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automatische lautstärkeanpassung

  • preas
  • 9. Juli 2006 um 23:52
  • preas
    Beiträge
    27
    • 9. Juli 2006 um 23:52
    • #1

    hallo!
    zur steuerung unserer pars verwenden wir ein einfaches dmx-pult. über den analog-in hängt das pult am hauptmixer.
    jetzt tritt leider oft das problem auf, dass nicht immer der gleiche pegel anliegt. dann kann man wieder zum dj-mixer laufen, den ausgang anpassen und hoffen, dass der pegel jetzt mal eine weile halbwegs gleich bleibt...

    das pult ist so empfindlich, dass es - sollte nicht ein gewisser pegel anliegen - einfach gar nichts macht.

    meine überlegung:
    eine einfache limiter schaltung (zb: http://www.silonex.com/audiohm/limiter.html) um das signal nach oben hin zu begrenzen.

    das problem:
    was mach ich mit dem signal wenn es zu schwach ist?
    -eine einfache verstärker schaltung, um das signal auf jeden fall auf einen bestimmten pegel zu erhöhen und dann das neue signal durch den limiter schicken?
    könnte es so funktionieren?
    hat jemand lösungsvorschläge?
    mfg

    Einmal editiert, zuletzt von preas (10. Juli 2006 um 01:51)

  • preas
    Beiträge
    27
    • 9. Juli 2006 um 23:54
    • #2

    uups - falsches forum erwischt.
    könnt ein mod es bitte nach selbstbau-technik verschieben?
    danke

  • mike j.
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    • 14. August 2006 um 14:11
    • #3

    Habe einmal so etwas gebaut.

    Jetzt muss man vorher Grundlegende dinge beachten bzw. bedenken:

    DMX soll ja nach dem Takt laufen. Takt ist (meistens) tieffrequent. Sprich wir müssen zuerst das Signal filtern, dass wir einmal nur den Bass haben.
    Es kann sein dass das DMX Pult das schon eingebaut hat, es würde dem aber trotzdem helfen, den richtigen beat zu finden, da die Teile manchmal auf laute Mids und Höhen auch reagieren.

    Ein limiter (eigentlich ist hier ein AGC, Automatic Gain Control) gemeint ist in der Lage das Signal leiser zu machen bis gleich laut zu lassen wie der Eingang des AGC. Somit müssen wir beachten, dass das Eingangssignal im unlimitierten Zustand schon den DMX Controller anspricht. Dies realisiert man meistens mit einem ganz normalen Verstärker mit einem TL081 oder ähnlich. Bei dem Verstärker den Gain so wählen, dass er bei minimalen Eingangssignal den DMX Controller gut anspricht. Etwas mehr verstärkung ist besser wie zu wenig, da wir ja den AGC nachher haben...
    Zuviel Verstärkung bedeutet rauschen. Rauschen kann den DMX auch anregen, also mit der verstärkung des Verstärkers nicht übertreiben.

    Achtung! Liegt der maximale Pegel an soll der Verstärker auch nicht ins Clipping gejagt werden, da so der Takt in eine DC Spannung verschwimmt ;-).

    Nachher das AGC. Es gibt Potentiometer IC's, die per Spannung angesteuert werden (0V = poti min anschlag, 5V=maximal oder so).
    Nimmt man die Ausgangsspannung und legt diese geschickt an den SPannungseingang dieses Potentiometer IC's an, kann man so einen limiter schnell realisieren. Mit einem Kondensator der über einen Widerstand geladen wird kann man nun die Zeit einstellen, wie schnell der limiter reagiert.

