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Tanzkäfig - GO GO Käfig selbstbau

  • targa
  • 11. Januar 2006 um 19:46
  • Mechwerkandi
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    • 15. Januar 2006 um 19:49
    • #21
    Zitat von "Manuela"


    Ihr könnt Schweißarbeiten selber machen mit Stahlrohr?

    Zitat von "targa"


    Ja das geht auf alle Fälle.
    Frage mich gerade nur sind E-Gas Schweissverbindungen weniger stabil als Mischgas ?

    Zitat von "Manuela"


    Und schweißen würde ich das, da es dünnwandige Sachen sind, vorzugsweise mit Autogen. Das ist aber Ansichtssache,
    Elektroden halten auch, ebenso alles andere wie mig/mag

    Leute, wenn ich das lese, lasst es einfach.
    Das hat nichts mit schweissen zu tun, vielleicht was mit „braten“.

    Nur weil man das Gerät im Baumarkt kaufen kann, heisst das noch lange nicht, das man damit auch umgehen kann.
    Auch wenn das party-pa ist.

  • manuela
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    • 16. Januar 2006 um 06:57
    • #22
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Leute, wenn ich das lese, lasst es einfach.
    Das hat nichts mit schweissen zu tun, vielleicht was mit „braten“.

    Sei nicht so fies zu den Bastlern !

    Hier gehts um simple linksgeschweißte Kehlnähtchen, ist das wirklich "so" anspruchsvoll? Ein schöner sauberer Castolin Brenner, Düse 2-4 drauf und 2.5mm Draht dazu. Autogen bietet die beste Belastbarkeit da das Verfahren schön vorglüht und langsam abkühlt, somit sehr spannungsfrei ist. Optisch genügts hohen Ansprüchen.

    Für die Elektrode nehmen wir eine 2.5 dickummantelt, Thyssen "grün", mit 60-80A (Kehlnaht waagerecht, nicht über Kopf)
    Es geht auch mit der dünner ummantelten Phoenix "blau", die Nähtchen werden aber optisch nicht ganz so schön wegen der geringeren Einbrenntiefe, dafür noch sorgloser in Hinblick auf Schlackeneinschlüsse, somit für Anfänger eher noch besser als die "grün".
    Vorzugsweise Gleichstrom, Minus an Elelktrode, ein AC Trafo tuts aber auch gut.


    Manu (EN287 Teil1 TÜV)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Mechwerkandi
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    • 16. Januar 2006 um 09:14
    • #23
    Zitat von "Manuela"


    Sei nicht so fies zu den Bastlern !

    Ich bin nicht fies, ich bin ehrlich.
    Hier geht's nicht darum, irgendwo etwas wieder anzukleben, das muss was halten.

    Zitat von "Manuela"


    Autogen bietet die beste Belastbarkeit da das Verfahren schön vorglüht und langsam abkühlt, somit sehr spannungsfrei ist.

    Leider ist es dann auch völlig ausgeglüht... :grin:
    Selbst in so einer ollen Schweissbude hantiert kaum noch einer mit 'nem Brenner.
    Meine Autogengeschichten hab' ich, so ich das richtig erinnere, vor einem Jahr das letzte Mal benutzt, um ein paar festgerostete Schauben vom Auspuff loszukriegen.

  • manuela
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    • 16. Januar 2006 um 10:30
    • #24

    Was soll Ausglühen denn an einem simplen Baustahl noch verändern?
    Allenfalls nimmt er bei genug Gasüberschuß noch etwas Kohlenstoff oder Stickstoff auf was ich eher vorteilhaft sehe. Im Übrigen reißen die Teile in der Zerreißmaschine nicht in der Schweißzone sondern außerhalb davon, andernfalls fällt man durch :grin:

    Ich benutze den Brenner oft und viel,
    weil ich sehr gern auch biege, eckig ist out. Und weil ich es kann und darf, ich hab die Rechtsschweißerprüfung (TÜV) im BBZ gemacht und halte sie auch gültig. Insofern ist der Brenner für mich auch erste Wahl weil ich den Nachweis führe damit nicht rumzubraten. Für andere Verfahren kann ich das leider nicht :wink:

