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Traversensystem???

  • Chris Bangala
  • 18. November 2008 um 17:31
  • Geschlossen
  • Chris Bangala
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    285
    • 18. November 2008 um 17:31
    • #1

    hey Leute, bald ist eine Eisdisco hier bei uns und ich organisiere das, werde eine Traversensystem Eurotruss FD43 auf 2 Kurbelstativen mieten.
    max. Höhe der Stative 3,80m und tragbare last 50kg
    Wir haben 3x 2m elemente

    Die sagen mir abzüglich dem Eigengewicht kann die Traverse mit 60kg zusätzlich belastet werden. jedoch tragen die Stative nur 50kg oder teilt sich dann die last auf beide Stative sodass doch 60kg belastet werden können. Habe nömlich genau 60kg die ich da dran hängen muss. Ist es gefährlich genau an das Maximum zu gehen???

    Wo kann ich nachlesen, was ich noch so beachten muss beim Aufbau der Traverse...

    Vielen Dank
    Gruß Chris

  • morgen_meister
    Beiträge
    1.235
    • 18. November 2008 um 18:01
    • #2

    wenn ich das so lese, ist es egal was du drauf packst, weil passieren darf so und so nichts. Zumindest schreibst du was von Kurbelstativen und die Last deutet auch auf Stative hin.
    Für Traversen sind aber nur dafür geeignete Lifte zu verwenden.

    Aber um die Frage zu beantworten: Ja, die Last verteilt sich auf beide Stative, vorrausgesetzt, die stehen auch beide sicher auf.
    Wichtig ist dabei noch, das du die Lasten gleichmäßig verteilst, nicht das du auf einem Stativ über 60kg oder so hast und auf dem anderen dafür nur 20 oder so.
    Aber das setzt Berechnungen dafür vorraus.
    Mein Tip: Lass es von jemanden machen, der sich damit auskennt.

    http://www.partysound-light.de

  • Wessi
    Beiträge
    343
    • 18. November 2008 um 18:14
    • #3

    Kann da dem Morgen nur zustimmen.

    Deine Stative werden nicht BGV C1 haben also darfst du die Traverse nicht drauflegen wenn jemand drunter her gehen könnte wenn die VA läuft.

    Das mit den Traversen und den billigen Stativen und Lasten etc ist eh so eine Sache.
    Was meinst du wer zahlen muß wenn mal wem was auf dem Kopf fällt?

    Ja du. Naja kann dir den Tip geben dich da mit einigen Büchern und Fachleuten zu beschäftigen, dann hast du genug Wissen um Unfälle etc zu verhindern.

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 18. November 2008 um 18:15
    • #4

    1. Stative
    wenn du 2 Punkte hast, ist das System recht simpel zu rechnen .. die Last verteilt sich bei gleicher Verteilung (also symmetrischer Bestückung) gleich auf beide Stative
    (Nachrechnen müsste man es, wenn du zum beispiel auf die Rechte Seite schwere Sachen hängst und nach links nur sehr leichte.. dann kann das eine Stativ überlastet sein, wenn das andere nur auf "Standgas" hält.

    2. Traversenlast
    Was für 60kg haben die dir denn angegeben? Es gibt nämlich einen erheblichen Unterschied zwischen der sog. CPL ("Center point load") und der UDL ("uniformly distributed load"). Das eine ist eine Einzellast in der Mitte der Strecke (z.B. ein schwerer Scanner) - das andere gilt als Last, die in jedem Meter eingebracht werden darf (soetwas wie Parkannen direkt nebeneinander gehängt). Beides gilt als Maximum - ist der schwere Scanner dran, darf da auch nix anderes mehr dran.
    Dann: hast du evtl. die Zahlen in der Bezeichnung verwechselt? für FD43 ist die Belastung nämlich ganz schön niedrig; aber auch bei FD34 geht da eigentlich mehr - frage doch bitte noch einmal nach und äußere dich dazu.

    3. Grenzlasten
    Immer wenn man an physikalische Grenzen des Material geht, ist das ganze kritisch.
    Im kleinen Bereich, wie bei dir, vergisst man schnell, dass Gewicht der Kabel mit einzurechnen (und die Tatsache, dass sie an einer Seite auch noch runter müssen -> ungleichmäßige Belastung) und überlastet sehr schnell ein Stativ.
    Wenn du an die Grenzen der Traverse gehst, ist das in so fern kritisch, dass man sehr genau wissen sollte, wie man die Traverse wo aufstellt; denn dann entscheiden oft scheinbar kleine Details über halten oder fallen.
    Und: es gibt noch einen dynamischen Faktor. der ist bei Kurbelstativen zwar eher klein; aber man muss immer bedenken: das "stehen" und halten an sich ist unkritisch. Das schlimmste ist der Auf- und Abbau. Durch "ruckeln" des Systems (z.B. beim Loskurbeln auf die Höhe) entstehen Kräfte, die bis zu 20% über dem eigentlichen Gewicht der Scheinwerfer liegen - das sollte man von vorneherein einberechnen.
    Fazit: Lieber nicht ;)

    4. Gedanken zum Thema BGV C1
    Je nachdem, wo du die Lifte hinstellst, solltest du übrigens sicherstellen, dass du Stative benutzt, die ein sog. BGV C1 Zeichen (und damit auch die Prüfung) tragen.
    Das bedeutet, dass du dich während die Traverse oben ist, darunter aufhalten darfst.
    Ist das nicht der Fall, ist dieser Bereich so zu sichern, dass niemand dort drunter herlaufen kann.

