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WARNUNG! Eurolite MF-1 Gefährlicher Konstruktionsfehler

  • Stefan Rümenapp
  • 21. Juni 2008 um 17:07
  • Jürgen Klingel
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    • 28. Juni 2008 um 17:23
    • #21
    Zitat von "Benjamin Britten"

    Also in Deutschland werden bestimmt keine wie Du sagst 'gefährlichen Geräte' verkauft.
    .
    .
    .
    Und selbst wenn, wenn die in Duetshcland beim Fachhändler vertickt werden, dann haben die tausende Teststundne hinter sich und dann wurde mega ausgeschloßen dass da bei irgendeiner Konstellation 'flüssiges plastik' herabtropft :)

    Hi, Die Praxis sieht leider anders aus: Der LB-Hersteller XY schickt ein (sicheres, sorgfältig gebautes) Vorführgerät an die zertifizierte Prüfstelle, lässt das checken, kriegt dann eine "Baumusterprüfung" bestätigt, darf das GS-Zeichen pappen und anschließend werden die Stückzahlen auf Kosten der Qualität hochgefahren. Da wird dann gepfuscht, Mist-Material verwendet, oder gleich was weggelassen und wenn was passiert werden die Schultern gezuckt mit dem Verweis auf die Baumusterprüfung :evil:

    Tatsache ist, ne gepfuschte oder mechanisch nicht beständige el. Verbindung ist in "Lowest-Budget-Material" eher zu finden, als in Qualitätsware.

    Greetz, Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • hell&dunkel
    Moderator
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    2
    • 28. Juni 2008 um 18:06
    • #22

    Zertifizierte Prüfstelle? CE-Zeichen darf ich ohne Prüfung selbst aufkleben.
    In einer Konformitätserklärung schreibe ich, daß die Kiste der Niederspannungsrichtlinie und Blah Blah entspricht und gut ist.
    Bei vielem Billigstzeug fehlt sogar die Konformitätserklärung.

    Der Importeur fragt beim Hersteller im Land des Lächelns an, was es kostet, einen Container des XYZ-Lichteffektes mit seinem Label zu bedrucken und mit einer Bastelanleitung in der Sprache der Bestimmungsländer in bunte Kartons zu verpacken.
    Diese Geräte wandern dann in die Läden und von dort zum Kunden.

    "...1000 Stunden ... "Bedingungen zu streng...."
    Nix is. Freier Handel und der Kunde kauft grundsätzlich den Müll, der billiger ist. Wie beim Gammelfleich.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Jürgen Klingel
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    • 28. Juni 2008 um 18:19
    • #23
    Zitat von "hell&dunkel"

    "...1000 Stunden ... "Bedingungen zu streng...."
    Nix is. Freier Handel und der Kunde kauft grundsätzlich den Müll, der billiger ist. Wie beim Gammelfleich.


    So isses: You get, what you pay for! :roll:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • binson
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    • 28. Juni 2008 um 18:25
    • #24
    Zitat von "hell&dunkel"

    Der Importeur fragt beim Hersteller im Land des Lächelns an, was es kostet, einen Container des XYZ-Lichteffektes mit seinem Label zu bedrucken und mit einer Bastelanleitung in der Sprache der Bestimmungsländer in bunte Kartons zu verpacken.
    Diese Geräte wandern dann in die Läden und von dort zum Kunden.

    Prinzipiell gebe ich Dir recht, möchte aber dennoch anmerken, dass zumindest die größeren Importeure noch so eine Art "Rest-Gewissen" besitzen. Soll heißen, da wird vor Bestellung doch noch ein Gerät genauer angeschaut oder sogar an ein CE-Labor geschickt.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 28. Juni 2008 um 19:33
    • #25
    Zitat von "Binson"

    möchte aber dennoch anmerken, dass zumindest die größeren Importeure noch so eine Art "Rest-Gewissen" besitzen.

    Das hat sicher auch nichts mit "Gewissen" zu tun, das bestimmt der BWLer,
    ob sich das lohnt, oder ob man so über die Runden kommt und die defekten
    Rückläufer in Kauf nehmen kann, ohne die Gewinne zu mindern.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • binson
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    • 28. Juni 2008 um 20:58
    • #26

    Nun, ich fürchte bei einem Teil der Ebay-Hökerer geht es wirklich nur um den schnellen Euro und die Sicherheit des Kunden bzw. die Verantwortung ihm gegenüber ist (nicht unähnlich den ganz üblen HKSlern) überhaupt nicht auf dem Schirm. Bei den großen Häusern, die mitunter seit Jahrzehnten bestehen steht etwas mehr auf dem Spiel und da werden die Entscheidungen von ausgebildeten Leuten getätigt - ob nun in technischer oder kaufmännischer Hinsicht.

