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Richtiger Eingangspegel/richtige Ansteuerung

  • jaan2204
  • 22. November 2006 um 13:05
  • jaan2204
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    • 22. November 2006 um 13:05
    • #1

    Hallo!

    Ich bin auf diesen Gebiet nur mit laienhaften Kenntnissen ausgestattet, darum brauch ich mal für folgendes Problem etwas Hilfe:

    Ich habe für 2 Laustsprecher (welche aus Bausatz stammen und ca. 200Watt aufweisen) eine Endstufe KME SPS 900F.

    Diese verfügt über 3 LED-Anzeigen:
    1. rote LED-Limiter
    2. grüne LED-Power
    3. gründe LED-Indicatoranzeige

    Bei der letzten Geburtstagsfeier kam es dazu, dass sich die Endstufe zu spätere Stunde 3mal abgeschalten hat, aber nach 5min. auch gleich wieder kam. (Schutzschaltung)

    Die Endstufe war nicht im Case und stand unter einem Tisch, so dass sie eigentlich genügend Luft bekam. Es kam auch nicht die rote LED, so dass man sagen könnte, die Endstufe wurde im absoluten Limit betrieben. Nur die Indicatoranzeige des Eingangssignal, hatte teilweise nicht mehr im Takt angezeigt, sondern war teilweise nur noch dauerhaft an. War dann das Eingangssignal schon zu hoch bzw. die Lautsprecher derart am Limit, dass sich dadurch die Endstufe ausgeschalten hat, oder woran kann das gelegen haben. Wenn ich die Regler an der Endstufe etwas runternehme, dann würde die LEDs auch wieder im Takt mitblinken, allerdings standen diese schon nur auf 50% und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Endstufe für die Lautsprecher zu wenig Leistung hat. Wie gesagt, die Limiter LED kam kein einziges mal.

    Kommt eine Limiter LED auch, wenn die Endstufe an ihre Grenzen kommt und es nicht mehr schafft, die Boxen zu betreiben bzw. auch umgedreht, wenn die Boxen kurz vorm Tod stehen?

    Vielleicht könnte mir ja jemand mal ein paar grundlegenden Sachen erklären, so dass wir das nächste mal die richtige Einstellung treffen.

    Wo und wie sollte man eine Anlage einregeln, besser an der Endstufe etwas runterregeln oder am Mixer?

    Danke schon im voraus.

    mfg
    andré

  • pm-acustics
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    • 22. November 2006 um 13:09
    • #2

    Moin,

    klingt nach Abschaltung durch Übertemperatur !

    Was sind das für Lautsprecher ?

    -Bestückung (Typ/Stückzahl)

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • rak
    Verifiziert
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    260
    • 22. November 2006 um 14:29
    • #3

    Hatte mal ein ähnliches Problem.
    Ursache war, dass sich der Lüfter durch einen Fremdkörper verklemmt hatte und dadurch die Endstufe durch den von pm-acustics angesprochenen Übertemperaturschutz abgeschaltet hat.

    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass deine Lautsprecher eine zu geringe (minimal-) Eingangsimpedanz haben. Ist mir auch mal passiert, allerdings in diesem Fall im Auto...

    Ceci n'est pas une signature

  • mucker
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    401
    • 22. November 2006 um 15:09
    • #4

    Hi!

    Ich weiß nicht wie alt(jung) die Stufe ist, könnte es sein, daß die Kühlkörper "zu" sind?? (Kenne die Endstufe nicht, kann auch mit der Bezeichnung nichts anfangen)

    Hört sich echt nach Übertemperatur an!

    (Lüfter könnte ja auch klemmen oder kaputt sein) (siehe oben)

    Gruß

    Mucker

    Ich kaufe und verkaufe nur "amtliches"

  • jaan2204
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    • 22. November 2006 um 15:12
    • #5

    Das werde ich mal prüfen und mich dann noch mal melden.

    Aber spielt es eine Rolle, ob die Indicator-LED je nach Musikimpuls mitblinkt oder auf daueran ist, aufgrund es starken Eingangssignals von dem Mixer oder ist das egal, solange nicht die Limit-LED anfängt zu blinken?

    mfg
    andré

  • mucker
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    401
    • 22. November 2006 um 15:14
    • #6
    Zitat von "jaan2204"

    Das werde ich mal prüfen und mich dann noch mal melden.

    Aber spielt es eine Rolle, ob die Indicator-LED je nach Musikimpuls mitblinkt oder auf daueran ist, aufgrund es starken Eingangssignals von dem Mixer oder ist das egal, solange nicht die Limit-LED anfängt zu blinken?

    mfg
    andré

    Genau! Eingangssignal-LED ist abhängig vom Signal was reinkommt und und hat nicht mit dem Limit-LED zu tun.

