändler - mit offenen Armen und guten Glauben empfangen hat.
Nach dem Ausverkauf des Ostens kam das große Wehklagen - bezeichnenderweise weniger aus dem geplünderten Osten als aus dem Westen - über die hohen Kosten der Wiedervereinigung ! Eine bestimmte Bevölkerungsgruppe hatte schnellen Profit aus der Situation geschlagen, aber nun war der Spaß vorbei. Also sucht man zum einen nach den Schuldigen, zum anderen nach denjenigen, die den Karren wieder aus dem Dreck ziehen und anschließend den Tisch wieder fein decken. (Die Herren haben wieder Hunger.) Aber keiner von ihnen wollte so recht anpacken.
Stattdessen gab es zur Abwechslung eine heftige Sause an der Börse und man ließ es abermals richtig krachen. Solche Orgien enden natürlich mit einem heftigen Kater.
Habt Ihr bemerkt, das der Dax - von Anfang des Jahres bis heute- von knapp über 4000 Punkte bis gerade jetzt auf 5.170 Punkte um fast 20% geklettert ist? Der Dow Jones "dümpelt" im gleiche Zeitraum bei 10.250 +/- 100 Punkte. Wie kann das angehen - haben wir ein einseitiges Wirtschaftswachstum in Europa und keiner bemerkt etwas davon ? Locken die Banken mal wieder mit profitablen Geldanlagen ? :lol:Es gibt meiner Meinung nach wichtigeres im Leben zu erreichen, als zu versuchen zum Schluss der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. :wink:
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Zitat von "ukw"
1.
Weil wir für die Chinesen wichtige Handelspartner (und Vorbilder) sind, ist es wichtig, daß die Verantwortlichen in China unsere Sorge im den Umgang mit den Menschen(rechten) in China bemerken. Sonst ändert sich dort nichts. Und genau das ist unsere Aufgabe und unsere Verantwortung.
D.H. Ich kaufe die Produkte "des Chiensen" wenn dort Verhältnisse herrschen, die ich auch für mich akzeptieren könnte.
Das wird nur gelingen, wenn die deutsche Öffentlichkeit darüber spricht (und auch kontrovers diskutiert). Der andere Fall heißt bei den Juristen: "Tod durch Unterlassen"China befindet sich derzeit wie fast alle kommunistisch geführten Länder auf dem Weg in eine freiere Marktwirtschaft. Was wir hier in Germany nie begreifen werden ist, daß die Menschen dort eine völlig andere Mentalität haben als unsere Staatsbürger. Sie sind stolz auf ihre Leistung, und dieser Stolz führt sie zu einer Leistung die in der Welt einmalig ist: In China werden täglich 1,2 Milliarden Reisschälchen gefüllt, die Leute dort essen an einem Tag meh wie Deutschland in 3 monaten. Zudem werden Lebensmittel exportiert deren Gewicht die Milliarden-Tonnen-Grenze überschritten hat.
Unsere Politiker wären niemals dazu fähig dieses Riesenreich zu führen, dafür fehlt ihnen das Verständnis und vor allem die Mentalität.
China ist ein Land indem man wenn man nur ein Kilo Reis im Hause hat und 20 unangemeldete Gäste bekommt voller Freude über den feinen Besuch miteinander ißt und teilt. Und genau deswegen ist es der richtige Weg, kein anderer. Ihn zu ändern wäre Degeneration und Zersetzung.Unsere Juristen wissen am besten, daß das deutsche Recht und Gesetz an der Landesgrenze endet. Imho geht sie das einen Kehrricht an wenn in China ein Sack Reis umgefallen ist. Es wird ewig so bleiben

Der "Umgang mit den Menschen" ist in China eine Kollektivfrage. Und es gibt viele Dinge dort die wir niemals verstehen werden da wir die Zusammenhänge nicht überblicken können. Veränderung kommt dort nicht durch Hilfe, sondern von innen, aus dem steten Erneuerungsprozess heraus der die Geschichte des Landes begleitet. Man macht alles gemeinsam. Und wir können stolz sein wenn wir Gelegenheit dazu bekommen an dieser Gemeinsamkeit beteiligt zu werden.
Ich arbeite überwiegend mit Asiaten als Geschäftspartner, wir führen asiatische Events durch. Der Umgang mit diesen Menschen ist etwas das ein Glücksgefühl hinterläßt, sie pflegen Werte die hier längst in Vergessenheit geraten sind und guggen immer dann ratlos wenn sie mit dem Bruch ihrer Lebensgrundlagen und Prinzipien konfrontiert werden.
