Hat jemand von euch Schaltpläne zur Ca6?
Beide Kanäle hängen ohne input ständig im Clip & Protect. Scheint so als würd dort einer voll durchsteuern, da an den Ausgängen der Endstufen ein hoher DC-Offset gemessen werden kann.
Ist zwar die erste Crest zur Rep. jedoch habe ich auch schon eingie Erfahrungen mit Vermona AMPs gemacht (was heute KME ist) und dem ein oder anderen Chinesen.
würd mich freuen wenn mir da jemand weiterhelfen kann.
Crest CA6 Schaltunterlagen
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Schaltplan konnte ich bei Atlantikaudio.de erwerben, die haben auch noch jemanden in der Reparatur.
Trotzdem, scheinen ja nicht viele hier im Forum an Amps zu arbeiten, der ein oder andere hat vielleicht schon mal einen Crest auf dem Tisch gehabt und könnte nen Tipp geben, an welcher Stelle die gern aufgeben.
Die Endtransistoren scheinen i.O., der PreAmp bringt Dreckeffekte und irgendwo in der Treiberstufe auch.
DEr Rest gehört wohl eher in Selbstbau Technik -
Tach,
ich repariere gelegentlich Amps. Allerdings fast immer ohne Serviceunterlagen. Aber ich hatte bis jetzt noch keine Crest zum Kaputtmachen

Als erstes empfehle ich, die Versorgungsspannungen durchzumessen und zu schauen, ob die auch an den Endstufen-Transistoren anliegen.
Dann mal schauen, Wie das DC-Offset aussieht. Dazu musst du vor dem Relais messen. Poste einfach mal, was du gemessen hast.Und bei den Spannungen in der Endstufe von mehr als +-100Volt, kribelts schon ordentlich, wenn mann an der richtigen Stelle Anfasst. Mit pech kannst du dann nichtmehr loslassen. Also bitte aufpassen.
Achso, wenn irgendwas übermäßig warm wird, bitte die Stufe abschalten und ersteinmal mit dem Wiederstands und Diodenprüfer nach der Ursache Forschen. Geht recht schnell, dass dir was um die Ohren fliegen kann.
Edit:
Oh sorry, die Endstufenkanäle hast du ja anscheinend schon getestet. Dann müsstest du mal mit dem Oszi die Eingangs-OPVs prüfen. Es kann auch an der +-12-15V Versorgungsspannung liegen, dass dann die Platine anfängt zu schwingen. Also beim 7815 und 7915 mal die Spannung messen.
Zum Testen lieber mal die Endstufenkanäle vom Strom trennen. Aber das solltest du ja kennen.Gruß Simon
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mal sehen ob ich morgen Zeit finde im PreAmp weiter zu suchen.
Die Endstufe ist modular aufgebaut, ich kann die einzelnen Kanäle komplett mit Kühlkörper aus dem Steckverbinder herausziehen und auf die andere Seite stecken.Als erstes habe ich die Netzteilplatine durchgemessen.
High-Rail +/- 108V
Low-Rail +/- 54V
soweit Ok, nach einen Tipp sollte ich mal nach den Gleichrichtern schauen, da gammelts meist, hier aber i.O., da die NT-Platine schon mal gewechselt wurde, was man deutlich erkennen kann.Wenn ich nun ohne Input den Ch.A vor dem Ausgangsrelais auf der Platine messe, bekomme ich da -91VDC, bei Ch.B -42.
Nun habe ich beide Endstufenblöcke untereinander getauscht (A->B,B->A), dann messe ich auf der SEITE A wieder -91V und auf der SEITE B -38V.
Also scheint wirklich was im PreAmp versaut zu sein. Da check ich auch erst mal die Versorgungen. Mit +/-15V scheint da allerdings nix zu sein, dreht sich -/- 16,5 & +/-22V. Auch die Schaltpläne finde ich nicht sonderlich berauschend - Ami´s eben.Ich dachte auch das mal ein paar Potentiale zum Messen eingezeichnet sind, so wie ich das eigendlich kenne, aber nix.
Angabe von Ruheströmen usw gibts auch nicht, dachte das wär bei dem Geld mit dabei. Ich glaub da werd ich bei Atlantik noch mal auf den Zahn fühlen, für 17,31 kann man das schon verlangen. -
Tach,
lade mal bitte ein Bild vom Vorverstärker hoch. Ist der Vorverstärker mit bei den Endstufenplatinen drauf oder eine eigene Platine?
Gruß Simon
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der preamp ist auf einer eigenen smdplatine und an der rückwand mit den XLR, ist ziemlich fummelig das ding abzubauen.
Montag bekomme ich dann hoffentlich die richtigen schaltpläne, denn die gute FRAU hat mir den von der neuen revision geschickt, obwohl ich extra den alten verlangt hatte.
wenn der plan dann da ist, werd ich dort auch mal die platine abfummeln müssen, dann kann ich auch mal ein bildchen machen.
ich denk mal, so ein riesen defekt wirds gar nicht sein. -
Sie rennt wieder. Ein SMD_Kondensator auf dem PreAmp hat einen Kurzschluss zwischen High-Rail und Versorgungsspannung des PreAmps verursacht, darauf sind Strombegrenzer-Widerstände auf Hauptplatine nach Hause gegangen. Die Widerständen hat man es von außen aber nicht angesehen.
War jedenfalls ein guter Einkauf, für einen billig zu rep. amtlichen Amp. -
Zitat von "Matthias Bronko"
Sie rennt wieder. Ein SMD_Kondensator auf dem PreAmp hat einen Kurzschluss zwischen High-Rail und Versorgungsspannung des PreAmps verursacht, darauf sind Strombegrenzer-Widerstände auf Hauptplatine nach Hause gegangen.
Fieser Fehler! Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur, gut, dass nicht mehr als der SMD_C und die Widerstände abgeraucht sind...Jürgen