    Für den angedachten Zweck, ein par dünnwandige Stahlrohre sauber zu verschweißen, ist Autogen prima geeignet. Wenn du ihn nur einmal im Jahr nutzt hast du allerdings schlechte Karten gegen mich wenn das diagonal gespannte Rohr mit Luftspalt kommt (jährlich). Sie schauen sich das sehr gewissenhaft an ( Druck/Dichtigkeit, Zerreißmaschine, Röntgen & Feinschliff/Poren )
    Autogen ist deshalb aus der Mode weil die meisten Mechaniker damit garnicht umgehen können oder wollen, weil sie keine Lust haben mit Sauerstoff & Acethylenflaschen zu hantieren, weil ihnen die Muffe geht wenn mal was brennt im Arbeitsbereich, weil sie ölige Finger haben... weil sie keine Flaschenmiete zahlen wollen, weil alles sehr schnell gehen muß egal wies danach aussieht, weil sie Radien lieber mit der Gehrungssäge machen und weil von 5 Prüflingen nur 3 den Schein bekommen, auch in der jährlichen Nachprüfung.

    ich kann auch feixen :P

    Autogen geht immer und ohne Strom.
    Sehr gut in Verbindung mit Warmbiegearbeiten.
    Der Schneidbrenner ist auch eine gute Erfindung.
    Hartlöten ist auch eine Alternative für vielerlei Sachen.
    Autogen schweißt nachweisbar dicht und ist auch geeignet für extrem dünnwandige Sachen.
    Rechtsgeschweißte Rohre werden gas- und druckdicht.
    mit Sand gefüllt lassen sich Rohre toll biegen.
    Autogen ist auch für Gussteile geeignet.

    Imho hat jedes Schweißverfahren seine Vor- und Nachteile. Mit mir hast du eine Brennertante erwischt.
    ein hauptberuflicher Kesselschweißer wird vermutlich darauf schwören jeden Teelöffel mit einem MIG schweißen zu müssen, ein Autobauer will alles dünnwandig und punkten, ein Alumensch nimmt die Wolframnadel, und der gemeine Hallenbauer das Elektrodenschweißgerät.

    Kinder betet, Papi lötet, Gottgebe, daß es klebe !

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Mechwerkandi
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    • 16. Januar 2006 um 12:05
    • #25
    Zitat von "Manuela"


    Was soll Ausglühen denn an einem simplen Baustahl noch verändern?

    Das sollte Dir eigendlich bekannt sein...

    Durch das Ausglühen verlieren sich, ganz oder zum Teil, die herstellungsbedingten (Walzen, Ziehen) Verspannungen im Kristallgitter.

    Ein Träger, der vorher noch eine definierte Knickbeanspruchung tragen konnte, hat nach einer derartigen Wärmebehandlung bestenfalls noch Schrottwert.

    Ach ja, schön rund wird das dann allerdings alles.

    Allein wg. dem Schweissverzug... :grin:

    Meinetwegen kannst Du das aber auch mit der Heissklebe zusammenpappen.
    Kommt ja ohnehin hinterher Farbe drauf, die wird das schon zusammenhalten.

  • manuela
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    • 16. Januar 2006 um 13:49
    • #26

    Wo er Recht hat hat er Recht.
    Ob das bei unserem Käfig nun wirklich was ausmachen würde, da hab ich allerdings Zweifel.
    OK. Bastleralternativen.
    Wir nehmen 3/4 Rohr und machen uns ein Rohrgewinde drauf zum reindrehen. So sind alle glücklich :grin:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 16. Januar 2006 um 15:02
    • #27

    Noch einfacher:
    Es gibt im einschlägigen Handel Rohrfittings passend zu üblichen Gewinderohren, allerdings nicht mit Innengewinde, sondern mit einer Art Klemmverbindung.

    Sind eigendlich gedacht für Geländer, Absperrungen oder dergl. an Maschinen.
    Gibt's in allen möglichen Ausführungen, gerade, winklig, über Kreuz, starr, mit Gelenk oder mit Flansch.
    Sind aus Temperguss und recht schwer, aber stabil.

    Dann würde man alle Schweissarbeiten sparen, man müsste die Rohrenden nur ablängen.
    Wären im Detail nur die Kosten zu klären.

  • targa
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    69
    • 16. Januar 2006 um 16:06
    • #28

    ihr beiden ihr beiden...

    zwei profis unter sich!

    wollte schonmal was mit den angesprochenen rohr system machen !
    aber die preise haben mich erschlagen kann bei interesse ja mal das angebot raussuchen !
    (war für nen tronsportdolly für kannen gedacht)

  • bias84
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    97
    • 16. Januar 2006 um 18:22
    • #29

    Hi
    ich hätte da mal ne Frage bei Welchem Schweißverfahren wird das Material den nicht verändert ?