Es ist in China unhöflich zu sagen etwas sei falsch. Mit diesem respektlosen Verhalten zerstört man die Ehrwürdigkeit auf der die Grundlage des Lebens ruht.
Man kann unter bestimmten Umständen Verbesserungsvorschläge machen, das ist etwas anderes. Es funktioniert nämlich...
Und es ist respektlos wenn man die Teilnahme an diesem Essen der 20 Gäste ablehnt mit dem Gedanken im Kopf es ist ja sowenig Reis im Hause.
Am Besten hängst du dir ein Stückchen grüne Jade um den Hals, es bringt dir Glück und Frieden.Hör dir ihre Musik an, und vergleich sie mit unseren Charts :wink:
Auch darin werden die Unterschiede deutlich. Es ist die Suche nach einer unerreichbaren Harmonie der Welt, der Menschen und ihrer Werte.Man regt sich zB darüber auf daß man in China nur ein Kind haben darf.
Dabei liegt es doch einfach nur daran daß man dort an jeden Menschen denkt und die Anzahl der verfügbaren Reisschälchen kennt. Wäre es nicht so würden dort unzählige Menschen verhungern.
Diese Dinge sind ein Verstoß gegen die Menschenrechte, ja. Und sie verhindern die Folgen die das Einhalten der Menschenrechte mit sich bringt, das Elend.Ich finde die Deutschen sollen erstmal vor der eigenen Türe kehren bevor sie sich für die Familien der Nachbarn interessieren. Damit stehen sie jetzt schon vor Problemen die in Ländern wie China zu dezentem Schmunzeln führen.
Manu
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Hallo Manu,
Hast Du mit Wang Wanxing mal darüber gesprochen?
Oder den verlinkten Artikel gelesen?Ich jedenfalls habe nicht vor China zu okkupieren,
habe auch keinem dzu geraten. -
ukw: ich denke schon, dass Manuela den Artikel gelesen hat; sie betrachtet das "Problem" nur aus einer anderen Sichtweise.
Man kann die globale wirtschaftliche Entwicklung der letzen Jahrzehnte und insbesondere die Rolle Chinas nicht auf einen Spiegel-Artikel reduzieren, der das Einzelschicksal einer Person vorstellt, um dann mit dem Finger darauf zu zeigen und empört aufzuschreien!
Damit sind wir schnell vom Spiegel-Niveau noch weit unter das der Bild gesunken (btw, meine lieblingslektüre für zwischendurch: http://www.bildblog.de )
Wenn wir über unsere Grenze hinaus schauen, finden wir auf der anderen Seite vielfach Dinge, die für uns unverständlich sind. Überall auf der Welt werden Menschenrechte mit Füßen getreten, verhungern Menschen und werden Menschen ohne Prozess ins Gefängnis gesteckt, wenn sie der Regierung nicht passen.
Wir können es uns aber nicht erlauben, auf Grund der Tatsache, dass uns die Politik in einem Land nicht passt, dieses Land zu boykottieren oder uns ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn wir trotzdem dort kaufen.
- Unter welchen Bedingungen arbeiten denn Kaffeebauern in Südamerika?
=> kein Kaffee mehr trinken ?- Was ist es für ein Gefühl, 8 Stunden am Tag mit 300 anderen Frauen zusammen in einer Fabrikhalle Frühlingsrollen von Hand zu fertigen? Reden verboten! Keine Pause!
=> nicht mehr in der Mittagspause zum Chinamann?- Welchen Schaden richtet die Regierung des Herrn Bush als nächstes an?
=> Zu McDonalds gehen wir dann lieber doch nicht ?Was hier immer fehlt ist der ganzheitliche Blick; wir finden immer an irgendwelchen Ecken etwas, das mit unseren Vorstellungen von Moral, Menschenrechten, Wirtschaft, Tierschutz,... nicht vereinbar ist.
Auch im hier vielzitierten Beispiel DDR lassen sich mitunter genau die selben Charakteristika einer Diktatur finden, die hier am Beispiel China nun angprangert werden!
Vor 15 Jahren sind dort Regimegegner auf offener Straße verhaftet und weggesperrt worden; "Verdächtige" wurden beschattet und im Zweifelsfall erst einmal "eingesammelt" und verhört; selbst Kinder konnten ohne Weiteres vor Gericht gestellt werden und im Gefängnis landen!Das ist nicht Tausende Kilometer weit weg oder vor Jahrzehnten passiert!