    Nach dem ganzen sollte nun ein konstanter Pegel anliegen, unabhängig von dem Eingangspegel in die Schaltung.
    Schaltplan für so etwas habe ich leider keinen.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 27. August 2006 um 11:01
    • #4

    ein Potentiometer IC hat Eingänge für UP / DOWN und hält die stellwerte sogar wenn man es abschaltet, es ist ein Fader-Ersatz, somit völlig ungeeignet.
    Der TL081 war da schon gut, erzeuge mit einemen weiteren OP, 2 Dioden und einem kl. Elko eine negative hilfsspannung (Regelspannung) und führ diese auf das Gitter von einem Sperrschicht-FET, zB das BF245. Dieses setzt man in der Gegenkopplung des ersten OP von pin2 nach Masse, schon ist die Lage unter Kontrolle 8)
    Um das Ganze zu schrumpfen werden die beiden OP links und die beiden OP rechts zu einem 4-fach OP zusammengefaßt, da es keine klanglichen Vorgaben einzuhalten gibt sei das der gute alte LM324 oder sein Moskolege, der TL084 (pinkompatibel). Die Dioden für die Regelspannung sollten Germaniumtypen sein, zB AA113, 119 da man so nur 0.2V verliert.
    Auf der Gegenkopplung des OP1 kann mit einem C der Frequenzgang nach oben hin stark abgeschwächt werden sodaß die Sache eine besondere vorliebe für Bässe bekommt.

    saubillig, viel Spaß. Erfordert Split 12-15V oder einfache 24-30V

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • DJheini
    Moderator
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    • 27. August 2006 um 12:51
    • #5

    Diese Schaltung hier

    http://sound.westhost.com/project62b.htm

    macht genau das, wa ihr haben wollt. Läuft bei mir schon seit Jahren.
    Da braucht nichts nachgeregelt zu werden. Einmal einstellen und passt.
    Etwas Ahnung von Elektronik-Selbstbau ist natürlich erforderlich.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 27. August 2006 um 13:09
    • #6

    die Schlatung entspricht schon in etwa meinem Vorschlag, mit dem (unwichtigen) Unterschied daß der kleine FET das sogar genießbar gut kann, er wäre auch für Livesound geeignet. Ich hab die Nase ganz leicht vorne, weniger Bauteile bei gleichem Preis :wink:

    Beides ist gut geeignet.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • DJheini
    Moderator
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    • 27. August 2006 um 14:20
    • #7
    Zitat von "Manuela"

    Ich hab die Nase ganz leicht vorne, weniger Bauteile bei gleichem Preis :wink:

    Beides ist gut geeignet.

    Dann rück mal einen fertigen Schaltplan raus. :wink:

    (Übrigens habe ich schon ein fertiges Platinenlayout für die Schaltung.
    Platine 100 x 50 mm mit 2 x 6,3 mm Klinkenbuchsen (In/out) onboard.
    Wenn Interesse besteht, kann ich das auf den Forenserver legen.)

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • mike j.
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    Beiträge
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    • 28. August 2006 um 09:13
    • #8

    @ Manuela

    Es gibt einen IC mit 4 Potentiometern drin die per Analogspannung angesteuert werden (ohne Up /Down). Ein Beispiel wäre der TDA1074.

    Dieser Chip wird sogar von Professionellen Herstellern von Limitern beutzt.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 28. August 2006 um 12:28
    • #9

    DJ Heini: das kommt, ich mach eine.

    bez. IC: dann ist es ein stromgesteuerter OP, davon gibts viele, wie zB 218, CA3080, LM13600 usw. Selbstverständlich kann man die auch nehmen, das Prinzip ist immer dasselbe. Am einfachsten gehts eben mit einem FET, den kann man sich wie ein Poti vorstellen das niederohmig ist bis am Gitterchen eine negative Spannung angelegt wird, dann macht er ziemlich soft und zerr-arm auf. Das unterscheidet sich von euren Vorschlägen nur darin, daß die Dioden umgedreht werden damit es negativ kommt, der zugehörige Pufferelko natürlich auch.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • preas
    Beiträge
    27
    • 1. September 2006 um 00:42
    • #10

    hallo,
    erstmal danke für die vielen antworten! hab den thread schon länger nicht offen gehabt.. werd in den nächsten tagen mal mein steckbrett raussuchen ;)
    DJheini kannst du bitte das layout online stellen? danke
    grüße aus österreich!

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