Das ist ja das, was ich oeben schon geschrieben hab: Superposition von Wellen. In der Praxis verwendet man aber ja schliesslich die Faustformel - und die lässt sich nur unter bestimmten Bedingungen so anwenden (Grund: s. o.).
Die Tatsache, ob ich einen Punktstrahler, oder eine Addition von Wellen betrachte, hat zunächst nur einen Einfluss auf die Directivity, wenn ich mich im Fernfeld befinde, ist einfach nur die Wellenausbreitung geändert.
Problem mit Hornbässen
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Zitat von "fschleif"
Um diese Frage zu beantworten, muss man wohl eher zwishen Schalldruck und Schallschenlle unterscheiden. Im Schwesterforum gab es vor einiger Zeit mal einen Thread dazu, wo das recht gut beschrieben war.
DerQuotient zwischen Schnelle und Druck macht es aus - Der vielbeschworene Strahlungswiderstand...da hilft dann aber nur noch eins - ein buch
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Würde ehr sagen, da hilft kein Buch sondern nur Messungen. Den das ganze ist von so vielen Faktoren abhänig das man es eigentlich nur messen kann. Man muß ja die Form des Raums, die Temperatur, die Interferenzen die wirken, das Material der umgebenden Wände usw. immer mit beachten wenn man das für sein System in dieser Räumlichkeit wissen möchte. Hierfür gibt es ja so Simulationsprogramme wie Volker es ab und zu hier reinstellt.
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ich sprach nicht von raumeinflüssen - sondern nur vom "nahfeld" eines Bassstacks - und da hilft leider das messen auch nur bedingt um zu verstehen was passiert...
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... wenn man von einem Basshorn (mit nicht zu kleiner Mundfläche) in verschiedenen Distanzen Messungen durchführt - und dann die gleiche Prozedur mit einer BR-Kiste mit vergleichbaren Schallwandabmessungen durchführt, wirken sich unterschiedliche Hör-/Meßabstände verschieden auf den Frequenzverlauf aus.
Der Vent einer BR-Kiste ist i.d.R. vergleichsweise klein und in ziemlich guter Näherung eine Kugelschallquelle - gleiches gilt im betrachteten Frequenzbereich für einen 15" oder 18"er.
Bei Kugelstrahlern sind Schalldruck und -schnelle phasenverschoben (direkt an der Quelle sind es 90° ... in einem Abstand von 2*lambda sind es dann nur noch 4,5°) ... in einem Trichter ist die herauslaufende Wellenfront dagegen weniger "sphärisch" (dies geschieht - grob gesehen - erst am Übergang einer zu kleinen Mundfläche zum Raum).Bei BR-Kisten kommt noch hinzu, daß die Phasenverschiebung (von außen ... d.h. vom Abhörraum betrachtet) zwischen von Membran und Vent abgestrahltem Schalls nur bei der Abstimmfrequenz 0° wird ... unterhalb davon geht die Phasenverschiebung (von AUSSEN betrachtet !!!) mit sinkender Frequenz gegen 180° (=akustischer Kurzschluß).
Oberhalb der Abstimmfrequenz schlägt dann die Massenträgkeit der Luftmasse um Vent gnadenlos zu (Bewegung/Schallabstrahlung wird mit steigender Frequenz immer bedeutungsloser ...). -