Das einzige was uns bleibt ist auf Evolution statt Revolution zu setzen; nur auf politischer Ebene können die Anstöße gegeben werden, die Bedingungen langsam aber sicher zu ändern. Das ist zwar immer mit "sinnlosem" diplomatischem Geplänkel verbunden, aber irgendwann siegt dann vielleicht doch die Vernunft... ich denke auch in China ist dieser Prozess nun langsam ins Rollen gekommen; aber das geht eben nicht von heute auf morgen - und vor allem beschleunigen wir den Prozess nicht durch Boykotte oder Schuldgefühle!
Tom
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Hallo Tom,
Warum redest Du von Schuldgefühlen?Nicht der Kaffebauer ist das Problem, sondern der Großhändler, der dafür sorgt, das ein Pfund Kaffe seit weit über 30 Jahren 7,99 DM bzw 3,99 Euro kostet.
Die Gewinne des Großhändlers sind gestiegen, darum wird das Existenzminimum eines Kaffebauern stündlich neu definiert.Gleiches gilt für Deine anderen Beispiele.
Mitarbeit bei ai seit über 30 Jahren hat gezeigt, das es für "verschwundene" Personen überlebenswichtig ist, das die Öffentlichkeit von Ihnen weiß. Das öffentliche Bewußtsein verbessert nicht unbedingt die Lebensumstände in den Kerkern und Kellern dieser Länder. Aber ohne dieses Bewußstsein wird es endgültig bestialisch.
[Zynismus]
Es ist lästig sich mal für die Lebensbedingungen eines Kaffeebauern, einer pakistanischen Politikerin oder eines Chinesischen Dissidenten zu interessieren. Reicht es nicht, wenn ich deren Situation weiter zu meinem Vorteil ausnutzen kann? Ich muß wichtige Geschäfte machen und habe keine Zeit um mich um so'n Sch*** zu kümmern...
[/Zynismus]
Ich drückte mich missverständlich aus, als ich schrieb:
ZitatD.H. Ich kaufe die Produkte "des Chiensen" wenn dort Verhältnisse herrschen, die ich auch für mich akzeptieren könnte.
Damit meine ich nicht den Boykott dieser Ware, sondern die Möglichkeit als Konsument Einfluss auf den Produzenten zu nehmen.
Meiner Meinung nach besteht sogar eine Verpflichtung des Konsumenten dazu, diesen Einfluss auszuüben.Mein Appell deshalb: Kauft weiter Kaffee und Waren, die in Drittländern und menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden. Die richtige Antwort ist nicht eigene Schuldgefühle, sondern Zuwendung und Anteilnhme am Leben derjenigen die es ermöglichen, das wir das Produkt hier so günstig kaufen können. Das sollten wir doch hinbekommen oder ist dafür keine Lust/Zeit?
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Zitat
Aber das hier:
ist so daneben, das ich hoffe Du hast das mit jugendlicher Unbedacht geäußert.Wenn du das ganze mal ein bisschen in Relationen gesetzt hättest und mal gelesen und gedacht hättest, hättest du auch bemerkt, dass dieser Satz von mir ziemlich in die ironische Richtung ging, um das ganze Palaber vom Ostpunki ins lächerliche zu ziehen.
Der Satz war, wenn man ihn wörtlich nimmt genauso daneben, wie der ganze Beitrag, der das ganze Thema ins Rollen gesetzt hat. Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand weiß man aber, wie man sowas zu interpretieren hat.Ich bin alles andere als ein Gegner der Einheit, im Gegenteil.
Ein großes problem war aber, dass das Geld 1:1 eingetauscht wurde.
Ein Trabbi kostete auf einmal anstatt 10000 Ostmark (was in etwa 2500DM entsprach) auf einmal 10000DM. Logischwerweise wollte das jetzt keiner bezahlen. Und das hat den übriggebliebenen Betriebe in der DDR den Rest gegeben.Aber ursprünglich ging es doch um China, oder?
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na, die Schuldgefühle hast du doch bereits im Ursprungspostimg impliziert:
ZitatHallo Ihr Schnäppchenjäger... Extra für Euch,
damit Iher wisst, was mit Euerm Geld unterstützt wird
und keiner hinterher sagt: Wir haben von nichts gewusst!Natürlich müssen solche Mißstände an die Öffentlichkeit! Darüber muss berichtet werden; nur dann haben auch die Herren Diplomaten, Politiker und Unternehmer auch mal die Möglichkeit ein wenig "Druck" zu erzeugen (auch wenn eine offen ausgesprochene "Missbilligung" einer Regierung gegenüber einer anderen irgendwie ein wenig "merkwürdig" klingt.... irgendwie wie Kindergarten)
Dein Zynismus ist gar nicht so weit hergeholt; es ist meistens einfach "bequemer" den Kaffee beim Aldi zu kaufen; auch wenn man weiss, dass der Kaffebauer daran kaum etwas verdient.