    Überlegt mal was für eine riesige Kraft die Schweißnaht halten muss ?

    bei starkbeanspruchten Teilen würd ich mir vieleicht gedanken machen über das Ausglühen aber hier nicht ???

    Schweißverzug wofür gibt es nen Vorschlaghammer und wenn man vorher anpunktet wo soll es sich den hin verziehen ?


    Gruß tobias

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Januar 2006 um 06:51
    • #30
    Zitat von "bias84"

    Hi
    ich hätte da mal ne Frage bei Welchem Schweißverfahren wird das Material den nicht verändert ?

    Das soll nicht falsch verstanden werden, jedes Schweißverfahren verändert im Glühbereich das Material. Beim Autogenschweißen ist es nunmal so daß die glühende Zone um die Schweißstelle herum großflächiger sein kann (nicht muß), als bei anderen.

    Minimal ist es zB bei Punktschweiß- und Rollnahtschweißmaschinen (die nur in der Blechverarbeitung Sinn machen)

    Wenn du massive Bedenken hast in der Schweißzone keine ausreichende Knickfestigkeit zu bekommen sind ein par Stegbleche ratsam 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • bias84
    Beiträge
    97
    • 17. Januar 2006 um 13:27
    • #31

    Hi

    ja hast Recht, ich hab überhaupt keine Bedenken

    ich hab noch kein Go Go Girl gesehen dass verschweißte Stäbe ausreißen kann :grin:


    Gruß Tobias

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Januar 2006 um 15:36
    • #32

    genau so ist es !

    Veranstaltungstechniker bilden in solchen Dingen allerdings eine Ausnahme,
    sie berechnen sogar ihr Briefporto bei 4facher Sicherheit.

    Bzw. wird das einzusetzende Gogo-Girl erst gewoogen um die statisch zulässigen Werte damitvergleichen zu können zwecks Nachweisführung.

    *feix

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 31. Januar 2006 um 16:29
    • #33

    Hätte da auch noch eine Alternative. Guck mal bei http://www.maschinenbau-kitz.de/prod-pt.htm

    Das Zeug wiegt nix, wird mit Winkeln verschraubt, hält bombig und Dein Katzenklo paßt nachher in nen Kombi!

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • c h
    Beiträge
    291
    • 31. Januar 2006 um 18:58
    • #34

    also ich weiß nur von den bosch-profilen, sind so ähnlich, und sind auch nicht schlecht - kosten aber dementsprechend viel

  • targa
    Beiträge
    69
    • 2. Februar 2006 um 09:41
    • #35

    ja di dinger kosten nen schweine geld und glaube nicht, wenn da was passiert das ein richter sagt ...
    Ja Herr...
    Glauben sie wirkllich das sie mit 8 winkeln und jeweleis 2 schrauben eine tanzfälche wo mal schnell 10 leute draufgehen sichern können.
    und das soll nicht fahrlässigsein !
    jung schnell die idee verwerfen

  • c h
    Beiträge
    291
    • 2. Februar 2006 um 15:46
    • #36

    Naja, wenn man das richtig konstruiert, hält so ein Profil schon einiges, das muss man aber können. Bevor ich mir sündhaft teure Profile kaufe und meine Hand auch noch dafür ins Feuer halten muss, lass ichs gleich von einem Schlosser machen.

  • c h
    Beiträge
    291
    • 19. Februar 2006 um 13:28
    • #37

    Muss mal nur schnell eine Idee in diesem Gebiet loswerden, ist aber keinesfalls fürn Selbstbau empfohlen: gibt es eigentlich irgendwo 2-stöckige GogoKäfige?

    Grüße, Christian

  • targa
    Beiträge
    69
    • 19. Februar 2006 um 14:08
    • #38

    in bestimten loction bestimmt.
    aber generel sehe ich es als sinlos an da:

    1. die meisten discos nicht so hoch sind
    2. man den oberen tanzenden nur aus großer entfernung sehen könnt oder halt auf gleicher ebene .
    3. mobil ? zu unfelxibel
    4. gefährlich bei geschwitzenkörper schnell mal abgertuscht und 3 meter tief gefallen

  • c h
    Beiträge
    291
    • 19. Februar 2006 um 15:48
    • #39

    Das war nur so eine Idee, dass dann natürlich einige Vorkehrungen getroffen werden müssen welche das sehr umständlich machen ist natürlich klar, aber das ist bei meinen Ideen normal.

    Grüße, Christian

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