    Generell nachlesen, wie man bestimmte Sachen machst, kannst du z.B. in der BGI 810-3. Dort findest du Angaben zu Maximalbelastungen von Materialien und Sicherheitsvorschriften aller Arten.
    Dann ist noch sehr zu empfehlen: das Prolyte Blackbook.
    Prolyte ist ebenfalls ein Traversenhersteller, der ein Buch über die Benutzung seiner Systeme herausgebracht hat - die sind von der Handhabung nämlich quasi gleich.
    Mit ein bisschen Google-einsatz kommst du an das PDF - oder du fragst mal nett beim Vertrieb nach, ob die dir eins zukommen lassen können.

  • ADMIN
    Administrator
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    • 19. November 2008 um 09:50
    • #5
    Zitat von "Chris Bangala"

    Wo kann ich nachlesen, was ich noch so beachten muss beim Aufbau der Traverse...

    Du kannst im PA-Forum fragen, denn Diskussionen zu sicherheitsrelevanten Themen möchte ich nur dort habe.

    Vorab schon mal die folgenden Hinweise:

    1.) Ein Kurbelstativ ist kein Traversenlift

    2.) Sicherstellen, dass das keiner umfährt

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • rolf herrmann
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    137
    • 19. November 2008 um 19:30
    • #6

    Hier gibts das berühmte prolyte-Blackbook als Download:
    http://www.fischer-online.de/fcs/uploads/fi…lackbook_de.pdf
    Wenn du das durchgearbeitet hast, erledigen sich die meisten deiner Fragen von allein.... :wink:

    MfG Rolf

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • Chris Bangala
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    • 30. November 2008 um 00:57
    • #7

    Hey vielen Dank erstmal für die Antwort

    Habe hier ein Bild das ich mit Photoshop erstellt habe, so sollte meine Bestückung aussehen, aber ich bin mir da nicht ganz so sicher wegen der Lastverteilung?!

    Das vervendete Truss ist dieses

    1 1,00 St. Traversensytem bestehend aus:
    =========================
    2x Windup, 50kg Lastaufnahme, max. Höhe 3,80m
    2x Traversenaufnahme für Windup
    2x Eurotruss FD34, 2m Strecke
    20x Doughty Schelle


    ALSO 4m Truss.... Bei 6m Truss durfte ich nur die Traverse nur mit 60kg belaste ist das jetzt bei 4m mehr, eigentlich ja schon, weil sich doch das Eigengewicht reduziert oder???

    Habe das Bild hier im Link, ich hoffe ihr könnt mir helfen..thx

    (P.S. das truss im bild ist natürlich nicht das FD34, es gab nur kein anderes bild)

    Lg Chris

  • fladdi
    Beiträge
    4.029
    • 30. November 2008 um 01:14
    • #8

    Bitte, tu dir den gefallen und ueberdenke noch einmal was du da bauen willst, du kommst da bei eingehaengter Last auf ueber 70kg ohne Haken, safes, Kabel....

    die 2m Truss die du einsparst sind ma absolut keine 10kg....

    Wennde dich bitte an denjenigen Verleiher, der dir das Material vermietet und kasper das mit dem durch weil der hat da ahnung von und kann dir das genau erklaeren und auf deine Fragen eingehen, anders als in diesem Forum wo viele Antworten nur von Hoerensagen stammen....

    Das wichtigste zuerst: ham deine Windups c1? wenn nich-> duerfen waehrend der VA nicht in Last sein.

    Angaben zu deiner Traverse findest du beim online auftritt des Herstellers, in diesem Falle also Eurotruss...

    Bei deiner scheinbar doch duerftigen Sachkenntnis wuerde ich dir abraten sowas ohne persoenliches Gespräch auch nur in Erwähgung zu ziehen, da egal wo die Truss steht, viel schief laufen kann.


    jm2c

    Fladdi

    (los, jetzt duerft ihr auf mich einprügeln weil ich mit der Sicherheitsfahne winke...)

  • Chris Bangala
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    Beiträge
    285
    • 30. November 2008 um 12:02
    • #9

    Hey leute, danke schonmal, ja klar ich habe ja noch 3 Wochen Zeit und ich versuche mir da einige Kenntnisse anzuarbeiten, habe jetzt dem Verleiher eine Email geschrieben, er soll mir genaue Angaben zu der Belastung der Traverse, Stativen und der Prüfkennzeichen an beiden geben, sowie die genauen Bezeichnungen, Typen.

    Ich werd hier nochmal schreiben wenn ich eine Antwort habe.

    Vielen Dank schonmal

    Lg Chris

  • morgen_meister
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    1.235
    • 1. Dezember 2008 um 21:01
    • #10
    Zitat von "fladdi"

    Bitte, tu dir den gefallen und ueberdenke noch einmal was du da bauen willst, du kommst da bei eingehaengter Last auf ueber 70kg ohne Haken, safes, Kabel....

    die 2m Truss die du einsparst sind ma absolut keine 10kg....

    und die Traversen selbst, auch bei nur 4 m, wiegen auch noch ein paar Kilo.

    Verwende bitte ordentliche Lifte, dann kann da zuminest nicht mehr so viel schief gehen, weil die überlastet dann wenigstens nicht.

    http://www.partysound-light.de

  • DJheini
    Moderator
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    • 1. Dezember 2008 um 21:14
    • #11
    Zitat von "ADMIN"

    Vorab schon mal die folgenden Hinweise:

    1.) Ein Kurbelstativ ist kein Traversenlift

    2.) Sicherstellen, dass das keiner umfährt

    Das wichtigste wurde hier gesagt.

    Zitat von "ADMIN"


    Du kannst im PA-Forum fragen, denn Diskussionen zu sicherheitsrelevanten Themen möchte ich nur dort habe.

    Geschlossen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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