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    (Chris Adamson)

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  • LightFaden
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    • 28. Juni 2008 um 23:11
    • #27
    Zitat von "Benjamin Britten"

    LED Variante [...] dass sich das Hitzeproblem, aufgelöst hat!

    Ich wäre zwar bereit Die zuzustimmen, dass es für die kleinen Halogenbrenner mittelfristig effizienteren Ersatz gibt, aber wer LED immer noch mit "Hitzefrei" in Verbindung bringt, hat die LED-Technik noch nicht wirklich verstanden. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Das Thermomanagement von Hochleistungs-LEDs ist komplex - zumindest wenn man annähren auf die versprochenen Lampenstunden kommen will.

    Ich finde es aber immer noch spannend, wie vielen Mythen unsere Branche immer noch aufsitzt, wenn es um LEDs geht...

    Liebe Grüße
    Mathias Burger

  • chw
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    839
    • 29. Juni 2008 um 15:15
    • #28

    Hochleistungs LEDs werden gut warm ;)
    Gerad hier ist es wichtig gut zu kühlen,
    Da wie bei jedem Halbleiter die Lebensdauer auch von der Betriebstemperatur abhängt.

    Wie an jedem Gerücht ist aber auch an dem LEDs sind "kalt" was wahres dran. Dieses "Gerücht" stammt wohl eher davon das bei einer LED mehr Leistung in sichtbares Licht umgesetzt wird, anstelle die meiste Energie mit langer Wellenlänge unterhalb des VIS Bereichs abzustrahlen wie es Glühlampen nun mal machen.

  • LightFaden
    Profi
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    • 29. Juni 2008 um 16:14
    • #29

    Aber würde irgendjemand eine Entladungslampe (außer von der Farbtemperatur her, wo es ja eher für heiß steht) als "kalt" bezeichnen, obwohl die momentan noch eine höhere Effizienz (~100 Lumen/Watt), als die meisten üblichen HochleistungsLEDs (~80 Lumen/Watt) besitzen?

    Aber wer momentan nicht bei allem "her mit den LEDs" schreit, sondern erst mal prüft, wo was wirklich Sinn macht, ist momentan wohl schon ziemlich out...

    Liebe Grüße
    Mathias Burger

  • chw
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    • 29. Juni 2008 um 17:26
    • #30

    Ich stimme Dir zu.
    LEDs haben viele Vorteile, wohl in jedem Preissegment.
    Aber auch Nachteile. Ich käme z.B. nie auf die Idee Frontlicht mit LEDs zu machen, mit dem billig Kram geht das nicht und das Geld für teure (gute) LED Lampen spar ich mir und miete/kaufe dafür was nützlicheres.
    LED ist halt in und jedes mittlere Dorfdisco Dj Team willl nun Ihre eigene "LED Wall", bis in ein paar Jahren (ich sag jetzt mal 5-10) ist das auch so.
    Mit den Movinghead war es das gleiche... und die Anfänge dieser Entwicklung beobachte ich bereits.

    Mein Vergleich zielte aber nicht auf Entladungslampen ab.
    Die werden sich die nächsten Jahre/Jahrzehnte wohl noch behaupten.

    Doch gerade in diesem "Party" Segment hier dienen LEDs primär als Ersatz für Glühlampen, sei es nun in den chinesischen Parkannen oder einfachen Effekten die "früher" einfach mit einer 50-250W Halogen Lampe betrieben wurden.

    Mit einer 500W Raylight kannst Du Löcher in Kunststoffböden brennen, mit einer dieser "hochleistungs LED Chinakannen" wird das schwer,
    auch wenn diese techisch gesehen noch nicht an die Leistung einer 500W Raylight heranreicht.

    Der Hautpvorteil ist für mich derzeit neben dem Preis und dem RGB Feature der Stromverbrauch. Solche Lampen benötigen meistens nicht einmal 1/5 der Leistungsaufnahme herkömmlicher Leuchtmittel.
    Da ich in vielen "Mehrzweckhallen" (Mein pers. Unwort des vergangenen Jahrzehnts) war, in denen gerade einmal ein 32 oder sogar nur ein 16er Drehstromanschluss zur Verfügung stand ist das ein echter Vorteil. So braucht wenigstens die Hallen / Bühnendeko keinen Strom mehr.
    Zum Grünzeug, Trussteher oder Weinstand illuminieren reichen solche Chinateile locker aus. Kosten ja fast nix mehr. Da kann man auch mit den Fehlern leben wie ungleiche Farben oder miese Verarbeitung.

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