    Leises Signal ; geht es an und aus

    Lauteres Signal, bleibt es an

    (ist ja nur ein Indikator, daß etwas "ankommt")

    Ohja!!!! Endstufe soll immer voll aufgedreht sein! (Headroom ist dann gewährleistet - die Endstufe wird dann nicht "gekniffen")

    Eine Frage; welche Leistung hat die Endstufe??(kenne die ja nicht)

    Gruß

    Mucker

    Ich kaufe und verkaufe nur "amtliches"

  • schrecki7289
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    • 22. November 2006 um 15:33
    • #7

    Bei der Signal LED gibt es oft zwei Arten:

    1. Anschluss über das Eingangssignal (OP Amp, Schmidt Trigger...)
    2. Anschluss an den Endstufeneingang (über Z-Dioden, z.B. bei t.amp)

    Beiden gemein ist, dass die LED ab einem gewissem Pegel eingeschaltet wird. Bei kleiner Lautstärke reicht nur der Pegel der Peaks aus, um die Schwelle zu erreichen, wenns lauter wird wird diese Grenze eben dauerhaft überschritten und die LED leuchtet dauerhaft.
    Das ist nichts schlimmes.

    Was nun bei dir angesprochen hat ist die Übertemperaturschutzschaltung (Thermal protect).
    Das kann zum einem interne Gründe haben, z.B. Defekt des Lüfters, Staub auf den Kühlkörpern, oder auch externe Gründe, wie z.B. eine zu geringe Boxenimpedanz oder schlicht und einfach Überlastung.

    Da du die Regler nicht voll offen hattest, kann es evtl. sein, dass du irgendwo das Eingangssignal überfahren hast? Das würde ein abkappen der Spitzen bedeutet, damit auch einen geringen Crest / höhere Energiedichte, die die ENdstufe zum Kochen gebracht hat.

    Gruß
    Thomas

  • jaan2204
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    • 22. November 2006 um 17:36
    • #8

    Habe jetzt mal die Endstufe aufgeschraubt und getestet:

    Endstufe ist soweit sauber und Lüfter läuft anfänglichst. Aufgefallen ist mir folgendes:

    Auf der Platine neben den 6 großen Kondensatoren (10000UF/80V) sitzen 4 gleiche Bauteile (Art Widerstand, ca. 3cm lang, Rechteckig, Art Keramikummantelung, Bez.: 208-8B, 470R 10% UTM), welcher senkrecht verlötet wurden und bei welchen die anderen beiden Enden immer Paarweise mittels einer Brücke verlötet wurden. Diese 4 Bauteile werden im Gegensatz zu allen anderen immer kochend heiss und das schon nach 5min. einschalten ohne Last. Ist das normal?

    Beim Lüfter habe ich folgende Besonderheit festgestellt:
    Wenn die Endstufe kalt ist, reagiert die Lüfterstörung auf äußere Stromschwankungen, bedeutet, als ich meine Küchenlampe ausgeschalten hatte, blieb der Lüfter stehen und lief nicht mehr von selber an. Also habe ich die Endstufe ausgeschalten, kurz gewartet, wieder angeschalten und der Lüfter lief wieder. Als ich dann wieder die Neonröhre an bzw. ausgeschalten hatte, blieb der Lüfter wieder stehen.
    Die Endstufe an sich arbeitete weiter und auch die Laustsprecher liefen.

    Als ich die Endstufe dann mal mit einem Föhn bissl unter Stress gesetzt hatte, lief der Lüfter, egal, ob nun Stromschwankungen durch Lampe an oder aus vorlagen.

    Allerdings hatten beide Vorkommnisse gemeinsam, dass, wenn der Lüfter einmal stehen blieb, konnte ich die Endstufe mit einem Föhn erhitzen, wie ich wollte, der Lüfter lief von allein nicht mehr los. Erst als ich die Endstufe ausgestellt hatte, lief auch der Lüfter nach dem einschalten wieder an.

    Daher meine Frage:

    Kann eine Bauteil der Lüftersteuerung auf äußere Stromschwankungen reagieren, wenn keine Hitze in der Endstufe ist?
    Die 4 heißen Bauteile neben den Kondensatoren, sind diese normal?

    Ich hoffe, es kann hier jemand damit was anfangen, damit ich einem Fachelektriker dann schon mal was genaueres sagen kann.

    mfg
    andré

  • tufkadib
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    • 22. November 2006 um 18:12
    • #9

    Hallo André,

    also die Reaktion des Lüfters ist nicht normal.
    Die sehr heißen Widerstände könnten auf falsch eingestellten Ruhestrom der Endstufe deuten. Die Frage ist jetzt, wieviel Ahnung Du von Elektronik hast. Wenn Du Dich nicht rantraust: in die Werkstatt schaffen, Problem dort schildern.

    MfG

    DirkB

  • jaan2204
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    • 22. November 2006 um 18:29
    • #10

    Ich werde wohl nicht selber dran rumlöten, aber könntest du mir dass mit dem Lüfter und das mit dem Ruhestrom noch etwas näher erklären, warum weshalb und wie, so dass ich mir bissl erklären kann, warum der Lüfter so reagiert? Warum springt dieser nicht wieder an, wenn man den Kühlkörper mit heißer Luft mal bissl einheißt?

    Ist das mit den Widerständen so auch normal?

    Kann man da nun was als kaputt betrachten oder ist das so alles im Rahmen des normalen?