Ich kaufe auch den Yoghurt 200g für 25cent, und mit Sicherheit hat daran eine deutsche Firma arg zu knabbern und kann ihren Mitarbeitern keine Lohnerhöhung anbieten, weil Aldi die Preise diktiert und sie vom Absatz abhängig sind.
Lasse ich Kaffee und Yoghurt aber im Regal, hat ein brasilianischer Bauer und ein deutscher Fabrikarbeiter aber gar nix mehr zu essen, weil der Importeur eben ein paar Tonnen weniger importiert und die deutsche Firma dicht macht.Deshalb kann man eben nicht alles auf diese minimalistische Art betrachten und sich die Kernprobleme herauspicken, um sie von hier aus zu lösen, in dem wir keine Chinaware mehr kaufen!
(So liest sich in jedem Fall dein erstes Posting...)Das hindert mich aber keineswegs daran, mir bewusst zu machen, unter welchen Bedingungen andere Menschen leben und meine Produkte erzeugen.
Beispiel: "Schöne", regelmäßige Lektüre: die GEO. Deren Berichte lassen manche Probleme, die wir hier in Europa haben, in einem ganz anderen Licht erscheinen... -
Es sind aber viele Leute auf Aldi angewiesen.
Anders ist es für viele Leute doch gar nicht möglich, eine Familie zu ernähren.
Daraus kann man den Leuten doch keinen Vorwurf machen, eher den Leuten und Politikern, die unsere Wirtschaft in den Dreck gefahren haben. -
Zitat von "-Schrecki-"
Daraus kann man den Leuten doch keinen Vorwurf machen, eher den Leuten und Politikern, die unsere Wirtschaft in den Dreck gefahren haben.
die leute,die die täglich neuen kröten kommentarlos schlucken trifft wenigstens eine mitschuld,während unsere obrigkeit hauptsächlich damit beschäftigt ist sich den schwarzen peter für die misere gegenseitig in die schuhe zu schieben.und wer das schönste wahlplakat hatte darf beim mensch-ärger-dich-nicht das nächste mal würfeln.
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ich habe mir diesen Thread nicht komplett durchgelesen (bin noch dabei) aber ich glaube einige von den herren hier sollten sich mal das aktuelle Lied von Fettes Brot genau anhoeren.
wisst ihr was? sowas nennt sich geiz ist geil mentalitaet (die wohl JEDER!! von und irgendwie hat.
so bin nu wech weiterlesen.

greetz Malte
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Zitat von "-Schrecki-"
Es sind aber viele Leute auf Aldi angewiesen.
Anders ist es für viele Leute doch gar nicht möglich, eine Familie zu ernähren.
Daraus kann man den Leuten doch keinen Vorwurf machen, eher den Leuten und Politikern, die unsere Wirtschaft in den Dreck gefahren haben.In der Bundesrepublik Deutschland, haben wir, verglichen mit dem Einkommen, die niedrigsten Lebensmittelpreise in ganz Europa.
Das Aldi-Argument zählt nicht.
Die Folge davon sind unsere Lebensmittelskandale.
Wir kaufen Lebensmittel "geizgeil" ein und das gesparte Geld in Urlaub & Co. investiert.
Aber das ist ein anderes Thema.Armin
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Döner gibts aber net beim Aldi :grin:
Das sehe ich ein bisschen anders.
ich sehes doch selber, wie knapp das mit dem ganzem Geld wird.
Und Aldi Produkte sind qualitativ nicht schlechter als andere. Sind ja auch Markenartikel, nur mit Aldi Namen drauf gepappt.
Und wer zum Teufel kauft teurere Lebensmittel, wenns es die gleichen auch günstiger gibt? -
wie Recht du hast...
Wir heiraten mit Trauringen vom Tchibo, Brautkleid & Getränke von aldi und Lidl :grin: :grin: :grin:
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Zitat von "Manuela"
Wir heiraten mit Trauringen vom Tchibo, Brautkleid & Getränke von aldi und Lidl :grin: :grin: :grin:
schade.hab gar keine einladung bekommen.
:grin: -