  • schrecki7289
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    • 22. November 2006 um 18:35
    • #11

    Die vier Widerstände könnten für die Vorspannung (Ruhestrom) der Transistoren sein. Oft werden diese Vorwiderstände direkt an die Rails angeschlossen, dadurch wird sehr viel Leistung verbraten.
    Diese Widerstände werden oft sehr warm, was aber keinen Defekt darstellt.

    Das mit dem Lüfter ist natürlich merkwürdig. Das er bei Unterspannung ausgeht ist ja noch erklärbar, aber er müsste dann auch wieder angehen.
    Vielleicht mal den Lüfter tauschen und die Ansteuerung checken?

    Gruß
    Thomas

  • jaan2204
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    • 22. November 2006 um 19:53
    • #12

    Persönlich denke ich ja auch, dass es an der Ansteuerung des Lüfters liegt, aber warum diese bei minimaler Last gerade dann immer ausgeht, wenn ich eine Neonröhre ausschalte bzw. einschalte ist mir auch nicht klar. (vielleicht hat es etwas mit den kurzen Knacken zu tun, was das ein/ausschalten in der Endstufe bzw. im Lautsprecher verursacht)

    Was gehört alles zur Lüfteransteuerung, nur der Temperaturfühler?

    mfg
    andré

  • jaan2204
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    • 24. November 2006 um 19:38
    • #13

    Habe jetzt mal mit einem Techniker gesprochen, welche sagte, dass bei KME Endstufen dies keine Seltenheit sein soll, aber er konnte auf die schnelle auch nicht sagen, ob es nur am Temperaturfühler liegt bzw. wo was getauscht werden müßte. Er sagte, dass bei derartigen Endstufen einfach der Lüfter auf Dauerstrom geklemmt wird und dann passt das schon. Was ist eure Meinung, reicht das aus oder kann mir vielleicht jemand sagen, was in diesen Fall getauscht werden kann. (vielleicht hatte ja schon jemand einige KME Endstufen unter den Fingern)

    Ist das eine brauchbare Lösung, den Lüfter einfach auf Dauerbetrieb zu klemmen und somit die Steuerung einfach totzulegen?

    mfg
    andré

  • tufkadib
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    2.687
    • 25. November 2006 um 09:37
    • #14

    Man kann irgendwie rumpfuschen, daß es dann "schon paßt". Man kann natürlich auch bei KME Unterlagen anfordern und die Sache so reparieren, wie es sich gehört.

    MfG

    DirkB

  • jaan2204
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    • 26. November 2006 um 19:46
    • #15

    Hatte die Endstufe einem Fachhandeln vorgestellt und auch dieser hat gesagt, dass dies die Endstufe so normal funktioniert. Wenn überhaupt ein Problem vorliegt, dann am Temperaturfühler und dabei handelt es sich um ein Bauteil.

    Hauptproblem könnte aber auch gewesen sein, dass zum Partyabend, die Endstufe auf 50% lief und unter einem Tisch stand, welcher mit eine dicken Stofftuch abgedeckt war. Somit Wärmestau vorprogrammiert.

    Die Sache mit der Küchenlampe habe ich auch mal angebracht. Wenn der Lüfter unter Last läuft, dann kann es kein Problem in Zusammenhang mit der anderen Stromabnehmer sein, da die Lampe minimalen Strom zeiht (10W) und sowie auf einem anderen Stromkreis hing. Es soll sogar normal sein, dass der Lüfter beim Anschalten kurz anläuft und dann stehen bleibt. Unter Last läuft er ja durch.

    Da ich aber jetzt für solche Geburtstagpartys keine Zeit mehr haben, da es sich auch nicht lohnt, würde ich die Anlage jetzt verkaufen wollen und da kamen erste Zweifel im Angebotstread auf.

    Daher möchte ich noch einmal zusammenfassen:
    bezgl. dem Lüfter


    Zitat

    Hallo André,

    also die Reaktion des Lüfters ist nicht normal.
    Die sehr heißen Widerstände könnten auf falsch eingestellten Ruhestrom der Endstufe deuten. Die Frage ist jetzt, wieviel Ahnung Du von Elektronik hast. Wenn Du Dich nicht rantraust: in die Werkstatt schaffen, Problem dort schildern.

    MfG

    DirkB

    bezgl. der Bauteile:

    Zitat

    Die vier Widerstände könnten für die Vorspannung (Ruhestrom) der Transistoren sein. Oft werden diese Vorwiderstände direkt an die Rails angeschlossen, dadurch wird sehr viel Leistung verbraten.
    Diese Widerstände werden oft sehr warm, was aber keinen Defekt darstellt.

    Demzufolge mehr Sorge, um normale Vorgänge. Werde das Ding jetzt erstmal richtig sauber machen und dann testen, weil ich sie ja jetzt schon wieder im Betrieb hatte und da lief wieder alles normal.

    Aber danke für die Antworten, weil nun weiss ich wieder einiges mehr, warum was wie funktioniert.

    Sollte es dennoch irgendwelche Zweifel geben, bitte ich unbedingt zu posten, da ich nicht will, dass jemand denkt, dass ich defekte Sachen verkaufen möchte.

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